Thomas: So, hallo und herzlich willkommen zusammen beim SmartHütte-Podcast,
Thomas: euer Podcast für Smart Home, Self-Hosting und allen anderen Technik-Kram.
Thomas: Wir haben heute Episode 36
Thomas: am 29. Juli 26 und wir haben wieder mal ein paar Gäste zu Gast.
Thomas: Und zwar mit dabei sind heute der Jonas
Jonas: Hallo,
Thomas: und der Gabriel
Gabriel: Hi, ich
Thomas: und
Thomas: Andrej ist auch wieder mit dabei.
Andrej: Moin, moin.
Thomas: So,
Thomas: ohne weiteres Intro wisst ihr jetzt natürlich nicht, warum es geht,
Thomas: aber Jonas und Gabriel haben ein Projekt, das vielleicht sogar
Thomas: mal bei euch irgendwo angekommen ist, in einem News-Stream und
Thomas: da geht es um E-Ink Displays.
Thomas: Das Projekt nennt sich Open Display, darüber wollen wir heute mal reden, aber vielleicht starten wir erstmal
Thomas: mit einer kleinen Vorstellungsrunde, wir kennen uns hier alle noch nicht so
Thomas: wirklich und Andrej, magst du mal starten?
Andrej: Ja, genau. Ich bin Andrej. Ich bin, ich habe gehört, ich darf nicht mehr Mitte 30 sagen mit 37. Das ist jetzt Ende 30.
Andrej: Lassen wir es mal dabei. Brauchen wir nicht diskutieren. Genau.
Andrej: Bin Software- und System-Ingenieur. Mache viel Home Assistant. Du hast mich damit angesteckt 2017.
Andrej: Und
Andrej: ja, Hobby, Beruf ist ziemlich sehr ähnlich mit solchen Thematiken. Und
Andrej: ja, ich wohne in Düren zwischen Köln und Aachen mit meiner Freundin und Tochter. Genau.
Thomas: Mache ich mal weiter, oder? Bevor wir es an die Gäste übergeben. Genau, ich bin der Thomas,
Thomas: bin 44
Andrej: Rechnest du jetzt?
Thomas: Jahre alt. Ja, ich muss überlegen, es ist leider soweit. Traurig, aber wahr.
Andrej: Achso,
Thomas: 44 Jahre alt, wenn ich mich nicht vertan habe.
Thomas: Ich wohne in Aachen mit Frau und Hund. Beruflich habe ich vieles gemacht, so mit Systemadministration und Softwareentwicklung,
Thomas: hauptsächlich Softwareentwicklung. Gerade bin ich bei gridscale
Thomas: in der Rolle von einem Principal Engineer, das heißt, ich springe immer so zwischen den Themen, wenn man so möchte.
Thomas: Andrej und ich, wir arbeiten tatsächlich zusammen und wir haben uns auch bei einem Arbeitgeber vorher kennengelernt.
Thomas: Genau,
Thomas: Privat-Nerd, würde ich sagen.
Thomas: Nerd und Heimkino-Fanatiker, von allem etwas.
Thomas: Genau, ja, soviel zu mir.
Thomas: Jonas, magst du weitermachen?
Jonas: genau, ich bin Jonas, ich bin 25 Jahre alt und wohne mit Frau und Hund in München
Jonas: und ja, ich studierte, habe ich Elektro- und Informationstechnik und promoviere auch gerade in der Automobilindustrie zum Thema Autonomie, es gibt sowas komplett oder sehr stark anderes zu dem, wofür ich heute hier bin, genau, und ja, in meiner Freizeit entwickle ich sehr viel, ja, vor allem halt Open Display, früher habe ich auch mal oder habe ich jetzt, war immer noch am Laufen, morgenwirdes.de geschrieben, wurde, glaube ich, auch schon mal angesprochen,
Jonas: genau,
Thomas: Ja,
Andrej: ich habe es auch mal genutzt, tut mir leid für den
Andrej: Traffic.
Jonas: immer gerne,
Thomas: da war was, ne Andrej?
Andrej: Ja, ja,
Thomas: Also da lief was nicht ganz sauber, wenn ich mich recht erinnere.
Andrej: können wir gleich drauf eingehen.
Thomas: Ja,
Thomas: cool.
Thomas: Und dann, Gabriel, wie sieht es bei dir aus?
Gabriel: bin der Gabriel, bin auch 25 und studiere noch Informatik, auch in München, beziehungsweise studiere und wohne in München.
Gabriel: In der Freizeit sieht es bei mir ähnlich wie beim Jonas aus.
Gabriel: Wie gesagt, wir machen ja beide Open Display, also da geht das
Gabriel: meiste irgendwie an Zeit drauf,
Gabriel: weil man ja gerade irgendwie sonst selber ein bisschen am smarten Home
Gabriel: bastelt und frickelt und sonst was.
Gabriel: Ja, abgesehen davon, obwohl das nicht, das spreche ich mal später an, wahrscheinlich noch mit OpenEPaperLink,
Andrej: Ja, gerne.
Gabriel: genau.
Jonas: ja,
Thomas: Ja, cool.
Thomas: Genau, und wir hatten ja, ich hatte ja vorhin schon gesagt, vielleicht habt ihr davon schon gehört, weil
Thomas: es gab da ja kürzlich die Entwicklung, also Andrej, du hast das Thema an mich persönlich herangetragen irgendwann vor
Thomas: mittlerweile glaube ich ein paar Monaten und ich habe auch die Hardware mittlerweile hier, vielen lieben Dank euch beiden,
Thomas: die ihr uns ein bisschen Hardware zugesendet habt.
Thomas: Und zwar, also warum ist das jetzt in letzter Zeit so bekannt geworden?
Thomas: Euch ist nämlich, auf euer Projekt ist die Open Home Foundation gestoßen und das Projekt ist, wenn ich richtig verstehe, jetzt auch Bestandteil der Open Home Foundation, oder?
Jonas: nicht direkt Bestandteil,
Jonas: sondern so ähnlich wie WLED ein Partnerprojekt.
Thomas: Ah,
Jonas: Also wir sind sozusagen immer noch eigenständig,
Jonas: aber werden von der Open Home Foundation unterstützt.
Thomas: okay.
Andrej: Okay, vielleicht mal fangen wir von vorne an. Wie hat es denn angefangen? Wie seid ihr auf die Idee gekommen und seit wann existiert es? Weil
Andrej: ich habe gedacht, dass ich es früh gefunden habe, aber ich glaube, ich gebe es schon ein bisschen länger, was das angeht.
Jonas: Vielleicht fange ich mal ganz vorne an,
Andrej: Ja,
Jonas: weil davor gab es ja noch OpenEPaperLink,
Jonas: da macht das, glaube ich, mehr Sinn.
Andrej: okay, gerne.
Jonas: Also bei mir hat es angefangen,
Jonas: dass ich in der Arbeit mal so eine Kiste mit ePaper-Displays gefunden habe.
Jonas: Da habe ich mir gedacht, ist ja schade drum,
Jonas: was könnte man mit sowas machen?
Jonas: Da habe ich schon auf Ebay, ja okay, gibt es die da auch.
Jonas: Und dann bin ich ja auf OpenEPaperLink gestoßen.
Jonas: Damals hieß es noch nicht mal OpenEPaperLink,
Jonas: der Name kam erst später.
Jonas: Genau, und da ist ja immer noch das Konzept, dass man auch, ja, wie bei einem Display, auch alte Supermarkt-Displays nehmen kann, eine Firmware draufspielt, aber da halt eben ein Access-Point hat, der nicht über Bluetooth die meisten reden soll, sondern über ein eigenes Protokoll,
Jonas: genau, und da ist es halt so, dass wir, ja, aus, wie würde ich mal sagen, der Historie des Projektesgründen auch
Jonas: immer eine nicht-kommerzielle Lizenz hatten oder haben mussten, weil da eben auch Code drin ist, der
Jonas: von Leuten geschrieben wird, die es auch nicht-kommerziell genutzt haben
Jonas: wollen
Jonas: Und deswegen haben wir dann uns dazu entschlossen, nach einer Zeit eben für BLE-Displays mit einer komplett neuen Firmware, auch einen komplett neuen
Jonas: Stand, sage ich mal eben, ja, Open Display, ja, in dem Sinne zugrunde ist er, in dem Sinne ist er nicht gegründet, ist er keine Firma oder ist er einfach nur halt das Projekt, in dem Sinne da ein bisschen abzusplitten, einfach um das dann auch
Andrej: Das
Jonas: theoretisch später mal, wir würden es natürlich aktuell nicht empfehlen für kommerzielle Nutzung, aber dass es dann auch kommerziell nutzbar werden kann, also dass theoretisch auch Displays mit der Firma damit
Jonas: verkauft werden dürften.
Jonas: Und genau, Gabriel, habe ich irgendwas vergessen oder habe ich es zu schnell ...
Gabriel: Ich
Gabriel: glaube nicht, das mit der kommerziellen Lizenz wäre auch deswegen, dass
Gabriel: zum Beispiel, darf man das schon sagen, mit Seeed, was,
Jonas: Ah ja, genau, dass theoretisch dann später auch mal Hersteller,
Jonas: da können wir ja später mal drüber reden,
Jonas: It-Displays rausbringen dürfen, wo die Firmware-Freunds-Lead ist.
Andrej: finde ich spannend, weil das ist quasi einfach eine Lizenzproblematik aktuell, gar nicht eine technische.
Jonas: Also
Gabriel: ja, also größtenteils ist es, wie gesagt, das Lizenzproblem,
Jonas: war es bei ...
Gabriel: weil das mit der non-kommerziellen Lizenz gerade lizenziert ist, Open
Gabriel: ePaperlink, und das wird auch immer so bleiben.
Gabriel: Aber
Gabriel: ich glaube, das wurde auch schon im letzten Podcast kurz angerissen.
Gabriel: Bei OpenEPaperLink braucht man halt immer noch zwingend einen Access-Point,
Gabriel: den man zurzeit immer selber bauen muss.
Andrej: Das
Gabriel: Kurzzeitig gab es mal zwar jemanden, der die verkauft hat,
Gabriel: aber das war dann zu viel Arbeit und der hat das dann eingestellt.
Thomas: Also Access Point im Sinne von Hardware tatsächlich?
Gabriel: Aber
Gabriel: genau, also der
Jonas: genau,
Gabriel: Access-Point besteht ja hauptsächlich aus zwei ESPs.
Gabriel: Einer ist für die WLAN-Kommunikation mit dem restlichen Netzwerk zuständig
Gabriel: und ein zweiter ist für das
Gabriel: ZigBee-ähnliche Protokoll zuständig,
Gabriel: damit der auch mit den Tags kommunizieren kann.
Andrej: heißt, wir nutzen die ZigBee-Hardware und die Frequenz, allerdings nicht das Protokoll.
Gabriel: Genau, ja.
Andrej: Okay,
Gabriel: Die
Jonas: so nur der gleiche
Jonas: Transport-Layer wie bei ZigBee,
Jonas: weil Thread und ZigBee basieren ja auch auf dem gleichen IEEE-Protokoll
Jonas: und das ist eben auch da bei OpenEPaperLink genutzt.
Jonas: Aber eben nicht die ganze ZigBee-Layer darüber.
Andrej: das heißt, die Lizenz und die technische Hürde waren auf jeden Fall Gründe für euch, dann zu sagen, nee, da kann man was anderes bauen.
Gabriel: technische Hürde ist auch noch ein bisschen größer,
Gabriel: weil es gibt zwar einen, Anführungszeichen, simplen Access-Point,
Gabriel: den man einfach mit ein
Gabriel: paar Jumper-Kabeln zusammenstecken kann,
Gabriel: aber das ist immer ein bisschen frickelig.
Gabriel: Hauptsächlich
Gabriel: die Support-Anfragen auf dem
Gabriel: Discord sind: "Warum funktioniert mein Access Point nicht? Ich habe doch alles richtig gemacht."
Andrej: Ja, Jumper-Wires sind einfach nur super finicky.
Gabriel: Es ist frickelig. Oder auch, wenn man sich eine PCB bei irgendeinem Anbieter ordert und das dann
Gabriel: lötet. Dann gibt es kalte Lötstellen und sonst was.
Gabriel: Das kann immer was passieren. Und noch dazu
Gabriel: kommt, bei OpenEPaperLink
Gabriel: muss man die Tags auch noch
Gabriel: selber flashen.
Gabriel: Zwingend.
Andrej: Und
Gabriel: Ja, das ist dann auch noch
Gabriel: mal eine Hürde.
Andrej: das Flaschen, brauchst du extra
Andrej: Halbe dafür?
Gabriel: Das kommt drauf an. Also
Andrej: Okay.
Gabriel: manche Tags kann man mit einem ESP flashen,
Gabriel: andere, da braucht man schon teurere Sachen.
Gabriel: Aber
Gabriel: also
Jonas: Und man braucht vor allem auch, das ist ja so,
Jonas: da muss man wirklich an Debug-Pads rangehen,
Jonas: die in diesem Tag drinnen sind.
Jonas: Das heißt, sinnvollerweise baut man sich ein kleines Trick
Jonas: mit so Pogo-Pins, um draufzugehen.
Jonas: Und das ist auch sehr schwer zu bauen.
Jonas: Du brauchst auch ein eigenes PCB dafür.
Jonas: Das heißt, es ist technisch auch deutlich komplexer.
Jonas: Und was dann noch dazukommt, eben die Access-Points.
Jonas: Man kann zwar auch mehrere davon haben,
Jonas: aber die sind jetzt nicht für Roam gedacht,
Jonas: wo inzwischen jetzt bei Open Display und bei BLE
Jonas: es natürlich deutlich einfacher mit Bluetooth-Proxys
Jonas: eine Abdeckung zu schaffen.
Andrej: Ich habe das Projekt vor vielen Jahren
Jonas: Ich
Andrej: schon entdeckt und dann hat mich genau
Andrej: das abgeschreckt.
Andrej: Diese ganze Arbeit dahinter, dieser Access Point.
Andrej: Es gab auch zu dem Zeitpunkt jemanden, der das
Andrej: verkauft hat. Die waren soweit, ich weiß nicht mehr
Andrej: so ganz günstig. Ich glaube so
Andrej: 80 Euro plus minus welchen Kauf.
Andrej: Ich kann mich aber total irren gerade.
Jonas: glaube 80 mit ein paar Texten aber auch.
Andrej: Ja, das mal im
Jonas: Also nicht nur der Access Point.
Jonas: Aber es war nicht super günstig, das stimmt schon, ja.
Andrej: Vergleich zu einem
Andrej: ESP32, den man sich in diversen
Andrej: Modellen für 2, 3, 4, 5 Euro
Andrej: kaufen kann, ist das natürlich ein anderer, ein großer
Andrej: Unterschied, ne? Plus die Arbeit.
Jonas: Ja,
Jonas: genau.
Andrej: Okay, OpenEPaperLink. Das heißt,
Andrej: wann ist das entstanden? Wisst ihr ungefähr so den
Andrej: Zeitraum? Ja oder plus minus?
Gabriel: OpenEPaperLink ist jetzt schon einige
Gabriel: Jahre alt.
Gabriel: Ja,
Andrej: Ich meine, wann eure Idee daraus entstanden ist,
Andrej: den Open Display zu machen.
Jonas: Ich glaube, ich habe die Domain von ein bisschen über einem Jahr registriert.
Andrej: Das heißt, du bist ein guter Techniker und kaufst erst die Domain,
Andrej: bevor das Projekt durch ist.
Thomas: Also
Jonas: Natürlich, ja.
Jonas: Das habe ich inzwischen bitterlich gelernt,
Jonas: dass man immer erst die Domain kaufen soll.
Jonas: Das ist auch bei meinen anderen Webseiten so.
Jonas: Immer erst die Domain kaufen, dann den Namen final festlegen.
Gabriel: das ist uns ja auch
Gabriel: letztens erst passiert, dass
Gabriel: irgendein anderes, vibecodetes Projekt
Gabriel: auch unseren Namen
Gabriel: verwendet hat.
Andrej: Ist das zufällig
Gabriel: Und
Andrej: die OpenDisplay.app gewesen?
Gabriel: ja.
Andrej: Ich hab's grad auch gefunden
Jonas: Ja.
Andrej: bei den Google-Ergebnissen.
Andrej: Ach ja, ärgerlich.
Gabriel: Als wir damals
Gabriel: nach einem Namen gesucht haben,
Gabriel: da waren die einzigen
Gabriel: Suchergebnisse, die man zu OpenDisplay gefunden hat,
Gabriel: irgendwelche Stack-Overflow-Artikel
Gabriel: zu irgendwelchen
Gabriel: uralten, ich glaube,
Gabriel: Linux oder sonst was
Gabriel: Problemen.
Jonas: Und irgendwas zu Vitrinen und Kaufhäusern,
Gabriel: Wobei
Jonas: die halt das Open Display eben Produkte offen zeigen.
Andrej: Okay,
Jonas: Ja,
Jonas: genau.
Andrej: das heißt, seit einem Jahr habt ihr Domain, das heißt plus minus ein Jahr oder vielleicht ein bisschen länger haben die Gedanken schon gereift
Andrej: und dann habt ihr euch da irgendwann drangesetzt an das Projekt.
Jonas: Und wir haben uns auch in dem Sinne jetzt auch abgesprochen mit dem OpenEPaperLink-Team, also von denen, da sind ein paar auch noch mehr dabei, dass wir uns OpenEPaperLink auch
Jonas: extra abspalten, einfach, dass es eine klare Differenzierung gibt zu, hey, was ist jetzt OpenEPaperLink, was ist Open Display, wie kann man das nutzen, weil Open Display
Jonas: ist ja auch ein komplett in dem Sinne neuer Protokoll-Layer über BLE, das heißt, es ist jetzt auch nicht direkt kompatibel zu beiden,
Jonas: deswegen haben wir uns auch vom Namen her abgespalten.
Andrej: Und die, sagen wir mal, die Hardware, die man als Konsument da nutzt, also die E-Paper Displays,
Andrej: sind das andere oder sind die kompatibel?
Jonas: Theoretisch ist es so, dass, also sagen wir mal so, OpenEPaperLink nutzt ja hauptsächlich, würde ich mal sagen, kommerzielle
Jonas: Electronic-Shelf-Labels, also das, was man im Supermarkt sieht. Und da ist es so, dass bei manchen auch theoretisch kompatibel sind mit beiden Projekten. Das heißt, man kann auch zum Beispiel bei,
Jonas: ja, ich sage jetzt mal Newton M3, das ist ja eine interne Bezeichnung,
Jonas: kann man auch mit einer Over-the-Air-Firmware von OpenEPaperLink zu Open Display migrieren.
Jonas: Aber, ja, wir empfehlen, dass man es einfach dann nochmal neu flasht. Und wenn man das hat, dann
Jonas: würde man sagen, wenn es funktioniert, kann man es auch weiter so lassen. Und wenn man migrieren möchte, muss man halt auch dann befassen, wie man dann die Migration vernünftig macht.
Andrej: Aber das ist jetzt nur bei der speziellen Hardware, das geht nicht bei jeder Hardware.
Jonas: genau, es ist nur bei einer Spezies, es geht jetzt nicht bei allen, weil
Jonas: zum Beispiel die ursprünglichen Open-E, also die ersten
Jonas: OpenEPaperLink-Tags, würde ich mal sagen, die
Jonas: sind ja, ich weiß gar nicht, die haben
Jonas: richtig wenig RAM, irgendwie ein paar Kilobyte RAM,
Jonas: nur das heißt, da wäre es auch gar nicht
Jonas: möglich, irgendwie BLE oder irgendwas, da wäre es jetzt nicht mal
Jonas: die Hardware dafür da, um BLE zu sprechen, das ist auch nochmal
Jonas: ein weiteres Problem in dem Sinne.
Jonas: So viele von den, viele von den
Jonas: neueren Shelf-Labels könnten alle BLE
Jonas: sprechen, weil die neueren MCUs natürlich auch alle
Jonas: BLE-Support haben, aber genau,
Jonas: das ist jetzt auch nicht unbedingt gegeben,
Jonas: dass wenn es OpenEPaperLink-kompatibel ist,
Jonas: dass man es auch mit Open-Display flashen kann.
Jonas: Also, ja, muss man im Einzelfall schauen, würde ich sagen.
Andrej: Okay, da gibt es einfach dann auch gar keine Frage, weil wenn man Probleme hat, dann kann man nicht einfach wechseln. Das musste man halt vorher wissen und das wirst du wahrscheinlich nicht vorher wissen.
Andrej: Als ganz normaler Konsument wäre das einfach so. Hey, cool, cooles Projekt, ich probiere es mal.
Jonas: Nee,
Jonas: genau.
Jonas: Aber vielleicht auch, um normal zu sprechen,
Jonas: so warum haben wir überhaupt BLE genommen?
Jonas: Weil das ist nicht wie WLAN, weil es gibt ja auch viele,
Jonas: würde ich mal sagen, inzwischen E-Paper-Projekte,
Jonas: die WLAN nehmen.
Jonas: Und ja, BLE ist halt hauptsächlich so eine Sache von der Akkunutzung.
Jonas: Weil bei WLAN gibt es ja aktuell meist nur die ESPs.
Jonas: Und da muss man halt, würde ich mal sagen,
Jonas: mit so Workarounds wie DeepSleep eben schauen,
Jonas: dass die Displays
Jonas: sozusagen ja oft nur kurz wach werden
Jonas: und viele schlafen.
Jonas: Das heißt, man kann auch immer nur zu diesen Intervallen,
Jonas: wo sie wach werden, den Content aktualisieren.
Jonas: Jetzt ist es so, BLE verbaut auf dem ESP nicht weniger
Jonas: oder nicht wirklich weniger.
Jonas: Das heißt, da hat man die gleiche Problematik auch,
Jonas: wenn man zum Beispiel jetzt von sieht,
Jonas: die reTerminals, die kann man auch nutzen.
Jonas: Aber das ist so, die Akkulaufzeit wird bei denen immer schlechter sein,
Jonas: weil sie den ESP nutzen.
Jonas: Aber wenn man jetzt sozusagen auf Mikrocontroller geht,
Jonas: die für BLE gemacht sind,
Jonas: wie zum Beispiel die Nordic nRF-Reihe,
Jonas: oder von Silicon Labs gibt es auch welche,
Jonas: dann ist es so, die können für ein paar
Jonas: Mikroampere aktiv die ganze
Jonas: Zeit BLE-Advertisements rausziehen, sind sozusagen
Jonas: auch die ganze Zeit verfügbar und brauchen
Jonas: einfach aufgrund von anderer Architektur deutlich
Jonas: weniger Strom. Genau, das ist auch der Grund, warum
Andrej: Hast du den Faktor im Kopf, was der ESP bräuchte, so im Standard
Jonas: wir BLE genommen haben.
Andrej: vom Strom?
Jonas: Es ist ein
Thomas: mit WLAN dann, ne?
Jonas: ESP...
Andrej: Nee, nee, Bluetooth.
Jonas: Es
Jonas: ist ja so, man muss zwischen
Jonas: zwei Zuständen unterscheiden, einmal aktiv
Jonas: an und im Deep Sleep. Im Deep Sleep, würde ich sagen, sind sie
Jonas: alle gleich, da brauchen sie ein paar
Andrej: Okay, Faktor,
Jonas: Mikroampere. Aber wenn sie aktiv sind, braucht
Jonas: halt der ESP gleich mal, würde ich mal
Jonas: sagen, keine Ahnung, zwischen
Jonas: 20 bis 80
Jonas: Milliampere, das heißt, die haben einen Faktor
Andrej: ja.
Jonas: schon mal mehr und
Jonas: man kann halt eben auch nicht immer schlafen, weil
Jonas: man muss auch eine Weile erreichbar sein und
Jonas: wenn halt, ESP kann halt leider nicht wirklich
Jonas: sinnvoll Low-Power-BLE-Advertisements
Jonas: machen, das heißt, man kann es zwar mit
Jonas: sozusagen viel Deep Sleep und nur kurz aufwachen,
Jonas: die Batterielaufzeit erhöhen, aber wird jetzt nie
Jonas: die Akkulaufzeit von einem
Jonas: ja, Spitzbett-Fälle für gebauten
Jonas: für schnell gebauten
Andrej: Das sieht man ja auch allein an den Produkten, die du kaufen kannst.
Jonas: Display erreichen.
Andrej: Hier diese reTerminals und es gibt Terminal hat ja, glaube ich, noch,
Andrej: oder TRMNL ist ja das, es gibt ja so ein kommerzielles Produkt.
Jonas: Ja,
Andrej: Und da sind halt große Lithium-Ionen-Akkus drin, ne?
Andrej: Und bei den E-Paper-Shelfs sind das halt Knopfzellen, so.
Jonas: und die
Jonas: Knopfzellen, obwohl sie deutlich kleiner sind, reichen
Jonas: auch eher Jahre, weil du es nicht allzu viele Updates
Jonas: machst und nicht Monate, wie es bei den anderen
Jonas: Displays ist. Das ist halt eben der große
Andrej: Ja, das ist massiv.
Jonas: Unterschied.
Andrej: Also bei den anderen musst du ja echt schon überlegen,
Andrej: ob du jede Stunde was machen möchtest,
Andrej: weil dann hast halt nur zwei, drei Monate
Andrej: anstatt das angepriesene Jahr,
Andrej: wenn du halt nur täglich updatest oder sowas.
Andrej: Das ist
Andrej: schon eine andere Nummer.
Jonas: Das ist ja auch was, wo wir
Jonas: in dem Sinne aktiv werden und auch
Jonas: gerne an alle Zuhörer jetzt auch
Jonas: das mit den Bluetooth
Jonas: speziellen Chips, das könnten die wirklich alle
Jonas: Hersteller bauen. Wir sind auch dabei mit Seeed
Jonas: sozusagen ein eigenes Produkt
Jonas: zu entwickeln, was Produkt zu entwickeln. Wir nehmen einfach ein bestehendes
Jonas: Treiberboard, das EN04
Jonas: und EN05, das sozusagen auf einem Nordic-Chip
Jonas: basiert und es hat mit BLE auch
Jonas: einen sehr niedrigen Stromverbrauch und das
Jonas: wollen wir eben ja von Seeed
Jonas: ein fertiges Produkt einbauen lassen
Jonas: und dann auch mit fertiger Firmware
Jonas: das einfach eine Möglichkeit gibt, diese
Jonas: Displays mit sehr
Jonas: langen Laufzeit auch einfach zu erwerben
Jonas: und es nicht nur auf die jetzt mit
Jonas: ESP festgelegt, sondern da gerne auch andere Hersteller
Jonas: ansprechen und auch Seeed nachfragen, weil jeder
Jonas: anfangen, ich zeige natürlich,
Jonas: dass da auch eine Nachfrage da wäre dafür.
Thomas: Für alle, die jetzt,
Andrej: Ja, das ist interessant,
Jonas: Genau.
Andrej: weil die Nachfrage ist, glaube ich, da,
Andrej: aber woher soll sie kommen,
Andrej: wenn die Leute die Seeed nicht anschreiben?
Andrej: Außer durch euch.
Jonas: Ja.
Thomas: für alle, die vielleicht Seeed nicht kennen, wie mich, könnt ihr das kurz beschreiben?
Andrej: Ah, okay.
Andrej: Die
Jonas: Oh. Seeed
Jonas: Studios
Jonas: würde ich mal sagen, ein Hersteller von
Jonas: sehr viel in der Hobby-Elektronik
Jonas: und bietet dann unter anderem auch
Jonas: die reTerminal-Reihe an, was würde ich mal
Jonas: sagen, ja mechanisch schon sehr schöne
Jonas: E-Paper-Displays sind,
Jonas: aber eben auf ESP-Basis
Jonas: und, aber bietet eben auch einzelne
Jonas: Treiber-Boards an, ich meine,
Jonas: die kann man hinter das E-Paper-Display
Jonas: schnallen und hat dann eben damit
Jonas: sozusagen ja selbst
Thomas: Ah,
Jonas: kann man sich auch selbst Displays bauen, die es so nicht gibt.
Andrej: haben auch Top-ESPs, also sehr kleine.
Andrej: Ich glaube, der Xiao oder so,
Andrej: der ist auch sehr beliebt, glaube ich,
Andrej: in der Maker-Community.
Andrej: Habe ich auch von zwei Stück hier liegen
Andrej: mit diversen Chips drauf.
Andrej: da kann man sehr, sehr viel generell
Andrej: Smart Home und Elektronik
Andrej: Kram kaufen. Ich glaube, die haben auch so mal
Thomas: okay.
Andrej: so ein Display gehabt, wo du, was wirklich
Andrej: teuer war, aber wo ganz viele Funktionen
Andrej: drin waren. Ich glaube auch
Andrej: für so Digital Signage und solche Sachen.
Jonas: Sind da sehr breit aufgestellt
Andrej: Und Seeed mit, äh, nicht doppelt,
Andrej: mit dreifach E, falls jemand, also
Thomas: Wir packen es in die Shownotes her.
Andrej: links hauen wir aber einfach ein.
Jonas: mit Dreifach-Egen.
Andrej: Ja, ja, kommen wir einfach in die Show-Notes.
Thomas: Hattest du, Andrej, damit Kontakt für, in dem Kontext deines PokyPow oder in der Recherche zumindest dafür?
Andrej: Mit Seeed Studio?
Thomas: Ja.
Andrej: Äh, ja, weil ich deren,
Andrej: ich hatte noch,
Andrej: mir fehlte der ESP32C3
Andrej: und dann habe ich einfach den von denen geklickt.
Andrej: Und mit dem habe ich dann geprototypt.
Thomas: Ja, okay.
Andrej: Die sind super, die haben echt tolle Geräte.
Andrej: Und auch für einen fairen Preis.
Andrej: Und eine sehr gute Doku, muss man sagen.
Jonas: Und was man
Jonas: auch dazu sagen muss, sie sind auch sehr, würde ich mal
Jonas: sagen, stark in der Community vertreten und für
Jonas: viele von den neuen Displays ist es jetzt so,
Jonas: dass wir jetzt vorab schon Samples bekommen,
Jonas: das heißt, es ist ja
Jonas: so bei Open Displays, es gibt ja nicht,
Jonas: man kann die Display auf viele
Jonas: bestehende Displays flashen, jetzt halt natürlich mit dem
Jonas: Nachteil, wo der Batterie lüftet, auch auf ESP
Jonas: basierte, aber es ist so,
Jonas: für die Displays muss man natürlich erst einmal
Jonas: konfigurieren und eine Konfiguration erstellen, deswegen
Jonas: stellt uns auch Seeed meistens Prototypen von
Jonas: neuen Produkten, bevor sie auf den Markt kommen, dass
Jonas: wenn sie auf dem Markt sind, wenn man Open Display nutzen
Jonas: möchte, eben gleich die Möglichkeit, dass zum Beispiel
Jonas: das reTerminal Sticky, das ist ein Produkt, was
Jonas: wir bald rausbringen werden, da haben sie auch öffentlich drüber geredet,
Jonas: wird dann auch gleich
Jonas: supportet sein, zum Beispiel das Touch-Bildschirm,
Jonas: den es hat, wird auch gleich supportet sein mit Open Display,
Jonas: wenn man es nutzen möchte in Home Assistant.
Andrej: Okay, gleich eine Frage, die ich quasi relaye.
Andrej: Ich war nämlich vor
Andrej: zwei Wochen bei Olli in Köln auf dem Meetup.
Andrej: Dem habt ihr, glaube ich, auch ein paar Examples,
Andrej: also ein paar dieser Shelf-Labels geschickt.
Andrej: Da war die Frage, ob OpenDisplay Touch-Support hat.
Andrej: Meine Antwort war nein, aufgrund des Stromverbrauchs.
Andrej: Das habe ich gelogen.
Jonas: Ist nicht ganz falsch. Touch an
Jonas: sich, wenn es aktiv ist, braucht leider sehr
Jonas: viel Strom. Das heißt, wir müssen noch einen guten
Jonas: Weg finden, um Touch auch in batteriebetriebenen
Jonas: Geräten gut nutzbar zu machen, weil man kann
Jonas: sich so vorstellen, so die meisten Touch-Controller, die
Jonas: ich gesehen habe, brauchen einen Milliampere
Jonas: Strom, wenn sie einfach nichts machen.
Jonas: kann ich es mir vorstellen, kann man mit der
Jonas: 2000 mAh Akku, der ist natürlich auch sehr
Jonas: schnell leer damit. Und jetzt überlegen wir halt
Jonas: noch so, wie kann man Touch am besten auch
Jonas: in, würde ich mal sagen, Low-Power-Geräten nutzen.
Jonas: Meine erste Idee wäre zum Beispiel, man baut noch
Jonas: einen Bewegungsmelder oder ein Low-Power-Mikro
Jonas: äh, also
Jonas: mmWave-Radar ein,
Jonas: um das eben den Touch nur zu
Jonas: aktivieren, wenn da wirklich jemand davor ist. Oder
Jonas: natürlich, was immer gehen würde, auch mit bestehenden
Jonas: Produkten, dass man erst einen Knopf drückt und dann den Touch
Jonas: nutzen kann. Aber immer Touch aktiviert
Jonas: in batteriebetriebenen Geräten wird leider, glaube
Jonas: ich, in nächster Zeit nicht wirklich möglich sein.
Jonas: Wenn man gute Akku-Laufzeit haben möchte, natürlich.
Andrej: Das heißt, ihr möchtet so eine Art Circuit
Jonas: Das
Andrej: davor schalten, der diesen Touch-Modus
Andrej: aktivieren kann, dadurch in den höheren
Andrej: Strom-Modus geht, weil der den nicht mehr braucht.
Andrej: Und dann, wenn es dann eine Touch-Eingabe ist,
Andrej: einfach mit einem Timeout raus. Wäre so eine Idee.
Jonas: wäre jetzt eine Idee. Vielleicht gibt's
Jonas: auch noch andere Lösungsoptionen,
Jonas: aber, genau, theoretisch supporten
Jonas: wir Touch, aber die Akku-Laufzeit ist halt damit
Jonas: natürlich nicht so gut. Aber zum Beispiel beim
Jonas: reTerminal 1003,
Jonas: das ist ja ein sehr großes Display, wenn man sich jetzt das zum Beispiel
Jonas: als Wand-Display bauen möchte
Jonas: und es an USB anschließt,
Jonas: dann kann man es natürlich auch
Jonas: anstecken und den Touch trotzdem nutzen.
Thomas: Ja, das ist
Thomas: eine interessante Herausforderung, wenn man wirklich schauen muss,
Thomas: Wenn der Batterie- oder der Stromverbrauch genau der Grund ist, warum man nicht Touch dauerhaft anlassen kann und man muss ja alle Optionen, die man hat, um das dynamisch einzuschalten, erst mal voneinander abwägen oder gegeneinander abwägen, was die denn so für einen Stromverbrauch haben.
Thomas: Ich hatte jetzt keinen Schimmer, was Millimeter-Wave zum Beispiel
Jonas: Genau.
Thomas: bedeuten würde für den Stromverbrauch.
Andrej: Eigentlich nicht gut, oder?
Jonas: Normal
Jonas: eigentlich nicht gut, aber es gibt's
Jonas: spezielle, die exakt auf so Batteriebetrieb
Jonas: ausgelegt sind, die sind zwar
Jonas: dann auch in dem Sinne nicht gut und jetzt, wenn man
Jonas: einen kleinen Akku hat, würde der wahrscheinlich auch jetzt dann
Jonas: die Laufzeit auf ihre Monate runtergehen,
Jonas: aber da kommt man damit
Jonas: in den Rahmen, wo es meines Erachtens
Jonas: nach dann sinnvoll möglich wäre.
Thomas: Die meisten Millimeter-Wave-Sensoren im Smart Home sind doch
Andrej: Weil
Jonas: Aber die ganz,
Thomas: Strom getrieben, oder? Also die haben nicht Batterie getrieben.
Andrej: es gibt auch
Andrej: Batteriegetriebene, aber die sind dann von
Thomas: Okay.
Andrej: einer Genauigkeit, von einer Länge,
Andrej: da gibt es halt Kompromisse.
Jonas: genau, vor allem die, würde ich mal
Jonas: sagen, die an Strom angeschlossen sind, die können
Jonas: am meisten auch so Späßchen machen, wie
Jonas: schauen, wie weit ist jemand entfernt,
Jonas: wo steht er mit ein paar Winkeln
Jonas: und die mit Akku, die sind meistens nur wie
Jonas: keine klassische Bewegung ist, weil
Jonas: sie können nur sagen, Bewegung ja, Bewegung nein
Jonas: oder Person da, Person nein.
Andrej: Vielleicht auch sowas, was
Andrej: waren denn früher diese
Andrej: Gestenerkennungssensoren? War das auch
Andrej: Millimeter Wave oder Infrarot? Ich weiß es
Andrej: gar nicht.
Jonas: Kenne welche, die haben tatsächlich
Jonas: einen Infrarot-Emitter und sowas
Jonas: Kamera, es gibt glaube ich auch kamerabasierte
Jonas: und noch welche, die haben nur so Kamera-ähnliches
Jonas: mit ein paar Erkennungszonen, also da gibt es
Jonas: verschiedene Ansätze für die
Jonas: Gestenerkennung. Ich glaube es,
Andrej: Es gibt ja ein paar Fernseher, wo du das so mit
Andrej: Kästen machen kannst. Ich habe es nie probiert und
Andrej: ob es gut funktioniert, keine Ahnung.
Andrej: Viele doof Ideen gibt es da.
Andrej: Ob es nur die Lösung ist, ist die andere Frage.
Jonas: die für mich einfachste Lösung wahrscheinlich Kamera drauf
Jonas: und gut ist, aber das ist natürlich auch Privacy-mäßig
Jonas: natürlich nicht so optimal, vor allem bei
Jonas: Fernsehen, wo man ja weiß, was die machen.
Gabriel: mittlerweile ja nicht mehr
Gabriel: nur Fernseher, die bösen
Gabriel: sind. Ich weiß nicht, es hat ja
Gabriel: letztens auch die Newsrunde
Gabriel: gemacht. Ich glaube, ich weiß nicht mehr, welche Firma
Gabriel: das war. Irgendwelche Monitore
Gabriel: haben auf Windows irgendwie
Gabriel: Ads und
Gabriel: andere Sachen installiert beim Einstecken.
Andrej: Monitore.
Gabriel: Ja, ein Monitor.
Andrej: Okay, das habe ich verpasst.
Jonas: Ja,
Gabriel: Aber auch nur unter Windows, weil irgendwie
Gabriel: Windows da
Gabriel: wieder mal Windows-Dinge tut.
Andrej: Treibererkennung hat direkt
Andrej: irgendwo heruntergeladen. Wahnsinn.
Gabriel: Genau.
Andrej: Ja, das ist schwierig, Privacy-Friendly.
Andrej: Und dann, dass das auch gut funktioniert.
Andrej: Das heißt, euer Ziel ist aber auch,
Andrej: ihr wollt das nicht so wie OpenEPaperLink,
Andrej: ich weiß nicht, was für ein Ziel die haben, aber
Andrej: dadurch, dass die Hardware halt vorhanden
Andrej: sein muss, dass man es flashen muss, aber
Andrej: ihr habt eigentlich Bock, eine einfache User Experience
Andrej: zu haben, dass man nicht der Techniker sein muss.
Gabriel: Ja,
Andrej: Das ist das Ziel.
Jonas: genau.
Gabriel: das
Gabriel: sieht man ja bei uns auch schon bei der Installation.
Gabriel: Zum Beispiel, wenn wir jetzt
Gabriel: die reTerminals nimmt oder
Gabriel: die angesprochenen Boards von Seeed.
Gabriel: Man nimmt einfach einen
Gabriel: Browser, der meistens Chromium ist
Gabriel: oder ich glaube doch
Andrej: Firefox kannst du auch
Gabriel: Firefox. Firefox kann mittlerweile auch
Andrej: mittlerweile.
Gabriel: Web-Serial. Stöpselt das
Andrej: Ja.
Gabriel: an und klickt sich da durch,
Gabriel: welches man hat.
Gabriel: Die beliebtesten sind eh schon
Gabriel: als mit
Gabriel: vorhandener Config da. Klickt auf
Gabriel: Installieren, wählt den seriellen
Gabriel: Port aus. Das Ganze installiert
Gabriel: wie beim ESPHome-Projekt.
Gabriel: Danach, wenn es geflasht ist,
Andrej: Das
Gabriel: klickt man einmal auf Konfigurieren und schon
Gabriel: hat man ein fertiges
Gabriel: Open-Display-Gerät.
Andrej: geht
Andrej: natürlich nur für die ESP-Basierten.
Gabriel: Das geht auch für die
Gabriel: nRF-basierten?
Andrej: Echt? Die können auch das über Serial machen?
Jonas: Die können
Jonas: ja, die können es auch über Serial, die machen
Jonas: eine virtualisierte Schnittstelle, weil es auch in dem so ein kleiner
Andrej: Mhm.
Jonas: Schau drauf, auf dem Board
Jonas: und der hat einen USB und da gibt es so ein spezieller
Jonas: Boot oder schon von der, er wird
Jonas: schon mitgeliefert drauf und
Jonas: der kann auch über, das mussten wir erst
Jonas: schreiben, das gab es noch nicht, wir haben es das nRF
Jonas: WebTool genannt, dass man darüber auch eben
Jonas: ähnlich wie über ESP WebTools auch über
Jonas: einen Serienport im Browser die Firmware installieren kann
Jonas: und inzwischen sogar auch
Jonas: die nächste Generation,
Jonas: die jetzt bald rauskommen wird, an
Jonas: Schaus ist jetzt auch schon unterstützt, auch für die Web-Installation.
Jonas: Das heißt, wir wollen auch wirklich,
Jonas: was man nur im Web-Browser einmal machen muss und dann
Jonas: durch ist.
Andrej: Das ist genial.
Andrej: Und Browser heißt das,
Andrej: man muss den anschließen oder wird auch
Andrej: irgendwie eine Bluetooth-Verbindung ausreichen?
Jonas: Für die initiale
Jonas: Installation muss man ihn anschließen, weil natürlich
Jonas: die Geräte, wenn sie
Jonas: kommen, von der eher leer kommen, dann
Jonas: weiß man natürlich nicht, was drauf ist. Das heißt,
Jonas: am Anfang muss man es anschließen, alle
Jonas: Konfigurationen nachher folgen über Bluetooth.
Jonas: Und vielleicht hier auch ein wichtiger Punkt, wenn es jemand installiert,
Jonas: bitte macht auch den letzten Schritt der
Jonas: Konfiguration, weil das sehen wir auch immer wieder,
Jonas: dass Leute sagen, es funktioniert nicht so.
Jonas: Man muss die Firmware installieren und der Firmware
Jonas: auch sagen, was für ein Display ist, weil das ist auch so eine Sache
Jonas: von Open Display, was versucht
Jonas: anders zu machen, die firmen wir sozusagen nur
Jonas: abhängig von dem Mikro-Controller,
Jonas: auf dem sie gespielt wird,
Jonas: nur abhängig vom Mikro-Controller, auf dem sie gespielt wird
Jonas: und danach sagt ihr über Bluetooth
Jonas: dem Display erst, hey, ihr seid jetzt
Jonas: Display XY mit folgenden Parametern
Jonas: über diese Konfiguration, deswegen ist es auch ganz wichtig,
Jonas: Konfigurationen zu machen und dann seht ihr auch schon,
Jonas: wenn das Display neu startet, dass ihr einen Boot-Screen
Jonas: habt, ihr seht so, hey, okay, das ist der Name, den es
Jonas: haben soll, dann könnt ihr euch damit verbinden auch.
Andrej: Das heißt, die Firmware wird
Andrej: geflasht, aber die Konfiguration, wie viele
Andrej: Pixels hat, ob es nur schwarz-weiß
Andrej: ist oder noch blau und rot und was weiß ich
Andrej: dabei ist. Das ist quasi Runtime.
Andrej: Das müsst ihr dem quasi dann nochmal extra sagen.
Jonas: Genau, und das ist auch das, was wir jetzt eben
Jonas: aus, würde ich mal sagen, OpenEPaperLink
Jonas: gelernt habe, dass es irgendwann nicht mehr skaliert,
Jonas: jetzt für jedes, weil umso mehr Modelle
Jonas: etwas, umso mehr Firmwares, weil so müsst ihr natürlich
Jonas: kompilieren, musst irgendwie in die Firmware mit reinkompilieren,
Jonas: das heißt, wenn jetzt ein neues Produkt rauskommt, musst du
Jonas: die Firmware zwingend neu kompilieren, bei uns eben so,
Jonas: wenn jetzt ein neues Produkt rauskommt,
Jonas: was bekannte Komponenten vielleicht mit anderen
Jonas: Pinouts nutzt, können wir einfach eine neue Konfiguration
Jonas: schreiben und dann muss man die Firmware nicht
Jonas: neu, jetzt kannst du einfach über Bluetooth konfigurieren und es
Andrej: Okay, ihr lagert quasi das Problem
Jonas: funktioniert.
Andrej: an den Nutzer aus, der einfach
Andrej: die Konfiguration dann kennen muss und das klickt.
Andrej: Das ist ja super bei euch im Web-Tool zu sehen.
Andrej: Also welches Display. Ist aber
Andrej: auch eine kleine Auslagerung. Da muss man sich dann
Andrej: halt mal gucken. Weil ich tatsächlich fand,
Andrej: du hast mir ja welche geschickt und ich habe nicht
Andrej: verstanden, was für ein Modell das ist. Ich wusste,
Andrej: da stand irgendwie hinten drauf Solo um so
Andrej: und so. Du hast aber was
Jonas: Ja,
Andrej: anderes geschrieben, dann mit Pro und
Andrej: weiß ich nicht und dann habe ich das gegoogelt, dann habe ich
Andrej: ganz andere Ergebnisse bekommen, das ist schon echt
Andrej: undurchsichtig.
Jonas: dann müssen
Jonas: wir auch noch besser werden bei der Dokumentation
Jonas: von den verschiedenen Modellen. Was wir jetzt auch
Jonas: dazu sagen muss, so diese Solum Displays, die
Jonas: kann man günstig auf Ebay kaufen und das ist auch das, was
Jonas: ich immer nutze, wenn ich auf
Jonas: Messen oder ähnliches gehe oder wo ich Leute
Jonas: in Meetups treffe, bringe ich immer die mit,
Jonas: weil die sind ja günstig, die kriegt man für zwischen
Jonas: 2 und 5 Euro pro Display, je nach
Jonas: Größe natürlich, also bei deutlich
Jonas: größeren Kosten natürlich auch nochmal mehr, aber
Jonas: da braucht man auch wie bei OpenEPaperLink
Jonas: einen speziellen Flasher dafür, um sie zu flashen, das
Jonas: heißt, das kann man, kann ich
Jonas: kann man gerne machen, aber man sollte sich auch
Jonas: bewusst sein, das ist jetzt nicht ganz einfach ein USB-Kabel
Jonas: anstecken und flashen, sondern es ist auch ein
Jonas: bisschen, würde ich mal sagen, ja, schwieriger
Jonas: das Ganze einmal
Jonas: initial zu installieren. Aber natürlich, die Kosten sind natürlich
Jonas: unschlagbar. Ich glaube, sonst bekommt man das Ding,
Jonas: wo E-Paper-Displays mit Akku
Jonas: mit allen mit Gehäuse für ein paar Euro.
Jonas: Deswegen sind die eben gut für, wenn man sie
Jonas: verschenken möchte.
Thomas: In den Genuss, also in diesen
Thomas: Prozess zu dich laufen bin ich jetzt auch nicht gekommen, weil du hattest uns ja eben die fertig geschickt. Die waren dann von dir händisch vorgeflasht.
Jonas: Genau, da bin ich sozusagen
Jonas: einmal, ich habe so einen Flasher mit so Pogo-Pins,
Jonas: habe ich das Batteriefach
Jonas: aufgemacht und jedes hinten rein. Das ist das Schöne
Jonas: an den Solums, auch die kommen auch noch ran.
Jonas: Bei zum Beispiel Handshakes oder so, da muss man das
Jonas: Gehäuse wirklich aufschneiden
Jonas: hinten, um an die Programmierpunkte ranzukommen,
Jonas: weil es natürlich nicht dafür gedacht ist.
Jonas: Und genau, ich habe jedes dann einzeln eben konfiguriert
Jonas: und ich habe für mich eine eigene Software,
Jonas: wo ich dann einfach sagen kann,
Jonas: hey, alles, was du jetzt siehst, ist dieses Modell,
Jonas: konfigurierst bitte alles auf dieses Modell
Jonas: und dann funktioniert das.
Jonas: Die werde ich vielleicht auch eines Tages mal veröffentlichen,
Andrej: Achso, dass du nicht jedes Mal die Konfiguration auswählen musst.
Jonas: wenn jemand anderes aufbraucht.
Andrej: Okay, ja.
Jonas: Genau, ich habe da eigene Tools da schon.
Thomas: Ich war dann schon total geflasht. Das Gerät kommt ja dann mit einem
Jonas: Genau,
Thomas: QR-Code. Ich hatte erstmal keinen Schimmer, was ich tun soll.
Thomas: Aber bei einem QR-Code lädt das natürlich ein, einfach mal den zu scannen.
Thomas: Also das war dann anscheinend auch eine gute Idee. Landete ich eben auf diesem Webportal und konnte dann einfach mal rumkraxeln
Thomas: und irgendwas drauf zeigen. Ich hatte danach total Schiss, dass ich diesen QR-Code nicht wieder kriege, weil ja,
Thomas: also die URL, die da drin steht, die brauche ich ja irgendwie um auch das Gerät.
Thomas: Ich meine, da wird eine Verbindung per Bluetooth aufgebaut, oder?
Thomas: Habe ich das richtig verstanden?
Jonas: ja.
Thomas: Okay.
Thomas: Das heißt, ich brauche quasi irgendeine Information von diesem Gerät,
Thomas: damit diese Web-Applikation weiß, mit welchem Gerät es reden soll?
Jonas: Genau, es gibt jetzt mal zwei Aspekte sozusagen.
Jonas: Die Geräte Advertisen,
Jonas: im Bluetooth gibt es das nämlich Advertising,
Jonas: das heißt, die sagt die ganze Zeit,
Jonas: hey, ich bin XY und habe diesen Namen.
Jonas: Und das machen alle Geräte.
Jonas: Aber für die URL gut ist, es gibt
Jonas: auch die Möglichkeit, bei Open Display Verschlüsselung
Jonas: zu aktivieren. Das ist optional, muss man nicht machen,
Jonas: kann man aber machen. Und dieser
Thomas: Mhm.
Jonas: Schlüssel ist eben auch in dem QR-Code
Jonas: in der URL, die man scannt, mit drin. Das heißt,
Jonas: wenn keine Verschlüsselung aktiviert ist, kann man auch einfach
Jonas: auf die gleiche Seite gehen,
Jonas: über die man auf den QR-Code kommen kann. Hier ist
Jonas: das Display, was keine Verschlüsselung hat, direkt nutzen.
Jonas: Aber wenn man eben die Verschlüsselung aktiviert,
Jonas: das muss natürlich irgendwo ein Schlüssel auch herbekommen.
Thomas: Ja, okay.
Jonas: Und das haben wir eben über den QR-Code gelöst.
Thomas: Alles klar.
Thomas: Das heißt, ich muss mir den merken, oder?
Thomas: Also, oder wegspeichern oder sonst was.
Jonas: Oder du entfernst einfach einmal,
Jonas: machst Batteriefach auf, tust die Batterien raus, tust sie wieder rein,
Jonas: dann kommt er wieder.
Thomas: Okay.
Andrej: Das war meine Lösung.
Thomas: Bin ich ja beruhigt.
Jonas: Es
Thomas: Ich habe irgendwas mit Bootloader geklickt, dann war er plötzlich wieder da.
Thomas: Aber ob das der richtige Schritt war, war mir nicht so klar.
Jonas: gäbe auch eine Reboot-Taste. Bootloader ist
Jonas: wirklich nur eigentlich, wenn man ein Firmware-Update machen möchte,
Thomas: Oh, hoppala. Ja gut. Sehr gut. Das ist
Jonas: aber es hat dann auch funktioniert.
Thomas: Thomas sicher.
Jonas: Vielleicht Bootloader, jetzt wo es angesprochen wurde,
Jonas: ist auch so, bei vielen Displays und nicht bei
Jonas: allen, aber bei einigen und hoffentlich in Zukunft
Jonas: auch noch bei mehr, kann man auch vor allem bei
Jonas: den kleinen, die jetzt keinen USB-Port haben,
Jonas: die Firmware über Bluetooth aktualisieren,
Jonas: auch über Home Assistant schon. Das heißt,
Jonas: hat Gabriel, vielleicht gab er ganz gut, was er erzählt,
Jonas: du hast das ja hauptsächlich gemacht,
Gabriel: Ja,
Gabriel: die
Gabriel: Updates
Gabriel: über Home Assistant
Gabriel: laufen zu lassen, das
Gabriel: hat einige schlaflose Nächte
Gabriel: gebraucht,
Andrej: Glaube ich.
Gabriel: weil ich
Gabriel: entwickle ja alles unter macOS mittlerweile
Gabriel: und da durfte ich mal wieder
Gabriel: feststellen, wie
Gabriel: eigen macOS mit
Gabriel: Bluetooth ist, also nicht nur, dass
Gabriel: sie UUIDs verwenden, statt normalen
Gabriel: MAC-Adressen, das
Gabriel: weiß ich
Gabriel: mittlerweile schon, das ist jetzt nicht so schlimm,
Gabriel: aber
Gabriel: ich glaube, nRF hat
Gabriel: tatsächlich irgendwann mal unter macOS funktioniert,
Gabriel: das zu updaten,
Gabriel: habe ich das gepusht
Gabriel: und auf meinem
Gabriel: normalen Home Assistant, der auf einem
Gabriel: Pi 5 läuft,
Gabriel: weil ich es
Gabriel: versuche. Und der Pi 5
Gabriel: hat dann auch, da läuft eigentlich alles
Gabriel: über BLE-Proxys.
Gabriel: Ja, hat nicht funktioniert.
Gabriel: Auf einmal waren alle
Gabriel: Tags irgendwie
Gabriel: im Bootloader drinnen und kamen
Gabriel: nicht mehr raus.
Gabriel: Ich habe es versucht
Andrej: Nicht so geil.
Gabriel: zu debuggen, es ging
Gabriel: irgendwie nicht. Und ich habe es jetzt
Gabriel: vorerst aufgegeben für nRF
Gabriel: über Home Assistant Updates
Gabriel: laufen zu lassen,
Gabriel: weil ich nehme an, die meisten haben überall BLE-Proxys
Gabriel: verteilt
Gabriel: und das sollte auch mit allen Home Assistant-Instanzen funktionieren.
Gabriel: Was tatsächlich überraschend funktioniert hat,
Gabriel: waren die Solum-Tags, die jetzt schon angesprochen wurden.
Gabriel: Die haben auf meinem MacBook nicht funktioniert, also gar nicht,
Gabriel: weil das immer die alte Bluetooth-Adresse cached
Gabriel: und nicht die neue nimmt, wenn man in den Bootloader wechselt.
Gabriel: Das ist eine Adresse Plus 1 meistens.
Gabriel: Da habe ich das tatsächlich umständlich auf einem Linux-Laptop,
Gabriel: den ich noch rumliegen hatte, entwickeln müssen.
Gabriel: Aber erstaunlicherweise, das hat sowohl unter Linux
Gabriel: als auch über BLE-Proxys dann irgendwann funktioniert,
Gabriel: als ich die Geschwindigkeit ein bisschen reduziert habe,
Gabriel: damit die Proxys auch ein bisschen mitgekommen sind.
Gabriel: Also das funktioniert mittlerweile relativ zuverlässig tatsächlich.
Gabriel: Und
Jonas: was ich vielleicht
Jonas: auch,
Gabriel: also wenn man nicht Home Assistant verwendet oder verwenden will dafür,
Gabriel: man kann auch die, war es die nRF-Connect-App?
Gabriel: Oder ich glaube, das war die andere.
Gabriel: Sag du.
Jonas: C-Connect, glaube ich, ja,
Jonas: eine andere App kann man zum
Jonas: Over-the-Air, also man kann hier sozusagen die App des Herstellers
Jonas: von der MCU auch verwenden, um Over-the-Air-Bads
Jonas: zu machen, wenn sie über Home Assistant nicht funktionieren
Jonas: sollte. Aber das ist, glaube ich, eher ein sehr spezieller Einzelfall.
Jonas: Also da am besten einfach nachfragen, wenn es nicht geht.
Gabriel: Ja, da gibt es auch wieder einen Apple-Eigenfall.
Gabriel: Das ist wieder Apple ein bisschen eigen.
Gabriel: Also die App gibt es zwar im App Store.
Gabriel: Man kann sich auch mit dem Gerät verbinden.
Gabriel: aber das Over-the-Air-Update, das klappt unter iOS nicht.
Gabriel: Also das muss man unter Android machen.
Andrej: Kann es sein, dass
Andrej: Mac hat ja so ein paar Privacy-Features,
Andrej: zumindest im WiFi, dass du immer eine neue MAC-Adresse
Andrej: und sowas kriegst, das hat ja auch so ein paar
Andrej: Probleme bei uns gemacht, Thomas, ne, damals.
Thomas: Oh,
Andrej: Mussten wir auch ausmachen.
Andrej: Kann es sein, dass Bluetooth die gleiche Problematik hat
Andrej: wegen,
Gabriel: Nee, Privacy ist es nicht.
Gabriel: Es ist hauptsächlich Caching ist das Problem,
Gabriel: dass MacOS irgendwas Uraltes cached.
Andrej: ah,
Gabriel: Das hatte ich tatsächlich auch schon auf der Website.
Gabriel: Das war noch ... Nee, es war nicht nRF, es war ESP.
Gabriel: Oder? Nee, doch nRF.
Gabriel: war, die wechseln ja den Namen zu AdaDFU,
Gabriel: während sie ein Bootloader-Update machen über Over-the-Air.
Gabriel: Und ja, macOS hat so die Angewohnheit,
Gabriel: dass es gerne AdaDFU als Gerätenamen für Monate
Gabriel: und danach irgendwie auch noch behalten will.
Andrej: Monate.
Thomas: schön.
Gabriel: Ja, also ich habe immer noch Geräte,
Gabriel: die unter macOS noch als AdaDFU auftauchen,
Gabriel: was
Gabriel: aber nicht stimmt.
Andrej: Wie war das nochmal in der IT? Sind zwei Sachen hart?
Andrej: Irgendwie Naming und Caching oder sowas?
Gabriel: Und DNS.
Andrej: Ja, ja, gut.
Thomas: Das vereint alles.
Jonas: Bluetooth ist ja da auch, habe ich auch
Jonas: gemerkt, oft sehr eigen und man muss
Jonas: sich wirklich auf die Eigenheiten von Bluetooth
Jonas: einlassen. Zum Beispiel ist es ja auch so, die Displays haben
Jonas: ja auch Knöpfe. Und wenn man
Jonas: sozusagen, wenn man den Knopf drückt, sollte
Jonas: der auch in Home Assistant angezeigt werden, natürlich.
Jonas: Sinnvollerweise. Jetzt haben wir aber
Jonas: gemerkt, okay, wenn man
Jonas: einen Bluetooth-Dongle hat, dann funktioniert
Jonas: das super, aber sobald man Proxys hat,
Jonas: dann hat es erstmal nicht funktioniert.
Jonas: Was ist denn der Unterschied zwischen
Jonas: beiden? Am Ende ist rausgekommen,
Jonas: die
Jonas: ESPHome-Proxys, die schauen
Jonas: immer nur eine sehr kurze Zeit von ihren
Jonas: in einer Sekunde immer auf
Jonas: Advertising-Packets und wenn
Jonas: ein
Jonas: Knopf drückt, kommt ein Advertising-Packet
Jonas: und das muss dann genau in dieser Sekunde
Jonas: empfangen werden, um in Home Assistant angezeigt zu werden.
Jonas: Und das hat natürlich dann nicht funktioniert
Jonas: am Anfang. Wie wir es gelöst haben,
Jonas: es einfach so, dass, normalerweise ist es
Jonas: so bei den Displays, die senden ja jede Sekunde
Jonas: sozusagen einmal ein, sozusagen, hey, ich bin hier und das
Jonas: ist mein aktueller Status. Was wir gemacht haben,
Jonas: wenn man einen Knopf drückt, wird es kurzzeitig sehr
Jonas: oft, also mit nur ein paar Millisekunden Abstand
Jonas: gesendet für ein paar Sekunden, einfach um
Jonas: sozusagen, dass ein Homosyn auf der Knopf
Jonas: dann auch richtig angezeigt wird. Das war auch
Andrej: Erstmal schön vollcasten, broadcasten
Andrej: und dann kommt es ja irgendwann an.
Jonas: so eine Eigenheit. Genau.
Jonas: Das war auch, ja, Bluetooth ist auch generell
Jonas: so manchmal schwierig mit den,
Jonas: wenn man irgendwie
Jonas: Charakteristiken hat, dann
Jonas: hatten wir auch so abstruseste
Jonas: Fehler schon, wenn man sagt, hey, woher kommt das?
Jonas: Und dann irgendwo in der Speck steht es, was man
Jonas: bestimmt nicht machen sollte, aber ja, das
Jonas: ist dann auch manchmal sehr
Jonas: schwierig zu debuggen. Oder zum Beispiel neulich
Jonas: hatten wir es auch, dass jemand daheim
Jonas: ESPHome-Proxys und Shellys hatte
Jonas: und bei Shellys ist ja die Besonderheit, die
Jonas: sprechen zwar Bluetooth, aber die können sich nicht
Jonas: aktiv verbinden. Und anscheinend
Jonas: war es dann so, dass bei ihm beim Display sich immer
Jonas: wieder abwechselnd ein Shelly als erstes
Jonas: Display gesehen hat und dann ein ESPHome-Proxy. Und jetzt, was
Jonas: der Shelly gesehen hat, da gab es einen Fehler, weil es
Jonas: versucht hat, hey, wenn Shelly, okay, jetzt
Jonas: Shelly sieht's, möchte sie mit Shelly verbinden, ja,
Jonas: geht nicht, weil keine aktive Verbindung
Jonas: verfügbar ist. Das sind auch so diese
Jonas: Einzelheiten, auf die kommt man erst in einer gewissen
Andrej: Die Shellys, die können auch als
Jonas: Zeit, dass man darauf aufpassen muss.
Andrej: Bluetooth-Proxy in Home Assistant genutzt werden, oder wie war das?
Andrej: Ist das diese Funktion?
Jonas: Genau, die können auch als Bluetooth-Proxy in Home Assistant
Jonas: genutzt werden, aber die können eben keine aktive
Jonas: Verbindung herstellen. Das heißt, die sehen
Jonas: zwar, dass die Displays da sind,
Jonas: können aber nicht wirklich was mit ihnen machen, weil man kann
Jonas: natürlich kein Bild schicken, wenn man sich nicht aktiv damit verbinden kann.
Andrej: Ja, okay.
Thomas: Okay. Weil Gabriel, du meintest ja gerade auch schon, die meisten werden ja bei sich zu Hause wohl ein Bluetooth-Proxy oder Bluetooth-Proxys deployed haben. Vielleicht können wir darauf mal
Thomas: zu sprechen kommen tatsächlich. Was brauche ich denn jetzt alles effektiv,
Thomas: um
Thomas: die kleinen Displays, also die, die ihr jetzt empfehlt, in Home Assistant einzubinden?
Thomas: Weil ich habe beim Flash, oder nicht beim Flash, beim händischen Verbinden am Anfang, von dem ich gesprochen habe, mit dem QR-Code und so, da war ich ja auf meinem Laptop.
Thomas: Das heißt, das Display lag einfach daneben, Verbindung wurde aufgebaut über den Browser und ich konnte da irgendwas draufdingen.
Thomas: Was brauche ich, wenn ich das mit Home Assistant mache?
Gabriel: Also für Home Assistant
Gabriel: braucht man nur irgendeinen
Gabriel: Bluetooth-Adapter, der angeschlossen ist an Home Assistant.
Gabriel: Also sei es der interne vom
Gabriel: Raspberry, obwohl der auch nicht zu empfehlen ist.
Gabriel: Oder irgendwelche Proxys, die man
Gabriel: irgendwo rumliegen hat, die aktive Verbindungen
Gabriel: können. Ansonsten
Gabriel: Open Display ist
Gabriel: schon in Home Assistant Core drinnen.
Gabriel: Heißt, wenn irgendwo ein
Gabriel: Open Display Gerät irgendwie rumliegt und
Gabriel: das in der Reichweite ist, erkennt
Gabriel: das Home Assistant und schlägt es als Gerät
Gabriel: vor. Und dann kann man
Gabriel: es einfach hinzufügen und
Gabriel: muss halt eventuell den, wenn
Gabriel: konfiguriert, muss man den Key eingeben.
Gabriel: Da ist auch die
Gabriel: angesprochene Website wieder
Gabriel: praktisch, weil man kann auf die Website gehen,
Gabriel: den Key dort kopieren
Gabriel: und dann einfach rüber copy und
Gabriel: pasten in das Feld in Home Assistant,
Gabriel: statt einen 32-stelligen
Gabriel: Key manuell
Gabriel: anzutippen.
Andrej: Das wollte ich gerade sagen. Ich habe die, ich habe
Andrej: meinen Home Assistant auf dem Laptop aufgehabt
Andrej: und dann sehe ich das Display so, klicke so drauf
Andrej: und so, gib den Key ein. Auf keinen
Andrej: Fall. Handy genommen,
Andrej: gescannt. Dann habt ihr
Thomas: Ja,
Gabriel: das habe
Andrej: super cool mit Copy-Paste-Logik
Gabriel: ich auch erst
Gabriel: letztens auf der Website nochmal ein bisschen ersichtlicher
Gabriel: gemacht, weil davor war es
Gabriel: nicht so ersichtlich, dass man einfach nur draufdrücken
Gabriel: muss auf
Gabriel: den Key. Also es ging davor schon,
Andrej: dieser
Gabriel: aber jetzt gibt es auch eine
Gabriel: visuelle Indikation, dass auch der
Gabriel: Key kopierbar ist.
Andrej: typische Button,
Andrej: der so neben so einem Feld dann ist.
Thomas: cool.
Gabriel: Genau.
Andrej: Stimmt,
Thomas: Ich bin nämlich tatsächlich...
Jonas: Und das Ziel wäre,
Thomas: Jonas.
Jonas: das Ziel wäre natürlich eigentlich, dass man den QR-Code
Jonas: ein Home Assistant Scanner, aber da müssen wir mit dem Home Assistant
Jonas: Core-Team bzw. UI-Team noch ein bisschen reden,
Jonas: dass das dann möglich ist.
Thomas: Ja, das wäre cool, über die Companion-App dann, ne?
Thomas: Dass du das genau wie mit Matter halt pairing...
Jonas: Genau.
Thomas: Das wäre cool.
Andrej: das ist gar nicht so easy. Dann
Andrej: müssen wir halt an den Core, an den Flow reingehen
Andrej: vom Outflow und die Integration.
Jonas: Oder, was auch eine Option war, die wir besprochen
Jonas: hatten, dass man einfach erst bei so
Jonas: Textfeldern die Möglichkeit gibt, da auch mit
Jonas: so einem Knopf einen QR-Code-Scanner, einen Barcode-Scanner
Jonas: generell aufzumachen und dann das einfach einzugeben.
Jonas: Dann muss man nicht nur den Keymer kennen, einfach die ganze URL
Jonas: und wir passen es dann im Hintergrund.
Thomas: Ja, soweit
Jonas: Das wäre, glaube ich, fast sogar der einfachere
Jonas: Flow.
Thomas: bin ich tatsächlich nämlich leider nicht, selber nicht gekommen, weil ich hatte das dann neben meinem MacBook und konnte da rumkritzeln, wie gesagt, und dann ist ja auch da ein Add to Home Assistant Button drauf, also einfach, es wäre eigentlich einfach,
Thomas: aber mein Home Assistant läuft gerade auf irgendeinem Thin Client,
Thomas: der hat kein Bluetooth oder ich habe es ausgeschaltet, das kann tatsächlich auch sein und ich habe momentan auch entweder keine Proxys,
Thomas: also ich habe keine Proxys zu Hause verbaut und bei den Shellys explizit ausgeschaltet, weil alles, was ich nicht brauche, schalte ich mal aus, ne.
Thomas: Was ist eure Empfehlung? Also einfach nur ESP32 nehmen und da ESPHome-Proxy-Ding draufflashen, ist das gut? Oder habt ihr bessere Tipps?
Jonas: Also es ist an sich schon gut
Jonas: mit dem
Jonas: Flash-ESP Home Proxy und wenn man natürlich viele davon hat,
Jonas: kriegt man auch gute Abdeckung.
Jonas: Aber was noch ein kleines bisschen besser ist,
Jonas: aber was natürlich auch teurer ist und noch ein bisschen komplizierter ist,
Jonas: es gibt schon diesen von Home Assistant empfohlenen Feasycom BLE-USB-Stick.
Jonas: Und damit kann man auch nochmal eine deutlich bessere Reichweite
Jonas: von allen Tags auch erzielen.
Andrej: Moment mal, das habe ich von dem her noch nie
Andrej: gehört. Wo wurde der jemals empfohlen?
Jonas: Der steht, glaube ich, auf der BLE-Seite oben,
Jonas: so wie wir entwickeln mit diesem USB-Stick.
Jonas: Ich kenne jetzt auch die, ich kann raus,
Jonas: das ist irgendwie so eine ewig lange Produktadresse.
Jonas: Aber für die meisten sollten ESPHome-Proxy auch vollkommen ausreichend sein.
Jonas: Das ist wirklich nur, wenn man jetzt die maximale Reichweite möchte.
Jonas: Und ich nutze es zur Entwicklung auch, weil manche Bugs kommen nur mit entweder Prox oder Stick, deswegen habe ich beides bei mir auch da.
Andrej: Ja klar, man muss leider bei
Andrej: Hardware auch einfach alles testen und haben.
Jonas: Das
Andrej: Das ist der große Nachteil.
Andrej: Okay, das gucken wir mal nachher nach und dann kommt es einmal in die
Andrej: Show-Notes, weil das interessiert mich jetzt auch.
Andrej: aus welchem Grund, weil die damit entwickeln,
Jonas: habe ich,
Andrej: würdest du das empfehlen oder
Jonas: genau, weil die damit entwickeln und ich auch sehr gute Erfahrungen, wirklich also die Reichweite ist nochmal schon ein starker Unterschied auch gemacht habe.
Jonas: Ich habe zum Beispiel für das IFA-Setup von der Open Home Foundation auch den USB-Stick empfohlen, weil da wird es wahrscheinlich alles, was man Reichweite bekommt, kann sehr gut sein.
Andrej: cool?
Andrej: Das
Andrej: ist eine Überlegung wert, weil meiner ist unten im Wohnzimmer
Andrej: und das ist ein Riesenraum mit Küche,
Andrej: Klassiker zusammen und da habe ich
Andrej: noch keinen Proxy rumstehen, dann
Andrej: überlege ich mir den Dongle zu holen.
Jonas: Aber es ist natürlich, was man bedenken muss, ein USB-Stick und das heißt, du musst auch den USB anbinden.
Jonas: Das heißt, ich weiß nicht, wenn du jetzt weit vom Server weg bist, ist manchmal USB ja auch nichts wirklich.
Andrej: Nö, passt.
Andrej: Das ist bei mir, das war früher
Andrej: Leute, ihr kennt diese typischen
Andrej: TV-Schränke, wo unten noch ein Receiver drin war
Andrej: oder so, da habe ich Platz, was soll da denn
Andrej: hin jetzt? Dann Home Assistant und
Jonas: Ich
Andrej: also eine eigene Box, auch so ein
Andrej: Thin Client, da kann auch ein USB-Stick rum
Andrej: lungern.
Jonas: nutze bei mir daheim tatsächlich
Jonas: auch USB-over-IP.
Jonas: Das geht auch.
Andrej: Das ist kein Problem
Andrej: auch für das Protokoll?
Jonas: Nee, aber das ist, sagen wir mal so,
Jonas: da läuft auch mein ZigBee-Stick und so
Jonas: mein Homematic-IP-Stick, also alles läuft
Jonas: drüber, das geht dann. Aber das ist, würde ich mal
Andrej: Okay.
Jonas: sagen, dieser Sonderfall, für die meisten
Jonas: soll das nicht relevant sein. Einfach entweder,
Jonas: wenn es zu weit weg ist, einen Proxy nehmen oder wenn man
Jonas: nah dran ist, kann man auch einen USB-Stick nehmen.
Andrej: Das Coole an den Proxys ist, solange man halt
Andrej: WiFi hat, kannst du einfach irgendeinen reinstecken
Andrej: und irgendwo in der Steckdose verstecken.
Andrej: Und die sind ja gar nicht
Andrej: groß. Es gibt ja welche, die sind so groß
Andrej: wie eine Münze, ein bisschen dicker und dann
Andrej: sind die überall versteckt.
Thomas: Deswegen fand ich es eigentlich aber auch super, dass die Shellys so einen Bluetooth-Proxy verbaut haben.
Thomas: Das ist natürlich schade, dass man ihn gerade für sowas nicht benutzen kann.
Andrej: Ich
Jonas: Weiß auch nicht, warum sie die nicht aktiv
Jonas: gemacht haben. Vielleicht Software-Limitationen,
Jonas: aber ich habe jetzt auch keine genauen Infos, warum
Jonas: das nicht geht. Kann man die
Andrej: glaube, die ESPs
Andrej: waren ja auch eine Zeit lang so,
Andrej: dass die nur drei Aktive
Andrej: per Default können und dann brauchen die viel RAM.
Andrej: Das war so in der Doku vorher.
Andrej: Da hat da hat ESPHome jetzt viel gemacht.
Andrej: an RAM-Verbrauch. Es kann sein, dass die
Andrej: einfach sagen, ihre App halt
Andrej: bevorzugen wollen. Das kann ich mir
Andrej: vorstellen, dass die sagen, ja, wir brauchen den RAM für die
Andrej: Connection mit der App. Das Provisionieren, das
Andrej: Updaten etc. Da
Jonas: kann auch gut sein, natürlich.
Jonas: Aber kann man die Shellys theoretisch nicht auch mit
Jonas: ESP-Home flashen, oder ist das ein großer Aufwand?
Andrej: bin ich raus.
Andrej: Das weiß ich nicht.
Andrej: Die schon länger nicht mehr benutzt.
Thomas: Wie
Andrej: Nun ja, belassen wir es dann bei den Shellys.
Andrej: Die tun auch so. Leider ohne
Andrej: Aktivverbindung.
Jonas: Ja,
Thomas: viele E-Ink-Displays habt ihr denn so bei euch verbaut?
Thomas: Ich
Gabriel: Rein Open Display
Gabriel: oder auch noch OpenEPaper
Gabriel: Link,
Andrej: Alles.
Thomas: glaube, das kann man kombinieren.
Gabriel: ziemlich viele, also ich
Andrej: Reden wir jetzt hier von
Andrej: 10 oder 150 oder
Andrej: 300?
Gabriel: glaube in meinem OpenEPaperLink IP sind, obwohl ich kann ja nachschauen,
Jonas: dann kann
Jonas: ich mit dessen vielleicht weitermachen. Also ich habe
Jonas: um die 10, würde ich sagen,
Jonas: auch gemischt noch OpenEPaperLink und
Jonas: Open-Display. Langsam würde ich auch, stelle ich
Jonas: auch um. Und ja, vielleicht können wir
Jonas: jetzt auf ein paar Applikationen reden, die bei mir
Thomas: Genau,
Jonas: drauflaufen, weil dafür sind sie ja da.
Thomas: ganz genau.
Jonas: Ich habe zum Beispiel,
Jonas: bei den Schwiegereltern haben wir ein Nuki-Schloss.
Jonas: Und da ist es so, da möchte man manchmal so,
Jonas: hey, wann ist wer heimgekommen, oder wann, wer ist
Jonas: gerade noch draußen und da habe ich
Jonas: so gemacht, habe ich ein Display, da ist
Jonas: frage ich über Nuki ab, wer
Jonas: gerade die Tür entsperrt hat und schreibt es
Jonas: eben neben die Türe innen auf das Display,
Jonas: dass man eben weiß, wer rein und raus gegangen ist
Jonas: und es ist auch so, auf der Auffahrt haben wir auch eine Kamera,
Jonas: die Kennzeichen erkennt und daneben
Jonas: ist ein zweites Display, wo steht, wer war
Jonas: rein und raus gefahren, das ist mit den Kennzeichen auf dem
Jonas: kleinen Display daneben, genau.
Andrej: Das ist cool.
Jonas: Und es
Jonas: ist auch so, die haben oben,
Jonas: haben ja viele von den E-Pers, das ist ja auch
Jonas: eine LED und es ist so, wenn jemand reinfährt,
Jonas: lasse ich die LED auch kurz blinken und dann
Jonas: und zivilisieren, so hey, da ist gerade was passiert,
Jonas: dass man natürlich noch gleich weiß, okay, da ist gerade jemand reingefahren,
Jonas: kommt vielleicht jetzt auch bald rein.
Thomas: Mhm.
Jonas: Genau, ich muss mir jetzt auch hier
Jonas: so in München das Gleiche bauen, Gabriel, was du dir
Jonas: gebaut hast für die Abfahrten von den Öffis.
Gabriel: ah stimmt, ach die müsste ich auch noch updaten, die Integration
Gabriel: fällt mir gerade auf, stimmt,
Gabriel: wenn man nämlich Öffis in der Umgebung hat, ist es natürlich praktisch
Gabriel: quasi so eine Abfahrtstafel an der Haustür zu haben,
Gabriel: wo man sieht, was fährt jetzt in den nächsten x Minuten.
Thomas: Mhm.
Gabriel: Mit OpenEPaperLink ging das damals auch schon.
Gabriel: Allerdings
Gabriel: war damals der Check-in,
Gabriel: beziehungsweise ist bei OpenEPaperLink der Check-in
Gabriel: ziemlich unregelmäßig.
Gabriel: Was heißt, dass
Gabriel: die Daten nicht immer aktuell sind,
Gabriel: aber das ist ja mit Open Display jetzt anders.
Gabriel: Heißt, man kann jetzt einfach sagen,
Gabriel: man kann jetzt zum Beispiel auch alle Minuten
Gabriel: das Display updaten lassen.
Gabriel: Und dann ist man auch immer ziemlich aktuell,
Andrej: Das Coole ist ja dadurch, dass
Andrej: du das ja in der Home... Mein Gott.
Andrej: Home Assistant Automatisierung nutzen kannst,
Andrej: kannst du ja auf Bedarf pushen.
Andrej: Und ich sage mal so, wenn du nachts pennst,
Andrej: brauchst du jetzt nicht jede Minute zu wissen,
Andrej: wann der Zug jetzt kommt.
Andrej: Dann machst du es halt weniger.
Andrej: Und dann morgens, wenn es dann notwendig ist,
Andrej: jede Minute, meinetwegen.
Andrej: Kommt auch darauf an, wie oft die Informationen
Andrej: natürlich von deinem Öffi-Provider sind,
Andrej: weil die sind ja auch nicht immer unbedingt aktuell.
Andrej: Die kann ja auch alle fünf Minuten erst kommen.
Gabriel: genau.
Jonas: Und was wir,
Gabriel: Aber was man vielleicht noch davor dazu sagen sollte zu unseren ganzen
Gabriel: Applikationen, was wir jetzt gerade nennen,
Gabriel: Open Display ist zwar in Home Assistant standardmäßig jetzt schon drinnen, aber
Gabriel: für das braucht man jetzt unsere Custom Integration, weil alles, was
Gabriel: wir besprechen, nutzt Draw Custom.
Gabriel: und das wird in der Form nie in Core landen können.
Andrej: Okay, interessant.
Andrej: Also ich habe es installiert
Andrej: und Jonas hatte mir auch gesagt,
Andrej: nachdem ich dann gefailt hatte,
Andrej: dass ich die Beta aktivieren musste wegen Encryption.
Andrej: Ich weiß nicht, ob es mittlerweile schon in der Standardversion
Andrej: drin ist.
Andrej: Warum wird das nicht in Core kommen?
Andrej: Das würde mich mal interessieren. Oder wollt ihr das nicht?
Andrej: Wegen dem Release-Zyklus?
Gabriel: Also wollen würde man es theoretisch schon,
Gabriel: aber es
Gabriel: gab schon Diskussionen, warum und
Gabriel: wie man das alternativ lesen könnte,
Gabriel: aber hauptsächlich ist es, man will in Home Assistant Core dieses
Gabriel: Zeichnen nicht haben.
Gabriel: In Core will man hauptsächlich sagen, hier ist ein Display,
Gabriel: Da kann man Content draufpushen als Target, aber halt nicht als was, was halt Content generiert.
Thomas: Mhm. Was nimmt der dann als Format? Kannst du irgendeine Bilddatei reinwerfen und die dann, also im Core, ne, mit der Integration auf das Display schieben?
Andrej: Achso,
Gabriel: Genau, also in Core kann man irgendwelche Bilder hernehmen, die man entweder
Thomas: Nett.
Gabriel: in der Home Assistant Library hat oder was wahrscheinlich
Gabriel: einfacher ist, wenn man zum Beispiel die Image-Integration hat, taucht das auch als Media Provider auf und dann klickt man sich einfach da durch und wählt
Gabriel: ein Bild aus und klickt auf Senden.
Gabriel: und dann taucht das da auf dem
Gabriel: Display auf. Was es natürlich auch gibt,
Gabriel: ist, das war
Gabriel: ursprünglich nur ein Experiment von,
Gabriel: aber es gibt auch eine
Gabriel: Home Assistant App,
Gabriel: so wie sie jetzt heißt,
Gabriel: namens Puppet.
Gabriel: Da muss man auch das Repository erst hinzufügen.
Gabriel: Das
Gabriel: fährt einen Puppeteer
Gabriel: Host hoch,
Gabriel: äh, Puppeteer,
Gabriel: und das macht ein
Gabriel: Screenshot von einem Home Assistant
Gabriel: Dashboard und das kann man dann auch
Gabriel: da drauf schicken.
Andrej: das macht ein Screenshot, rennert es dann
Andrej: mit Diffing-Algorithmen und dann packt
Andrej: das auf das Display.
Gabriel: Soweit
Jonas: vielleicht
Jonas: Dithering ist ja nochmal einen Schritt später,
Jonas: Gabriel, ich glaube, du hast ja im Blick ja zugeklärt, oder?
Gabriel: ich weiß
Gabriel: dithert Puppet
Gabriel: auch schon davor.
Gabriel: Man kann zumindest
Gabriel: die Farbschema auswählen
Gabriel: von den Displays.
Gabriel: Dithering passiert auch
Gabriel: nochmal bevor es auf das Display
Gabriel: geschickt wird.
Andrej: Okay, einfach nur für die,
Andrej: die technisch das nicht ganz nachvollziehen können.
Andrej: Ich glaube, es ist wichtig zu verstehen,
Andrej: dass ein E-Paper-Display hat
Andrej: nur 3, 4, 5 Farben
Andrej: oder 200, je nachdem.
Andrej: Und das heißt, man kann ja jetzt nicht einfach
Andrej: ein Screenshot hinschicken. Ah, du hast sogar eins mit
Andrej: wie viel?
Gabriel: Dithering ist nichts Neues.
Thomas: Oh.
Thomas: Mhm.
Thomas: Oh.
Gabriel: Das kennt man schon
Gabriel: aus den frühen Computern.
Gabriel: die entweder auch nur schwarz und weiß,
Gabriel: vereinfacht gesagt, darstellen konnten.
Gabriel: Aber man wollte ja schon immer irgendwelche Bilder anzeigen.
Gabriel: Und deswegen kann man das menschliche Auge ein bisschen austricksen,
Gabriel: indem man gekonnt in gewissen Abständen immer schwarz und weiß oder eben auch Farben alterniert
Gabriel: und dann den Eindruck erscheinen lässt, dass das dann Graustufen sind.
Gabriel: Drucker nutzen das auch.
Andrej: Ja, oder
Andrej: Monitore, wenn du versuchst
Andrej: eine Rundung zu machen und du hast eckige Pixel,
Andrej: dann ist halt nie rund, dann werden sie halt ein bisschen
Andrej: heller an der einen Seite und dann denken wir, dass das
Andrej: rund ist.
Andrej: Ja, das ist halt
Andrej: der Nachteil bei denen, da muss man, das dauert auch
Andrej: ein bisschen, so ein Image zu senden und
Andrej: diesen Dither zu generieren.
Gabriel: Also das Dithering ist
Gabriel: mittlerweile recht schnell. Das haben wir
Gabriel: nämlich von in Python.
Gabriel: Da hat es, je nachdem wie groß das Display war
Gabriel: und wie viele Farben das waren,
Gabriel: und wie stark die Hardware ist,
Gabriel: konnte es schon mal ein paar, viele Sekunden dauern
Gabriel: anfangs.
Gabriel: Das war ein bisschen ungünstig.
Gabriel: Mittlerweile haben wir das
Gabriel: in Rust neu geschrieben und jetzt ist
Gabriel: auch ein
Gabriel: Spectra
Gabriel: ein sechsfarbiges,
Gabriel: wo das Bild auch ein paar Megabyte
Gabriel: groß ist, dauert es nur
Gabriel: noch ein paar Millisekunden,
Gabriel: ein paar hundert. Mittlerweile ja.
Andrej: Ernsthaft?
Andrej: Cool, weil ich habe das ausprobiert,
Andrej: ich habe es nur mit QR-Codes gemacht, das hat
Andrej: ein bisschen lange gedauert für meinen Geschmack,
Andrej: aber ich habe auch, es ist jetzt auch schon zwei Monate her.
Gabriel: Das ist in der Home Assistant-Integration
Gabriel: mittlerweile. Also ich glaube, die Website
Gabriel: nutzt immer noch das im Browser, oder?
Gabriel: Also
Jonas: Genau, also das ist nur der Home-Assistant-Integration,
Jonas: der Browser könnte manchmal noch langsam
Thomas: Mhm.
Jonas: sein.
Jonas: Und was jetzt auch, was auch
Jonas: noch ist, früh hat auch der Upload über Bluetooth
Jonas: tatsächlich noch länger gedauert, aber da hat
Jonas: jetzt auch jemand aus der Community einen sehr
Jonas: wirklich ein sehr cooles Update gemacht, dass bei den, vor allem
Jonas: bei größeren Displays, jetzt bei den
Jonas: reTerminals zum Beispiel, dass da der Update
Jonas: über Bluetooth jetzt nochmal deutlich, deutlich schneller
Jonas: geht, als er früher gegangen ist. Da
Jonas: konnte man tatsächlich, indem man ein paar
Jonas: ja, ich will jetzt mal die Übertragung noch ein bisschen
Jonas: optimieren und ein paar Acknowledgements nicht sendet,
Jonas: das auch nochmal deutlich schneller machen,
Jonas: als es davor war. Das war auch nochmal sehr angenehm.
Andrej: Würde die Encryption,
Andrej: braucht die auch noch viel oder
Andrej: ist der Overhead nicht notwendig,
Andrej: nicht relevant.
Jonas: Macht doch, Encryption
Jonas: macht tatsächlich auch nochmal ein bisschen Overhead, aber der
Jonas: größte Boost kommt tatsächlich davon,
Jonas: vor allem bei den
Jonas: großen Displays, die jetzt in ESP oder in die neuen
Jonas: In einer FHB ist es nicht die, die du hast, mit Silicon Labs nochmal was anderes.
Jonas: Aber der größte Boost kam tatsächlich davon, dass die Übertragung nochmal optimiert wurde.
Andrej: Das ist interessant, weil ich habe das in der Applikation
Jonas: Und
Andrej: und ich möchte in QR-Code relativ schnell rendern,
Andrej: das war mir dann doch ein bisschen langsam, aber ich hatte gehofft,
Andrej: das wird eh besser, Open-Source-Software,
Andrej: gutes Projekt, da muss man nur ein bisschen
Andrej: warten manchmal.
Jonas: wo du gerade schon schnell ansprichst, ist vielleicht auch noch eine Sache, die bei ePaper generell wichtig ist.
Jonas: Es gibt ja zum einen ePaper mit vielen oder mit mehreren Farben.
Jonas: Da gibt es ja früher die mit drei Farben, also weiß, schwarz, rot.
Jonas: Dann kam dazu jetzt neu weiß, schwarz, rot und meistens ja gelb.
Jonas: Und dann gibt es auch die Spectra 6, da sind auch noch zwei andere Farben dabei.
Jonas: Aber es ist so, umso mehr Farben man hat,
Jonas: umso länger dauert tendenziell auch der Refresh,
Jonas: das heißt, bis das neue Bild auf dem Display drauf ist.
Jonas: Denn das müssen ja, das sind ja, muss man sich so vorstellen,
Jonas: ja wie eine Flüssigkeit, wo so gelöste Partikel drin sind,
Jonas: die mit Feldern erst hoch und runter gezogen werden müssen.
Jonas: Und bei den Mehrfarben sind es noch mehr verschiedene Partikel drin.
Jonas: Das dauert halt eben umso tendenziell,
Jonas: umso länger, umso mehr Farben da sind.
Jonas: Das heißt, wenn man wirklich was Schnelles haben möchte,
Jonas: nutzt man am besten ein schwarz-weißes Display,
Jonas: da gibt es nur einen Partikel und der kann sehr schnell
Jonas: hoch oder runter gezogen werden
Jonas: und es ist auch, das wird es auch unterstützen,
Jonas: das heißt Partial Refresh,
Jonas: das heißt, man muss sich das
Jonas: normalerweise ist es so, dass einmal
Jonas: das Bild invertiert und dann das neue Bild
Jonas: aufs Display raufkommt, aber mit Partial Refresh
Jonas: kann man eben nur die Pixels, die sich wirklich geändert
Jonas: haben zum vorherigen Bild, auch updaten
Jonas: und das geht deutlich schneller, als wenn man
Jonas: das gesamte Bild nochmal einmal updatet.
Jonas: Und es geht leider nur über schwarz-weiß-Displays.
Andrej: Wie ist das bei,
Thomas: Mhm.
Andrej: also ich kenne
Andrej: das von meinem Kindle von früher oder
Andrej: meinem Kobo, was ich jetzt habe, die haben auch Partial
Andrej: Refresh, dadurch hast du aber ein bisschen
Andrej: Artefakte von der letzten Seite.
Andrej: Ist das immer noch der Fall, weil du gesagt hast, es werden
Jonas: Genau.
Andrej: nur die Pixel geändert, die sich tatsächlich geändert haben,
Andrej: Das heißt ja nicht, dass es unbedingt
Andrej: verbleibende
Andrej: Graueffekte oder sowas gibt.
Jonas: Die verbreitenden
Jonas: grauen Effekte gibt es leider immer noch,
Jonas: habe ich jetzt noch nicht angesprochen, aber klar, natürlich
Andrej: Okay.
Jonas: wenn man das schneller macht, hat man auch den
Jonas: Nachteil, sonst würde man ja sagen, okay, warum macht man es nicht nur
Jonas: so, aber es ist natürlich auch so, dass man das ghosting hat,
Jonas: das heißt, es bleibt ein bisschen was von dem vorherigen Bild auch
Jonas: immer noch drauf, das ist leider
Jonas: immer noch vorhanden, da kann man, glaube ich, auch
Jonas: nicht wirklich so viel dagegen machen, das heißt, es ist
Jonas: empfohlen, wenn man das nutzt, dass man alle, würde ich mal
Jonas: sagen, paar, zehn Refresh-Zyklen
Jonas: mal einmal einen vollen Zyklus macht,
Jonas: einfach um wieder alles auf, ja, sozusagen
Jonas: Null zu setzen und dann wieder weitermachen
Andrej: Ja, beim QR-Code ist es sonderlich wichtig,
Jonas: zu können,
Andrej: weil wenn da Bits und so und der geflippt werden,
Thomas: Ist
Andrej: dann bringt dir das auch nichts.
Jonas: ja,
Jonas: genau.
Jonas: Aber das mit dem Partial Refresh, das ist eben
Jonas: so, das haben wir jetzt auch erst vor kurzem gebracht
Jonas: und vor allem bei dem
Jonas: reTerminal
Jonas: 1003, das ist ein großes Display, da macht
Jonas: es auch, würde ich mal sagen, Sinn für so Dashboards
Jonas: vor allem, da man ja da nicht immer das
Jonas: visuelle, würde ich mal sagen, ablenken, da möchte das
Jonas: einmal alles schwarz, wird einmal wieder alles weiß, wird es dann einfach
Jonas: wirklich nur die Pixel-Updated, die
Jonas: neu ist und da ist es auch nicht so schlimm, wenn man ein bisschen
Jonas: Artefakte hat.
Andrej: Okay, das heißt, dein Use Case ist das mit dem Nuki-Schloss.
Andrej: Die Infos kriegst du aus Home Assistant.
Andrej: Das ist ja das Coole.
Andrej: Du kannst jetzt alles in Home Assistant reinpacken.
Andrej: Home Assistant ist quasi deine Datenzentrale
Andrej: und du kannst dir anzeigen, was du möchtest.
Andrej: Wetter, dein Nuki-Schloss
Andrej: und Gabriel, du hattest die
Andrej: Abfahrtzeiten von Öffis. Habt ihr irgendwas
Andrej: anderes Cooles noch oder was ihr aus der Community vielleicht
Andrej: hervorheben wollt,
Andrej: was ihr mal gesehen habt?
Gabriel: so Standardsachen sind
Jonas: Die
Gabriel: immer zum Beispiel so ein Wetter-Dashboard.
Gabriel: Also das habe ich in verschiedensten Größen
Gabriel: überall rumstehen.
Gabriel: Was gibt's noch?
Andrej: Oh ja.
Jonas: Mülltonnen.
Gabriel: Stimmt, ja, die
Gabriel: Mülltonne, ja.
Gabriel: Da habe ich auch für, ob ein
Gabriel: OpenEPaperLink damals noch ein Template geschrieben,
Gabriel: das dann
Gabriel: bis zu vier konfigurierte
Gabriel: Mülltonnen anzeigt.
Gabriel: Einen Tag davor
Gabriel: wird schon mal der Text
Gabriel: rot und am Tag, wo das dann ist,
Gabriel: wird das komplette Feld
Gabriel: rot.
Thomas: eigentlich auch ein guter Übergang, Jonas, ne? Also, jetzt Mülltonnen nicht, aber das mit dem Wetter.
Jonas: Ja.
Andrej: Ich
Thomas: Okay, also, um es für euch aufzulösen, Jonas hat auch noch ein anderes Projekt und
Thomas: mir kam der Name so bekannt vor, als Andrej, als du meintest, guck mal hier,
Thomas: cooles Projekt, Open Display und ich gucke, ja, wer ist denn dahinter und Jonas Niesner, Jonas Niesner kommt mir so bekannt vor.
Thomas: Genau, um es aufzulösen, du hast noch morgenwirdes, war das wirdes.de oder war das wird.es? Okay, morgenwirdes.de.
Jonas: Ja, .de.
Thomas: Ja, cool, erzähl doch mal kurz.
Jonas: Genau, das ist eigentlich ein Projekt, das habe ich ja zu Anfang meiner Uni-Zeit gemacht, weil ich mir gedacht habe, so in Deutschland ist es so, dass der deutsche Wetterdienst Wetterdaten per Gesetz
Jonas: kostenlos zur Verfügung stellen muss, aber es ist so, dass natürlich jetzt die Art, die er zur Verfügung stellt, jetzt nicht unbedingt die einfachste ist
Jonas: und ja, man auch ein bisschen die noch nachverarbeiten muss und da habe ich mir dann gedacht, ja okay, das ist ja eigentlich, würde ich mal sagen, nicht genutztes Potenzial, was könnte man denn damit machen?
Jonas: Und ich meinte, okay, wie wäre es, wenn man einfach eine schöne Webseite baut, die man aus PWA nutzen kann, wo man einfach die Daten nochmal visuell aufbereitet, auch verschiedene Datenquellen zusammenfügt.
Jonas: Es gibt ja verschiedenste Quellen. Es gibt zum Beispiel die Vorhersagen, es gibt zum Beispiel das Regenradar, was ja auch viele nutzen.
Jonas: Und dass ich eben diese verbinde und eben an einer Webseite, die auch sehr datensparsam ist,
Thomas: Und
Jonas: alles zusammenbringe und eine schöne Visualisierung drüber mache.
Jonas: Genau, und so ist morgenwirdes.de entstanden.
Thomas: das eignet sich vor allem auch, um es irgendwie in Smart Home zu integrieren. Das war dann auch so
Thomas: der Grund, weshalb ich irgendwann mal, glaube ich, per E-Mail auch bei dir aufgeschlagen bin, ist mir dann noch eingefallen. Nämlich,
Thomas: es gibt ja über eine API dann auch noch die Information, eine Regenvorhersage, so wann wird es regnen, in den 15 Minuten, 30,
Thomas: 60 oder irgendwie sowas.
Jonas: Genau, da gibt es diese Regenfeuer. Es gibt ja, ich nenne das mal Produkt, was der deutsche Wetterdienst anbietet, das ist ein Regenradar oder Wolkenradar für die nächsten
Jonas: zwei Stunden.
Jonas: Und dann habe ich mir gedacht, okay, das Problem an diesen Daten ist, wenn man die selbst aufrufen möchte, muss man
Jonas: theoretisch alle fünf Minuten eine, würde ich mal sagen, nicht ganz kleine Datenmenge runterladen.
Jonas: Okay, was will man denn eigentlich wissen? Und dann habe ich mir gedacht, okay, wenn man einen Standort hat, kann man sagen, okay, wann regnet es in diesem Standort?
Jonas: Da habe ich eben jetzt eine kleine API gebaut,
Jonas: die man auch in Home Assistant integrieren kann, wo man einfach fragen kann,
Jonas: so hey, die gibt glaube ich
Jonas: zurück in halben Stundenintervallen,
Jonas: so regnet es in diesen bestimmten Zeiten und
Jonas: auch den Text, so wann regnet es denn das
Thomas: Das
Jonas: nächstes. Und genau deshalb eben diese
Jonas: API zur Verfügung gestellt, dass man eben nicht zum
Jonas: deutschen Wetterdienst gehen muss, die ganzen Daten unterladen muss
Jonas: und den deutschen Wetterdienst effektiv auch DDoSen muss,
Jonas: das ist eine riesige Datenmenge, die man dafür braucht.
Jonas: So einfach zu sagen, okay, man geht
Jonas: zu uns mit einer API, nimmt sich die Daten
Jonas: und hat sie eben auch darüber in Homos.
Thomas: ist das perfekte Hundebesitzer-Feature, wenn du nachmittags dann irgendwie die Runde drehst oder morgens oder abends oder wie auch immer,
Jonas: Ja,
Thomas: schnell nochmal kurz aufs Display gucken und da sind wir auch genau bei meinem Use Case für die Displays, also der Haupt-Use Case gehört an die Tür
Thomas: und da gehört das Wetter der nächsten, weiß ich nicht, 30 bis 60 Minuten drauf,
Thomas: ganz explizit mit der Warnung, zieh dir eine Mütze an oder eine Jacke oder irgendwas.
Jonas: das müsste ich
Jonas: tatsächlich auch noch auf dem Display umbauen,
Jonas: weil ich hab's bei mir so geredet, ich hab einfach
Jonas: eine Lampe genommen, die dann blau wird,
Jonas: wenn es bald regnen wird.
Thomas: Ja, das ist auch sehr pragmatisch.
Thomas: Geht auch.
Jonas: Das war aber noch
Jonas: bevor es OpenEPaperLink und bevor es
Jonas: Open Display gab tatsächlich, wo ich das gebaut hab,
Jonas: die Automatisierung, das ist seitdem nicht mehr angepasst.
Andrej: habe dieses
Andrej: morgenwirdes ja auch mal gefunden. Ich habe mal gerne
Andrej: nachgeguckt. Bei mir war das so,
Thomas: Ja, für dich habe ich das glaube ich auch tatsächlich damals.
Andrej: ja, ja. Ich habe das 2021
Andrej: gefunden. Ich glaube, ein Heise-Artikel
Andrej: oder sowas.
Jonas: Ja, das war, glaub ich, sogar
Jonas: mit der Regenlampe, wegen dem
Andrej: Ja, ja. Hast du das
Andrej: geschrieben damals auch? Okay.
Jonas: Artikel, ja. Das hab ich geschrieben, ja.
Andrej: Aber der Artikel, der war so versteckt, also
Andrej: ich fand den wahnsinnig schwer zu finden.
Andrej: Und dann hab ich gesagt, bis ich das rausgekriegt hab,
Andrej: hab ich das dann selber gemacht.
Andrej: Ich weiß gar nicht mehr, wie ich den Sensor gebaut hab.
Andrej: Ich hab einfach, ja, ich hab einfach die API gehämmert
Andrej: im Endeffekt, alle x Minuten.
Andrej: Und dadurch hast du gleich viel Traffic
Jonas: Ja.
Andrej: bekommen. Das war,
Jonas: Ah, mit der
Jonas: API war was anderes. Ich biete nicht nur den Text
Jonas: an, sondern ich biete auch ein GIF an.
Andrej: ja, das GIF war's. Ja.
Jonas: Und das Problem
Jonas: bei dem
Jonas: GIF war, dass mir irgendwann mal mein
Jonas: Hoster nett, hab gesagt so, hey, du machst sehr, sehr,
Jonas: sehr viel Serverlasten, ich hab geschaut, warum, und dann
Jonas: war es halt so, dass halt eben manche sich
Jonas: das als Kamera
Andrej: Ja,
Jonas: integriert haben, die Kamera, glaub ich, hat sehr, sehr
Jonas: oft nach dem GIF angefragt, das GIF wurde halt jedes Mal
Jonas: auch neu gerendert, ich hatte damals noch kein Caching dafür,
Jonas: das heißt natürlich, die Serverlast war doch enorm,
Jonas: dann war es auch nicht nur eins,
Jonas: es waren mehrere, die dann das GIF halt in Home Assistant hatten,
Jonas: und dann wurden irgendwie oft pro Sekunde
Jonas: nachgefragt, dass irgendwann die Serverlasten auch sehr hoch
Andrej: sorry.
Jonas: dadurch, alles gut,
Thomas: Und du musstest dann glaube ich irgendwie so die API erstmal brechen, oder?
Jonas: ist jetzt geregelt,
Thomas: Damit das aufhört.
Jonas: genau, ich hab dann
Jonas: ein Rate-Limit einführen müssen,
Thomas: Ja, okay.
Andrej: Ja, ist ja auch völlig fair,
Andrej: weil das ist ja auch kein vernünftiger Use Case.
Andrej: Wenn das einer macht, niemand merkt's,
Andrej: aber wenn das dann irgendwie 100, 200,
Jonas: Und
Andrej: 300 Leute machen, jeden Tag, jede Sekunde,
Jonas: man muss bedenken, das Ganze ist auch in PHP geschrieben, also ist vielleicht performance-technisch nicht unbedingt das Beste.
Andrej: Ja,
Thomas: Das
Andrej: da habe ich nie eine gute Lösung für gefunden,
Jonas: Hat
Andrej: wie man das Bild jetzt vernünftig reinkriegt,
Andrej: weil Home Assistant ist ein ...
Andrej: Ich habe bei denen mal ein Issue aufgemacht,
Andrej: weil ich wollte das Bild herunterladen,
Andrej: alle fünf Minuten, reicht mir.
Andrej: Aber Homeless ist ein Cache-Stars
Andrej: und die haben keine
Andrej: explizite ...
Andrej: Ich habe die Details jetzt vergessen.
Andrej: Im PR gibt es ...
Thomas: war der Cache-Control, meine ich.
Andrej: Ja, die Cache-Control.
Thomas: Der Cache-Control auf diesem User-Share-WWW oder wie auch immer das da heißt.
Andrej: Ja.
Thomas: Das heißt, du hast da zwar immer eine neue Datei liegen,
Andrej: Und die wollten das nicht runterregeln.
Thomas: aber dein Browser cached die für, ich weiß es nicht mehr,
Thomas: einen Tag oder was?
Andrej: Stunde.
Thomas: Oder eine Stunde?
Andrej: Oder 24 Stunden sogar, ja.
Thomas: Und das lässt sich nicht konfigurieren und das wurde schon mal diskutiert,
Thomas: aber da gab es ja bei den Home Assistant Entwicklern kein Verständnis für, dass man das Cache Control vielleicht mal irgendwie konfigurierbar oder
Thomas: weg macht.
Andrej: Der ist auf jeden Fall close, der PR.
Jonas: das
Jonas: denn irgendeine Auswirkung, was die Source-Datei für eine Cache-Control hatte?
Andrej: Nee, weiß ich nicht mehr.
Thomas: Da nicht, weil das einfach nur angewendet wird auf alles, was bei dir, also wenn du es, ich habe das über einen Download gelöst, über eine
Thomas: Automation, die das runterlädt und dann halt in dieses WWW-Verzeichnis reinlegt, damit das dann
Thomas: per URL referenzierbar ist.
Thomas: Und das war das Problem. Du musstest es dann irgendwie umgehen, ich glaube, indem du
Thomas: Kamera-Entity draus machst oder so. Damit ging es dann. Aber
Thomas: ich hatte immer Probleme.
Jonas: Muss ich mir vielleicht auch nochmal anschauen und dann auf der Webseite aktualisieren, wie man es vernünftig in Home Assistant einbaut.
Thomas: Ja, das wäre interessant. Ich
Andrej: Das würde mich auch interessieren, weil das ärgert mich,
Andrej: dass ich das Bild nicht immer aktuell habe.
Thomas: habe es dann halt mit der Kamera-Entity gemacht, aber die hat das Problem, dass die nicht den gesamten Ablauf des GIFs anzeigt. Das heißt, das cuttet dann irgendwo und dann fängt es wieder von vorne an. Ich
Jonas: es
Andrej: Ich weiß jetzt wieder, was meine Lösung dafür war.
Thomas: sehe also nicht alles.
Andrej: Ich habe einfach eine andere Home Assistant HACS-Integration gefunden
Andrej: vom DWD.
Andrej: Das ist ein anderer Entwickler, den ich auch schon mal angesprochen hatte.
Andrej: Da kannst du dann das, da kannst du sogar die Region,
Andrej: wenn du jetzt nur NRW sagst,
Andrej: dann zeigst du dir nur NRW an und nicht ganz Deutschland etc.
Jonas: ginge theoretisch bei mir auch.
Andrej: Verdammt.
Jonas: Naja, alles gut. Ich überlege
Jonas: gerade nur, wie man es sinnvoll machen könnte.
Jonas: Also man könnte natürlich auch die einzelnen
Jonas: Frames zur Verfügung stellen, aber ich glaube,
Jonas: das ist dann auch nicht wirklich Sinn und Zweck,
Jonas: wenn man das jeden Frame einzeln runterladen muss
Jonas: für jeden Vorhersagezeitpunkt von dem GIF.
Jonas: Das macht, glaube ich, auch keinen Spaß.
Andrej: Ja, Technik ist hart,
Andrej: ist leider so.
Jonas: Aber
Jonas: ich muss sagen, ich habe es ja gar
Jonas: nicht mitbekommen, dass die Webseite
Jonas: im Newsletter war. Ich habe mir nur irgendwann gedacht,
Jonas: warum bringe ich das auf Google besser
Jonas: und warum habe ich mehr Zugriff auf die Webseite?
Jonas: der Traffic ist so ein paar Terabyte hochgegangen, so, hm, was ist
Jonas: jetzt da passiert? Ah, ja, deswegen.
Thomas: Ein paar Terabyte ist ja schon nicht schlecht.
Andrej: Vor allem war das auf Englisch geschrieben
Andrej: und das ist ja nur für Deutsche.
Andrej: Also lesen wir genug Deutsch oder haben danach vielleicht
Jonas: Ja.
Andrej: gegoogelt und dann haben sie es gefunden.
Jonas: Aber was ich jetzt auch sagen muss,
Jonas: das ist ja ein Projekt, das habe ich ja schon recht lange
Jonas: gemacht und das läuft eigentlich schön dahin und ich
Jonas: meine, ich zahle ja auch nur einen fixen Preis für das, was
Jonas: ein Shared Hosting ist. Das heißt, es wird wahrscheinlich
Jonas: auch noch lange weiterlaufen. Ich muss halt ab und an, wenn
Jonas: der DWD seine API ändert, ein bisschen was ändern, aber sonst
Jonas: kann ich es einfach laufen lassen und gut ist.
Thomas: Musst du immer
Andrej: Da wollte ich, sorry,
Andrej: mach, Gabriel.
Thomas: alle Daten ziehen?
Thomas: Also machst du das pauschal?
Thomas: Alle Daten vom DWD deutschlandweit?
Jonas: Für die Vorhersagen, ja, und fürs Regenradar
Jonas: muss man auch immer alle Daten ziehen, ja.
Thomas: Stimmt,
Jonas: Deswegen biete ich ja sozusagen
Jonas: denen auch eine Art Load-Balancer an, wenn die Leute
Jonas: bei mir nachfragen, weil bei mir kann man halt auch nur
Jonas: spezifische Daten danach fragen, muss ich immer
Jonas: alles ziehen.
Thomas: kann man auch so positiv verkaufen.
Thomas: Nehmen wir euch Last ab.
Andrej: Ich habe noch ein Use Case
Andrej: für das Display.
Andrej: Klar, mit Tonne
Andrej: Wetter, das machen ja die meisten.
Andrej: Ich habe mir eine kleine App
Andrej: geschrieben, womit wir unsere Essensplanung machen.
Andrej: Einfach einen kleinen Kalender und
Andrej: es ist immer doof. Wir haben das
Andrej: eigentlich auf dem Tablet auch, aber da muss man immer rumgehen
Andrej: in der Küche und ich will das Ding einfach ans Kühlschrank kleben.
Andrej: dieses
Andrej: Electronic Shelf Label
Andrej: sondern einfach nur die nächsten drei Tage
Andrej: oder so draufstehen. Mehr braucht man ja auch nicht.
Andrej: Also, falls wer Essensplant macht.
Jonas: Ich
Andrej: Wir machen sowas. Nicht jeder macht das.
Jonas: habe jetzt auch noch als Use Case für,
Jonas: dass man, wir haben bei den
Jonas: Schwiegereltern auch eine PV mit Akku, dass man da eben
Jonas: den, würde ich mal sagen, Zustand der Energie,
Jonas: die man gerade zur Verfügung hat, draufschreibt, einfach
Jonas: jeder weiß zu können, hey, jetzt wäre noch Energie
Jonas: über, die sowieso sonst verschenkt wird, jetzt kann man sie auch
Jonas: ruhig für guten Gewissens verschwenden
Jonas: in dem oder verbrauchen für was irgendwie halbwegs sinnvolles.
Andrej: Einfach Ofen an, aufmachen.
Jonas: Genau.
Jonas: Nehmen wir das Sauna an.
Andrej: Oh ja.
Andrej: Ja gut, aber im Sommer, wenn du so viel Energie hast, willst du dann
Andrej: saunieren gehen. Das ist ja
Jonas: Ja, das ist
Jonas: ein bisschen das Problem,
Jonas: dass man die Energie vor allem im Sommer hat
Jonas: in den Winter wieder nicht,
Andrej: eine
Andrej: Sache, die mir gerade noch eingefallen ist. Jetzt habe ich es wieder vergessen.
Andrej: Ach ja.
Andrej: Einfach nur eine Anekdote zwischen
Andrej: wetter.com und
Andrej: dem deutschen Wetterdienst.
Andrej: Habt ihr da mal von der Klage mitgekriegt?
Gabriel: Oh ja,
Gabriel: ich habe mir auch mal
Gabriel: die DWD-App runtergeladen
Gabriel: und habe es dann auch mitbekommen,
Gabriel: dass man mittlerweile
Gabriel: ein kleines Sümmchen auch noch
Gabriel: zahlen darf, um
Gabriel: die offizielle DWD-App
Andrej: Ja.
Gabriel: nutzen zu dürfen, weil
Gabriel: Wetter.com hat es ja nicht gepasst, dass
Jonas: also
Jonas: ich
Gabriel: DWD die App, beziehungsweise die Daten
Gabriel: einfach kostenlos anbieten wollte.
Jonas: wollte es ja vorher nicht
Jonas: so direkt sagen, aber morgen wird das Punkt
Jonas: ein bisschen eine Reaktion darauf aufzeigen,
Jonas: so hey, also der DWD selbst darfst du nicht,
Jonas: weil wenn es jemand anderes macht, kann es ja mal keiner
Jonas: verbieten und ich meine, ich muss ja kein Geld nehmen, ich muss
Jonas: keine Daten speichern, der Server kostet mich
Jonas: ein paar Euro im Monat, das zahle
Jonas: ich selber und das heißt ja, stelle ich es halt einfach
Jonas: zur Verfügung, wenn es der DWD nicht darf, mir kann es keiner
Andrej: Ich packe mal den Artikel von Heise rein, weil ich habe mich kaputt gelacht. Das ist von 2020. BGH-Urteil staatlicher Wetterdienst muss gratis abbeschränken oder
Jonas: verbieten.
Andrej: Kosten hat er eben. Also die kostet zwei Euro, weil der Wetter.com einen Rechtsstreit gewonnen hat.
Thomas: Absurd.
Jonas: Das ist ja eh so krass, wenn
Jonas: man mal schaut, zum Beispiel auch bei Wetter Online,
Jonas: wie krass jetzt die Tracker bei denen
Jonas: sind, irgendwie über 1000 Firmen, wenn man mal schaut,
Jonas: wenn sie die Daten weiterleiten.
Andrej: Und die gehen alle auf den Deutschen Wetterdienst, denn keiner von denen hat ein eigenes Netzwerk an Wetterstationen. Nehme ich jetzt mal an. Vielleicht haben die doch was, aber
Andrej: warum sollten die nicht die freien Daten nehmen?
Jonas: Kann sein, dass sie vielleicht eigene,
Jonas: es gibt noch andere, die Modelle rechnen,
Jonas: aber vermutlich werden sie auch die Daten
Jonas: des Deutschen Wetterdienstes mitnutzen,
Jonas: wäre jetzt mal eine Vermutung.
Andrej: Also ich empfehle die Deutsche-Wetterdienst-App, ich finde die auch super.
Andrej: Ist jetzt nicht die optisch tollste, aber die hat
Andrej: richtig karte Infos, kann man sich
Andrej: sein Wetterradar hinzubringen, die 2 Euro ist es wert,
Andrej: dafür, dass man nicht Wetter.com die ganzen Daten hinschippt.
Andrej: Kurze Anekdote, aber die kommen jetzt beenden, denke ich.
Andrej: Okay, das heißt,
Andrej: jetzt hast du jetzt ernsthaft 10 Mal das Wetter
Andrej: bei dir in der Bude und
Andrej: ob es regnet auf deinen ePaper Displays
Andrej: oder sind die doch häufiger eher zu der Entwicklung
Andrej: und zum Testen da bei dir in der Wohnung?
Andrej: Bei dir, Jonas. Du hattest ja gesagt, du hast 10 Displays.
Jonas: So bei mir.
Jonas: Ja, die anderen sind auch Wetter.
Jonas: Ich glaube, bei einem habe ich noch,
Jonas: einfach weil es mich interessiert,
Jonas: den Strompreisvorhersage.
Jonas: Es betrifft in dem Sinne nur,
Jonas: weil wir, wenn es negativ ist,
Jonas: wir keine Einspeisevergütung bekommen.
Jonas: Es ist einfach interessant zu sehen,
Jonas: den Marktstrompreis.
Jonas: Genau, aber ja, ein paar sind natürlich
Jonas: auch für die Entwicklung.
Jonas: Also bei den zehn sind auch der Rest,
Jonas: glaube ich, hauptsächlich fürs Wetter.
Jonas: Und für die Entwicklung habe ich jetzt nicht mitgezählt.
Jonas: Da habe ich ja noch mal deutlich mehr, würde ich sagen.
Thomas: Ja, Gabriel, wie viele Tausend sind es jetzt bei dir?
Jonas: Ich
Thomas: Hast du gezählt?
Gabriel: Also in Open
Gabriel: OpenEPaperLink sind gerade
Gabriel: 20 mit dem Access Point registriert.
Gabriel: Manche haben auch keine Batterie
Gabriel: mehr, weil sie irgendwo verschollen
Gabriel: sind wahrscheinlich und auch gerade nicht benutzt wurden.
Gabriel: Open
Gabriel: Display habe ich jetzt tatsächlich
Gabriel: auch mehr und mehr
Gabriel: im Einsatz, auch
Gabriel: nicht zu Entwicklungszwecken
Gabriel: am Schreibtisch.
Gabriel: Ja,
Gabriel: was
Gabriel: vorhin schon angesprochen wurde,
Gabriel: das habe ich auch mal ursprünglich für jemanden
Gabriel: in Discord geschrieben, aber jetzt nutze ich
Gabriel: es tatsächlich auch selber.
Gabriel: Nämlich nicht einen Essensplan, sondern
Gabriel: einfach nur eine To-Do- bzw.
Gabriel: Einkaufsliste.
Gabriel: Eine Automation bzw. ein Blueprint,
Gabriel: der feuert, wenn irgendwie sich was an der Liste
Gabriel: verändert. Dann updatet es
Gabriel: Display automatisch mit den ganzen
Gabriel: Einträgen, die da drauf sind.
Andrej: nutzt du die einkaufs-schrägsten
Andrej: bzw. To-Do-Listen, die in Home Assistant drin ist.
Gabriel: Genau, ja.
Gabriel: Oder was ich gesehen
Gabriel: habe, wobei, nee, das
Gabriel: habe ich gestern gesehen,
Gabriel: zumindest in iOS,
Gabriel: in der Testflight-Beta ist es mittlerweile so,
Gabriel: dass man tatsächlich die
Gabriel: Apple Notes, oder wie auch immer die App heißt,
Gabriel: mit Home Assistant synchronisieren kann,
Gabriel: tatsächlich mittlerweile. Also es ist noch
Gabriel: in Testflight, beziehungsweise in den
Gabriel: Home Assistant Labs gerade. Also probiert habe ich es noch nicht,
Gabriel: aber das werde ich mir auch mal anschauen.
Thomas: Das alleine ist ja eigentlich schon mal ein nettes Thema,
Thomas: was man so zum Shopping für eine App benutzt.
Thomas: Wir nutzen noch Bring und richtig glücklich bin ich damit nicht,
Thomas: aber ich weiß nicht, ob ich eine bessere Alternative bis jetzt gesehen habe.
Andrej: Aber stell dir vor, also kennt ihr das
Andrej: Bring-Interface? Habt ihr schon mal gesehen?
Thomas: Mhm,
Gabriel: Ja,
Gabriel: ich glaube, das habe ich vor ein paar Jahren mal
Gabriel: genutzt, als irgendwie Google,
Andrej: Quadratische Kacheln.
Gabriel: ja, weil Google hat ja mal irgendwie
Thomas: mhm,
Gabriel: so ein eigenes Ding gehabt an
Gabriel: Liste und dann
Gabriel: hat es abgeschaltet und dann wurde es Google Keep
Gabriel: gewechselt, dann konnte man irgendwann mal Bring
Gabriel: integrieren und
Gabriel: mittlerweile bin ich gar nicht mehr bei Google.
Andrej: Also ich stelle mir
Andrej: das, das wünsche ich mir echt schon immer.
Andrej: Ein kleines Display, also
Andrej: Bring, quadratische Kacheln und
Andrej: eine symbolische Karikatur von
Andrej: dem Gegenstand. Apfel, Milch,
Andrej: whatever. Also sehr, sehr simpel.
Andrej: Und ich wünsche mir einfach, dass dieses Ding
Andrej: nicht zu klein, also ich denke mal so
Andrej: 5 bis 7 Zoll würden ausreichen, einfach
Andrej: im Kühlschrank ist. Braucht man nicht.
Andrej: und dann, wenn man den aufmacht, sieht man
Andrej: Mist, kein Milch mehr, dann drückt man einfach nur
Andrej: auf Milch und dann switcht der in den
Andrej: also das ist so mein Use Case, deswegen auch der
Andrej: Touch, der kann durchaus hilfreich sein
Andrej: aber ist halt auch schwer
Andrej: weil in der Android App kannst du
Andrej: auch scrollen, suchen und
Andrej: tippen und das, wie einfach
Andrej: das gehen würde auf einem
Andrej: E-Paper, auch wenn du Paginierung
Andrej: hättest, das ist halt dann, das ist ja schon
Andrej: nicht mehr einfach nur Display-Daten
Andrej: anzeigen, das ist ja schon eigentlich eine Applikation
Jonas: glaube, man könnte es irgendwie in der Automation auch reindrücken,
Jonas: aber das klingt recht kompliziert.
Andrej: Ja,
Gabriel: Also
Gabriel: da würde ich tatsächlich
Gabriel: einen Blueprint dafür schreiben
Gabriel: oder generell mit irgendwas, was
Gabriel: über irgendwelche dynamischen Listen iteriert.
Gabriel: Zum Beispiel auch die Abfahrtsanzeige von den Öffis, die habe ich ursprünglich auch, das waren noch 2,9 Zoll Displays, habe ich ursprünglich
Gabriel: alle Einträge von Hand geschrieben, aber da wird man wahnsinnig früher oder später.
Gabriel: Und wenn man da einfach eine For-Loop in Jinja2 bastelt, das ist wesentlich angenehmer.
Andrej: ja
Andrej: Oh
Gabriel: Obwohl, da könnte ich auch mal, das ist zwar noch von OpenEPaperLink, aber
Jonas: Vielleicht,
Gabriel: das Format ist kompatibel.
Gabriel: Da könnte ich mal den Link an irgendwelchen Use Cases reinpicken.
Andrej: ja, die hattest du mir auch mal geschickt, Jonas, ne?
Andrej: Die ganzen Templates, die OpenEPaperLink-User genutzt haben,
Andrej: die kann man ja im Endeffekt fast eins zu eins kopieren zu OpenDisplay.
Jonas: wenn es noch eingefallen ist für deine Liste,
Jonas: was ja gar kein Problem ist mit Akkus, sind ja Knöpfe.
Jonas: Meine Idee wäre vielleicht auch mal,
Jonas: dass man nochmal ein Display rausbringen könnte,
Jonas: wo unten ein paar Knöpfe sind oder seitlich, meinetwegen.
Jonas: Oder sozusagen mit einem Pfeil ähnlich.
Jonas: sozusagen zeigt, so hey, das und das
Jonas: steht auf dem Display für diesen Knopf und dann die Knöpfe
Jonas: drücken kann, weil die Knöpfe haben gar kein Problem mit
Jonas: Low Power.
Jonas: Sowas ähnlich, ich weiß nicht,
Jonas: kennt ihr von
Jonas: Homematic IP dieses
Jonas: E-Paper Display, was Knöpfe
Jonas: deutlich dran hat? Oder von Homematic
Thomas: nee,
Andrej: E-Paper auch?
Jonas: generell?
Andrej: Nee, hab ich nicht gesehen.
Jonas: Oder ich glaube, ich glaube, das ist ein normales
Jonas: Display, aber es hat, glaube ich, auch mal irgendwann ein E-Paper
Jonas: Display mit so Knöpfen seitlich
Jonas: rangebracht, an beiden oder an einer Seite.
Thomas: mhm.
Andrej: Nee, aber
Andrej: müssen wir verlinken.
Thomas: Ich sehe gerade zumindest einen Wandschalter mit E-Paper-Display.
Andrej: Ah, ist das so
Jonas: Genau, es gibt den Wandschalt,
Jonas: vielleicht wird er auch nicht E-Paper,
Jonas: sondern ein normales Display, wo auf beiden Seiten
Thomas: Mhm,
Jonas: so Knöpfe sind, dass man sowas in der Art dann auch
Andrej: eine Abhackknöpfe im Endeffekt für die Listen-Elemente, ne?
Jonas: machen könnte.
Jonas: Ja, genau.
Andrej: Mhm.
Jonas: Weil man damit halt natürlich die ganzen
Jonas: Probleme vom Touch nicht hat, einfach nur Knöpfe
Jonas: und Knöpfe sind ja gar kein Problem.
Andrej: Ja, und eine Liste kann man auch schnell durchpaginieren, ne, in der Theorie.
Andrej: Das ist dann nicht so aufwendig, wie jetzt Kacheln zu zeichnen und solche Sachen.
Jonas: Ja,
Thomas: ja, stimmt.
Andrej: Ja, da gibt es auf jeden Fall ein paar Use-Cases für die praktischsten.
Andrej: Die ganzen Smart-Kühlschränke mit ihren LEDs und Displays und was weiß ich, die in anderthalb Jahren keine Updates mehr bekommen, aber eine fucking To-Do-Liste kriegt da keiner drauf.
Thomas: Mhm,
Andrej: Also, das kann ich ja nicht nachvollziehen. Das ist echt low-hanging fruit in meinen Augen.
Jonas: für eine To-Do-Liste
Jonas: wäre natürlich jetzt auch das reTerminal Sticky
Jonas: ein schönes Format, weil es so
Jonas: ein kleines Magnet hat. Aber es hält
Jonas: natürlich, das glaube ich, nicht so lange wie am ESP.
Jonas: Das ist das neue Produkt, was auch bald rauskommt,
Jonas: was Touch hat.
Andrej: Das unterstützt ihr dann auch, ne?
Jonas: Genau, das unterstützen wir
Jonas: auch, aber die Akkulaufzeit wird ehrlich gesagt
Jonas: nicht so gut sein, weil der Akku an sich ist eh schon
Jonas: klein und es ist ESP-basiert. Aber
Jonas: ich versuche die ganze Zeit, sie zu überreden,
Jonas: das Ganze auch mit einem anderen Mikrocontroller zu
Jonas: bauen, dass es besser wird.
Andrej: Okay, so, wie machen wir das? Hast du einen speziellen Kontakt oder sind wir einfach eine E-Mail?
Thomas: mhm,
Andrej: Wir haben hier ein paar Zuhörer, vielleicht kann ja jeder mal ein bisschen schreiben, so, ich würde das kaufen.
Jonas: Ja, also was,
Jonas: wo wir eh gerade dabei sind, wo wir gerade eben
Jonas: beim Würdig-Kaufen sind,
Jonas: wir planen ja zwei,
Jonas: nehmen wir das Produkt, also Seeed wird es rausbringen,
Jonas: wir bestellen nur die Firmware,
Jonas: nämlich zwei Produkte in zwei Größen, einmal
Jonas: 4,2 Zoll, schwarz-weiß,
Jonas: Display, was in einem
Jonas: 3D-gedruckten Gehäuse kommen wird,
Jonas: wo man es auch schon im Akku hat,
Jonas: und was auch schon mit
Jonas: Open Display vorkonfiguriert kommen wird,
Jonas: wenn es dann so rauskommen wird.
Andrej: Wow.
Jonas: Das heißt, man muss nur noch einschalten,
Jonas: kann es direkt in Home Assistant integrieren, nutzen.
Jonas: Das unterstützt dann auch zum Beispiel Partial Updates.
Jonas: Das heißt, es ist auch sehr schnell für kleinere Updates.
Jonas: Und das ist auch so, da haben wir es mal durchgerechnet,
Jonas: da wird der Akku, wenn man es alle fünf Minuten,
Jonas: aktuell glaube ich, fast zwei Jahre halten.
Jonas: Das heißt, von der Akkulaufzeit her wird es auch dann relativ gut sein.
Thomas: mhm,
Jonas: Und eben für die, die Fotos wollen, planen wir eben auch einmal
Jonas: mit dem 7,3 Zoll Spectra 6 Display, was Farbe hat.
Jonas: da auch ein Produkt auf Basis von
Jonas: eben rauszubringen, eben auch auf
Jonas: nRF-Basis, das heißt, lange Akkulaufzeit,
Jonas: wenn man es, ich glaube, ich habe es durchgekriegt, und wenn man es alle
Jonas: zwei Stunden aktiviert, soll es ungefähr ein Jahr
Jonas: halten. Genau, aber hat halt
Jonas: eben auch die sechs Farben, das heißt, man kann es als Bilderrahmen
Jonas: auch verwenden. Genau, und hat halt
Andrej: Und die zwei Stunden, die rechnest du ja auch immer 24 Stunden durch, ne?
Jonas: auch, ja, Bluetooth.
Andrej: Das heißt, wenn man jetzt mal realistisch ist und nehmen wir mal eher acht Stunden
Jonas: Genau, ja, durchgeht,
Jonas: ja, das habe ich jetzt durchgegeben.
Andrej: oder wir ziehen acht Stunden ab, weil die schläft man eigentlich nicht mehr, weil du guckst ja nicht die ganze Zeit da drauf,
Andrej: dann verlängert sich das ja schon ungemein.
Jonas: Da in dem Fall leider nicht so super viel,
Jonas: weil man muss ja zwei Komponenten für die Akkulaufzeit
Jonas: betrachten. Einmal eben, was das
Jonas: Display für das Update selbst
Jonas: benötigt und was sozusagen der Mikrocontroller
Jonas: zum Schlafen benötigt und da ist es so, dass leider
Jonas: bei dem größeren Treiberboard, das ist auch ein bisschen
Jonas: höher, nämlich Strom beim Schlafen
Jonas: benötigt und deswegen auch die Batterielaufzeit
Thomas: mhm.
Jonas: dadurch nochmal nach unten geht, es ist nicht so
Jonas: stark durch die Updates.
Andrej: Okay.
Jonas: Das ist auch, was wir hoffen, es gibt jetzt
Jonas: nochmal neue Mikrocontroller von Nordic
Jonas: und wenn wir bei denen auch von Anfang
Jonas: an beratend
Jonas: ohne Geld natürlich bei sie
Jonas: bereitstehen und das nächste Treiberboard,
Jonas: das sie bauen, dass auch die dann nochmal
Jonas: deutlich niedrigeren Schlafstrom haben,
Jonas: damit auch, wenn man jetzt weniger Updates macht, nochmal
Jonas: länger halten wird.
Andrej: Ist das jetzt eine Kooperation mit dem, wo ihr einfach hingegangen seid, hey, wir würden das gerne machen, dass ihr sowas baut oder baut ihr das als Firma auf oder wie ist da euer Ziel?
Jonas: Das ist einfach
Jonas: nur, also wir kriegen kein Geld dafür,
Jonas: das ist einfach nur so eine Kooperation, so hey,
Jonas: das wäre auch ein großes Ziel in der
Jonas: Open Display, wir wollen, dass es die Displays auch
Jonas: am Markt verfügbar gibt, weil es wäre immer ein Problem bei
Jonas: OpenEPaperLink, so es hat vielleicht mal
Jonas: auf Ebay irgendwie geflasht, Displays verkauft, aber es gab jetzt
Jonas: keinen, würde ich mal sagen, Hersteller, wo man jetzt
Jonas: für die Heimautomatisierung sagt, hey, ich gehe hin, ich kaufe
Jonas: mir jetzt fünf Displays, wo du auch immer hingehen
Jonas: konntest und es nicht auf Ebay mal ausverkauft war
Jonas: und das ist auch ein großes Ziel in der Open Display und
Jonas: deswegen reden wir auch jetzt mit Seeed und jetzt nicht nur mit Seeed,
Jonas: auch mit anderen Herstellern,
Jonas: Das sieht man auch in den Pull-Requestern, zum Beispiel jetzt bei Inkplate
Jonas: von Soldered, die sind jetzt auch langsam dabei, dass ihre Displays auch supported werden. Und unser Ziel ist es eben jetzt, Displays auf Bluetooth-Basis, die sehr lange halten, auf den Markt zu bringen und mit Open-Display-Firmware, wo wir verdienen nichts, weil wir nehmen nichts dafür. Wir helfen den Herstellern gerne bei der Softwareentwicklung, stehen da zur Seite, aber genau vermarktet werden es die Hersteller eben dann selbst.
Andrej: Cool, das heißt, ihr habt da keine finanziellen Absichten, das irgendwie als Firma zu machen
Andrej: und einfach nur Bock, dass Leute das einfach nutzen, das Produkt.
Jonas: Aktuell nein.
Jonas: Genau, weil das haben wir auch bei OpenEPaperLink immer gemerkt, wenn es keine Möglichkeit gibt, für die breite Masse zu kaufen und es immer auch dieser schwierige Installationsprozess sein wird, dann
Jonas: erreicht man irgendwann nicht mehr so viele Leute, weil es gibt nur eine gewisse Anzahl von Leuten, die es auch bereiten, selbst zu flashen, aber wenn man zum Beispiel hier sieht mit Open Display und man das Display fertig bekommt und nur noch etwas hinzufügen muss, da glaube ich, erreicht man nochmal deutlich mehr Leute, die das auch wirklich machen wollen und zum Beispiel keine Lust haben, das Ganze zu flashen und so.
Thomas: Kann ich bestätigen.
Andrej: Ja, und ich finde man,
Thomas: Zähle ich mich zu.
Thomas: Auf jeden Fall.
Andrej: ich auch definitiv,
Andrej: also ich habe halt keinen Bock auf Löten
Andrej: oder mir dann irgendwie eine Platine zusammenzutun.
Andrej: Das möchte ich einfach nicht.
Andrej: Dafür hat man einfach nicht genug Zeit am Tag.
Andrej: Viele nehmen sich, oder anders, man nimmt sich ja,
Andrej: man muss sich Zeit nehmen und nicht jeder möchte das.
Andrej: Und was ich ja dann schade finde, es gibt ja dann viele Leute,
Andrej: die einfach diese technische Hürde nicht überwinden,
Andrej: aber mit dem Display eigentlich total tolle Sachen machen würden.
Andrej: Und die wären dann wieder total interessant wie die Community.
Andrej: Und ja, weil die dann, ich bin dann eher, ich würde mir das dann aufbauen und erwarten,
Andrej: müsste jemand was Gutes machen und das nachbauen.
Andrej: Weil ich bin dann nicht so der Pionier bei so Design, bei UI und UX.
Jonas: Ich glaube, die Hoffnung ist
Jonas: auch immer, dass du mit Open Display von allen Displays am Markt die am leichtesten integrierenden hast, weil wenn du eine Bluetooth-Proxy hast, ist es eigentlich, wenn du keine Equipment hast, ein Klick und das Display ist in Home Assistant.
Jonas: bei anderen musst du immer die API-Keys eingeben
Jonas: und bei ESPHome geht es auch um so eine Config erstellen
Jonas: und DeepSleep auch konfigurieren
Jonas: und diese ganze DeepSleep-Thematik
Jonas: das ist ja auch ein Grund, warum wir
Jonas: so darauf pochen, dass wir Displays auf
Jonas: eben der Basis von vernünftigen Mikrocontrollern haben
Jonas: die auch für Bluetooth ausgelegt sind
Jonas: denn es ist was anderes, wenn man sagt
Jonas: okay, ich kann jetzt alle zwei Stunden
Jonas: nur ein Bild sehen und ich kann jetzt in ein paar Sekunden
Jonas: einfach ein Bild auf das Display sehen, das ermöglicht
Jonas: nochmal so viel mehr Use Cases und ich finde
Jonas: es ist ja auch in dem Sinne, man kommt ja
Jonas: mit einem ESP, selbst wenn man es gut macht, ja auch
Jonas: nicht wirklich über ein Jahr drüber realistisch gesehen.
Jonas: Und das wollen wir eben schaffen, weil
Jonas: am Ende geht ja doch irgendwann, kümmert sich
Jonas: keiner mehr drum, die Batterie läuft leer und dann
Jonas: geht's nicht weiter. So ist es auch so. Ich habe ja zum Beispiel
Jonas: auch mal ein Display gebaut, ich habe eine Solarzelle
Jonas: angeschlossen, dann damit ans Fenster
Jonas: gestellt, dann hält es
Jonas: theoretisch ewig
Andrej: Mit dem ESP oder mit dem nRF?
Thomas: Mhm,
Andrej: Okay, ich wollte gerade sagen, mit dem ESP, der bräuchte, glaube ich, ein bisschen viel mehr Solar.
Jonas: mit dem nRF.
Jonas: SP, ja. Genau.
Jonas: Ist damit halt dann auch möglich, um so Späße
Jonas: machen zu können mit kleinen Solarzellen. Oder theoretisch
Jonas: auch, ich habe so einen Bilderrahmen gebaut
Jonas: und zwei kleine Solarzellen dran.
Jonas: der ging auch im Raum, hatte der ja genügend
Jonas: Akku oder genügend nachgeladen,
Jonas: dass man den auch so im Raum stehen lassen könnte
Jonas: und unbegrenzte sozusagen Akkulaufzeit
Andrej: Das ist natürlich interessant.
Jonas: hätte.
Andrej: Ich habe vor einigen Jahren, bestimmt schon fünf, sechs her, so ein E-Paper-Display gekauft
Thomas: mhm.
Andrej: auf Basis von einem ESP, weiß nicht, was da drin ist, 32 irgendeiner.
Andrej: Und das hat einfach in der Mitte so ein kleines Display und links und rechts jeweils drei Button.
Andrej: Also sechs insgesamt. Home Buttons hieß das Teil.
Andrej: Und das hält auch mit einer 18650 oder so heißt die Zelle.
Andrej: So eine Lithium-Ionen-Zelle, die hält ein Jahr.
Andrej: Und das ist nur, das ändert gar nichts.
Andrej: Das Einzige, was das Ding macht, ist alle fünf Minuten Temperatur senden.
Andrej: Das ist so das Aktive.
Andrej: Und man wird da halt niemals rüberkommen.
Andrej: Wenn man dann wirklich alle fünf Minuten tatsächlich noch das Display-Inhalt ändert,
Andrej: dann wird es halt schwierig mit der Akkulaufzeit.
Jonas: Die Home Buttons, das meine ich tatsächlich
Jonas: vorhin auch mit Display mit Knöpfen seitlich dran,
Jonas: also sowas in der Art, glaube ich, wäre vielleicht für
Jonas: Open Display auch ganz interessant, wenn man sowas mal
Jonas: nachbauen würde.
Andrej: Vielleicht fragt auch mal den Home-Buttons-Entwickler.
Andrej: Das ist, glaube ich, auch so ein Solo-Typ, der die einfach verkauft.
Andrej: Vielleicht kann man mal hinfragen und sagen,
Jonas: Ja,
Andrej: hey, hast du Bock dafür, Hardware zu bauen?
Jonas: ja,
Jonas: vielleicht gar keine so schlechte Idee.
Andrej: Ja, warum nicht?
Andrej: Ich meine, ein Nein sagen kann er ja immer noch.
Andrej: Dann sind wir immer noch beim gleichen Status.
Jonas: Ja,
Thomas: Das war dieses Schalter-Element mit dem E-Paper-E-Ink-Display in der Mitte, oder?
Thomas: Was du bei dir verbaut hast?
Andrej: Genau, die hat mittlerweile drei Versionen.
Thomas: Mhm,
Andrej: Eine, die ich habe, die Original, die hat sechs Knöpfe,
Andrej: eine mit vier, ein bisschen kleiner.
Andrej: Und dann hat sie noch so ein Industrial.
Andrej: Das sieht so aus, kennt ihr diese,
Andrej: ich weiß nicht, auf dem Bauwart,
Andrej: diese Fernbedienung für Kräne,
Andrej: wo du so dicke Knöpfe hast, zum Hoch, Runter.
Thomas: geil.
Andrej: Sieht cool aus.
Andrej: Ich kann dir mal einen Link reinpfeifen hier im Chat,
Thomas: Hat aber kein Display dann, oder?
Andrej: dann seht ihr das.
Andrej: Nee, er hat kein Display.
Thomas: Mhm, okay.
Andrej: Aber ihr seht jetzt,
Andrej: ich habe euch da mal einen Link geschickt
Andrej: und ich packe den Link natürlich auch
Thomas: Oh ja, sieht cool aus.
Andrej: in die Show Notes.
Thomas: Vor allem der Emergency-Button.
Andrej: Ja, ne?
Jonas: sowas gibt es tatsächlich nicht nur
Jonas: auf dem Bau.
Andrej: Ja, ja, aber da kenne ich das halt, ja.
Andrej: Genau.
Andrej: Ja, Solar ist natürlich spannend.
Andrej: Dann hast du ja echt für immer, ne?
Andrej: Und wie groß ist das Solarpanel, was du dafür hast?
Andrej: Jetzt sag nicht vier Quadratmeter.
Jonas: Die waren, nee, nee,
Jonas: das waren, kennt ihr so einen Ikea-Bilderrahmen?
Jonas: Die waren, wenn man, oder wie
Andrej: So zehn Zoll plus minus oder elf Zoll, diese Rahmen?
Jonas: Also es waren deutlich kleine, es waren nur oben sozusagen zwei kleine,
Jonas: vielleicht glaube ich, wie sind Zentimetern, keine Ahnung.
Jonas: So ungefähr so groß wie ein aktuelles Smartphone, würde ich mal sagen.
Andrej: Okay,
Jonas: Vielleicht sogar ein bisschen kleiner als Paneelfläche.
Thomas: Und dann mit einem Akku
Thomas: dran geschaltet, damit du nicht
Thomas: immer auf Sonne angewiesen wirst, damit es nachts
Thomas: nicht ausgeht.
Jonas: Tatsächlich war das jetzt nochmal der Stufe mehr,
Jonas: da war ein Superkondensator und kein Akku dran.
Jonas: Aber mit Akku ging es natürlich auch.
Jonas: Ein schöner Superkondensator ist natürlich auch der hält auch ewig,
Jonas: der geht nie kaputt.
Andrej: das stimmt.
Andrej: Du hast keine Batterie oder den Akku
Andrej: selbst, den du nicht mehr austauschen musst, ne?
Jonas: Aber das war eher, würde ich mal sagen, technische Spielerei ging natürlich auch.
Jonas: ja,
Andrej: Okay, das heißt, ihr geht jetzt auch auf Hersteller
Andrej: zu, wollt, dass ihr das baut.
Andrej: War der Plan immer
Andrej: Open Home Foundation oder wie ist da der Kontakt
Andrej: entstanden?
Jonas: das ist, glaube ich, tatsächlich einfach
Jonas: Paulus auf uns zugekommen.
Andrej: Okay.
Jonas: Mir mal
Jonas: auf Discord geschrieben, so, hey, wie sieht's denn aus,
Jonas: möchtet ihr denn,
Andrej: Möchtet ihr
Andrej: dabei sein? Und
Andrej: in was für einer Form kriegt ihr jetzt
Jonas: genau,
Jonas: möchtet ihr, also
Andrej: Unterstützung? Werdet ihr dann irgendwie angestellt
Andrej: bei denen, wenn ihr fertig seid mit der Uni?
Andrej: Oder was ist da der Plan?
Jonas: aktuell, sie
Jonas: heißt es,
Jonas: glaube ich, kann ich jetzt
Jonas: nicht drüber reden, was es alles für
Jonas: Unterstützung gibt, aber
Jonas: ja, also auf jeden Fall auch,
Jonas: man hat, würde ich mal sagen, deutlich, man hat
Jonas: auch guten Zugang zu den Entwicklern
Jonas: von Home Assistant
Jonas: und ja, wenn man, es
Jonas: wird auch, wie gesagt,
Jonas: Gäbe auch, glaube ich, die Bildkamera sagen würde, hey, wir würden gerne
Jonas: was zu Calibrium oder so kaufen, dass man darüber
Jonas: vielleicht mit ihnen reden, vielleicht uns dann von der Open Home
Jonas: Foundation sowas, Geräte gesponsert werden
Jonas: würden, wenn wir das wollten. Genau.
Andrej: Cool.
Jonas: Und ich wurde auch
Jonas: zu dem Summit in Lissabon eingeladen
Jonas: von der Open Home Foundation. Das ist auch,
Jonas: wenn wir sagen, ein Ding, was
Jonas: damit kam. Und ich glaube, sie haben uns
Jonas: auch angeboten, wenn wir wohin
Jonas: reisen wollen, dass sie die Reisekosten übernehmen
Andrej: Wenn ihr das für
Andrej: das Projekt machen würdet.
Jonas: könnten.
Jonas: Genau, wenn es für das Projekt
Jonas: relevant wäre.
Andrej: Das heißt,
Andrej: die könnten dann auch sowas unterstützen.
Andrej: Wenn der GitHub Account aus den CI-Limits läuft,
Andrej: dann würdet ihr die vielleicht anfragen und dann
Andrej: gibt's halt ein...
Jonas: Genau.
Jonas: Haben sie tatsächlich auch schon gemacht,
Jonas: weil wir haben ja angefangen mit opendisplay.org,
Jonas: also opendisplay-org bei GitHub.
Jonas: Und dann hat tatsächlich Paulus,
Jonas: er
Jonas: hat tatsächlich Paulus da uns geholfen,
Jonas: den normalen Opendisplay ohne irgendwas dahinter auf GitHub zu bekommen.
Andrej: Ach, weil, okay, also die Organisation,
Andrej: die Open-Display-Organisation.
Jonas: Genau, es ist die Organisation auf GitHub, ja.
Andrej: Ja, cool. Das ist ja schon mal Unterstützung.
Andrej: Da muss man da selber kein Geld reinstecken und
Andrej: Mühe und Not.
Jonas: Es war tatsächlich nicht monetär,
Jonas: sondern ich glaube, die haben halt einfach die besseren Kontakte
Jonas: bei GitHub für sowas.
Jonas: Genau, und zum Thema, wo wir schon Reisen angesprochen haben,
Jonas: Ich werde auch bei dem Home Assistant Meetup nach der IFA sein,
Jonas: was dann stattfinden wird.
Andrej: Sehr cool, ich auch.
Jonas: Das heißt, wenn jemand Displays möchte,
Jonas: ich werde ein paar dabei haben,
Jonas: aber gerne auch noch mal, wenn man mehr braucht,
Jonas: mir eine E-Mail schreiben,
Jonas: damit ich weiß, wie viele Leute ungefähr ein Display haben wollen.
Jonas: Dann kann ich noch mal ein paar mehr mitnehmen.
Andrej: Also ich sag mal so,
Andrej: bei Oli's Meetup hattest du 50 Stück, glaube ich,
Andrej: hingeschickt, ne? Da ist nichts übrig geblieben.
Jonas: Ja,
Andrej: Die wollten die alle haben.
Jonas: da muss ich ja fast 100 mitnehmen,
Jonas: weil 100 Leute theoretisch sich anmelden können.
Andrej: Ja, muss man ja
Andrej: nicht so ins Geld reingehen. Außer
Andrej: die Open Home Foundation spendiert natürlich jede Menge.
Jonas: Ja,
Andrej: Oder Seeed Studio, wenn die zu dem Zeitpunkt
Andrej: schon das Display haben.
Jonas: da hoffe ich mal, dass es bis dahin dann auch schon,
Jonas: dass Display auch offiziell am Markt verfügbar sein wird.
Jonas: Und dass es auch nicht nur das Einzige bleiben wird,
Jonas: sondern dass wir auch weiter dann, wenn neue Mikrocontroller
Jonas: rauskommen, neue Displays rauskommen, das auch weiterentwickeln
Jonas: wird und auch nochmal mehr Display-Kategorien
Jonas: dann hoffentlich langfristig auch mit
Jonas: Bluetooth, mit Open-Display-Firmware
Jonas: vollendet auf den Markt bringen können.
Gabriel: Ich habe gerade mal nachgeschaut, auf der Luma-Seite von dem Home Assistant Meetup
Gabriel: steht, es ist voll, es gehen 101 Leute dorthin.
Gabriel: Also es wird ziemlich voll werden.
Andrej: Ja,
Andrej: seid ihr dann beide auch vor Ort oder Gabriel? Sehr schön, dann
Gabriel: Ja,
Andrej: werden wir uns aber in echt auch mal treffen.
Jonas: Ah, genau,
Jonas: ja.
Jonas: Und du stellst ja, glaube ich, auch
Jonas: was aus, oder?
Andrej: Nee, nee, nee, ich stelle nichts aus. Die Open Home Foundation hat mich eingeladen,
Jonas: Ah,
Andrej: mit dem Olli auch an dem Community Booth da zu sein. Also ich stelle dann,
Andrej: repräsentiere dann Home Assistant, mein Produkt oder so. Das
Andrej: war
Andrej: auch gar nicht das Thema Diskussion, die haben mich einfach nur eingeladen als Community Mitglied.
Jonas: okay. Aber, also
Jonas: Open-Display ist vertreten, weil die auch
Jonas: für ihre, sie haben so,
Jonas: ich glaube, sie werden die dann vor Ort
Jonas: sehen. Ich weiß nicht, ob ich da drüber reden darf.
Andrej: Okay, dann lassen wir es lieber.
Andrej: Das heißt, vertreten sein?
Andrej: Das heißt, du willst nicht nur beim Meetup dabei sein, oder?
Andrej: Sondern auch...
Jonas: Ich werde nur an dem Tag
Jonas: dabei sein, aber ich meinte jetzt im Sinne von
Jonas: mit Dingen, die gezeigt werden,
Andrej: Okay, okay.
Andrej: Ich dachte, du vertrittst dann und zeigst dann und so.
Jonas: vertreten sein.
Andrej: Aber nee, okay.
Andrej: Ja, cool.
Andrej: Ich
Andrej: weiß jetzt nicht mehr, ob wir noch Fragen haben
Andrej: oder Sachen, die wir besprechen sollten.
Andrej: Thomas, hast du noch irgendwas?
Andrej: Ich bin, glaube ich, gerade leer gefragt.
Thomas: Ich auch.
Thomas: Tatsächlich, habt ihr vielleicht noch was?
Andrej: Genau, haben wir was vergessen, was wir anfangen sollten?
Jonas: Da
Andrej: Vielleicht noch irgendwas Lustiges,
Andrej: was in der Community passiert ist?
Andrej: Oder wie weit, zum Beispiel, was mich persönlich interessiert,
Andrej: wie weit sind die Jungs von Soldered mit ihrem Support
Andrej: für die ePaper-Displays?
Andrej: Gibt es da schon was?
Jonas: arbeitet
Jonas: gerade einer von ihren Entwicklern
Jonas: dran und hat, glaube ich, sogar
Jonas: gestern oder vorgestern für die ersten
Jonas: Displays den Pull-Request
Jonas: für die Firmware geöffnet. Jetzt muss ich es auch noch
Jonas: integrieren und testen, aber ich denke mal, dass die ersten
Jonas: bis Ende der Woche da sein sollten.
Jonas: Und auch für das große Display,
Jonas: also für das 13,3 Zoll
Jonas: Spektra 6 Farbdisplay,
Jonas: da scheitert es gerade noch ein bisschen dran, dass
Jonas: dass da bei bb_epaper, so einem Treiber,
Jonas: den wir für die E-Paper-Displays verwenden,
Jonas: dass da noch ein Pull-Request gemerged werden muss.
Andrej: Ihr
Jonas: Und dann können wir es eben erst bei uns in der Firmware verwenden.
Jonas: Weil vielleicht ist auch noch eine kleine Sache,
Jonas: die man ansprechen könnte.
Jonas: Open-Display versucht, ohne einen Frame-Buffer auszukommen.
Jonas: Was heißt das?
Jonas: Normalerweise, die meisten, wenn sie ein E-Paper-Display draufschreiben,
Jonas: machen es so, dass sie einmal im Rahmen den gesamten Displayinhalt haben
Jonas: und dann einmal auf das Display schreiben.
Jonas: Jetzt ist es aber so, dass zum Beispiel vor allem bei diesen kleinen Shelf-Labels oder auch bei ein
Jonas: paar Mikrocontrollern, dass man nicht mal genügend RAM hat, um einmal einen kompletten Frame-Buffer zu haben.
Jonas: Das heißt, was wir machen und versuchen jetzt nicht bei 100% bei anderen, aber da wo es geht, machen wir es so, dass wir die Daten direkt auf das Display schreiben.
Jonas: Das heißt, auf dem Client, auf dem PC wird alles vorverarbeitet, über Bluetooth wird direkt das gestreamt, was auch ins Display geladen wird und es gibt keine zweite Kopie von dem ganzen Frame-Buffer im
Jonas: Display.
Jonas: Und wenn der Boot-Screen, der zum Beispiel am Anfang gemacht wird, wird auch sozusagen
Jonas: Zeile für Zeile generiert und direkt ins Display geschrieben. Das unterscheidet uns auch von anderen, weil wir dann auch auf deutlich schwächere Hardware auch laufen können.
Andrej: braucht weniger RAM und könnt trotzdem das große Bild darstellen.
Jonas: Genau,
Jonas: genau.
Jonas: Vielleicht können wir da auch nochmal PWA Open Display ansprechen. Ist das so?
Jonas: Open Display soll ja nicht nur das Firmware-Projekt, sondern generell stellen wir es so, als ob wir einen Standard haben, den auch andere nutzen können.
Jonas: Also wir sind jetzt auch so, wenn jemand anders sagt, hey, ich möchte, dass mein Display auch Open Display spricht,
Jonas: gerne auch, das kann man auch integrieren, das ist auch alles öffentlich dokumentiert und wir haben halt zum Beispiel auch, wenn man sagt, man nutzt kein Home Assistant, dann kann man auch mit PWA Open Display oder ein paar anderen Dingern auch mit den Displays direkt sprechen
Jonas: und mit seiner eigenen Software integrieren.
Jonas: Das heißt, man ist nicht auf Home Assistant angewiesen,
Jonas: sondern man kann es auch als seine eigene Software
Jonas: relativ einfach integrieren.
Andrej: Das ist ja auch die Krux, die ihr gemacht habt, das Protokoll ist halt offen.
Andrej: Ihr habt auch keine Lizenzgeschichte wegen non-commerziell und solche Sachen.
Jonas: Genau,
Andrej: Das heißt, jeder kann das integrieren, wie er möchte, ohne irgendwelche Sorgen zu haben,
Andrej: zwecks Rechtsklauseln, die man dann hat.
Jonas: es ist ja GPLv3, das Hauptprojekt.
Jonas: Das heißt, es kann jeder so nutzen
Jonas: und auch in sein eigenes Produkt integrieren, wenn er möchte.
Jonas: Da sind wir auch offen dafür.
Jonas: Das ist umso besser, weil dann muss man zum Beispiel
Jonas: als Home Assistant jetzt nicht x verschiedene Protokolle sprechen,
Jonas: muss man sich gar nicht HTTP, Bluetooth, alles Mögliche
Jonas: für jedes Display was eigenes,
Jonas: sondern die Hoffnung wäre, dass man sagt,
Jonas: okay, man eignet sich jetzt auf das eine Protokoll
Jonas: und nimmt das dann eben um, um mit den Displays zu sprechen
Jonas: und die Daten sozusagen auf das Display zu bekommen.
Jonas: Deswegen ist auch die Core-Integration jetzt ein bisschen,
Jonas: würde ich mal sagen, einfacher
Jonas: gebaut, einfach weil das das Hauptding ist.
Jonas: Hey, bekomm das Bild auf das Display.
Jonas: Was wir mit drawcustom machen, ist noch
Jonas: ein Layer darauf, um Bilder zu generieren.
Andrej: Das heißt, es wird nicht mehr lange dauern, nehme ich mal an,
Thomas: Ja, finde ich klasse.
Andrej: wenn das ein bisschen fad aufhängt, dass das dann bei IO Broker und anderen
Andrej: Smart Home Systemen
Andrej: und vielleicht sogar eine autarke App dazu noch kommt.
Gabriel: stimmt. Apropos App, da haben wir jetzt auch ein bisschen mit dem Open Home Foundation Team gesprochen und
Gabriel: ich glaube, Link existiert noch keiner.
Gabriel: Aber es gibt für Apple-Geräte, wo man ja zumindest auf dem iPhone und iPad und so weiter,
Gabriel: der Safari-Browser generell keinen Bluetooth unterstützt, da wird es demnächst auch eine dedizierte App dafür geben.
Gabriel: aber währenddessen, also man kann
Gabriel: den
Gabriel: Link, bzw. den QR-Code, der auf dem Display
Gabriel: ist, auch unter iOS
Gabriel: tatsächlich benutzen und
Gabriel: mit dem Display interagieren. Dafür
Gabriel: muss man aber den Umweg gehen und
Gabriel: den Bluefy-Browser
Gabriel: installieren, so glaube ich heißt der, oder?
Jonas: Genau, der Bluefy-Browser.
Andrej: Habt ihr wahrscheinlich dokumentiert bei euch.
Jonas: Darüber kann man es dann auch direkt...
Jonas: Steht ganz oben auf der Webseite.
Jonas: Kommt auch als Fehlermeldung, wenn man es dann falsch macht.
Andrej: Ich nehme an, aus Gründen.
Thomas: Aber interessant, dass es da einen Unterschied gibt,
Jonas: Ja,
Thomas: obwohl ja eh die Safari
Thomas: Rendering oder
Thomas: Engine da im Grunde
Thomas: jedem Browser auferlegt wird noch.
Jonas: ich möchte
Jonas: auch nicht wissen, wie sie es geschafft haben, die
Jonas: Bluetooth noch in einem Sinne heranzuspengeln.
Jonas: Das wird
Jonas: wahrscheinlich nicht einfach gewesen. Aber es funktioniert
Jonas: und das ist was für uns
Jonas: was
Thomas: Sehr cool. Ja, auch schön, dass das alles offen ist
Thomas: und dass ihr das so designt habt,
Thomas: dass das überall integriert werden kann, weil dann lohnt sich
Thomas: natürlich auch die, ich nenne es mal Investition,
Thomas: gutes Tooling drumherum
Thomas: zu bauen, weil das halt einmal und dann
Thomas: geräteunabhängig ist, also soweit
Thomas: es halt eben geht, soweit die
Thomas: Hersteller da mitmachen,
Thomas: finde ich gut.
Andrej: Ja, aber überleg mal,
Andrej: das ist schon echt verdammt viel Arbeit, so ein Projekt so seamless zu machen.
Andrej: Also ohne, dass der Endnutzer jetzt die ganzen Technik darunter verstehen muss.
Andrej: Jetzt unabhängig von der Technik, die er implementiert hat mit
Andrej: dem Pairing-Prozess, der ja auch noch verbessert werden soll,
Andrej: aber auch allein die Doku, ich sehe, alle paar Wochen gucke ich auf die Webseite,
Andrej: hat sich dieser Kalkulator schon wieder
Andrej: verändert und ist jetzt schon wieder nutzerfreundlicher.
Andrej: Wenn man nicht mehr die technischen
Andrej: Spezifikationen wissen muss, ist das jetzt
Andrej: der nRF, ist das das, dies, jenes.
Andrej: Das ist schon echt spannend.
Andrej: Die
Jonas: ich langsam lernen
Jonas: musste, so hey, man muss das Ganze auch
Jonas: in dem Sinne, jetzt weg von der technischen Seite
Jonas: auch so einfach verständlich machen
Jonas: deswegen habe ich ja zum Beispiel auch bei den, es gibt so eine Seite
Jonas: da steht so, hey welche Geräte kann man kaufen, einfach die
Jonas: Bluetooth-only Geräte sind natürlich jetzt
Jonas: aktuell und ich gebe einfach ganz oben, weil ich möchte so
Jonas: hey, damit hast, willst du die beste Nutzererfahrung
Jonas: haben, kauf am besten die, mit den anderen
Jonas: kannst du es auch machen, aber wenn möglich, kauf am besten
Jonas: die, weil die einfach neben seinen niedrigeren
Jonas: Akkuverbrauch haben, ohne es so groß zu erklären
Jonas: so hey, das ist Bluetooth und das hat diesen
Jonas: Mikro-Controller und der hat diesen Stromverbrauch einfach zu sagen,
Jonas: hey, kauf das, das wird am besten funktionieren.
Andrej: Info kann man ja irgendwie in irgendeiner
Andrej: Form da lassen, aber die sollte halt nicht
Andrej: das Omnipräsente sein, weil das erschlägt, glaube
Jonas: Ja,
Andrej: ich, die Leute, die halt einfach nur ein
Andrej: E-Paper-Display haben wollen.
Jonas: ja.
Andrej: Eine Frage, die ich einfach relayen möchte
Andrej: vom
Andrej: Home-Assistant-Meetup
Andrej: beim Olli, bei Rewe Digital
Andrej: war, ich habe so ein
Andrej: Also ich habe so ein Remarkable, dieses E-Paper-Tablet.
Andrej: Kann ich das da auch drauf installieren?
Andrej: Und da habe ich innerlich ein bisschen die Augen gerollt,
Andrej: aber habe mich auch total geärgert über die Reaktion,
Andrej: weil der weiß es halt nicht.
Andrej: Ach, du hältst es auch hoch, Gabriel, hast es auch.
Gabriel: Ja.
Andrej: Läuft da schon ein Open-Display drauf?
Gabriel: Nee, noch nicht.
Gabriel: Ich habe es tatsächlich auch
Andrej: Noch nicht.
Gabriel: letztens erst wieder
Gabriel: mal aktiviert für irgendwie
Gabriel: einfach nur so als PDF-Viewer.
Gabriel: ich
Andrej: Aber da die Technik, das ist halt Android, soweit ich weiß.
Gabriel: glaub da
Gabriel: ich
Gabriel: glaub auch
Gabriel: es ist wahr, also ich hab da auch schon mal
Jonas: Aber
Gabriel: vor Jahren, als ich es noch aktiv benutzt hab, irgendwie
Gabriel: so Custom-Zeugs installiert
Gabriel: aber das war immer ein Pain, weil bei jedem Update
Gabriel: hat es das gewiped und man muss
Gabriel: es neu machen und irgendwann war es
Gabriel: es mir nicht mehr wert und das Ding
Gabriel: spricht auch oder lädt auch nicht mal mit
Gabriel: irgendwelchen Power-Delivery-Zeugs, wenn es mal
Gabriel: leer wird, dann
Gabriel: will es über ein normales USB-C
Gabriel: gar nicht mehr laden, man muss noch ein uraltes
Gabriel: USB-C auf USB-A und auch nur
Gabriel: an einem PC, der wenig Strom gibt,
Gabriel: laden und
Gabriel: das ist, ähm, vielleicht
Thomas: Das
Gabriel: haben sie es bei diesem, äh, ganz
Andrej: Das ist Experience.
Gabriel: neuem, ganz teuren Ding da,
Gabriel: vielleicht haben sie es da verbessert, aber das
Gabriel: habe ich nicht und, äh, habe ich auch nicht vor,
Gabriel: mir anzuschaffen.
Gabriel: Das
Jonas: zu dem, was
Jonas: unterstützt wird, ich glaube, auf dem Remarkable weiß ich jetzt
Jonas: noch nichts, aber Paulus hat sich mal,
Jonas: der hat sich, glaube ich, immer so ein großes E-Paper
Jonas: Design Display gekauft und hat sich da einfach eine App
Jonas: vibecoded, die das dann dadurch
Jonas: unterstützt hat. Also das kann ich auch nur
Gabriel: war noch das
Jonas: im,
Gabriel: ganz, ganz erste WiFi-Protokoll, oder?
Andrej: Nochmal, das hab ich nicht ganz verstanden.
Jonas: ja, das war noch ein bisschen ein anderes Produkt.
Andrej: Was hat Paulus gemacht?
Jonas: Er hat sich für, er hat so ein
Jonas: Android-basiertes E-Paper Display gehabt und hat sich
Jonas: einfach eine App vibecoded, um eben, dass das
Jonas: Open Display über WLAN spricht, also
Jonas: WLAN, vielleicht haben wir noch nicht angesprochen, können
Jonas: wir auch machen. Kommt jetzt langsam,
Jonas: auch ist in Home Assistant noch nicht drin, aber
Jonas: das Präferierte wird immer Bluetooth sein, weil es
Jonas: weniger Strom verbraucht.
Andrej: WLAN ist halt dann praktisch, wenn du halt eh schon Stromkabel anhast.
Andrej: dann kann.
Jonas: Genau, bei
Jonas: Stromkabel, dann sollte WLAN, glaube ich,
Jonas: sogar ein kleines bisschen schneller noch sein.
Jonas: Aber da arbeitet auch gerade jemand aus der Community stark
Jonas: dran, dass es bald auch
Jonas: für alle verfügbar sein wird.
Andrej: Ich nehme an, diese
Andrej: vibecodete App ist halt nur privat für ihn
Andrej: oder ist das auch irgendwas Offizielles, was ihr im Repo
Andrej: irgendwo habt?
Jonas: Ich glaube,
Jonas: die hat der veröffentlicht, aber ich weiß nicht, ob sie
Jonas: noch funktioniert, aber generell
Jonas: so, wenn jemand was Vibe-Coden möchte,
Jonas: dafür gerne. Meine Empfehlung
Jonas: immer, gebt so viel Kontext wie möglich
Jonas: so ladet, keine Ahnung, einmal die Firmware runter,
Jonas: ladet PWA Open Display runter,
Jonas: ladet die Webseite runter, einfach
Jonas: dass die Agenten genügend Kontext
Jonas: haben, weil wir nutzen natürlich jetzt auch,
Jonas: ich nutze auch Agenten viel für die Firmware-Entwicklung,
Jonas: aber es ist euch auch immer wichtig, dass sie
Andrej: Ja,
Jonas: Kontext haben, genau,
Jonas: deswegen ladet euch, gebt ihnen so viel Kontext wie möglich,
Jonas: macht es dem Agenten und euch deutlich
Jonas: leichter.
Andrej: meine Erfahrung
Andrej: ist auch, die Repos runterladen ist zehnmal
Andrej: einfacher, als den Agenten dann online
Andrej: researchen zu lassen, weil
Andrej: bei den Dokus habt ihr dann halt
Andrej: meistens noch Markdown-Dateien, die die doch
Andrej: besser parsen können, als irgendwelchen HTML
Andrej: mit ganz viel Knümm-Blüm-Brumm-Brumm
Andrej: und das funktioniert wesentlich besser, wenn alles
Andrej: lokal ist und das ist auch ein bisschen schneller.
Gabriel: Mir hat das eben auch schon öfters passiert,
Gabriel: ähm, dass, äh,
Gabriel: dass es vergessen hat, dass ich das tatsächlich auch
Gabriel: lokal hatte und dann ist er über das, äh,
Gabriel: GitHub-CLI-Tool
Gabriel: für jede
Gabriel: einzelne Datei aus dem Repo
Gabriel: immer mit einer Request hingegangen
Gabriel: und wollte es sich da Stück für Stück
Gabriel: aus dem Netz holen.
Thomas: dauert.
Gabriel: Das war ein bisschen
Andrej: Dann holt er sich das JSON, dann sieht er
Gabriel: unangenehm.
Andrej: da ist ein Link, dann holt er sich das JSON von dem
Andrej: Link, dann holt er sich das JSON von dem nächsten Link
Andrej: und dann, wenn du dich
Gabriel: Ja.
Andrej: eingeloggt hast, rennst du ins Rate-Limit rein.
Andrej: Nicht, dass ich das wüsste aus Erfahrung,
Andrej: aber das war letzte Woche so.
Jonas: Hätte ich die Woche auch schon.
Andrej: Das heißt, ihr nutzt
Andrej: auch KI für die Weiterentwicklung bei dem Thema?
Jonas: Genau, und vielleicht,
Gabriel: Also, ja,
Gabriel: in Maßen.
Gabriel: Also drüber schauen sollte man definitiv,
Jonas: man
Gabriel: weil ich glaube, dass es bei dir oder
Gabriel: anderen Contributoren schon öfters
Gabriel: passiert, zumindest bei der Firmware.
Gabriel: Das, was wir vorhin auch schon angesprochen haben,
Gabriel: die Agenten tendieren dazu,
Gabriel: gerne da mal einen unnötigen Frame-Buffer einbauen zu wollen.
Gabriel: Das ist uns auch schon öfters passiert.
Jonas: sollte halt immer noch mal
Jonas: einen Blick, also ich nutze das für die
Jonas: Firmenentwicklung tatsächlich jetzt auch viel, aber ich schaue
Jonas: natürlich immer nochmal drüber, weil manchmal
Jonas: es kommt vollkommener Schwachsinn raus
Jonas: und manchmal wird auch einfach die
Andrej: Ja,
Jonas: Architektur sinnloserweise komplett
Jonas: umgebaut und es wird so ein Workaround für was
Jonas: gemacht, was mir eigentlich schon vorgesehen
Jonas: wäre. Und genau was
Jonas: ich auch empfehlen würde, wenn man wirklich, wenn
Jonas: jemand die Firmware-Entwicklung machen möchte und mit dem ARC
Jonas: entwickeln möchte, testet auch
Jonas: den Strom, den das Display
Jonas: verbraucht, weil das ist auch ein wichtiger Aspekt. Das muss ich
Jonas: auch immer prüfen, wo ich jemanden release.
Jonas: Da gibt es tatsächlich auch Geräte wie den Power Profiler 2 von Nordic, das ist ein schönes Gerät, kostet 200 Euro, aber ist immer noch günstig für das, was es macht. Da kann man nämlich dann das Display anschließen, das stellt
Jonas: die Stromversorgung für das Display her und man kann dann eben sehr, es hat eben eine sehr hohe Abtastrate, man kann eben den Stromverbrauch dann auch, auch wenn er sehr dynamisch ist, dann sich gut ansehen und auch sehen, über der gewissen Zeit, wie viel Strom wird verbraucht.
Jonas: Das heißt, für die Firmware-Entwicklung, wenn ihr auch wirklich schauen wollt, dass es niedrigen Strom verbraucht, schaut bitte auch darauf,
Jonas: dass ihr das dann auch einmal davor testet, genau.
Andrej: das finde ich super
Andrej: spannend, weil, klar, Softwareentwicklung,
Andrej: KI, dass man drüber gucken soll, okay.
Andrej: Bei Hardwareentwicklung,
Andrej: dass man die Hardware noch flashen muss,
Andrej: dass man die testen muss, dass man die Knöpfe drücken muss
Andrej: oder was auch immer man halt hardwaretechnisch hat,
Andrej: Aber dann noch den Strom zu verbrauchen, weil die Software blöd programmiert sein kann, dass die halt mehr Strom verbraucht, ist einfach, ja, muss man einfach machen.
Andrej: Gerade bei so kleinen Batteriebetrieben in Geräten.
Jonas: Das ist ja, würde ich sagen, auch eine der Hauptschwierigkeiten bei so einer Firmware, ist ja der Stromverbrauch, weil keine
Jonas: Firma von ESP, glaube ich, kriegt jetzt auch jeder, ihr kriegt auch jeder einfach mal, würde ich sagen, so
Jonas: relativ einfach hinüber, wenn es dann darum geht, so hey, du möchtest wirklich so viel Strom, so wenig Strom wie möglich verbrauchen, das ist das normalerweise eine Besonderheit, weil da kommt es ja auch teilweise darauf an, ob man ungenutzte Pins, dürften zum Beispiel auch nicht den falschen Zustand haben,
Jonas: nur es kommen teilweise ein paar Milliampere dazu
Jonas: und da muss man,
Jonas: sollte man auch ein bisschen Systemverständnis
Jonas: haben, weil die KI-Lösung,
Jonas: die KI-Vorschläge sind meistens nicht wirklich
Jonas: zielführend, ehrlich gesagt.
Jonas: Okay, machen wir das Advertising-Intervall rundengst.
Jonas: Das wird jetzt aber gar nicht funktionieren,
Jonas: weil das sind so viele, das ist kein Faktor
Jonas: 1000 für alles eigentlich sein sollte, da wird ein bisschen
Jonas: was daran tunen, es nichts bringen.
Jonas: Also ich kann
Jonas: jedem, der sich dafür zählt, es nur empfehlen zu machen,
Jonas: aber wirklich schau, dass ihr den
Jonas: Stromverbrauch auch messt, was wirklich interessant
Jonas: das zu machen.
Andrej: Ja,
Jonas: Ich habe dann auch recht früh angefangen
Jonas: mit einer
Jonas: früheren Webseite. Von mir habe ich so ein paar
Jonas: Low-Power-Sensoren gebaut. Deswegen wusste
Jonas: ich in dem Sinne schon, worauf ich mich einlasse, wenn ich
Jonas: für niedrigen Stromverbrauch entwickeln
Jonas: möchte.
Andrej: und automatisch das zu machen, ist natürlich schwierig.
Andrej: Also so einen Testaufbau zu machen, wo du dann die neue Firmware Flash, die Profilen lässt, die zu den anderen Daten vergleichst, das zu automatisieren, das ist glaube ich schon,
Jonas: Da
Jonas: habe ich jetzt auch ehrlich gesagt keinen
Jonas: vollkommenen Loop, wo ich jetzt jemanden
Jonas: sagen könnte, welche Weize kommen wahrscheinlich eh nicht
Andrej: ja,
Jonas: wirklich sinnvoll raus. Da schaue ich halt einfach selber
Jonas: und ich meine, irgendwann erkennt man auch
Jonas: am, weil man sieht ja nicht so einen Stromverbrauch jetzt als
Jonas: eine Zahl ist und wie auf einem
Jonas: Oszilloskop, wo es durchläuft,
Jonas: Stromverbrauch über die Zeit. Das heißt, man sieht jetzt schon an einem
Jonas: Stromverbrauchsprofil teilweise schon manchmal so,
Jonas: hey, was hast du falsch gemacht oder wo
Jonas: hapert es gerade dran? Ist es gerade
Andrej: krass.
Jonas: so, dass du zu oft aufwachst oder liegt es
Jonas: daran, dass du, keine Ahnung, irgendwas, einen Pin falsch
Jonas: konfigurierst und einfach Strom verbrauchst?
Thomas: Und es ist auch nicht so einfach, wie nur zu gucken,
Thomas: weiß ich nicht, irgendwie CPU
Thomas: zyklen oder irgendwie sowas zu messen,
Thomas: weil es gibt eben noch andere Faktoren, die
Thomas: den Stromverbrauch beeinflussen können.
Jonas: Genau,
Andrej: Ja, wie er sagte, die Pins, ne?
Jonas: die
Jonas: externe
Jonas: Hardware.
Jonas: Zum Beispiel bei den ePaper-Displays ist es ja auch
Jonas: so, die willst du ja eigentlich
Jonas: nochmal komplett per Hardware auch abschalten.
Jonas: Das ist nicht so, dass du jetzt nur ein Sleep-Modus setzt und du willst,
Jonas: tatsächlich die Stromversorgung komplett trennen.
Jonas: Wenn du die Stromversorgung für den komplett trennst,
Jonas: musst du aber auch die Pins zur Ansteuerung
Jonas: in den richtigen Status setzen, weil da sind so
Jonas: ESD-Dioden drin, aber wenn du jetzt zum Beispiel
Jonas: die Pins nicht richtig setzt, dann hast du
Jonas: Leckströme durch die Dioden hinter dir, die auch wieder
Jonas: den Akkuverbrauch ruinieren.
Jonas: Das heißt, es ist teilweise auch
Jonas: ein bisschen Systemverständnis,
Jonas: dann auch wie bestimmte Dinge interagieren,
Jonas: sollte man auch beachten, weil es
Jonas: manchmal nicht so straightforward ist, man sagt,
Jonas: okay, keine Ahnung, ich habe jetzt weniger CPU-Zyklen,
Jonas: das bringt in den meisten Fällen, würde ich mal sagen,
Jonas: da nicht wirklich was, weil die CPU läuft
Jonas: sowieso nur dann, wenn du sie brauchst
Jonas: und ob es jetzt ein paar Millisekunden länger oder mehr läuft,
Jonas: dann macht es viel mehr aus, wenn du jetzt irgendwas hast
Jonas: oder ein Buzzer, wenn du den in den falschen Zustand
Jonas: stehen lässt, dann braucht der auch viel Strom, also das
Jonas: kommt eher auf die Hardware an, die du extern noch hast
Jonas: und die Pins und natürlich auch die Software
Jonas: intern, also wenn du in den Sleep-Modus kommst
Jonas: oder beim nRF in den
Jonas: normalen Sleep-Modus, aber ja.
Andrej: Ja, und zudem kannst du ja auch natürlich Hardware-Bugs haben, ne?
Andrej: Also das darf man ja auch nicht vergessen, du kannst ja auch
Andrej: Hardware-Probleme haben, vor allem mit externen
Andrej: Komponenten, wenn du die, wenn du es selber zusammengelötet hast.
Andrej: In eurem Fall jetzt nicht so der Fall, ne?
Andrej: Aber das da halt,
Andrej: ja, muss man halt in die Datasheets der jeweiligen
Andrej: Produkte,
Andrej: CPUs, Produkte etc. reingucken und
Andrej: dann, oder die KI reingucken lassen.
Andrej: Wie hilfreich die da ist, ist schwierig.
Jonas: Und es
Jonas: kann
Jonas: tatsächlich auch sein, dass es leider auch so,
Jonas: zum Beispiel beim Waveshare hat ihr einen Photopainter
Jonas: und da ist es so, da haben sie
Jonas: das Layout von den Schaltplänen
Jonas: in dem Sinne ein bisschen suboptimal
Jonas: gemacht und da ist es so, dass
Jonas: was falsch verbunden ist, das heißt, man bekommt eine
Jonas: Komponente nicht in einem niedrigen Strommodus,
Jonas: das heißt, dieses Ding wird egal, welche
Jonas: Software draufsteht, immer eine schlechte Akkulaufzeit
Jonas: haben, auch wenn du die ganze Zeit schlafen willst, weil einfach eine
Jonas: externe Komponente per Hardware falsch
Jonas: verbunden ist, das heißt, da ist auch immer
Jonas: sehr wichtig, dass die Hersteller auch
Jonas: darauf achten, dass ihr Zeug auch wirklich für niedrigen Strom
Jonas: auch getestet ist und nicht nur theoretisch
Jonas: Software, können wir das auch nicht mal gemacht haben. Hey, okay, wir haben
Jonas: es jetzt auch mal gemacht und haben es auch gemessen.
Jonas: Es ist auch niedriger Stromverbrauch, weil da gibt es auch
Jonas: manche Hardware-Bugs, die man leider nicht beheben kann.
Jonas: Und auch bei Displays
Jonas: kann es ja da auch passieren,
Jonas: wenn man Displays falsch anschaut,
Jonas: kann man die auch abrauchen. Habe ich auch schon hinbekommen.
Andrej: Ach echt?
Thomas: Wie
Jonas: Dann, ja,
Jonas: das riecht man tatsächlich auch, wenn man dann
Jonas: an dem Display riecht, dann riecht man ein bisschen Verbranntes.
Jonas: Ich habe es tatsächlich schon mal geschafft, eins
Jonas: abzurauchen. Wird
Thomas: groß ist der Friedhof?
Jonas: tatsächlich
Jonas: nicht so groß. Es waren nur
Jonas: vielleicht zwei, aber
Jonas: bei denen, ich habe hunderte
Jonas: bis tausende an Displays, da macht es jetzt,
Jonas: war es auch zum Glück keine super teure,
Jonas: ich meine, es gibt ja zum Beispiel jetzt auch von
Jonas: Seeed diesen großen Bilderrahmen,
Jonas: so 13,3 Zoll, das wäre bitter gewesen,
Jonas: wenn der abgeraucht wäre, weil das Display auch
Jonas: sehr teuer ist, aber das war ein kleines, das waren glaube ich
Jonas: 4 Zoll Display, das kann jetzt auch nicht
Jonas: ein Zehner gekostet, das kann man auch gut verkraften.
Andrej: Ja,
Andrej: das ist dann der Magic Smoke, das ist dann
Andrej: die Erfahrung einfach, die dazugehört bei Hardware, ne?
Jonas: Ja,
Jonas: und vielleicht
Jonas: auch noch mal wichtig zu sagen, wenn ihr das Seeed
Jonas: eher ein Treiberboard nehmt und
Jonas: eine Batterie bestellt, die zwar einen richtigen Stecker hat, schaut
Jonas: bitte auf die Polarität, Seeed nutzt, würde ich mal
Jonas: eher unübliche Polarität und das haben
Jonas: schon viele. Ich glaube, es ist eine
Jonas: Sicherheit drin, dass das Board nicht direkt
Jonas: abraucht, aber prüft die Polarität, weil
Jonas: wenn ihr eine Batterie auf Amazon kauft, ist die
Jonas: vermutlich falsch rum. Man kann
Thomas: Das
Jonas: mit einer Pinzette dann die Polarität am Stecker ändern,
Jonas: aber schaut darauf.
Andrej: Ja, die Erfahrung habe ich auch gemacht, dass
Andrej: wenn du Batterien kaufst oder Akkus.
Andrej: Das Kabel heißt es nicht unbedingt.
Andrej: Also die Kabelfarbe ist nett,
Andrej: aber sie ist definitiv nicht das,
Andrej: was sie unbedingt wirklich ist.
Andrej: Also Multimeter rein und mal durchmessen,
Andrej: ob es Plus oder Minus gibt.
Jonas: Oh, das hatte ich auch bei dem
Jonas: DC-DC-Konverter aus China, da
Jonas: haben die tatsächlich, da war dann
Jonas: schwarz plus und rot minus und das,
Andrej: Ja,
Jonas: naja, das
Andrej: ich habe so das ESPuino-Projekt gemacht.
Jonas: war bitter.
Andrej: Das ist so eine Toniebox-Nachmache,
Andrej: also so eine kleine Lautsprecherbox mit NFC.
Jonas: Ja.
Andrej: Und da steht das auch überall auf jeder zweiten Seite.
Andrej: Polarität prüfen, Polarität prüfen, Polarität prüfen.
Andrej: Aus vielen Gründen, glaube ich.
Andrej: Und es kann ja sein, dass sich eine Hardware-Charge
Andrej: ändert,
Andrej: also kurz eine andere Produktion drin war.
Andrej: Und dann hatten die das Kabel vielleicht andersrum drin
Andrej: und wurde es vergessen.
Andrej: Mensch, macht das ja immer noch, diese
Andrej: schwierigen Stecker.
Andrej: Das darf man auch nicht vergessen.
Andrej: Und dann kann ja mal schnell passieren.
Andrej: Das
Jonas: Wo du gerade Hardware-Charge
Jonas: ändern ansprichst, wenn ihr
Jonas: jetzt euch zum Beispiel Solum-Displays
Jonas: kaufen möchtet,
Jonas: vor allem die Zuhörer,
Jonas: bitte beachte das bloß, weil
Jonas: ein bestimmter Name draufsteht, heißt nicht,
Jonas: dass unbedingt das drin ist, was andere darin gesehen
Jonas: haben. Das ist noch mal mehr
Jonas: bei so chinesischen Displays, da hatten wir es teilweise
Jonas: schon bei chinesischen, dass sich drei Leute drei Displays
Jonas: gekauft haben und jedes eine andere Hardware-Revision
Jonas: war. Das heißt, bitte
Jonas: seid da vorsichtig, weil es muss nicht
Jonas: unbedingt das drin sein, was draufsteht.
Jonas: Teilweise ist was drin, ist auch nicht kompatibel,
Jonas: Weil es ist leider so, dass man bei manchen neueren
Jonas: Mikrocontrollern auch den
Jonas: Hardware-Lock reinpacken kann, dass man die nicht
Jonas: reflashen kann, auch nicht, wenn man sich direkt damit
Jonas: verbindet. Das heißt, es ist
Jonas: immer die Gefahr, wenn man sich ein Display
Jonas: sucht, was man reflashen möchte, dass es gar nicht geht,
Jonas: weil irgendein Bit gesetzt wurde, was
Jonas: das Ganze unmöglich macht.
Thomas: heißt, du erkennst das nicht mehr?
Andrej: ist natürlich wiederum mehr...
Andrej: Sorry, Thomas, mach das erstens.
Thomas: Das heißt, du erkennst das nicht mehr
Thomas: aufgrund von irgendwelchen Revisionsangaben
Thomas: auf dem Board? Wow.
Jonas: Nein.
Jonas: Also bei dem chinesischen war es so, da stand
Jonas: bei allen das Gleiche draußen drauf,
Jonas: aber was anderes innen drin. Und bei Solum
Thomas: Der wilde Osten.
Jonas: ist es auch so,
Jonas: da gibt es
Jonas: ein Display, was unter dem gleichen Namen
Jonas: verkauft, wenn es einen anderen Mikrocontroller drin hat,
Jonas: je nachdem, wann du es kaufst, oder wir
Jonas: vermuten, wann man es kauft, wir wissen es ja auch nicht,
Jonas: wir haben ja auch nicht alle Displays, die es auf dem Markt gibt,
Jonas: da sind auch nur Vermutungen was drin, das heißt,
Jonas: wenn mich jemand auf Discord fragt,
Jonas: hey, was ist denn mit dem Display, ja, ich vermute,
Jonas: es ist das, aber hundertprozentig sicher weiß ich es auch nicht,
Jonas: hundertprozentig sicher wüsste ich, wenn du es hinten aufmachst
Jonas: und mir ein Foto davon schickst, weil da sieht man
Jonas: einen Mikrocontroller,
Andrej: Noch mal ein Grund mehr für euch,
Andrej: mit Hardware-Herstellern zu sprechen,
Andrej: dass sie das verkaufen.
Jonas: genau, das ist auch
Jonas: ja, einer der Gründe, weil das ist,
Jonas: ich verstehe, dass es frustrierend ist, wenn Leute
Jonas: das posten und es ist was anderes drin,
Jonas: gerade nicht
Jonas: unterstützt,
Jonas: was will man damit machen, so zurückschicken
Jonas: sollte man es ja dann auch nicht, weil
Jonas: das ist ja auch unfair gegenüber, weil
Jonas: für den ursprünglichen Anwalt würde es ja
Jonas: funktionieren mit der Software des Herstellers, aber
Jonas: für was anderes halt dann nicht.
Thomas: Vielleicht,
Andrej: Weiß ich nicht, da sehe ich ein bisschen Zwiespalten,
Andrej: weil wenn du was kaufst,
Andrej: dann sollte eigentlich das drin sein, was du kaufst.
Andrej: Aber auf der anderen Seite gibt es halt,
Andrej: wenn der Hersteller sagt,
Andrej: das Produkt ist nicht für Open Display,
Andrej: dann kann er Hardware verbauen, die er unterstützt.
Andrej: Das können ja auch beide sein.
Andrej: Und dann wiederum ist er eigentlich im Recht.
Thomas: ja genau,
Thomas: wonach wird das definiert, was ein Produkt ist?
Jonas: Genau, das ist
Andrej: Ich
Thomas: Wahrscheinlich irgendwo anhand von Features
Thomas: und Äußerlichkeiten, nicht vom Inneren.
Thomas: Ist ja nicht alles
Thomas: für Bastler unbedingt ausgelegt.
Jonas: genau,
Jonas: mit denen in Access Point würde es ja
Jonas: auch komplett gleich funktionieren, würdest du ja keinen Unterschied merken,
Jonas: es ist nur, wenn du halt andere Firmware draufspielen möchtest,
Jonas: dass es halt dann natürlich einen großen Unterschied
Jonas: macht, was drin ist.
Andrej: meine, die gleiche Problematik hast du ja auch
Andrej: mit anderen Chips wie von Tuya und Co.
Andrej: Die ändern ja auch ständig ihre Sachen.
Jonas: Oh ja, ja.
Andrej: Das ist auch so ein Hersteller, den ich komplett meiden würde,
Andrej: auch wenn es da Reflashing-Tools und noch und nöcher gibt.
Andrej: Aber die haben ja auch, glaube ich, angefangen mit ESP32s.
Andrej: Dann haben die ihren eigenen Chip entwickelt, der PIN-inkompatibel war,
Andrej: aber eigentlich auch ein ESP32, aber nur rebranded.
Andrej: Dann gab es dann Leute, die das wiederum irgendwie hingekriegt haben.
Andrej: Und das macht keinen Spaß.
Andrej: Deswegen macht das schon total Sinn,
Andrej: einfach so ein Ding, was du klicken kannst, nehmen.
Andrej: Also wo du 100% sicher bist, das funktioniert.
Jonas: Vor allem bei solchen Herstellern,
Jonas: was für die Community gemacht ist, da gibt es ja auch
Jonas: ein Datenblatt dazu und wenn es eine Änderung gibt,
Jonas: gibt es oft meistens vernünftige Kommunikation von
Jonas: einer Änderung. Das ist ja auch das Schöne daran, dass man
Jonas: dann immer auch sicher sein kann, was drin ist.
Thomas: Eigentlich wäre es ja cool, wenn man über eure Webseite tatsächlich,
Thomas: ich sag mal, Kauflinks hätte. Also nicht unbedingt einen eigenen Shop, aber Kauflinks, wo ihr zum einen vielleicht ein paar Euro wenigstens durch Affiliate bekommen könntet, aber zum anderen, dass die Hersteller auch sehen, selbst wenn sie es nicht mit Open Display ausliefern,
Thomas: dass das der Use Case am Ende ist, damit die so ein Feedback bekommen.
Jonas: Wir haben tatsächlich schon Kauflinks
Jonas: für einige Displays da
Thomas: Ach schön.
Jonas: auf der Displayübersichtsseite.
Jonas: Ich bin nur, warum wir es auch gar nicht konventionell
Jonas: machen, ich bin halt immer ein bisschen vorsichtig mit
Jonas: Geld damit verdienen, weil sobald du halt Geld damit
Jonas: verdienst, kommst du halt im schlimmsten Fall in
Jonas: Haftungsproblematik rein. Das ist halt das, warum ich
Jonas: in dem Sinne aktuell auch immer,
Jonas: warum wir auch Spenden konsequent aktuell ablehnen,
Jonas: einfach weil wir nicht wissen, was dann rechtlich
Jonas: sonst auf uns zukommen würde.
Andrej: Ja, das öffnet direkt mal eine Kiste mit Gewerbeanmelden,
Andrej: liest das und vor allem, wenn ihr zu zweit seid,
Andrej: müsst ihr euch überlegen,
Andrej: wollt ihr das in eine Organisation packen
Andrej: und was für eine Rechtsform nehmt ihr dann und so weiter.
Jonas: Und vor allem auch bei mir,
Jonas: ich meine, ich habe ja aktuell noch einen anderen Beruf,
Jonas: das ist ja auch nicht so einfach, nur was nebenbei zu,
Jonas: also neben so nebenbei Geld zu verdienen.
Andrej: Kann ich voll verstehen.
Andrej: Das ist ein bisschen so wie der Entwickler von,
Andrej: wer war das denn?
Andrej: Wie heißt diese Finanzsoftware, die du nimmst, Thomas?
Andrej: Performance, wo du immer genutzt hast?
Thomas: Portfolio Performance
Andrej: Da kannst du so deine Aktiendaten reinpacken
Thomas: oder so?
Andrej: und
Andrej: ganz viele Leute schreiben in den Forum auch,
Andrej: ja, wir wollen dir was spenden, bitte, bitte.
Andrej: Du hast mir total geholfen.
Andrej: Ich habe wegen dir 1.000 Euro gewonnen.
Andrej: so, kein Bock, weil
Andrej: dann muss ich eure Issues tatsächlich
Andrej: lesen.
Andrej: Und so hat er halt die Freiheit zu
Andrej: sagen, nee, ich habe jetzt gerade einfach kein Zeitleben
Andrej: etc. und gut ist.
Andrej: Ich
Jonas: Ja, wo man uns tatsächlich auch gut
Jonas: am besten helfen kann, ist, wenn man einfach Feedback
Jonas: gibt, auch Negatives, so auch wenn was
Jonas: schlecht funktioniert, auch gerne uns melden, so
Jonas: wir wollen ja besser werden, wir wollen das für jeden
Jonas: auch so einfach wie möglich zu verwenden ist. Und wenn man
Jonas: Software entwickeln möchte, auch gerne, ich meine,
Jonas: wir haben jetzt auch mehrere Leute,
Jonas: die jetzt einfach mal uns geholfen haben, die Software zu entwickeln,
Jonas: auch teilweise richtig vieles weiterentwickelt
Jonas: haben auch, so gerne auch
Jonas: so helfen. Das hilft uns, glaube ich, am meisten.
Jonas: Und auch einfach weitergeben, was es uns gibt.
Jonas: Wenn es euch gefällt, wenn es
Jonas: funktioniert hat, gerne weitersagen.
Andrej: hoffe, dass der Podcast dabei ein bisschen hilft
Andrej: und wir haben ja ein paar Hörer
Jonas: Ja.
Andrej: von daher und die, die das dann weiter
Andrej: sagen und ich glaube bei YouTube ist es ja auch langsam
Andrej: angekommen, ein paar Leute haben es ab und zu
Andrej: mal vorgestellt. Ich weiß jetzt nicht, wie
Andrej: die Resonanz da war, aber
Andrej: ich denke mal, wenn es einfach ist, dann
Thomas: Gab es irgendwann so eine Welle, ne? Also nachdem
Thomas: du mir da quasi davon erzählt hattest
Thomas: und meintest, guck mal, hier liegt Hardware,
Thomas: da
Thomas: kam
Thomas: dann eine ganze Welle auf YouTube und
Thomas: sonst wo. Vielleicht auch Podcasts?
Jonas: Habt ihr es noch in keinem anderen Podcast?
Thomas: Ne?
Jonas: Im deutschen YouTube-Umfeld habe ich
Thomas: Ja.
Jonas: jetzt schon einige
Jonas: Videos gesehen. Aber ich denke
Jonas: mal, wo ich vermute, dass es vielleicht noch mal
Jonas: eine größere Welle gibt, ist zum einen jetzt natürlich
Jonas: nach dem Podcast und auch,
Jonas: wenn Sie das erste Produkt
Jonas: rausbringen, dass halt dann eben, wenn auch die
Jonas: Offizielle von Sie kommuniziert, so hey, das funktioniert,
Jonas: dann müsste sich dann auch mancher Leute denken, so hey, oh cool, das könnte ich
Andrej: Ja,
Jonas: benutzen und auch damit dann zum Projekt
Andrej: und wenn das
Andrej: vor dem Weihnachtsgeschäft tatsächlich noch reinkommt
Jonas: kommen.
Andrej: und die dunklen Monate
Andrej: im dunklen Keller mit
Andrej: Licht, weil
Andrej: E-Paper-Displays haben ja kein Licht,
Andrej: vertüttelt werden können in den dunklen Monaten
Andrej: und da bastel ich zumindest immer gerne,
Andrej: dann wäre das natürlich perfekt vom Timing her.
Jonas: Die haben kein
Jonas: Licht, also es gäbe ja an sich welche mit
Jonas: Frontlight, aber da haben wir ja noch, auch glaube ich
Jonas: noch keine, die supportet werden. Ich habe mir ein
Jonas: Treiberboard gekauft dafür, aber
Jonas: theoretisch gäbe es Frontlight, aber natürlich auch mit
Thomas: Es
Jonas: Batterie wieder schwierig.
Andrej: Ja, dann wieder die gleiche Problematik wie beim
Andrej: Touch, wann aktivierst du das
Andrej: und so weiter.
Jonas: Diese blinkenden LEDs, die ja
Jonas: viele Displays schon haben, die verbrauchen tatsächlich
Jonas: sau wenig Strom, also das kann man ruhig machen,
Jonas: ohne ein schlechtes, oder schlechter,
Jonas: oder wirklich signifikant schlechter Akku-Laufzeit zu
Jonas: haben und kann damit glaube ich auch
Jonas: recht gut benachrichtigen.
Jonas: Und manche haben auch einen Buzzer, also das ist jetzt auch
Jonas: mein Versuch, die nächsten
Jonas: Driverboards und Displays auch nochmal Buzzer
Jonas: reinzubringen, weil er kostet nicht viel
Jonas: reinzubauen, aber bringt, finde ich, auch einen guten
Andrej: Ich habe gerade
Jonas: Mehrwert.
Andrej: darüber nachgedacht, eigentlich wären die Dinge auch
Andrej: ein witziger Wecker.
Andrej: Also
Andrej: in Ruhezeit, jetzt kann man ja
Andrej: minütlich darstellen. Ist jetzt nicht so der
Andrej: Stromkiller, würde ich mal behaupten. Und
Andrej: ein Buzzer, ja, wenn man den kurz
Andrej: anmacht, der nervt halt, aber dann steht man
Andrej: da definitiv auf. Mach mal drei Knöpfe drauf
Andrej: für Sturm, Stopp oder was auch immer.
Andrej: Oder wie heißt das? Snooze, ne?
Andrej: Könnte man
Andrej: ja auch mal machen.
Jonas: Ja.
Jonas: Ich habe tatsächlich auch überlegt, ob man einen
Jonas: IR-Proxy noch reinbauen könnte für
Andrej: Oh.
Jonas: Ascenden, weil es braucht ja auch nicht viel Strom
Jonas: und wäre vielleicht nahe nützlich.
Andrej: Oh.
Andrej: Ja, klar, weil Infrarot,
Andrej: wenn du da immer Strom hast, dann ist es immer
Andrej: schwierig mit der Position des Geräts,
Andrej: je nachdem, was du jetzt steuern möchtest. Fernseher,
Andrej: Klimaanlage, Audio, Equipment.
Andrej: Und ich glaube, Thomas, du würdest dich richtig
Andrej: freuen über ein IR-Proxy, oder? Für deine
Andrej: Audio-Geschichten.
Thomas: rödelt.
Thomas: Ja.
Andrej: Ja, stell dir vor, du hättest so ein E-Paper-Display,
Andrej: kannst du einfach vielleicht an den Tisch
Andrej: einfach kleben und dann
Thomas: Ja, genau. Also das ist schon sehr gut.
Andrej: als
Andrej: Fernbedienung.
Thomas: Genau, weil so Heimkino ist so ein Ding,
Thomas: Da will man immer alles, was leuchtet, möglichst aus dem Raum oder zumindest aus dem sichtbaren Bereich
Thomas: bekommen, weil das alles ablenkt und reflektiert auf Leinwänden
Thomas: und das heißt, manche IR-Sensoren von den Geräten sind schwer erreichbar und dann die Fernbedienungen, die haben dann immer so ein Blaster in der Regel, dass du zusätzlich noch irgendwo ein Gerät anstecken kannst an den Hub per Cinch-Kabel oder so und dann können die die Signale weiterleiten.
Thomas: Aber es ist ja dann schon, die erste Hürde wäre,
Thomas: wie kriege ich das Signal zum Hub?
Thomas: Das ist bei den meisten dann Funk, aber ich will halt weg davon.
Thomas: Sehr spannend, das muss aber irgendwann nochmal aufmachen, die Tüte, weil Home-by-Home-Assistant hatte sich da ja was getan mit IR-Unterstützung und ich habe immer noch nicht mit rumgebastelt.
Jonas: Ich hatte tatsächlich die Idee dafür auch,
Jonas: wo ich gesehen habe, so, oh, jetzt supportet ja
Jonas: Home Assistant und IR, könnten wir vielleicht auch mal
Jonas: das Spaß jetzt einfach bei uns auch supporten.
Jonas: Aber muss noch gemacht werden, aber ich denke,
Jonas: das wäre durchaus möglich und
Thomas: Sehr gut,
Jonas: wir sind ja auch mit zusätzlicher Hardware
Jonas: relativ flexibel, das heißt sollte in Zukunft irgendwie
Jonas: keine geile Hardware, die man auch in batteriebetriebenen
Jonas: Geräten haben wollen würde, könnten wir die auch
Jonas: sozusagen noch mit reinbauen
Jonas: für die Displays,
Thomas: irgendwann ist der Akku größer als das Display.
Andrej: Ich sehe schon die
Andrej: E-Paper-Fernbedienung.
Andrej: Das Schlimmste von allem.
Andrej: Ein Touchscreen, der kein haptisches Feedback gibt.
Andrej: Nicht lesbar ist, weil
Andrej: kein Licht oder vielleicht doch.
Thomas: Ja, aber bei dem Display, bei dem Solum, was ich jetzt gerade vor mir habe und leider nicht in die Kamera zeigen kann,
Andrej: Was
Thomas: da ist ja auch im hinteren Bereich, wo der Akku ist, eigentlich auch noch ein bisschen Platz.
Thomas: Also das nimmt ja nicht die gesamten Außenmaße ein.
Thomas: Da könnte man ja auch potenziell einen größeren Akku noch verbauen.
Thomas: So als Hersteller.
Thomas: Ach,
Jonas: wobei die
Jonas: eigentlich glaube ich auch relativ lange halten, noch nicht so
Jonas: viele Display-Updates, weil es halt Farb-Displays sind
Jonas: also vier Farb-Displays, aber ja
Jonas: glaube ich könnte man auch, ich habe schon manche gesehen
Jonas: die sich bei OpenEPaperLink vielleicht ein LiPo reingebaut
Jonas: haben ins Display,
Andrej: haben die eingebaut?
Jonas: sich ein LiPo-Akku
Jonas: reingebaut haben anstatt den Knopfzellen
Andrej: Nicht schlecht. Dann hält es natürlich ordentlich lange.
Jonas: Da
Jonas: muss man mal bedenken, die Dinger
Jonas: laufen wirklich auf 3 Volt
Jonas: und nicht auf 3,7 Volt, so nicht 3,7 Volt
Jonas: anschließend, dann ist es sehr schnell kaputt,
Jonas: weil er keinen Vorregularsatz hat.
Jonas: Gibt ja Möglichkeiten, das Ganze, die Spannung zu
Jonas: verhandeln.
Andrej: Ich sag mal so, wenn man da
Andrej: Fragen hat, dann einfach in den Discord gehen,
Andrej: weil da habe ich gesehen, dass der relativ aktiv ist.
Jonas: Ja,
Andrej: Der Paulus ist ja auch da vor Ort gewesen.
Jonas: genau so.
Jonas: Wenn ihr Fragen habt, immer gerne uns auf Discord fragen,
Jonas: das sind wir am besten erreichbar.
Jonas: Versuchen wir auch schnell zu antworten.
Gabriel: Apropos Solm, weil es gerade wieder angesprochen wurde,
Gabriel: eine Funktion von dem Solm haben wir noch gar nicht erwähnt.
Gabriel: Die
Gabriel: haben nämlich auch einen quasi NFC-Tag eingebaut,
Gabriel: den man über entweder die Website
Gabriel: oder jetzt mittlerweile auch Home Assistant beschreiben kann,
Gabriel: von der Ferne aus.
Andrej: Da ist ein Tag eingebaut, okay.
Gabriel: Also der ist ein bisschen blöd platziert oder ich weiß nicht, ob es die Antenne ist, also
Gabriel: es ist ein bisschen frickelig, den immer zu erwischen, aber
Gabriel: man kann ihn über die BLE-Tester-Website beschreiben.
Gabriel: Und man kann ihn tatsächlich auch, das habe ich auch eingebaut,
Gabriel: es gibt in der Custom-Integration jetzt auch eine Action, mit der man entweder
Gabriel: zum Beispiel einen Link oder
Gabriel: eine V-Card oder auch den als Home-Assistant-NFC-Tag beschreiben kann.
Gabriel: also ich nutze zwar selber keine
Gabriel: NFC-Tags in Home Assistant, aber
Gabriel: es wird funktionieren, wenn man den nämlich dann mit der
Gabriel: Companion-App scannt, kann man
Gabriel: dann auch dadurch irgendwelche Aktionen
Gabriel: auslösen. Der wird dann automatisch hinzugefügt,
Gabriel: wenn er nicht in der
Gabriel: Home-Assistant-Instanz
Gabriel: drinnen ist.
Thomas: das ist nett.
Jonas: Und er erkennt
Jonas: sozusagen auch selbst, wann er gescannt
Jonas: wurde und meldet es auch zurück, theoretisch.
Andrej: Das ist ein bisschen so der Knopf für Arme.
Jonas: Ich glaube, das ist noch nicht in der Home Assistant drin.
Andrej: Also ich finde immer Knopfen bessere Interaktion,
Andrej: weil du brauchst kein Gerät, kein Handy.
Andrej: Aber wenn das Display keinen Knopf hat,
Andrej: dann kann man dadurch trotzdem eine Aktion starten lassen,
Andrej: Radio spielen lassen oder was auch immer man noch machen möchte.
Jonas: Was ich damit auch gemacht habe,
Jonas: wenn ich auf Messen gehe, also privat
Jonas: ist nicht für die Arbeit, dann nehme ich auch immer ein paar Displays mit
Jonas: und gebe die Visitenkarten raus.
Jonas: Und da speichere ich meine Kontaktdaten immer mit meinem NFC-Tag
Andrej: Das ist smart, ey.
Jonas: drin.
Jonas: Und ich zeige dann den Leuten auch gleich
Jonas: so, hey, ich möchte dir selber einmal updaten, weil dann sehen sie
Jonas: halt so, hey, es ist nicht so, du musst jetzt irgendwie
Jonas: dir einen Access-Point aufbauen
Jonas: und so weiter, sondern einfach einmal QR-Code scannen,
Jonas: zack, Daten auf dem Display.
Andrej: Hast du so einen Spender, so einen Dispenser für deine E-Paper-Displays?
Andrej: So wie so ein PEZ.
Jonas: Tatsächlich
Jonas: noch nicht, müsste ich bauen.
Jonas: Ja, wäre gar keine so schlechte Idee.
Andrej: Der Jeff Geerling hat mal
Andrej: einen Raspberry Pi Dispenser gebaut.
Andrej: Das war schon ein paar Jahre her, aber ich glaube,
Andrej: das wird bei der heutigen Economy bei den
Andrej: Raspberry Pi Preisen nicht funktionieren.
Gabriel: Ciao.
Andrej: Aber
Andrej: ja, bei der ePaper Dispenser zwischen
Andrej: 2 und 5 Euro kann man das schon machen.
Jonas: Ja,
Andrej: Das heißt, das große und das kleine
Jonas: stimmt.
Andrej: Display, die Solum-Dinger,
Andrej: 3,4 und 1, irgendwas,
Andrej: die haben NFC-Tags drin,
Andrej: die man beliebig beschreiben kann
Andrej: und auch in Home Assistant integrieren.
Jonas: Genau, ja. Also bei
Jonas: Solum ist es ja so, es gibt ja
Jonas: also von den Markern
Jonas: gibt es ja die M2 genannt, das sind die ganz alten
Jonas: von der OpenEPaperLink, die auch kein Bluetooth können, die können
Jonas: auch nicht mit OpenDisplay, dann gibt es die
Jonas: M3, also
Jonas: Solum Newton heißen die nur,
Jonas: ohne Pro oder ohne Core, das sind
Jonas: nRF, da geht glaube ich NFC aktuell nicht,
Jonas: hätte aber auch die Möglichkeit, müsste ich nur die Software
Jonas: machen, aber die findet man eh nicht so oft und dann gibt es ja
Jonas: Solum Newton
Jonas: Core und Solum Newton Pro, das sind
Jonas: die neuesten sind Silicon Labs,
Jonas: die können OpenDisplay voll, wenn man es
Jonas: flasht und die können auch NFC.
Andrej: Kann man den NFC auch
Andrej: über das Open Display oder über das Protokoll
Andrej: was eher flashen oder ist der komplett autark?
Andrej: Der NFC-Chip ist cool.
Jonas: der wird direkt über Bluetooth, also
Jonas: es geht direkt über das Protokoll, wird er
Jonas: beschrieben, also das,
Andrej: Das heißt, das ist dynamisch, weil sonst ist
Andrej: ein NFC sehr statisch. Du schreibst das
Jonas: genau.
Andrej: und das ist jetzt erstmal so.
Jonas: Der ist dynamisch, also es gibt ja da, würde ich mal sagen,
Jonas: zwischen Herstellern, ich nenne jetzt keine anderen, aber
Jonas: andere haben teilweise auch wirklich nur ein
Jonas: NFC-Tag hinter das Display geklebt, aber bei
Jonas: Solum ist es so, dass der, würde ich mal sagen,
Jonas: Philosophie ist, sie bauen einen beschreibbaren
Jonas: NFC-Chip rein, den man sozusagen dann remote auch
Jonas: beschreiben kann und dann eben auch jetzt bei OpenDisplay
Jonas: auch bei den Neuen beschreiben kann.
Andrej: Ich habe nämlich ein... Mach zu Ende.
Jonas: Und was man damit auch schönes machen
Jonas: kann, ist, die Displays verbrauchen zwar
Jonas: auch so, also nicht so viel, wenn sie laufen, aber wenn ich
Jonas: Displays verschickt, dann
Jonas: stelle ich sie noch mal in Deep Sleep Mode,
Jonas: dass sie noch mal weniger verbrauchen und dann haben sie
Jonas: zu starten, muss man erst einmal NFC-Scan
Jonas: machen und dann wird sie aufgeweckt und dann starten sie sozusagen.
Andrej: Es
Andrej: gibt ein, zwei Use Cases,
Andrej: die ich ganz interessant fand von
Andrej: NFC-Tags, irgendwo bei Reddit mal gelesen,
Andrej: die
Andrej: einen Knopf nicht so gut machen würden.
Andrej: Und zwar ein Knopf, wenn du den außen
Andrej: anbringst und möchtest deinen Garagentor aufmachen oder was auch immer,
Andrej: dann kann das halt jeder. Bei den
Andrej: NFC-Tag kannst du das ja
Andrej: mit der Home Assistant App halt scannen lassen
Andrej: und nur die Home Assistant App
Andrej: erkennt ja dann dein Device und nur dann geht das.
Andrej: Und wenn du jetzt kommst an mein Haus, dann
Andrej: wird das nicht funktionieren, weil du bist ja nicht bei mir drin integriert.
Andrej: Und das dann dynamisch zu machen
Andrej: für, das ist dann schon ein interessanter
Andrej: Use Case. Da gibt es dann noch witzige
Andrej: Ideen bei. Finde ich gut, dynamische
Andrej: NFC-Tags. Muss ich mal ein bisschen drauf überlegen.
Jonas: Da habe ich mich auch gefragt,
Jonas: warum sie es technisch so gelöst
Jonas: haben, weil es ein eigener Mikroprozessor
Jonas: daneben noch mal über
Jonas: I2C angeschlossen ist. So bei den
Jonas: neueren Chips ist ja auch
Jonas: NFC direkt drin, aber anscheinend baut es wohl um
Jonas: lieber so mit einem eigenen Chip dafür, aber es
Jonas: macht für den Nutzer keinen Unterschied, das kann
Jonas: alles gleichsetzen.
Andrej: So,
Andrej: jetzt das zweite Mal
Andrej: habe ich jetzt keine Fragen mehr.
Andrej: Aber das ist
Andrej: immer so. Bei Ingo hatte ich auch, glaube ich, fünfmal keine
Andrej: fragen, dann ging es trotzdem ewig lang.
Thomas: Geht mir auch so.
Andrej: Wollt ihr vielleicht noch auf ein Projekt
Thomas: Cooles Projekt.
Andrej: von euch hinweisen, wo man hingehen kann?
Andrej: Vielleicht habt ihr noch andere
Andrej: Projekte, die ihr planen wollt. Morgen wird es, hatten
Andrej: wir ja schon.
Jonas: nicht. Also wir, ich zumindest, ich versuche
Jonas: jetzt auch immer mal wieder auf
Jonas: Community-Meetups zu gehen, also wenn ihr
Jonas: mich mal vor Ort treffen wollt, einfach mal
Jonas: schauen. Ich werde es auf dem Discord schreiben, wann ich
Jonas: wo vor Ort bin. Genau. Und auf Messen,
Jonas: keine Ahnung, im Community-Grund findet man mich auch
Jonas: öfter mal, wenn es irgendwie keine Electronica
Jonas: oder sowas ist, da bin ich auch öfter mal.
Andrej: Warst du dieses Jahr da?
Andrej: Oder nee,
Jonas: Electronica war, glaube ich,
Andrej: Embedded World
Jonas: erst letztes Jahr. Ah, Embedded
Andrej: meinte ich, sorry.
Jonas: World war ich auch, ja. Aber
Andrej: Achso, ich hatte
Jonas: für die Firma.
Andrej: es auch überlegt, aber ich habe es dann sein lassen.
Andrej: Das war mir zu stressig in der Woche. Ich hatte zu viel
Andrej: zu tun.
Jonas: Ja, genau, Embedded
Jonas: World gehe ich auch öfter.
Andrej: Okay, dann würde ich sagen,
Andrej: haben wir es alle? Außer ihr habt noch was zu
Andrej: sagen?
Andrej: Das heißt, wenn ihr
Andrej: Interesse habt, sollen wir Outro machen,
Andrej: Thomas, oder hast du noch was zu sagen?
Thomas: Nö, mach mal.
Andrej: Ja, gut.
Andrej: Da würde ich sagen, geht mal alle auf opendisplay.org.
Andrej: Dort sieht man auch bei
Andrej: What Hardware to Buy, steht schon
Andrej: Coming Soon, die beiden Displays, die du
Andrej: anbeworben hast, die eventuell beizukaufen sind.
Andrej: Leider gibt es da noch keinen Zeitrahmen, soweit ich weiß.
Jonas: Leider
Jonas: keinen jetzt konkreten, den ich jetzt nennen kann.
Jonas: Ich hoffe immer bald, aber es gibt aktuell noch beim Gehäuse ein paar Verzögerungen.
Andrej: Ja,
Jonas: Da kann ich es leider noch keinen konkreten Zeitraum nennen.
Andrej: das heißt,
Jonas: Aber man kann die sich auch selber bauen.
Jonas: Die Komponenten kriegt man schon heute.
Andrej: das ist ja gut. Genau, dann geht auf
Andrej: opendisplay.org. Dort gibt es auch den
Andrej: Link für den Discord, wenn man
Andrej: da mal in der Community schauen
Andrej: möchte, weil ich glaube, da teilen Leute auch
Andrej: ihre Builds. Das ist ganz witzig ab und zu.
Andrej: Und ansonsten, vielen Dank,
Andrej: dass ihr da wart. Mir hat es total Spaß gemacht.
Andrej: richtig cooles Projekt und
Andrej: jetzt muss ich mal wieder hochscrollen zum
Andrej: Outro, hochprofessionell.
Andrej: Wir hoffen, dass die Sendung euch gefallen hat. Lasst uns
Andrej: gerne eure Meinung da bei
Andrej: podcast.smarthuette.de als
Andrej: E-Mail oder bei podcasts.social
Andrej: sind wir mit dem Tag
Andrej: @smarthuette vertreten, einfach per Mastodon.
Andrej: Und falls euch das gefallen hat, lasst einfach mal
Andrej: einen Kommentar oder eine Bewertung in eurem
Andrej: Podcatcher eurer Wahl hinter. Sagt
Andrej: weiter über den Podcast oder empfehlt
Andrej: nur diese Sendung, wenn ihr unsere Laber-Podcasts
Andrej: dazwischendurch nicht haben wollt. Alles in Ordnung.
Andrej: Und ich sage bis zur nächsten Sendung.
Andrej: Ihr seid jetzt dran.
Andrej: Einfach Tschüss sagen.
Jonas: Ciao, danke, dass wir da sein durften.
Thomas: Schön, dass ihr da wart.
Thomas: Ciao.
Thomas: Ja.