OpenDisplay mit Jonas Niesner und Gabriel Lackermeier
#36

OpenDisplay mit Jonas Niesner und Gabriel Lackermeier

Thomas: So, hallo und herzlich willkommen zusammen beim SmartHütte-Podcast,

Thomas: euer Podcast für Smart Home, Self-Hosting und allen anderen Technik-Kram.

Thomas: Wir haben heute Episode 36

Thomas: am 29. Juli 26 und wir haben wieder mal ein paar Gäste zu Gast.

Thomas: Und zwar mit dabei sind heute der Jonas

Jonas: Hallo,

Thomas: und der Gabriel

Gabriel: Hi, ich

Thomas: und

Thomas: Andrej ist auch wieder mit dabei.

Andrej: Moin, moin.

Thomas: So,

Thomas: ohne weiteres Intro wisst ihr jetzt natürlich nicht, warum es geht,

Thomas: aber Jonas und Gabriel haben ein Projekt, das vielleicht sogar

Thomas: mal bei euch irgendwo angekommen ist, in einem News-Stream und

Thomas: da geht es um E-Ink Displays.

Thomas: Das Projekt nennt sich Open Display, darüber wollen wir heute mal reden, aber vielleicht starten wir erstmal

Thomas: mit einer kleinen Vorstellungsrunde, wir kennen uns hier alle noch nicht so

Thomas: wirklich und Andrej, magst du mal starten?

Andrej: Ja, genau. Ich bin Andrej. Ich bin, ich habe gehört, ich darf nicht mehr Mitte 30 sagen mit 37. Das ist jetzt Ende 30.

Andrej: Lassen wir es mal dabei. Brauchen wir nicht diskutieren. Genau.

Andrej: Bin Software- und System-Ingenieur. Mache viel Home Assistant. Du hast mich damit angesteckt 2017.

Andrej: Und

Andrej: ja, Hobby, Beruf ist ziemlich sehr ähnlich mit solchen Thematiken. Und

Andrej: ja, ich wohne in Düren zwischen Köln und Aachen mit meiner Freundin und Tochter. Genau.

Thomas: Mache ich mal weiter, oder? Bevor wir es an die Gäste übergeben. Genau, ich bin der Thomas,

Thomas: bin 44

Andrej: Rechnest du jetzt?

Thomas: Jahre alt. Ja, ich muss überlegen, es ist leider soweit. Traurig, aber wahr.

Andrej: Achso,

Thomas: 44 Jahre alt, wenn ich mich nicht vertan habe.

Thomas: Ich wohne in Aachen mit Frau und Hund. Beruflich habe ich vieles gemacht, so mit Systemadministration und Softwareentwicklung,

Thomas: hauptsächlich Softwareentwicklung. Gerade bin ich bei gridscale

Thomas: in der Rolle von einem Principal Engineer, das heißt, ich springe immer so zwischen den Themen, wenn man so möchte.

Thomas: Andrej und ich, wir arbeiten tatsächlich zusammen und wir haben uns auch bei einem Arbeitgeber vorher kennengelernt.

Thomas: Genau,

Thomas: Privat-Nerd, würde ich sagen.

Thomas: Nerd und Heimkino-Fanatiker, von allem etwas.

Thomas: Genau, ja, soviel zu mir.

Thomas: Jonas, magst du weitermachen?

Jonas: genau, ich bin Jonas, ich bin 25 Jahre alt und wohne mit Frau und Hund in München

Jonas: und ja, ich studierte, habe ich Elektro- und Informationstechnik und promoviere auch gerade in der Automobilindustrie zum Thema Autonomie, es gibt sowas komplett oder sehr stark anderes zu dem, wofür ich heute hier bin, genau, und ja, in meiner Freizeit entwickle ich sehr viel, ja, vor allem halt Open Display, früher habe ich auch mal oder habe ich jetzt, war immer noch am Laufen, morgenwirdes.de geschrieben, wurde, glaube ich, auch schon mal angesprochen,

Jonas: genau,

Thomas: Ja,

Andrej: ich habe es auch mal genutzt, tut mir leid für den

Andrej: Traffic.

Jonas: immer gerne,

Thomas: da war was, ne Andrej?

Andrej: Ja, ja,

Thomas: Also da lief was nicht ganz sauber, wenn ich mich recht erinnere.

Andrej: können wir gleich drauf eingehen.

Thomas: Ja,

Thomas: cool.

Thomas: Und dann, Gabriel, wie sieht es bei dir aus?

Gabriel: bin der Gabriel, bin auch 25 und studiere noch Informatik, auch in München, beziehungsweise studiere und wohne in München.

Gabriel: In der Freizeit sieht es bei mir ähnlich wie beim Jonas aus.

Gabriel: Wie gesagt, wir machen ja beide Open Display, also da geht das

Gabriel: meiste irgendwie an Zeit drauf,

Gabriel: weil man ja gerade irgendwie sonst selber ein bisschen am smarten Home

Gabriel: bastelt und frickelt und sonst was.

Gabriel: Ja, abgesehen davon, obwohl das nicht, das spreche ich mal später an, wahrscheinlich noch mit OpenEPaperLink,

Andrej: Ja, gerne.

Gabriel: genau.

Jonas: ja,

Thomas: Ja, cool.

Thomas: Genau, und wir hatten ja, ich hatte ja vorhin schon gesagt, vielleicht habt ihr davon schon gehört, weil

Thomas: es gab da ja kürzlich die Entwicklung, also Andrej, du hast das Thema an mich persönlich herangetragen irgendwann vor

Thomas: mittlerweile glaube ich ein paar Monaten und ich habe auch die Hardware mittlerweile hier, vielen lieben Dank euch beiden,

Thomas: die ihr uns ein bisschen Hardware zugesendet habt.

Thomas: Und zwar, also warum ist das jetzt in letzter Zeit so bekannt geworden?

Thomas: Euch ist nämlich, auf euer Projekt ist die Open Home Foundation gestoßen und das Projekt ist, wenn ich richtig verstehe, jetzt auch Bestandteil der Open Home Foundation, oder?

Jonas: nicht direkt Bestandteil,

Jonas: sondern so ähnlich wie WLED ein Partnerprojekt.

Thomas: Ah,

Jonas: Also wir sind sozusagen immer noch eigenständig,

Jonas: aber werden von der Open Home Foundation unterstützt.

Thomas: okay.

Andrej: Okay, vielleicht mal fangen wir von vorne an. Wie hat es denn angefangen? Wie seid ihr auf die Idee gekommen und seit wann existiert es? Weil

Andrej: ich habe gedacht, dass ich es früh gefunden habe, aber ich glaube, ich gebe es schon ein bisschen länger, was das angeht.

Jonas: Vielleicht fange ich mal ganz vorne an,

Andrej: Ja,

Jonas: weil davor gab es ja noch OpenEPaperLink,

Jonas: da macht das, glaube ich, mehr Sinn.

Andrej: okay, gerne.

Jonas: Also bei mir hat es angefangen,

Jonas: dass ich in der Arbeit mal so eine Kiste mit ePaper-Displays gefunden habe.

Jonas: Da habe ich mir gedacht, ist ja schade drum,

Jonas: was könnte man mit sowas machen?

Jonas: Da habe ich schon auf Ebay, ja okay, gibt es die da auch.

Jonas: Und dann bin ich ja auf OpenEPaperLink gestoßen.

Jonas: Damals hieß es noch nicht mal OpenEPaperLink,

Jonas: der Name kam erst später.

Jonas: Genau, und da ist ja immer noch das Konzept, dass man auch, ja, wie bei einem Display, auch alte Supermarkt-Displays nehmen kann, eine Firmware draufspielt, aber da halt eben ein Access-Point hat, der nicht über Bluetooth die meisten reden soll, sondern über ein eigenes Protokoll,

Jonas: genau, und da ist es halt so, dass wir, ja, aus, wie würde ich mal sagen, der Historie des Projektesgründen auch

Jonas: immer eine nicht-kommerzielle Lizenz hatten oder haben mussten, weil da eben auch Code drin ist, der

Jonas: von Leuten geschrieben wird, die es auch nicht-kommerziell genutzt haben

Jonas: wollen

Jonas: Und deswegen haben wir dann uns dazu entschlossen, nach einer Zeit eben für BLE-Displays mit einer komplett neuen Firmware, auch einen komplett neuen

Jonas: Stand, sage ich mal eben, ja, Open Display, ja, in dem Sinne zugrunde ist er, in dem Sinne ist er nicht gegründet, ist er keine Firma oder ist er einfach nur halt das Projekt, in dem Sinne da ein bisschen abzusplitten, einfach um das dann auch

Andrej: Das

Jonas: theoretisch später mal, wir würden es natürlich aktuell nicht empfehlen für kommerzielle Nutzung, aber dass es dann auch kommerziell nutzbar werden kann, also dass theoretisch auch Displays mit der Firma damit

Jonas: verkauft werden dürften.

Jonas: Und genau, Gabriel, habe ich irgendwas vergessen oder habe ich es zu schnell ...

Gabriel: Ich

Gabriel: glaube nicht, das mit der kommerziellen Lizenz wäre auch deswegen, dass

Gabriel: zum Beispiel, darf man das schon sagen, mit Seeed, was,

Jonas: Ah ja, genau, dass theoretisch dann später auch mal Hersteller,

Jonas: da können wir ja später mal drüber reden,

Jonas: It-Displays rausbringen dürfen, wo die Firmware-Freunds-Lead ist.

Andrej: finde ich spannend, weil das ist quasi einfach eine Lizenzproblematik aktuell, gar nicht eine technische.

Jonas: Also

Gabriel: ja, also größtenteils ist es, wie gesagt, das Lizenzproblem,

Jonas: war es bei ...

Gabriel: weil das mit der non-kommerziellen Lizenz gerade lizenziert ist, Open

Gabriel: ePaperlink, und das wird auch immer so bleiben.

Gabriel: Aber

Gabriel: ich glaube, das wurde auch schon im letzten Podcast kurz angerissen.

Gabriel: Bei OpenEPaperLink braucht man halt immer noch zwingend einen Access-Point,

Gabriel: den man zurzeit immer selber bauen muss.

Andrej: Das

Gabriel: Kurzzeitig gab es mal zwar jemanden, der die verkauft hat,

Gabriel: aber das war dann zu viel Arbeit und der hat das dann eingestellt.

Thomas: Also Access Point im Sinne von Hardware tatsächlich?

Gabriel: Aber

Gabriel: genau, also der

Jonas: genau,

Gabriel: Access-Point besteht ja hauptsächlich aus zwei ESPs.

Gabriel: Einer ist für die WLAN-Kommunikation mit dem restlichen Netzwerk zuständig

Gabriel: und ein zweiter ist für das

Gabriel: ZigBee-ähnliche Protokoll zuständig,

Gabriel: damit der auch mit den Tags kommunizieren kann.

Andrej: heißt, wir nutzen die ZigBee-Hardware und die Frequenz, allerdings nicht das Protokoll.

Gabriel: Genau, ja.

Andrej: Okay,

Gabriel: Die

Jonas: so nur der gleiche

Jonas: Transport-Layer wie bei ZigBee,

Jonas: weil Thread und ZigBee basieren ja auch auf dem gleichen IEEE-Protokoll

Jonas: und das ist eben auch da bei OpenEPaperLink genutzt.

Jonas: Aber eben nicht die ganze ZigBee-Layer darüber.

Andrej: das heißt, die Lizenz und die technische Hürde waren auf jeden Fall Gründe für euch, dann zu sagen, nee, da kann man was anderes bauen.

Gabriel: technische Hürde ist auch noch ein bisschen größer,

Gabriel: weil es gibt zwar einen, Anführungszeichen, simplen Access-Point,

Gabriel: den man einfach mit ein

Gabriel: paar Jumper-Kabeln zusammenstecken kann,

Gabriel: aber das ist immer ein bisschen frickelig.

Gabriel: Hauptsächlich

Gabriel: die Support-Anfragen auf dem

Gabriel: Discord sind: "Warum funktioniert mein Access Point nicht? Ich habe doch alles richtig gemacht."

Andrej: Ja, Jumper-Wires sind einfach nur super finicky.

Gabriel: Es ist frickelig. Oder auch, wenn man sich eine PCB bei irgendeinem Anbieter ordert und das dann

Gabriel: lötet. Dann gibt es kalte Lötstellen und sonst was.

Gabriel: Das kann immer was passieren. Und noch dazu

Gabriel: kommt, bei OpenEPaperLink

Gabriel: muss man die Tags auch noch

Gabriel: selber flashen.

Gabriel: Zwingend.

Andrej: Und

Gabriel: Ja, das ist dann auch noch

Gabriel: mal eine Hürde.

Andrej: das Flaschen, brauchst du extra

Andrej: Halbe dafür?

Gabriel: Das kommt drauf an. Also

Andrej: Okay.

Gabriel: manche Tags kann man mit einem ESP flashen,

Gabriel: andere, da braucht man schon teurere Sachen.

Gabriel: Aber

Gabriel: also

Jonas: Und man braucht vor allem auch, das ist ja so,

Jonas: da muss man wirklich an Debug-Pads rangehen,

Jonas: die in diesem Tag drinnen sind.

Jonas: Das heißt, sinnvollerweise baut man sich ein kleines Trick

Jonas: mit so Pogo-Pins, um draufzugehen.

Jonas: Und das ist auch sehr schwer zu bauen.

Jonas: Du brauchst auch ein eigenes PCB dafür.

Jonas: Das heißt, es ist technisch auch deutlich komplexer.

Jonas: Und was dann noch dazukommt, eben die Access-Points.

Jonas: Man kann zwar auch mehrere davon haben,

Jonas: aber die sind jetzt nicht für Roam gedacht,

Jonas: wo inzwischen jetzt bei Open Display und bei BLE

Jonas: es natürlich deutlich einfacher mit Bluetooth-Proxys

Jonas: eine Abdeckung zu schaffen.

Andrej: Ich habe das Projekt vor vielen Jahren

Jonas: Ich

Andrej: schon entdeckt und dann hat mich genau

Andrej: das abgeschreckt.

Andrej: Diese ganze Arbeit dahinter, dieser Access Point.

Andrej: Es gab auch zu dem Zeitpunkt jemanden, der das

Andrej: verkauft hat. Die waren soweit, ich weiß nicht mehr

Andrej: so ganz günstig. Ich glaube so

Andrej: 80 Euro plus minus welchen Kauf.

Andrej: Ich kann mich aber total irren gerade.

Jonas: glaube 80 mit ein paar Texten aber auch.

Andrej: Ja, das mal im

Jonas: Also nicht nur der Access Point.

Jonas: Aber es war nicht super günstig, das stimmt schon, ja.

Andrej: Vergleich zu einem

Andrej: ESP32, den man sich in diversen

Andrej: Modellen für 2, 3, 4, 5 Euro

Andrej: kaufen kann, ist das natürlich ein anderer, ein großer

Andrej: Unterschied, ne? Plus die Arbeit.

Jonas: Ja,

Jonas: genau.

Andrej: Okay, OpenEPaperLink. Das heißt,

Andrej: wann ist das entstanden? Wisst ihr ungefähr so den

Andrej: Zeitraum? Ja oder plus minus?

Gabriel: OpenEPaperLink ist jetzt schon einige

Gabriel: Jahre alt.

Gabriel: Ja,

Andrej: Ich meine, wann eure Idee daraus entstanden ist,

Andrej: den Open Display zu machen.

Jonas: Ich glaube, ich habe die Domain von ein bisschen über einem Jahr registriert.

Andrej: Das heißt, du bist ein guter Techniker und kaufst erst die Domain,

Andrej: bevor das Projekt durch ist.

Thomas: Also

Jonas: Natürlich, ja.

Jonas: Das habe ich inzwischen bitterlich gelernt,

Jonas: dass man immer erst die Domain kaufen soll.

Jonas: Das ist auch bei meinen anderen Webseiten so.

Jonas: Immer erst die Domain kaufen, dann den Namen final festlegen.

Gabriel: das ist uns ja auch

Gabriel: letztens erst passiert, dass

Gabriel: irgendein anderes, vibecodetes Projekt

Gabriel: auch unseren Namen

Gabriel: verwendet hat.

Andrej: Ist das zufällig

Gabriel: Und

Andrej: die OpenDisplay.app gewesen?

Gabriel: ja.

Andrej: Ich hab's grad auch gefunden

Jonas: Ja.

Andrej: bei den Google-Ergebnissen.

Andrej: Ach ja, ärgerlich.

Gabriel: Als wir damals

Gabriel: nach einem Namen gesucht haben,

Gabriel: da waren die einzigen

Gabriel: Suchergebnisse, die man zu OpenDisplay gefunden hat,

Gabriel: irgendwelche Stack-Overflow-Artikel

Gabriel: zu irgendwelchen

Gabriel: uralten, ich glaube,

Gabriel: Linux oder sonst was

Gabriel: Problemen.

Jonas: Und irgendwas zu Vitrinen und Kaufhäusern,

Gabriel: Wobei

Jonas: die halt das Open Display eben Produkte offen zeigen.

Andrej: Okay,

Jonas: Ja,

Jonas: genau.

Andrej: das heißt, seit einem Jahr habt ihr Domain, das heißt plus minus ein Jahr oder vielleicht ein bisschen länger haben die Gedanken schon gereift

Andrej: und dann habt ihr euch da irgendwann drangesetzt an das Projekt.

Jonas: Und wir haben uns auch in dem Sinne jetzt auch abgesprochen mit dem OpenEPaperLink-Team, also von denen, da sind ein paar auch noch mehr dabei, dass wir uns OpenEPaperLink auch

Jonas: extra abspalten, einfach, dass es eine klare Differenzierung gibt zu, hey, was ist jetzt OpenEPaperLink, was ist Open Display, wie kann man das nutzen, weil Open Display

Jonas: ist ja auch ein komplett in dem Sinne neuer Protokoll-Layer über BLE, das heißt, es ist jetzt auch nicht direkt kompatibel zu beiden,

Jonas: deswegen haben wir uns auch vom Namen her abgespalten.

Andrej: Und die, sagen wir mal, die Hardware, die man als Konsument da nutzt, also die E-Paper Displays,

Andrej: sind das andere oder sind die kompatibel?

Jonas: Theoretisch ist es so, dass, also sagen wir mal so, OpenEPaperLink nutzt ja hauptsächlich, würde ich mal sagen, kommerzielle

Jonas: Electronic-Shelf-Labels, also das, was man im Supermarkt sieht. Und da ist es so, dass bei manchen auch theoretisch kompatibel sind mit beiden Projekten. Das heißt, man kann auch zum Beispiel bei,

Jonas: ja, ich sage jetzt mal Newton M3, das ist ja eine interne Bezeichnung,

Jonas: kann man auch mit einer Over-the-Air-Firmware von OpenEPaperLink zu Open Display migrieren.

Jonas: Aber, ja, wir empfehlen, dass man es einfach dann nochmal neu flasht. Und wenn man das hat, dann

Jonas: würde man sagen, wenn es funktioniert, kann man es auch weiter so lassen. Und wenn man migrieren möchte, muss man halt auch dann befassen, wie man dann die Migration vernünftig macht.

Andrej: Aber das ist jetzt nur bei der speziellen Hardware, das geht nicht bei jeder Hardware.

Jonas: genau, es ist nur bei einer Spezies, es geht jetzt nicht bei allen, weil

Jonas: zum Beispiel die ursprünglichen Open-E, also die ersten

Jonas: OpenEPaperLink-Tags, würde ich mal sagen, die

Jonas: sind ja, ich weiß gar nicht, die haben

Jonas: richtig wenig RAM, irgendwie ein paar Kilobyte RAM,

Jonas: nur das heißt, da wäre es auch gar nicht

Jonas: möglich, irgendwie BLE oder irgendwas, da wäre es jetzt nicht mal

Jonas: die Hardware dafür da, um BLE zu sprechen, das ist auch nochmal

Jonas: ein weiteres Problem in dem Sinne.

Jonas: So viele von den, viele von den

Jonas: neueren Shelf-Labels könnten alle BLE

Jonas: sprechen, weil die neueren MCUs natürlich auch alle

Jonas: BLE-Support haben, aber genau,

Jonas: das ist jetzt auch nicht unbedingt gegeben,

Jonas: dass wenn es OpenEPaperLink-kompatibel ist,

Jonas: dass man es auch mit Open-Display flashen kann.

Jonas: Also, ja, muss man im Einzelfall schauen, würde ich sagen.

Andrej: Okay, da gibt es einfach dann auch gar keine Frage, weil wenn man Probleme hat, dann kann man nicht einfach wechseln. Das musste man halt vorher wissen und das wirst du wahrscheinlich nicht vorher wissen.

Andrej: Als ganz normaler Konsument wäre das einfach so. Hey, cool, cooles Projekt, ich probiere es mal.

Jonas: Nee,

Jonas: genau.

Jonas: Aber vielleicht auch, um normal zu sprechen,

Jonas: so warum haben wir überhaupt BLE genommen?

Jonas: Weil das ist nicht wie WLAN, weil es gibt ja auch viele,

Jonas: würde ich mal sagen, inzwischen E-Paper-Projekte,

Jonas: die WLAN nehmen.

Jonas: Und ja, BLE ist halt hauptsächlich so eine Sache von der Akkunutzung.

Jonas: Weil bei WLAN gibt es ja aktuell meist nur die ESPs.

Jonas: Und da muss man halt, würde ich mal sagen,

Jonas: mit so Workarounds wie DeepSleep eben schauen,

Jonas: dass die Displays

Jonas: sozusagen ja oft nur kurz wach werden

Jonas: und viele schlafen.

Jonas: Das heißt, man kann auch immer nur zu diesen Intervallen,

Jonas: wo sie wach werden, den Content aktualisieren.

Jonas: Jetzt ist es so, BLE verbaut auf dem ESP nicht weniger

Jonas: oder nicht wirklich weniger.

Jonas: Das heißt, da hat man die gleiche Problematik auch,

Jonas: wenn man zum Beispiel jetzt von sieht,

Jonas: die reTerminals, die kann man auch nutzen.

Jonas: Aber das ist so, die Akkulaufzeit wird bei denen immer schlechter sein,

Jonas: weil sie den ESP nutzen.

Jonas: Aber wenn man jetzt sozusagen auf Mikrocontroller geht,

Jonas: die für BLE gemacht sind,

Jonas: wie zum Beispiel die Nordic nRF-Reihe,

Jonas: oder von Silicon Labs gibt es auch welche,

Jonas: dann ist es so, die können für ein paar

Jonas: Mikroampere aktiv die ganze

Jonas: Zeit BLE-Advertisements rausziehen, sind sozusagen

Jonas: auch die ganze Zeit verfügbar und brauchen

Jonas: einfach aufgrund von anderer Architektur deutlich

Jonas: weniger Strom. Genau, das ist auch der Grund, warum

Andrej: Hast du den Faktor im Kopf, was der ESP bräuchte, so im Standard

Jonas: wir BLE genommen haben.

Andrej: vom Strom?

Jonas: Es ist ein

Thomas: mit WLAN dann, ne?

Jonas: ESP...

Andrej: Nee, nee, Bluetooth.

Jonas: Es

Jonas: ist ja so, man muss zwischen

Jonas: zwei Zuständen unterscheiden, einmal aktiv

Jonas: an und im Deep Sleep. Im Deep Sleep, würde ich sagen, sind sie

Jonas: alle gleich, da brauchen sie ein paar

Andrej: Okay, Faktor,

Jonas: Mikroampere. Aber wenn sie aktiv sind, braucht

Jonas: halt der ESP gleich mal, würde ich mal

Jonas: sagen, keine Ahnung, zwischen

Jonas: 20 bis 80

Jonas: Milliampere, das heißt, die haben einen Faktor

Andrej: ja.

Jonas: schon mal mehr und

Jonas: man kann halt eben auch nicht immer schlafen, weil

Jonas: man muss auch eine Weile erreichbar sein und

Jonas: wenn halt, ESP kann halt leider nicht wirklich

Jonas: sinnvoll Low-Power-BLE-Advertisements

Jonas: machen, das heißt, man kann es zwar mit

Jonas: sozusagen viel Deep Sleep und nur kurz aufwachen,

Jonas: die Batterielaufzeit erhöhen, aber wird jetzt nie

Jonas: die Akkulaufzeit von einem

Jonas: ja, Spitzbett-Fälle für gebauten

Jonas: für schnell gebauten

Andrej: Das sieht man ja auch allein an den Produkten, die du kaufen kannst.

Jonas: Display erreichen.

Andrej: Hier diese reTerminals und es gibt Terminal hat ja, glaube ich, noch,

Andrej: oder TRMNL ist ja das, es gibt ja so ein kommerzielles Produkt.

Jonas: Ja,

Andrej: Und da sind halt große Lithium-Ionen-Akkus drin, ne?

Andrej: Und bei den E-Paper-Shelfs sind das halt Knopfzellen, so.

Jonas: und die

Jonas: Knopfzellen, obwohl sie deutlich kleiner sind, reichen

Jonas: auch eher Jahre, weil du es nicht allzu viele Updates

Jonas: machst und nicht Monate, wie es bei den anderen

Jonas: Displays ist. Das ist halt eben der große

Andrej: Ja, das ist massiv.

Jonas: Unterschied.

Andrej: Also bei den anderen musst du ja echt schon überlegen,

Andrej: ob du jede Stunde was machen möchtest,

Andrej: weil dann hast halt nur zwei, drei Monate

Andrej: anstatt das angepriesene Jahr,

Andrej: wenn du halt nur täglich updatest oder sowas.

Andrej: Das ist

Andrej: schon eine andere Nummer.

Jonas: Das ist ja auch was, wo wir

Jonas: in dem Sinne aktiv werden und auch

Jonas: gerne an alle Zuhörer jetzt auch

Jonas: das mit den Bluetooth

Jonas: speziellen Chips, das könnten die wirklich alle

Jonas: Hersteller bauen. Wir sind auch dabei mit Seeed

Jonas: sozusagen ein eigenes Produkt

Jonas: zu entwickeln, was Produkt zu entwickeln. Wir nehmen einfach ein bestehendes

Jonas: Treiberboard, das EN04

Jonas: und EN05, das sozusagen auf einem Nordic-Chip

Jonas: basiert und es hat mit BLE auch

Jonas: einen sehr niedrigen Stromverbrauch und das

Jonas: wollen wir eben ja von Seeed

Jonas: ein fertiges Produkt einbauen lassen

Jonas: und dann auch mit fertiger Firmware

Jonas: das einfach eine Möglichkeit gibt, diese

Jonas: Displays mit sehr

Jonas: langen Laufzeit auch einfach zu erwerben

Jonas: und es nicht nur auf die jetzt mit

Jonas: ESP festgelegt, sondern da gerne auch andere Hersteller

Jonas: ansprechen und auch Seeed nachfragen, weil jeder

Jonas: anfangen, ich zeige natürlich,

Jonas: dass da auch eine Nachfrage da wäre dafür.

Thomas: Für alle, die jetzt,

Andrej: Ja, das ist interessant,

Jonas: Genau.

Andrej: weil die Nachfrage ist, glaube ich, da,

Andrej: aber woher soll sie kommen,

Andrej: wenn die Leute die Seeed nicht anschreiben?

Andrej: Außer durch euch.

Jonas: Ja.

Thomas: für alle, die vielleicht Seeed nicht kennen, wie mich, könnt ihr das kurz beschreiben?

Andrej: Ah, okay.

Andrej: Die

Jonas: Oh. Seeed

Jonas: Studios

Jonas: würde ich mal sagen, ein Hersteller von

Jonas: sehr viel in der Hobby-Elektronik

Jonas: und bietet dann unter anderem auch

Jonas: die reTerminal-Reihe an, was würde ich mal

Jonas: sagen, ja mechanisch schon sehr schöne

Jonas: E-Paper-Displays sind,

Jonas: aber eben auf ESP-Basis

Jonas: und, aber bietet eben auch einzelne

Jonas: Treiber-Boards an, ich meine,

Jonas: die kann man hinter das E-Paper-Display

Jonas: schnallen und hat dann eben damit

Jonas: sozusagen ja selbst

Thomas: Ah,

Jonas: kann man sich auch selbst Displays bauen, die es so nicht gibt.

Andrej: haben auch Top-ESPs, also sehr kleine.

Andrej: Ich glaube, der Xiao oder so,

Andrej: der ist auch sehr beliebt, glaube ich,

Andrej: in der Maker-Community.

Andrej: Habe ich auch von zwei Stück hier liegen

Andrej: mit diversen Chips drauf.

Andrej: da kann man sehr, sehr viel generell

Andrej: Smart Home und Elektronik

Andrej: Kram kaufen. Ich glaube, die haben auch so mal

Thomas: okay.

Andrej: so ein Display gehabt, wo du, was wirklich

Andrej: teuer war, aber wo ganz viele Funktionen

Andrej: drin waren. Ich glaube auch

Andrej: für so Digital Signage und solche Sachen.

Jonas: Sind da sehr breit aufgestellt

Andrej: Und Seeed mit, äh, nicht doppelt,

Andrej: mit dreifach E, falls jemand, also

Thomas: Wir packen es in die Shownotes her.

Andrej: links hauen wir aber einfach ein.

Jonas: mit Dreifach-Egen.

Andrej: Ja, ja, kommen wir einfach in die Show-Notes.

Thomas: Hattest du, Andrej, damit Kontakt für, in dem Kontext deines PokyPow oder in der Recherche zumindest dafür?

Andrej: Mit Seeed Studio?

Thomas: Ja.

Andrej: Äh, ja, weil ich deren,

Andrej: ich hatte noch,

Andrej: mir fehlte der ESP32C3

Andrej: und dann habe ich einfach den von denen geklickt.

Andrej: Und mit dem habe ich dann geprototypt.

Thomas: Ja, okay.

Andrej: Die sind super, die haben echt tolle Geräte.

Andrej: Und auch für einen fairen Preis.

Andrej: Und eine sehr gute Doku, muss man sagen.

Jonas: Und was man

Jonas: auch dazu sagen muss, sie sind auch sehr, würde ich mal

Jonas: sagen, stark in der Community vertreten und für

Jonas: viele von den neuen Displays ist es jetzt so,

Jonas: dass wir jetzt vorab schon Samples bekommen,

Jonas: das heißt, es ist ja

Jonas: so bei Open Displays, es gibt ja nicht,

Jonas: man kann die Display auf viele

Jonas: bestehende Displays flashen, jetzt halt natürlich mit dem

Jonas: Nachteil, wo der Batterie lüftet, auch auf ESP

Jonas: basierte, aber es ist so,

Jonas: für die Displays muss man natürlich erst einmal

Jonas: konfigurieren und eine Konfiguration erstellen, deswegen

Jonas: stellt uns auch Seeed meistens Prototypen von

Jonas: neuen Produkten, bevor sie auf den Markt kommen, dass

Jonas: wenn sie auf dem Markt sind, wenn man Open Display nutzen

Jonas: möchte, eben gleich die Möglichkeit, dass zum Beispiel

Jonas: das reTerminal Sticky, das ist ein Produkt, was

Jonas: wir bald rausbringen werden, da haben sie auch öffentlich drüber geredet,

Jonas: wird dann auch gleich

Jonas: supportet sein, zum Beispiel das Touch-Bildschirm,

Jonas: den es hat, wird auch gleich supportet sein mit Open Display,

Jonas: wenn man es nutzen möchte in Home Assistant.

Andrej: Okay, gleich eine Frage, die ich quasi relaye.

Andrej: Ich war nämlich vor

Andrej: zwei Wochen bei Olli in Köln auf dem Meetup.

Andrej: Dem habt ihr, glaube ich, auch ein paar Examples,

Andrej: also ein paar dieser Shelf-Labels geschickt.

Andrej: Da war die Frage, ob OpenDisplay Touch-Support hat.

Andrej: Meine Antwort war nein, aufgrund des Stromverbrauchs.

Andrej: Das habe ich gelogen.

Jonas: Ist nicht ganz falsch. Touch an

Jonas: sich, wenn es aktiv ist, braucht leider sehr

Jonas: viel Strom. Das heißt, wir müssen noch einen guten

Jonas: Weg finden, um Touch auch in batteriebetriebenen

Jonas: Geräten gut nutzbar zu machen, weil man kann

Jonas: sich so vorstellen, so die meisten Touch-Controller, die

Jonas: ich gesehen habe, brauchen einen Milliampere

Jonas: Strom, wenn sie einfach nichts machen.

Jonas: kann ich es mir vorstellen, kann man mit der

Jonas: 2000 mAh Akku, der ist natürlich auch sehr

Jonas: schnell leer damit. Und jetzt überlegen wir halt

Jonas: noch so, wie kann man Touch am besten auch

Jonas: in, würde ich mal sagen, Low-Power-Geräten nutzen.

Jonas: Meine erste Idee wäre zum Beispiel, man baut noch

Jonas: einen Bewegungsmelder oder ein Low-Power-Mikro

Jonas: äh, also

Jonas: mmWave-Radar ein,

Jonas: um das eben den Touch nur zu

Jonas: aktivieren, wenn da wirklich jemand davor ist. Oder

Jonas: natürlich, was immer gehen würde, auch mit bestehenden

Jonas: Produkten, dass man erst einen Knopf drückt und dann den Touch

Jonas: nutzen kann. Aber immer Touch aktiviert

Jonas: in batteriebetriebenen Geräten wird leider, glaube

Jonas: ich, in nächster Zeit nicht wirklich möglich sein.

Jonas: Wenn man gute Akku-Laufzeit haben möchte, natürlich.

Andrej: Das heißt, ihr möchtet so eine Art Circuit

Jonas: Das

Andrej: davor schalten, der diesen Touch-Modus

Andrej: aktivieren kann, dadurch in den höheren

Andrej: Strom-Modus geht, weil der den nicht mehr braucht.

Andrej: Und dann, wenn es dann eine Touch-Eingabe ist,

Andrej: einfach mit einem Timeout raus. Wäre so eine Idee.

Jonas: wäre jetzt eine Idee. Vielleicht gibt's

Jonas: auch noch andere Lösungsoptionen,

Jonas: aber, genau, theoretisch supporten

Jonas: wir Touch, aber die Akku-Laufzeit ist halt damit

Jonas: natürlich nicht so gut. Aber zum Beispiel beim

Jonas: reTerminal 1003,

Jonas: das ist ja ein sehr großes Display, wenn man sich jetzt das zum Beispiel

Jonas: als Wand-Display bauen möchte

Jonas: und es an USB anschließt,

Jonas: dann kann man es natürlich auch

Jonas: anstecken und den Touch trotzdem nutzen.

Thomas: Ja, das ist

Thomas: eine interessante Herausforderung, wenn man wirklich schauen muss,

Thomas: Wenn der Batterie- oder der Stromverbrauch genau der Grund ist, warum man nicht Touch dauerhaft anlassen kann und man muss ja alle Optionen, die man hat, um das dynamisch einzuschalten, erst mal voneinander abwägen oder gegeneinander abwägen, was die denn so für einen Stromverbrauch haben.

Thomas: Ich hatte jetzt keinen Schimmer, was Millimeter-Wave zum Beispiel

Jonas: Genau.

Thomas: bedeuten würde für den Stromverbrauch.

Andrej: Eigentlich nicht gut, oder?

Jonas: Normal

Jonas: eigentlich nicht gut, aber es gibt's

Jonas: spezielle, die exakt auf so Batteriebetrieb

Jonas: ausgelegt sind, die sind zwar

Jonas: dann auch in dem Sinne nicht gut und jetzt, wenn man

Jonas: einen kleinen Akku hat, würde der wahrscheinlich auch jetzt dann

Jonas: die Laufzeit auf ihre Monate runtergehen,

Jonas: aber da kommt man damit

Jonas: in den Rahmen, wo es meines Erachtens

Jonas: nach dann sinnvoll möglich wäre.

Thomas: Die meisten Millimeter-Wave-Sensoren im Smart Home sind doch

Andrej: Weil

Jonas: Aber die ganz,

Thomas: Strom getrieben, oder? Also die haben nicht Batterie getrieben.

Andrej: es gibt auch

Andrej: Batteriegetriebene, aber die sind dann von

Thomas: Okay.

Andrej: einer Genauigkeit, von einer Länge,

Andrej: da gibt es halt Kompromisse.

Jonas: genau, vor allem die, würde ich mal

Jonas: sagen, die an Strom angeschlossen sind, die können

Jonas: am meisten auch so Späßchen machen, wie

Jonas: schauen, wie weit ist jemand entfernt,

Jonas: wo steht er mit ein paar Winkeln

Jonas: und die mit Akku, die sind meistens nur wie

Jonas: keine klassische Bewegung ist, weil

Jonas: sie können nur sagen, Bewegung ja, Bewegung nein

Jonas: oder Person da, Person nein.

Andrej: Vielleicht auch sowas, was

Andrej: waren denn früher diese

Andrej: Gestenerkennungssensoren? War das auch

Andrej: Millimeter Wave oder Infrarot? Ich weiß es

Andrej: gar nicht.

Jonas: Kenne welche, die haben tatsächlich

Jonas: einen Infrarot-Emitter und sowas

Jonas: Kamera, es gibt glaube ich auch kamerabasierte

Jonas: und noch welche, die haben nur so Kamera-ähnliches

Jonas: mit ein paar Erkennungszonen, also da gibt es

Jonas: verschiedene Ansätze für die

Jonas: Gestenerkennung. Ich glaube es,

Andrej: Es gibt ja ein paar Fernseher, wo du das so mit

Andrej: Kästen machen kannst. Ich habe es nie probiert und

Andrej: ob es gut funktioniert, keine Ahnung.

Andrej: Viele doof Ideen gibt es da.

Andrej: Ob es nur die Lösung ist, ist die andere Frage.

Jonas: die für mich einfachste Lösung wahrscheinlich Kamera drauf

Jonas: und gut ist, aber das ist natürlich auch Privacy-mäßig

Jonas: natürlich nicht so optimal, vor allem bei

Jonas: Fernsehen, wo man ja weiß, was die machen.

Gabriel: mittlerweile ja nicht mehr

Gabriel: nur Fernseher, die bösen

Gabriel: sind. Ich weiß nicht, es hat ja

Gabriel: letztens auch die Newsrunde

Gabriel: gemacht. Ich glaube, ich weiß nicht mehr, welche Firma

Gabriel: das war. Irgendwelche Monitore

Gabriel: haben auf Windows irgendwie

Gabriel: Ads und

Gabriel: andere Sachen installiert beim Einstecken.

Andrej: Monitore.

Gabriel: Ja, ein Monitor.

Andrej: Okay, das habe ich verpasst.

Jonas: Ja,

Gabriel: Aber auch nur unter Windows, weil irgendwie

Gabriel: Windows da

Gabriel: wieder mal Windows-Dinge tut.

Andrej: Treibererkennung hat direkt

Andrej: irgendwo heruntergeladen. Wahnsinn.

Gabriel: Genau.

Andrej: Ja, das ist schwierig, Privacy-Friendly.

Andrej: Und dann, dass das auch gut funktioniert.

Andrej: Das heißt, euer Ziel ist aber auch,

Andrej: ihr wollt das nicht so wie OpenEPaperLink,

Andrej: ich weiß nicht, was für ein Ziel die haben, aber

Andrej: dadurch, dass die Hardware halt vorhanden

Andrej: sein muss, dass man es flashen muss, aber

Andrej: ihr habt eigentlich Bock, eine einfache User Experience

Andrej: zu haben, dass man nicht der Techniker sein muss.

Gabriel: Ja,

Andrej: Das ist das Ziel.

Jonas: genau.

Gabriel: das

Gabriel: sieht man ja bei uns auch schon bei der Installation.

Gabriel: Zum Beispiel, wenn wir jetzt

Gabriel: die reTerminals nimmt oder

Gabriel: die angesprochenen Boards von Seeed.

Gabriel: Man nimmt einfach einen

Gabriel: Browser, der meistens Chromium ist

Gabriel: oder ich glaube doch

Andrej: Firefox kannst du auch

Gabriel: Firefox. Firefox kann mittlerweile auch

Andrej: mittlerweile.

Gabriel: Web-Serial. Stöpselt das

Andrej: Ja.

Gabriel: an und klickt sich da durch,

Gabriel: welches man hat.

Gabriel: Die beliebtesten sind eh schon

Gabriel: als mit

Gabriel: vorhandener Config da. Klickt auf

Gabriel: Installieren, wählt den seriellen

Gabriel: Port aus. Das Ganze installiert

Gabriel: wie beim ESPHome-Projekt.

Gabriel: Danach, wenn es geflasht ist,

Andrej: Das

Gabriel: klickt man einmal auf Konfigurieren und schon

Gabriel: hat man ein fertiges

Gabriel: Open-Display-Gerät.

Andrej: geht

Andrej: natürlich nur für die ESP-Basierten.

Gabriel: Das geht auch für die

Gabriel: nRF-basierten?

Andrej: Echt? Die können auch das über Serial machen?

Jonas: Die können

Jonas: ja, die können es auch über Serial, die machen

Jonas: eine virtualisierte Schnittstelle, weil es auch in dem so ein kleiner

Andrej: Mhm.

Jonas: Schau drauf, auf dem Board

Jonas: und der hat einen USB und da gibt es so ein spezieller

Jonas: Boot oder schon von der, er wird

Jonas: schon mitgeliefert drauf und

Jonas: der kann auch über, das mussten wir erst

Jonas: schreiben, das gab es noch nicht, wir haben es das nRF

Jonas: WebTool genannt, dass man darüber auch eben

Jonas: ähnlich wie über ESP WebTools auch über

Jonas: einen Serienport im Browser die Firmware installieren kann

Jonas: und inzwischen sogar auch

Jonas: die nächste Generation,

Jonas: die jetzt bald rauskommen wird, an

Jonas: Schaus ist jetzt auch schon unterstützt, auch für die Web-Installation.

Jonas: Das heißt, wir wollen auch wirklich,

Jonas: was man nur im Web-Browser einmal machen muss und dann

Jonas: durch ist.

Andrej: Das ist genial.

Andrej: Und Browser heißt das,

Andrej: man muss den anschließen oder wird auch

Andrej: irgendwie eine Bluetooth-Verbindung ausreichen?

Jonas: Für die initiale

Jonas: Installation muss man ihn anschließen, weil natürlich

Jonas: die Geräte, wenn sie

Jonas: kommen, von der eher leer kommen, dann

Jonas: weiß man natürlich nicht, was drauf ist. Das heißt,

Jonas: am Anfang muss man es anschließen, alle

Jonas: Konfigurationen nachher folgen über Bluetooth.

Jonas: Und vielleicht hier auch ein wichtiger Punkt, wenn es jemand installiert,

Jonas: bitte macht auch den letzten Schritt der

Jonas: Konfiguration, weil das sehen wir auch immer wieder,

Jonas: dass Leute sagen, es funktioniert nicht so.

Jonas: Man muss die Firmware installieren und der Firmware

Jonas: auch sagen, was für ein Display ist, weil das ist auch so eine Sache

Jonas: von Open Display, was versucht

Jonas: anders zu machen, die firmen wir sozusagen nur

Jonas: abhängig von dem Mikro-Controller,

Jonas: auf dem sie gespielt wird,

Jonas: nur abhängig vom Mikro-Controller, auf dem sie gespielt wird

Jonas: und danach sagt ihr über Bluetooth

Jonas: dem Display erst, hey, ihr seid jetzt

Jonas: Display XY mit folgenden Parametern

Jonas: über diese Konfiguration, deswegen ist es auch ganz wichtig,

Jonas: Konfigurationen zu machen und dann seht ihr auch schon,

Jonas: wenn das Display neu startet, dass ihr einen Boot-Screen

Jonas: habt, ihr seht so, hey, okay, das ist der Name, den es

Jonas: haben soll, dann könnt ihr euch damit verbinden auch.

Andrej: Das heißt, die Firmware wird

Andrej: geflasht, aber die Konfiguration, wie viele

Andrej: Pixels hat, ob es nur schwarz-weiß

Andrej: ist oder noch blau und rot und was weiß ich

Andrej: dabei ist. Das ist quasi Runtime.

Andrej: Das müsst ihr dem quasi dann nochmal extra sagen.

Jonas: Genau, und das ist auch das, was wir jetzt eben

Jonas: aus, würde ich mal sagen, OpenEPaperLink

Jonas: gelernt habe, dass es irgendwann nicht mehr skaliert,

Jonas: jetzt für jedes, weil umso mehr Modelle

Jonas: etwas, umso mehr Firmwares, weil so müsst ihr natürlich

Jonas: kompilieren, musst irgendwie in die Firmware mit reinkompilieren,

Jonas: das heißt, wenn jetzt ein neues Produkt rauskommt, musst du

Jonas: die Firmware zwingend neu kompilieren, bei uns eben so,

Jonas: wenn jetzt ein neues Produkt rauskommt,

Jonas: was bekannte Komponenten vielleicht mit anderen

Jonas: Pinouts nutzt, können wir einfach eine neue Konfiguration

Jonas: schreiben und dann muss man die Firmware nicht

Jonas: neu, jetzt kannst du einfach über Bluetooth konfigurieren und es

Andrej: Okay, ihr lagert quasi das Problem

Jonas: funktioniert.

Andrej: an den Nutzer aus, der einfach

Andrej: die Konfiguration dann kennen muss und das klickt.

Andrej: Das ist ja super bei euch im Web-Tool zu sehen.

Andrej: Also welches Display. Ist aber

Andrej: auch eine kleine Auslagerung. Da muss man sich dann

Andrej: halt mal gucken. Weil ich tatsächlich fand,

Andrej: du hast mir ja welche geschickt und ich habe nicht

Andrej: verstanden, was für ein Modell das ist. Ich wusste,

Andrej: da stand irgendwie hinten drauf Solo um so

Andrej: und so. Du hast aber was

Jonas: Ja,

Andrej: anderes geschrieben, dann mit Pro und

Andrej: weiß ich nicht und dann habe ich das gegoogelt, dann habe ich

Andrej: ganz andere Ergebnisse bekommen, das ist schon echt

Andrej: undurchsichtig.

Jonas: dann müssen

Jonas: wir auch noch besser werden bei der Dokumentation

Jonas: von den verschiedenen Modellen. Was wir jetzt auch

Jonas: dazu sagen muss, so diese Solum Displays, die

Jonas: kann man günstig auf Ebay kaufen und das ist auch das, was

Jonas: ich immer nutze, wenn ich auf

Jonas: Messen oder ähnliches gehe oder wo ich Leute

Jonas: in Meetups treffe, bringe ich immer die mit,

Jonas: weil die sind ja günstig, die kriegt man für zwischen

Jonas: 2 und 5 Euro pro Display, je nach

Jonas: Größe natürlich, also bei deutlich

Jonas: größeren Kosten natürlich auch nochmal mehr, aber

Jonas: da braucht man auch wie bei OpenEPaperLink

Jonas: einen speziellen Flasher dafür, um sie zu flashen, das

Jonas: heißt, das kann man, kann ich

Jonas: kann man gerne machen, aber man sollte sich auch

Jonas: bewusst sein, das ist jetzt nicht ganz einfach ein USB-Kabel

Jonas: anstecken und flashen, sondern es ist auch ein

Jonas: bisschen, würde ich mal sagen, ja, schwieriger

Jonas: das Ganze einmal

Jonas: initial zu installieren. Aber natürlich, die Kosten sind natürlich

Jonas: unschlagbar. Ich glaube, sonst bekommt man das Ding,

Jonas: wo E-Paper-Displays mit Akku

Jonas: mit allen mit Gehäuse für ein paar Euro.

Jonas: Deswegen sind die eben gut für, wenn man sie

Jonas: verschenken möchte.

Thomas: In den Genuss, also in diesen

Thomas: Prozess zu dich laufen bin ich jetzt auch nicht gekommen, weil du hattest uns ja eben die fertig geschickt. Die waren dann von dir händisch vorgeflasht.

Jonas: Genau, da bin ich sozusagen

Jonas: einmal, ich habe so einen Flasher mit so Pogo-Pins,

Jonas: habe ich das Batteriefach

Jonas: aufgemacht und jedes hinten rein. Das ist das Schöne

Jonas: an den Solums, auch die kommen auch noch ran.

Jonas: Bei zum Beispiel Handshakes oder so, da muss man das

Jonas: Gehäuse wirklich aufschneiden

Jonas: hinten, um an die Programmierpunkte ranzukommen,

Jonas: weil es natürlich nicht dafür gedacht ist.

Jonas: Und genau, ich habe jedes dann einzeln eben konfiguriert

Jonas: und ich habe für mich eine eigene Software,

Jonas: wo ich dann einfach sagen kann,

Jonas: hey, alles, was du jetzt siehst, ist dieses Modell,

Jonas: konfigurierst bitte alles auf dieses Modell

Jonas: und dann funktioniert das.

Jonas: Die werde ich vielleicht auch eines Tages mal veröffentlichen,

Andrej: Achso, dass du nicht jedes Mal die Konfiguration auswählen musst.

Jonas: wenn jemand anderes aufbraucht.

Andrej: Okay, ja.

Jonas: Genau, ich habe da eigene Tools da schon.

Thomas: Ich war dann schon total geflasht. Das Gerät kommt ja dann mit einem

Jonas: Genau,

Thomas: QR-Code. Ich hatte erstmal keinen Schimmer, was ich tun soll.

Thomas: Aber bei einem QR-Code lädt das natürlich ein, einfach mal den zu scannen.

Thomas: Also das war dann anscheinend auch eine gute Idee. Landete ich eben auf diesem Webportal und konnte dann einfach mal rumkraxeln

Thomas: und irgendwas drauf zeigen. Ich hatte danach total Schiss, dass ich diesen QR-Code nicht wieder kriege, weil ja,

Thomas: also die URL, die da drin steht, die brauche ich ja irgendwie um auch das Gerät.

Thomas: Ich meine, da wird eine Verbindung per Bluetooth aufgebaut, oder?

Thomas: Habe ich das richtig verstanden?

Jonas: ja.

Thomas: Okay.

Thomas: Das heißt, ich brauche quasi irgendeine Information von diesem Gerät,

Thomas: damit diese Web-Applikation weiß, mit welchem Gerät es reden soll?

Jonas: Genau, es gibt jetzt mal zwei Aspekte sozusagen.

Jonas: Die Geräte Advertisen,

Jonas: im Bluetooth gibt es das nämlich Advertising,

Jonas: das heißt, die sagt die ganze Zeit,

Jonas: hey, ich bin XY und habe diesen Namen.

Jonas: Und das machen alle Geräte.

Jonas: Aber für die URL gut ist, es gibt

Jonas: auch die Möglichkeit, bei Open Display Verschlüsselung

Jonas: zu aktivieren. Das ist optional, muss man nicht machen,

Jonas: kann man aber machen. Und dieser

Thomas: Mhm.

Jonas: Schlüssel ist eben auch in dem QR-Code

Jonas: in der URL, die man scannt, mit drin. Das heißt,

Jonas: wenn keine Verschlüsselung aktiviert ist, kann man auch einfach

Jonas: auf die gleiche Seite gehen,

Jonas: über die man auf den QR-Code kommen kann. Hier ist

Jonas: das Display, was keine Verschlüsselung hat, direkt nutzen.

Jonas: Aber wenn man eben die Verschlüsselung aktiviert,

Jonas: das muss natürlich irgendwo ein Schlüssel auch herbekommen.

Thomas: Ja, okay.

Jonas: Und das haben wir eben über den QR-Code gelöst.

Thomas: Alles klar.

Thomas: Das heißt, ich muss mir den merken, oder?

Thomas: Also, oder wegspeichern oder sonst was.

Jonas: Oder du entfernst einfach einmal,

Jonas: machst Batteriefach auf, tust die Batterien raus, tust sie wieder rein,

Jonas: dann kommt er wieder.

Thomas: Okay.

Andrej: Das war meine Lösung.

Thomas: Bin ich ja beruhigt.

Jonas: Es

Thomas: Ich habe irgendwas mit Bootloader geklickt, dann war er plötzlich wieder da.

Thomas: Aber ob das der richtige Schritt war, war mir nicht so klar.

Jonas: gäbe auch eine Reboot-Taste. Bootloader ist

Jonas: wirklich nur eigentlich, wenn man ein Firmware-Update machen möchte,

Thomas: Oh, hoppala. Ja gut. Sehr gut. Das ist

Jonas: aber es hat dann auch funktioniert.

Thomas: Thomas sicher.

Jonas: Vielleicht Bootloader, jetzt wo es angesprochen wurde,

Jonas: ist auch so, bei vielen Displays und nicht bei

Jonas: allen, aber bei einigen und hoffentlich in Zukunft

Jonas: auch noch bei mehr, kann man auch vor allem bei

Jonas: den kleinen, die jetzt keinen USB-Port haben,

Jonas: die Firmware über Bluetooth aktualisieren,

Jonas: auch über Home Assistant schon. Das heißt,

Jonas: hat Gabriel, vielleicht gab er ganz gut, was er erzählt,

Jonas: du hast das ja hauptsächlich gemacht,

Gabriel: Ja,

Gabriel: die

Gabriel: Updates

Gabriel: über Home Assistant

Gabriel: laufen zu lassen, das

Gabriel: hat einige schlaflose Nächte

Gabriel: gebraucht,

Andrej: Glaube ich.

Gabriel: weil ich

Gabriel: entwickle ja alles unter macOS mittlerweile

Gabriel: und da durfte ich mal wieder

Gabriel: feststellen, wie

Gabriel: eigen macOS mit

Gabriel: Bluetooth ist, also nicht nur, dass

Gabriel: sie UUIDs verwenden, statt normalen

Gabriel: MAC-Adressen, das

Gabriel: weiß ich

Gabriel: mittlerweile schon, das ist jetzt nicht so schlimm,

Gabriel: aber

Gabriel: ich glaube, nRF hat

Gabriel: tatsächlich irgendwann mal unter macOS funktioniert,

Gabriel: das zu updaten,

Gabriel: habe ich das gepusht

Gabriel: und auf meinem

Gabriel: normalen Home Assistant, der auf einem

Gabriel: Pi 5 läuft,

Gabriel: weil ich es

Gabriel: versuche. Und der Pi 5

Gabriel: hat dann auch, da läuft eigentlich alles

Gabriel: über BLE-Proxys.

Gabriel: Ja, hat nicht funktioniert.

Gabriel: Auf einmal waren alle

Gabriel: Tags irgendwie

Gabriel: im Bootloader drinnen und kamen

Gabriel: nicht mehr raus.

Gabriel: Ich habe es versucht

Andrej: Nicht so geil.

Gabriel: zu debuggen, es ging

Gabriel: irgendwie nicht. Und ich habe es jetzt

Gabriel: vorerst aufgegeben für nRF

Gabriel: über Home Assistant Updates

Gabriel: laufen zu lassen,

Gabriel: weil ich nehme an, die meisten haben überall BLE-Proxys

Gabriel: verteilt

Gabriel: und das sollte auch mit allen Home Assistant-Instanzen funktionieren.

Gabriel: Was tatsächlich überraschend funktioniert hat,

Gabriel: waren die Solum-Tags, die jetzt schon angesprochen wurden.

Gabriel: Die haben auf meinem MacBook nicht funktioniert, also gar nicht,

Gabriel: weil das immer die alte Bluetooth-Adresse cached

Gabriel: und nicht die neue nimmt, wenn man in den Bootloader wechselt.

Gabriel: Das ist eine Adresse Plus 1 meistens.

Gabriel: Da habe ich das tatsächlich umständlich auf einem Linux-Laptop,

Gabriel: den ich noch rumliegen hatte, entwickeln müssen.

Gabriel: Aber erstaunlicherweise, das hat sowohl unter Linux

Gabriel: als auch über BLE-Proxys dann irgendwann funktioniert,

Gabriel: als ich die Geschwindigkeit ein bisschen reduziert habe,

Gabriel: damit die Proxys auch ein bisschen mitgekommen sind.

Gabriel: Also das funktioniert mittlerweile relativ zuverlässig tatsächlich.

Gabriel: Und

Jonas: was ich vielleicht

Jonas: auch,

Gabriel: also wenn man nicht Home Assistant verwendet oder verwenden will dafür,

Gabriel: man kann auch die, war es die nRF-Connect-App?

Gabriel: Oder ich glaube, das war die andere.

Gabriel: Sag du.

Jonas: C-Connect, glaube ich, ja,

Jonas: eine andere App kann man zum

Jonas: Over-the-Air, also man kann hier sozusagen die App des Herstellers

Jonas: von der MCU auch verwenden, um Over-the-Air-Bads

Jonas: zu machen, wenn sie über Home Assistant nicht funktionieren

Jonas: sollte. Aber das ist, glaube ich, eher ein sehr spezieller Einzelfall.

Jonas: Also da am besten einfach nachfragen, wenn es nicht geht.

Gabriel: Ja, da gibt es auch wieder einen Apple-Eigenfall.

Gabriel: Das ist wieder Apple ein bisschen eigen.

Gabriel: Also die App gibt es zwar im App Store.

Gabriel: Man kann sich auch mit dem Gerät verbinden.

Gabriel: aber das Over-the-Air-Update, das klappt unter iOS nicht.

Gabriel: Also das muss man unter Android machen.

Andrej: Kann es sein, dass

Andrej: Mac hat ja so ein paar Privacy-Features,

Andrej: zumindest im WiFi, dass du immer eine neue MAC-Adresse

Andrej: und sowas kriegst, das hat ja auch so ein paar

Andrej: Probleme bei uns gemacht, Thomas, ne, damals.

Thomas: Oh,

Andrej: Mussten wir auch ausmachen.

Andrej: Kann es sein, dass Bluetooth die gleiche Problematik hat

Andrej: wegen,

Gabriel: Nee, Privacy ist es nicht.

Gabriel: Es ist hauptsächlich Caching ist das Problem,

Gabriel: dass MacOS irgendwas Uraltes cached.

Andrej: ah,

Gabriel: Das hatte ich tatsächlich auch schon auf der Website.

Gabriel: Das war noch ... Nee, es war nicht nRF, es war ESP.

Gabriel: Oder? Nee, doch nRF.

Gabriel: war, die wechseln ja den Namen zu AdaDFU,

Gabriel: während sie ein Bootloader-Update machen über Over-the-Air.

Gabriel: Und ja, macOS hat so die Angewohnheit,

Gabriel: dass es gerne AdaDFU als Gerätenamen für Monate

Gabriel: und danach irgendwie auch noch behalten will.

Andrej: Monate.

Thomas: schön.

Gabriel: Ja, also ich habe immer noch Geräte,

Gabriel: die unter macOS noch als AdaDFU auftauchen,

Gabriel: was

Gabriel: aber nicht stimmt.

Andrej: Wie war das nochmal in der IT? Sind zwei Sachen hart?

Andrej: Irgendwie Naming und Caching oder sowas?

Gabriel: Und DNS.

Andrej: Ja, ja, gut.

Thomas: Das vereint alles.

Jonas: Bluetooth ist ja da auch, habe ich auch

Jonas: gemerkt, oft sehr eigen und man muss

Jonas: sich wirklich auf die Eigenheiten von Bluetooth

Jonas: einlassen. Zum Beispiel ist es ja auch so, die Displays haben

Jonas: ja auch Knöpfe. Und wenn man

Jonas: sozusagen, wenn man den Knopf drückt, sollte

Jonas: der auch in Home Assistant angezeigt werden, natürlich.

Jonas: Sinnvollerweise. Jetzt haben wir aber

Jonas: gemerkt, okay, wenn man

Jonas: einen Bluetooth-Dongle hat, dann funktioniert

Jonas: das super, aber sobald man Proxys hat,

Jonas: dann hat es erstmal nicht funktioniert.

Jonas: Was ist denn der Unterschied zwischen

Jonas: beiden? Am Ende ist rausgekommen,

Jonas: die

Jonas: ESPHome-Proxys, die schauen

Jonas: immer nur eine sehr kurze Zeit von ihren

Jonas: in einer Sekunde immer auf

Jonas: Advertising-Packets und wenn

Jonas: ein

Jonas: Knopf drückt, kommt ein Advertising-Packet

Jonas: und das muss dann genau in dieser Sekunde

Jonas: empfangen werden, um in Home Assistant angezeigt zu werden.

Jonas: Und das hat natürlich dann nicht funktioniert

Jonas: am Anfang. Wie wir es gelöst haben,

Jonas: es einfach so, dass, normalerweise ist es

Jonas: so bei den Displays, die senden ja jede Sekunde

Jonas: sozusagen einmal ein, sozusagen, hey, ich bin hier und das

Jonas: ist mein aktueller Status. Was wir gemacht haben,

Jonas: wenn man einen Knopf drückt, wird es kurzzeitig sehr

Jonas: oft, also mit nur ein paar Millisekunden Abstand

Jonas: gesendet für ein paar Sekunden, einfach um

Jonas: sozusagen, dass ein Homosyn auf der Knopf

Jonas: dann auch richtig angezeigt wird. Das war auch

Andrej: Erstmal schön vollcasten, broadcasten

Andrej: und dann kommt es ja irgendwann an.

Jonas: so eine Eigenheit. Genau.

Jonas: Das war auch, ja, Bluetooth ist auch generell

Jonas: so manchmal schwierig mit den,

Jonas: wenn man irgendwie

Jonas: Charakteristiken hat, dann

Jonas: hatten wir auch so abstruseste

Jonas: Fehler schon, wenn man sagt, hey, woher kommt das?

Jonas: Und dann irgendwo in der Speck steht es, was man

Jonas: bestimmt nicht machen sollte, aber ja, das

Jonas: ist dann auch manchmal sehr

Jonas: schwierig zu debuggen. Oder zum Beispiel neulich

Jonas: hatten wir es auch, dass jemand daheim

Jonas: ESPHome-Proxys und Shellys hatte

Jonas: und bei Shellys ist ja die Besonderheit, die

Jonas: sprechen zwar Bluetooth, aber die können sich nicht

Jonas: aktiv verbinden. Und anscheinend

Jonas: war es dann so, dass bei ihm beim Display sich immer

Jonas: wieder abwechselnd ein Shelly als erstes

Jonas: Display gesehen hat und dann ein ESPHome-Proxy. Und jetzt, was

Jonas: der Shelly gesehen hat, da gab es einen Fehler, weil es

Jonas: versucht hat, hey, wenn Shelly, okay, jetzt

Jonas: Shelly sieht's, möchte sie mit Shelly verbinden, ja,

Jonas: geht nicht, weil keine aktive Verbindung

Jonas: verfügbar ist. Das sind auch so diese

Jonas: Einzelheiten, auf die kommt man erst in einer gewissen

Andrej: Die Shellys, die können auch als

Jonas: Zeit, dass man darauf aufpassen muss.

Andrej: Bluetooth-Proxy in Home Assistant genutzt werden, oder wie war das?

Andrej: Ist das diese Funktion?

Jonas: Genau, die können auch als Bluetooth-Proxy in Home Assistant

Jonas: genutzt werden, aber die können eben keine aktive

Jonas: Verbindung herstellen. Das heißt, die sehen

Jonas: zwar, dass die Displays da sind,

Jonas: können aber nicht wirklich was mit ihnen machen, weil man kann

Jonas: natürlich kein Bild schicken, wenn man sich nicht aktiv damit verbinden kann.

Andrej: Ja, okay.

Thomas: Okay. Weil Gabriel, du meintest ja gerade auch schon, die meisten werden ja bei sich zu Hause wohl ein Bluetooth-Proxy oder Bluetooth-Proxys deployed haben. Vielleicht können wir darauf mal

Thomas: zu sprechen kommen tatsächlich. Was brauche ich denn jetzt alles effektiv,

Thomas: um

Thomas: die kleinen Displays, also die, die ihr jetzt empfehlt, in Home Assistant einzubinden?

Thomas: Weil ich habe beim Flash, oder nicht beim Flash, beim händischen Verbinden am Anfang, von dem ich gesprochen habe, mit dem QR-Code und so, da war ich ja auf meinem Laptop.

Thomas: Das heißt, das Display lag einfach daneben, Verbindung wurde aufgebaut über den Browser und ich konnte da irgendwas draufdingen.

Thomas: Was brauche ich, wenn ich das mit Home Assistant mache?

Gabriel: Also für Home Assistant

Gabriel: braucht man nur irgendeinen

Gabriel: Bluetooth-Adapter, der angeschlossen ist an Home Assistant.

Gabriel: Also sei es der interne vom

Gabriel: Raspberry, obwohl der auch nicht zu empfehlen ist.

Gabriel: Oder irgendwelche Proxys, die man

Gabriel: irgendwo rumliegen hat, die aktive Verbindungen

Gabriel: können. Ansonsten

Gabriel: Open Display ist

Gabriel: schon in Home Assistant Core drinnen.

Gabriel: Heißt, wenn irgendwo ein

Gabriel: Open Display Gerät irgendwie rumliegt und

Gabriel: das in der Reichweite ist, erkennt

Gabriel: das Home Assistant und schlägt es als Gerät

Gabriel: vor. Und dann kann man

Gabriel: es einfach hinzufügen und

Gabriel: muss halt eventuell den, wenn

Gabriel: konfiguriert, muss man den Key eingeben.

Gabriel: Da ist auch die

Gabriel: angesprochene Website wieder

Gabriel: praktisch, weil man kann auf die Website gehen,

Gabriel: den Key dort kopieren

Gabriel: und dann einfach rüber copy und

Gabriel: pasten in das Feld in Home Assistant,

Gabriel: statt einen 32-stelligen

Gabriel: Key manuell

Gabriel: anzutippen.

Andrej: Das wollte ich gerade sagen. Ich habe die, ich habe

Andrej: meinen Home Assistant auf dem Laptop aufgehabt

Andrej: und dann sehe ich das Display so, klicke so drauf

Andrej: und so, gib den Key ein. Auf keinen

Andrej: Fall. Handy genommen,

Andrej: gescannt. Dann habt ihr

Thomas: Ja,

Gabriel: das habe

Andrej: super cool mit Copy-Paste-Logik

Gabriel: ich auch erst

Gabriel: letztens auf der Website nochmal ein bisschen ersichtlicher

Gabriel: gemacht, weil davor war es

Gabriel: nicht so ersichtlich, dass man einfach nur draufdrücken

Gabriel: muss auf

Gabriel: den Key. Also es ging davor schon,

Andrej: dieser

Gabriel: aber jetzt gibt es auch eine

Gabriel: visuelle Indikation, dass auch der

Gabriel: Key kopierbar ist.

Andrej: typische Button,

Andrej: der so neben so einem Feld dann ist.

Thomas: cool.

Gabriel: Genau.

Andrej: Stimmt,

Thomas: Ich bin nämlich tatsächlich...

Jonas: Und das Ziel wäre,

Thomas: Jonas.

Jonas: das Ziel wäre natürlich eigentlich, dass man den QR-Code

Jonas: ein Home Assistant Scanner, aber da müssen wir mit dem Home Assistant

Jonas: Core-Team bzw. UI-Team noch ein bisschen reden,

Jonas: dass das dann möglich ist.

Thomas: Ja, das wäre cool, über die Companion-App dann, ne?

Thomas: Dass du das genau wie mit Matter halt pairing...

Jonas: Genau.

Thomas: Das wäre cool.

Andrej: das ist gar nicht so easy. Dann

Andrej: müssen wir halt an den Core, an den Flow reingehen

Andrej: vom Outflow und die Integration.

Jonas: Oder, was auch eine Option war, die wir besprochen

Jonas: hatten, dass man einfach erst bei so

Jonas: Textfeldern die Möglichkeit gibt, da auch mit

Jonas: so einem Knopf einen QR-Code-Scanner, einen Barcode-Scanner

Jonas: generell aufzumachen und dann das einfach einzugeben.

Jonas: Dann muss man nicht nur den Keymer kennen, einfach die ganze URL

Jonas: und wir passen es dann im Hintergrund.

Thomas: Ja, soweit

Jonas: Das wäre, glaube ich, fast sogar der einfachere

Jonas: Flow.

Thomas: bin ich tatsächlich nämlich leider nicht, selber nicht gekommen, weil ich hatte das dann neben meinem MacBook und konnte da rumkritzeln, wie gesagt, und dann ist ja auch da ein Add to Home Assistant Button drauf, also einfach, es wäre eigentlich einfach,

Thomas: aber mein Home Assistant läuft gerade auf irgendeinem Thin Client,

Thomas: der hat kein Bluetooth oder ich habe es ausgeschaltet, das kann tatsächlich auch sein und ich habe momentan auch entweder keine Proxys,

Thomas: also ich habe keine Proxys zu Hause verbaut und bei den Shellys explizit ausgeschaltet, weil alles, was ich nicht brauche, schalte ich mal aus, ne.

Thomas: Was ist eure Empfehlung? Also einfach nur ESP32 nehmen und da ESPHome-Proxy-Ding draufflashen, ist das gut? Oder habt ihr bessere Tipps?

Jonas: Also es ist an sich schon gut

Jonas: mit dem

Jonas: Flash-ESP Home Proxy und wenn man natürlich viele davon hat,

Jonas: kriegt man auch gute Abdeckung.

Jonas: Aber was noch ein kleines bisschen besser ist,

Jonas: aber was natürlich auch teurer ist und noch ein bisschen komplizierter ist,

Jonas: es gibt schon diesen von Home Assistant empfohlenen Feasycom BLE-USB-Stick.

Jonas: Und damit kann man auch nochmal eine deutlich bessere Reichweite

Jonas: von allen Tags auch erzielen.

Andrej: Moment mal, das habe ich von dem her noch nie

Andrej: gehört. Wo wurde der jemals empfohlen?

Jonas: Der steht, glaube ich, auf der BLE-Seite oben,

Jonas: so wie wir entwickeln mit diesem USB-Stick.

Jonas: Ich kenne jetzt auch die, ich kann raus,

Jonas: das ist irgendwie so eine ewig lange Produktadresse.

Jonas: Aber für die meisten sollten ESPHome-Proxy auch vollkommen ausreichend sein.

Jonas: Das ist wirklich nur, wenn man jetzt die maximale Reichweite möchte.

Jonas: Und ich nutze es zur Entwicklung auch, weil manche Bugs kommen nur mit entweder Prox oder Stick, deswegen habe ich beides bei mir auch da.

Andrej: Ja klar, man muss leider bei

Andrej: Hardware auch einfach alles testen und haben.

Jonas: Das

Andrej: Das ist der große Nachteil.

Andrej: Okay, das gucken wir mal nachher nach und dann kommt es einmal in die

Andrej: Show-Notes, weil das interessiert mich jetzt auch.

Andrej: aus welchem Grund, weil die damit entwickeln,

Jonas: habe ich,

Andrej: würdest du das empfehlen oder

Jonas: genau, weil die damit entwickeln und ich auch sehr gute Erfahrungen, wirklich also die Reichweite ist nochmal schon ein starker Unterschied auch gemacht habe.

Jonas: Ich habe zum Beispiel für das IFA-Setup von der Open Home Foundation auch den USB-Stick empfohlen, weil da wird es wahrscheinlich alles, was man Reichweite bekommt, kann sehr gut sein.

Andrej: cool?

Andrej: Das

Andrej: ist eine Überlegung wert, weil meiner ist unten im Wohnzimmer

Andrej: und das ist ein Riesenraum mit Küche,

Andrej: Klassiker zusammen und da habe ich

Andrej: noch keinen Proxy rumstehen, dann

Andrej: überlege ich mir den Dongle zu holen.

Jonas: Aber es ist natürlich, was man bedenken muss, ein USB-Stick und das heißt, du musst auch den USB anbinden.

Jonas: Das heißt, ich weiß nicht, wenn du jetzt weit vom Server weg bist, ist manchmal USB ja auch nichts wirklich.

Andrej: Nö, passt.

Andrej: Das ist bei mir, das war früher

Andrej: Leute, ihr kennt diese typischen

Andrej: TV-Schränke, wo unten noch ein Receiver drin war

Andrej: oder so, da habe ich Platz, was soll da denn

Andrej: hin jetzt? Dann Home Assistant und

Jonas: Ich

Andrej: also eine eigene Box, auch so ein

Andrej: Thin Client, da kann auch ein USB-Stick rum

Andrej: lungern.

Jonas: nutze bei mir daheim tatsächlich

Jonas: auch USB-over-IP.

Jonas: Das geht auch.

Andrej: Das ist kein Problem

Andrej: auch für das Protokoll?

Jonas: Nee, aber das ist, sagen wir mal so,

Jonas: da läuft auch mein ZigBee-Stick und so

Jonas: mein Homematic-IP-Stick, also alles läuft

Jonas: drüber, das geht dann. Aber das ist, würde ich mal

Andrej: Okay.

Jonas: sagen, dieser Sonderfall, für die meisten

Jonas: soll das nicht relevant sein. Einfach entweder,

Jonas: wenn es zu weit weg ist, einen Proxy nehmen oder wenn man

Jonas: nah dran ist, kann man auch einen USB-Stick nehmen.

Andrej: Das Coole an den Proxys ist, solange man halt

Andrej: WiFi hat, kannst du einfach irgendeinen reinstecken

Andrej: und irgendwo in der Steckdose verstecken.

Andrej: Und die sind ja gar nicht

Andrej: groß. Es gibt ja welche, die sind so groß

Andrej: wie eine Münze, ein bisschen dicker und dann

Andrej: sind die überall versteckt.

Thomas: Deswegen fand ich es eigentlich aber auch super, dass die Shellys so einen Bluetooth-Proxy verbaut haben.

Thomas: Das ist natürlich schade, dass man ihn gerade für sowas nicht benutzen kann.

Andrej: Ich

Jonas: Weiß auch nicht, warum sie die nicht aktiv

Jonas: gemacht haben. Vielleicht Software-Limitationen,

Jonas: aber ich habe jetzt auch keine genauen Infos, warum

Jonas: das nicht geht. Kann man die

Andrej: glaube, die ESPs

Andrej: waren ja auch eine Zeit lang so,

Andrej: dass die nur drei Aktive

Andrej: per Default können und dann brauchen die viel RAM.

Andrej: Das war so in der Doku vorher.

Andrej: Da hat da hat ESPHome jetzt viel gemacht.

Andrej: an RAM-Verbrauch. Es kann sein, dass die

Andrej: einfach sagen, ihre App halt

Andrej: bevorzugen wollen. Das kann ich mir

Andrej: vorstellen, dass die sagen, ja, wir brauchen den RAM für die

Andrej: Connection mit der App. Das Provisionieren, das

Andrej: Updaten etc. Da

Jonas: kann auch gut sein, natürlich.

Jonas: Aber kann man die Shellys theoretisch nicht auch mit

Jonas: ESP-Home flashen, oder ist das ein großer Aufwand?

Andrej: bin ich raus.

Andrej: Das weiß ich nicht.

Andrej: Die schon länger nicht mehr benutzt.

Thomas: Wie

Andrej: Nun ja, belassen wir es dann bei den Shellys.

Andrej: Die tun auch so. Leider ohne

Andrej: Aktivverbindung.

Jonas: Ja,

Thomas: viele E-Ink-Displays habt ihr denn so bei euch verbaut?

Thomas: Ich

Gabriel: Rein Open Display

Gabriel: oder auch noch OpenEPaper

Gabriel: Link,

Andrej: Alles.

Thomas: glaube, das kann man kombinieren.

Gabriel: ziemlich viele, also ich

Andrej: Reden wir jetzt hier von

Andrej: 10 oder 150 oder

Andrej: 300?

Gabriel: glaube in meinem OpenEPaperLink IP sind, obwohl ich kann ja nachschauen,

Jonas: dann kann

Jonas: ich mit dessen vielleicht weitermachen. Also ich habe

Jonas: um die 10, würde ich sagen,

Jonas: auch gemischt noch OpenEPaperLink und

Jonas: Open-Display. Langsam würde ich auch, stelle ich

Jonas: auch um. Und ja, vielleicht können wir

Jonas: jetzt auf ein paar Applikationen reden, die bei mir

Thomas: Genau,

Jonas: drauflaufen, weil dafür sind sie ja da.

Thomas: ganz genau.

Jonas: Ich habe zum Beispiel,

Jonas: bei den Schwiegereltern haben wir ein Nuki-Schloss.

Jonas: Und da ist es so, da möchte man manchmal so,

Jonas: hey, wann ist wer heimgekommen, oder wann, wer ist

Jonas: gerade noch draußen und da habe ich

Jonas: so gemacht, habe ich ein Display, da ist

Jonas: frage ich über Nuki ab, wer

Jonas: gerade die Tür entsperrt hat und schreibt es

Jonas: eben neben die Türe innen auf das Display,

Jonas: dass man eben weiß, wer rein und raus gegangen ist

Jonas: und es ist auch so, auf der Auffahrt haben wir auch eine Kamera,

Jonas: die Kennzeichen erkennt und daneben

Jonas: ist ein zweites Display, wo steht, wer war

Jonas: rein und raus gefahren, das ist mit den Kennzeichen auf dem

Jonas: kleinen Display daneben, genau.

Andrej: Das ist cool.

Jonas: Und es

Jonas: ist auch so, die haben oben,

Jonas: haben ja viele von den E-Pers, das ist ja auch

Jonas: eine LED und es ist so, wenn jemand reinfährt,

Jonas: lasse ich die LED auch kurz blinken und dann

Jonas: und zivilisieren, so hey, da ist gerade was passiert,

Jonas: dass man natürlich noch gleich weiß, okay, da ist gerade jemand reingefahren,

Jonas: kommt vielleicht jetzt auch bald rein.

Thomas: Mhm.

Jonas: Genau, ich muss mir jetzt auch hier

Jonas: so in München das Gleiche bauen, Gabriel, was du dir

Jonas: gebaut hast für die Abfahrten von den Öffis.

Gabriel: ah stimmt, ach die müsste ich auch noch updaten, die Integration

Gabriel: fällt mir gerade auf, stimmt,

Gabriel: wenn man nämlich Öffis in der Umgebung hat, ist es natürlich praktisch

Gabriel: quasi so eine Abfahrtstafel an der Haustür zu haben,

Gabriel: wo man sieht, was fährt jetzt in den nächsten x Minuten.

Thomas: Mhm.

Gabriel: Mit OpenEPaperLink ging das damals auch schon.

Gabriel: Allerdings

Gabriel: war damals der Check-in,

Gabriel: beziehungsweise ist bei OpenEPaperLink der Check-in

Gabriel: ziemlich unregelmäßig.

Gabriel: Was heißt, dass

Gabriel: die Daten nicht immer aktuell sind,

Gabriel: aber das ist ja mit Open Display jetzt anders.

Gabriel: Heißt, man kann jetzt einfach sagen,

Gabriel: man kann jetzt zum Beispiel auch alle Minuten

Gabriel: das Display updaten lassen.

Gabriel: Und dann ist man auch immer ziemlich aktuell,

Andrej: Das Coole ist ja dadurch, dass

Andrej: du das ja in der Home... Mein Gott.

Andrej: Home Assistant Automatisierung nutzen kannst,

Andrej: kannst du ja auf Bedarf pushen.

Andrej: Und ich sage mal so, wenn du nachts pennst,

Andrej: brauchst du jetzt nicht jede Minute zu wissen,

Andrej: wann der Zug jetzt kommt.

Andrej: Dann machst du es halt weniger.

Andrej: Und dann morgens, wenn es dann notwendig ist,

Andrej: jede Minute, meinetwegen.

Andrej: Kommt auch darauf an, wie oft die Informationen

Andrej: natürlich von deinem Öffi-Provider sind,

Andrej: weil die sind ja auch nicht immer unbedingt aktuell.

Andrej: Die kann ja auch alle fünf Minuten erst kommen.

Gabriel: genau.

Jonas: Und was wir,

Gabriel: Aber was man vielleicht noch davor dazu sagen sollte zu unseren ganzen

Gabriel: Applikationen, was wir jetzt gerade nennen,

Gabriel: Open Display ist zwar in Home Assistant standardmäßig jetzt schon drinnen, aber

Gabriel: für das braucht man jetzt unsere Custom Integration, weil alles, was

Gabriel: wir besprechen, nutzt Draw Custom.

Gabriel: und das wird in der Form nie in Core landen können.

Andrej: Okay, interessant.

Andrej: Also ich habe es installiert

Andrej: und Jonas hatte mir auch gesagt,

Andrej: nachdem ich dann gefailt hatte,

Andrej: dass ich die Beta aktivieren musste wegen Encryption.

Andrej: Ich weiß nicht, ob es mittlerweile schon in der Standardversion

Andrej: drin ist.

Andrej: Warum wird das nicht in Core kommen?

Andrej: Das würde mich mal interessieren. Oder wollt ihr das nicht?

Andrej: Wegen dem Release-Zyklus?

Gabriel: Also wollen würde man es theoretisch schon,

Gabriel: aber es

Gabriel: gab schon Diskussionen, warum und

Gabriel: wie man das alternativ lesen könnte,

Gabriel: aber hauptsächlich ist es, man will in Home Assistant Core dieses

Gabriel: Zeichnen nicht haben.

Gabriel: In Core will man hauptsächlich sagen, hier ist ein Display,

Gabriel: Da kann man Content draufpushen als Target, aber halt nicht als was, was halt Content generiert.

Thomas: Mhm. Was nimmt der dann als Format? Kannst du irgendeine Bilddatei reinwerfen und die dann, also im Core, ne, mit der Integration auf das Display schieben?

Andrej: Achso,

Gabriel: Genau, also in Core kann man irgendwelche Bilder hernehmen, die man entweder

Thomas: Nett.

Gabriel: in der Home Assistant Library hat oder was wahrscheinlich

Gabriel: einfacher ist, wenn man zum Beispiel die Image-Integration hat, taucht das auch als Media Provider auf und dann klickt man sich einfach da durch und wählt

Gabriel: ein Bild aus und klickt auf Senden.

Gabriel: und dann taucht das da auf dem

Gabriel: Display auf. Was es natürlich auch gibt,

Gabriel: ist, das war

Gabriel: ursprünglich nur ein Experiment von,

Gabriel: aber es gibt auch eine

Gabriel: Home Assistant App,

Gabriel: so wie sie jetzt heißt,

Gabriel: namens Puppet.

Gabriel: Da muss man auch das Repository erst hinzufügen.

Gabriel: Das

Gabriel: fährt einen Puppeteer

Gabriel: Host hoch,

Gabriel: äh, Puppeteer,

Gabriel: und das macht ein

Gabriel: Screenshot von einem Home Assistant

Gabriel: Dashboard und das kann man dann auch

Gabriel: da drauf schicken.

Andrej: das macht ein Screenshot, rennert es dann

Andrej: mit Diffing-Algorithmen und dann packt

Andrej: das auf das Display.

Gabriel: Soweit

Jonas: vielleicht

Jonas: Dithering ist ja nochmal einen Schritt später,

Jonas: Gabriel, ich glaube, du hast ja im Blick ja zugeklärt, oder?

Gabriel: ich weiß

Gabriel: dithert Puppet

Gabriel: auch schon davor.

Gabriel: Man kann zumindest

Gabriel: die Farbschema auswählen

Gabriel: von den Displays.

Gabriel: Dithering passiert auch

Gabriel: nochmal bevor es auf das Display

Gabriel: geschickt wird.

Andrej: Okay, einfach nur für die,

Andrej: die technisch das nicht ganz nachvollziehen können.

Andrej: Ich glaube, es ist wichtig zu verstehen,

Andrej: dass ein E-Paper-Display hat

Andrej: nur 3, 4, 5 Farben

Andrej: oder 200, je nachdem.

Andrej: Und das heißt, man kann ja jetzt nicht einfach

Andrej: ein Screenshot hinschicken. Ah, du hast sogar eins mit

Andrej: wie viel?

Gabriel: Dithering ist nichts Neues.

Thomas: Oh.

Thomas: Mhm.

Thomas: Oh.

Gabriel: Das kennt man schon

Gabriel: aus den frühen Computern.

Gabriel: die entweder auch nur schwarz und weiß,

Gabriel: vereinfacht gesagt, darstellen konnten.

Gabriel: Aber man wollte ja schon immer irgendwelche Bilder anzeigen.

Gabriel: Und deswegen kann man das menschliche Auge ein bisschen austricksen,

Gabriel: indem man gekonnt in gewissen Abständen immer schwarz und weiß oder eben auch Farben alterniert

Gabriel: und dann den Eindruck erscheinen lässt, dass das dann Graustufen sind.

Gabriel: Drucker nutzen das auch.

Andrej: Ja, oder

Andrej: Monitore, wenn du versuchst

Andrej: eine Rundung zu machen und du hast eckige Pixel,

Andrej: dann ist halt nie rund, dann werden sie halt ein bisschen

Andrej: heller an der einen Seite und dann denken wir, dass das

Andrej: rund ist.

Andrej: Ja, das ist halt

Andrej: der Nachteil bei denen, da muss man, das dauert auch

Andrej: ein bisschen, so ein Image zu senden und

Andrej: diesen Dither zu generieren.

Gabriel: Also das Dithering ist

Gabriel: mittlerweile recht schnell. Das haben wir

Gabriel: nämlich von in Python.

Gabriel: Da hat es, je nachdem wie groß das Display war

Gabriel: und wie viele Farben das waren,

Gabriel: und wie stark die Hardware ist,

Gabriel: konnte es schon mal ein paar, viele Sekunden dauern

Gabriel: anfangs.

Gabriel: Das war ein bisschen ungünstig.

Gabriel: Mittlerweile haben wir das

Gabriel: in Rust neu geschrieben und jetzt ist

Gabriel: auch ein

Gabriel: Spectra

Gabriel: ein sechsfarbiges,

Gabriel: wo das Bild auch ein paar Megabyte

Gabriel: groß ist, dauert es nur

Gabriel: noch ein paar Millisekunden,

Gabriel: ein paar hundert. Mittlerweile ja.

Andrej: Ernsthaft?

Andrej: Cool, weil ich habe das ausprobiert,

Andrej: ich habe es nur mit QR-Codes gemacht, das hat

Andrej: ein bisschen lange gedauert für meinen Geschmack,

Andrej: aber ich habe auch, es ist jetzt auch schon zwei Monate her.

Gabriel: Das ist in der Home Assistant-Integration

Gabriel: mittlerweile. Also ich glaube, die Website

Gabriel: nutzt immer noch das im Browser, oder?

Gabriel: Also

Jonas: Genau, also das ist nur der Home-Assistant-Integration,

Jonas: der Browser könnte manchmal noch langsam

Thomas: Mhm.

Jonas: sein.

Jonas: Und was jetzt auch, was auch

Jonas: noch ist, früh hat auch der Upload über Bluetooth

Jonas: tatsächlich noch länger gedauert, aber da hat

Jonas: jetzt auch jemand aus der Community einen sehr

Jonas: wirklich ein sehr cooles Update gemacht, dass bei den, vor allem

Jonas: bei größeren Displays, jetzt bei den

Jonas: reTerminals zum Beispiel, dass da der Update

Jonas: über Bluetooth jetzt nochmal deutlich, deutlich schneller

Jonas: geht, als er früher gegangen ist. Da

Jonas: konnte man tatsächlich, indem man ein paar

Jonas: ja, ich will jetzt mal die Übertragung noch ein bisschen

Jonas: optimieren und ein paar Acknowledgements nicht sendet,

Jonas: das auch nochmal deutlich schneller machen,

Jonas: als es davor war. Das war auch nochmal sehr angenehm.

Andrej: Würde die Encryption,

Andrej: braucht die auch noch viel oder

Andrej: ist der Overhead nicht notwendig,

Andrej: nicht relevant.

Jonas: Macht doch, Encryption

Jonas: macht tatsächlich auch nochmal ein bisschen Overhead, aber der

Jonas: größte Boost kommt tatsächlich davon,

Jonas: vor allem bei den

Jonas: großen Displays, die jetzt in ESP oder in die neuen

Jonas: In einer FHB ist es nicht die, die du hast, mit Silicon Labs nochmal was anderes.

Jonas: Aber der größte Boost kam tatsächlich davon, dass die Übertragung nochmal optimiert wurde.

Andrej: Das ist interessant, weil ich habe das in der Applikation

Jonas: Und

Andrej: und ich möchte in QR-Code relativ schnell rendern,

Andrej: das war mir dann doch ein bisschen langsam, aber ich hatte gehofft,

Andrej: das wird eh besser, Open-Source-Software,

Andrej: gutes Projekt, da muss man nur ein bisschen

Andrej: warten manchmal.

Jonas: wo du gerade schon schnell ansprichst, ist vielleicht auch noch eine Sache, die bei ePaper generell wichtig ist.

Jonas: Es gibt ja zum einen ePaper mit vielen oder mit mehreren Farben.

Jonas: Da gibt es ja früher die mit drei Farben, also weiß, schwarz, rot.

Jonas: Dann kam dazu jetzt neu weiß, schwarz, rot und meistens ja gelb.

Jonas: Und dann gibt es auch die Spectra 6, da sind auch noch zwei andere Farben dabei.

Jonas: Aber es ist so, umso mehr Farben man hat,

Jonas: umso länger dauert tendenziell auch der Refresh,

Jonas: das heißt, bis das neue Bild auf dem Display drauf ist.

Jonas: Denn das müssen ja, das sind ja, muss man sich so vorstellen,

Jonas: ja wie eine Flüssigkeit, wo so gelöste Partikel drin sind,

Jonas: die mit Feldern erst hoch und runter gezogen werden müssen.

Jonas: Und bei den Mehrfarben sind es noch mehr verschiedene Partikel drin.

Jonas: Das dauert halt eben umso tendenziell,

Jonas: umso länger, umso mehr Farben da sind.

Jonas: Das heißt, wenn man wirklich was Schnelles haben möchte,

Jonas: nutzt man am besten ein schwarz-weißes Display,

Jonas: da gibt es nur einen Partikel und der kann sehr schnell

Jonas: hoch oder runter gezogen werden

Jonas: und es ist auch, das wird es auch unterstützen,

Jonas: das heißt Partial Refresh,

Jonas: das heißt, man muss sich das

Jonas: normalerweise ist es so, dass einmal

Jonas: das Bild invertiert und dann das neue Bild

Jonas: aufs Display raufkommt, aber mit Partial Refresh

Jonas: kann man eben nur die Pixels, die sich wirklich geändert

Jonas: haben zum vorherigen Bild, auch updaten

Jonas: und das geht deutlich schneller, als wenn man

Jonas: das gesamte Bild nochmal einmal updatet.

Jonas: Und es geht leider nur über schwarz-weiß-Displays.

Andrej: Wie ist das bei,

Thomas: Mhm.

Andrej: also ich kenne

Andrej: das von meinem Kindle von früher oder

Andrej: meinem Kobo, was ich jetzt habe, die haben auch Partial

Andrej: Refresh, dadurch hast du aber ein bisschen

Andrej: Artefakte von der letzten Seite.

Andrej: Ist das immer noch der Fall, weil du gesagt hast, es werden

Jonas: Genau.

Andrej: nur die Pixel geändert, die sich tatsächlich geändert haben,

Andrej: Das heißt ja nicht, dass es unbedingt

Andrej: verbleibende

Andrej: Graueffekte oder sowas gibt.

Jonas: Die verbreitenden

Jonas: grauen Effekte gibt es leider immer noch,

Jonas: habe ich jetzt noch nicht angesprochen, aber klar, natürlich

Andrej: Okay.

Jonas: wenn man das schneller macht, hat man auch den

Jonas: Nachteil, sonst würde man ja sagen, okay, warum macht man es nicht nur

Jonas: so, aber es ist natürlich auch so, dass man das ghosting hat,

Jonas: das heißt, es bleibt ein bisschen was von dem vorherigen Bild auch

Jonas: immer noch drauf, das ist leider

Jonas: immer noch vorhanden, da kann man, glaube ich, auch

Jonas: nicht wirklich so viel dagegen machen, das heißt, es ist

Jonas: empfohlen, wenn man das nutzt, dass man alle, würde ich mal

Jonas: sagen, paar, zehn Refresh-Zyklen

Jonas: mal einmal einen vollen Zyklus macht,

Jonas: einfach um wieder alles auf, ja, sozusagen

Jonas: Null zu setzen und dann wieder weitermachen

Andrej: Ja, beim QR-Code ist es sonderlich wichtig,

Jonas: zu können,

Andrej: weil wenn da Bits und so und der geflippt werden,

Thomas: Ist

Andrej: dann bringt dir das auch nichts.

Jonas: ja,

Jonas: genau.

Jonas: Aber das mit dem Partial Refresh, das ist eben

Jonas: so, das haben wir jetzt auch erst vor kurzem gebracht

Jonas: und vor allem bei dem

Jonas: reTerminal

Jonas: 1003, das ist ein großes Display, da macht

Jonas: es auch, würde ich mal sagen, Sinn für so Dashboards

Jonas: vor allem, da man ja da nicht immer das

Jonas: visuelle, würde ich mal sagen, ablenken, da möchte das

Jonas: einmal alles schwarz, wird einmal wieder alles weiß, wird es dann einfach

Jonas: wirklich nur die Pixel-Updated, die

Jonas: neu ist und da ist es auch nicht so schlimm, wenn man ein bisschen

Jonas: Artefakte hat.

Andrej: Okay, das heißt, dein Use Case ist das mit dem Nuki-Schloss.

Andrej: Die Infos kriegst du aus Home Assistant.

Andrej: Das ist ja das Coole.

Andrej: Du kannst jetzt alles in Home Assistant reinpacken.

Andrej: Home Assistant ist quasi deine Datenzentrale

Andrej: und du kannst dir anzeigen, was du möchtest.

Andrej: Wetter, dein Nuki-Schloss

Andrej: und Gabriel, du hattest die

Andrej: Abfahrtzeiten von Öffis. Habt ihr irgendwas

Andrej: anderes Cooles noch oder was ihr aus der Community vielleicht

Andrej: hervorheben wollt,

Andrej: was ihr mal gesehen habt?

Gabriel: so Standardsachen sind

Jonas: Die

Gabriel: immer zum Beispiel so ein Wetter-Dashboard.

Gabriel: Also das habe ich in verschiedensten Größen

Gabriel: überall rumstehen.

Gabriel: Was gibt's noch?

Andrej: Oh ja.

Jonas: Mülltonnen.

Gabriel: Stimmt, ja, die

Gabriel: Mülltonne, ja.

Gabriel: Da habe ich auch für, ob ein

Gabriel: OpenEPaperLink damals noch ein Template geschrieben,

Gabriel: das dann

Gabriel: bis zu vier konfigurierte

Gabriel: Mülltonnen anzeigt.

Gabriel: Einen Tag davor

Gabriel: wird schon mal der Text

Gabriel: rot und am Tag, wo das dann ist,

Gabriel: wird das komplette Feld

Gabriel: rot.

Thomas: eigentlich auch ein guter Übergang, Jonas, ne? Also, jetzt Mülltonnen nicht, aber das mit dem Wetter.

Jonas: Ja.

Andrej: Ich

Thomas: Okay, also, um es für euch aufzulösen, Jonas hat auch noch ein anderes Projekt und

Thomas: mir kam der Name so bekannt vor, als Andrej, als du meintest, guck mal hier,

Thomas: cooles Projekt, Open Display und ich gucke, ja, wer ist denn dahinter und Jonas Niesner, Jonas Niesner kommt mir so bekannt vor.

Thomas: Genau, um es aufzulösen, du hast noch morgenwirdes, war das wirdes.de oder war das wird.es? Okay, morgenwirdes.de.

Jonas: Ja, .de.

Thomas: Ja, cool, erzähl doch mal kurz.

Jonas: Genau, das ist eigentlich ein Projekt, das habe ich ja zu Anfang meiner Uni-Zeit gemacht, weil ich mir gedacht habe, so in Deutschland ist es so, dass der deutsche Wetterdienst Wetterdaten per Gesetz

Jonas: kostenlos zur Verfügung stellen muss, aber es ist so, dass natürlich jetzt die Art, die er zur Verfügung stellt, jetzt nicht unbedingt die einfachste ist

Jonas: und ja, man auch ein bisschen die noch nachverarbeiten muss und da habe ich mir dann gedacht, ja okay, das ist ja eigentlich, würde ich mal sagen, nicht genutztes Potenzial, was könnte man denn damit machen?

Jonas: Und ich meinte, okay, wie wäre es, wenn man einfach eine schöne Webseite baut, die man aus PWA nutzen kann, wo man einfach die Daten nochmal visuell aufbereitet, auch verschiedene Datenquellen zusammenfügt.

Jonas: Es gibt ja verschiedenste Quellen. Es gibt zum Beispiel die Vorhersagen, es gibt zum Beispiel das Regenradar, was ja auch viele nutzen.

Jonas: Und dass ich eben diese verbinde und eben an einer Webseite, die auch sehr datensparsam ist,

Thomas: Und

Jonas: alles zusammenbringe und eine schöne Visualisierung drüber mache.

Jonas: Genau, und so ist morgenwirdes.de entstanden.

Thomas: das eignet sich vor allem auch, um es irgendwie in Smart Home zu integrieren. Das war dann auch so

Thomas: der Grund, weshalb ich irgendwann mal, glaube ich, per E-Mail auch bei dir aufgeschlagen bin, ist mir dann noch eingefallen. Nämlich,

Thomas: es gibt ja über eine API dann auch noch die Information, eine Regenvorhersage, so wann wird es regnen, in den 15 Minuten, 30,

Thomas: 60 oder irgendwie sowas.

Jonas: Genau, da gibt es diese Regenfeuer. Es gibt ja, ich nenne das mal Produkt, was der deutsche Wetterdienst anbietet, das ist ein Regenradar oder Wolkenradar für die nächsten

Jonas: zwei Stunden.

Jonas: Und dann habe ich mir gedacht, okay, das Problem an diesen Daten ist, wenn man die selbst aufrufen möchte, muss man

Jonas: theoretisch alle fünf Minuten eine, würde ich mal sagen, nicht ganz kleine Datenmenge runterladen.

Jonas: Okay, was will man denn eigentlich wissen? Und dann habe ich mir gedacht, okay, wenn man einen Standort hat, kann man sagen, okay, wann regnet es in diesem Standort?

Jonas: Da habe ich eben jetzt eine kleine API gebaut,

Jonas: die man auch in Home Assistant integrieren kann, wo man einfach fragen kann,

Jonas: so hey, die gibt glaube ich

Jonas: zurück in halben Stundenintervallen,

Jonas: so regnet es in diesen bestimmten Zeiten und

Jonas: auch den Text, so wann regnet es denn das

Thomas: Das

Jonas: nächstes. Und genau deshalb eben diese

Jonas: API zur Verfügung gestellt, dass man eben nicht zum

Jonas: deutschen Wetterdienst gehen muss, die ganzen Daten unterladen muss

Jonas: und den deutschen Wetterdienst effektiv auch DDoSen muss,

Jonas: das ist eine riesige Datenmenge, die man dafür braucht.

Jonas: So einfach zu sagen, okay, man geht

Jonas: zu uns mit einer API, nimmt sich die Daten

Jonas: und hat sie eben auch darüber in Homos.

Thomas: ist das perfekte Hundebesitzer-Feature, wenn du nachmittags dann irgendwie die Runde drehst oder morgens oder abends oder wie auch immer,

Jonas: Ja,

Thomas: schnell nochmal kurz aufs Display gucken und da sind wir auch genau bei meinem Use Case für die Displays, also der Haupt-Use Case gehört an die Tür

Thomas: und da gehört das Wetter der nächsten, weiß ich nicht, 30 bis 60 Minuten drauf,

Thomas: ganz explizit mit der Warnung, zieh dir eine Mütze an oder eine Jacke oder irgendwas.

Jonas: das müsste ich

Jonas: tatsächlich auch noch auf dem Display umbauen,

Jonas: weil ich hab's bei mir so geredet, ich hab einfach

Jonas: eine Lampe genommen, die dann blau wird,

Jonas: wenn es bald regnen wird.

Thomas: Ja, das ist auch sehr pragmatisch.

Thomas: Geht auch.

Jonas: Das war aber noch

Jonas: bevor es OpenEPaperLink und bevor es

Jonas: Open Display gab tatsächlich, wo ich das gebaut hab,

Jonas: die Automatisierung, das ist seitdem nicht mehr angepasst.

Andrej: habe dieses

Andrej: morgenwirdes ja auch mal gefunden. Ich habe mal gerne

Andrej: nachgeguckt. Bei mir war das so,

Thomas: Ja, für dich habe ich das glaube ich auch tatsächlich damals.

Andrej: ja, ja. Ich habe das 2021

Andrej: gefunden. Ich glaube, ein Heise-Artikel

Andrej: oder sowas.

Jonas: Ja, das war, glaub ich, sogar

Jonas: mit der Regenlampe, wegen dem

Andrej: Ja, ja. Hast du das

Andrej: geschrieben damals auch? Okay.

Jonas: Artikel, ja. Das hab ich geschrieben, ja.

Andrej: Aber der Artikel, der war so versteckt, also

Andrej: ich fand den wahnsinnig schwer zu finden.

Andrej: Und dann hab ich gesagt, bis ich das rausgekriegt hab,

Andrej: hab ich das dann selber gemacht.

Andrej: Ich weiß gar nicht mehr, wie ich den Sensor gebaut hab.

Andrej: Ich hab einfach, ja, ich hab einfach die API gehämmert

Andrej: im Endeffekt, alle x Minuten.

Andrej: Und dadurch hast du gleich viel Traffic

Jonas: Ja.

Andrej: bekommen. Das war,

Jonas: Ah, mit der

Jonas: API war was anderes. Ich biete nicht nur den Text

Jonas: an, sondern ich biete auch ein GIF an.

Andrej: ja, das GIF war's. Ja.

Jonas: Und das Problem

Jonas: bei dem

Jonas: GIF war, dass mir irgendwann mal mein

Jonas: Hoster nett, hab gesagt so, hey, du machst sehr, sehr,

Jonas: sehr viel Serverlasten, ich hab geschaut, warum, und dann

Jonas: war es halt so, dass halt eben manche sich

Jonas: das als Kamera

Andrej: Ja,

Jonas: integriert haben, die Kamera, glaub ich, hat sehr, sehr

Jonas: oft nach dem GIF angefragt, das GIF wurde halt jedes Mal

Jonas: auch neu gerendert, ich hatte damals noch kein Caching dafür,

Jonas: das heißt natürlich, die Serverlast war doch enorm,

Jonas: dann war es auch nicht nur eins,

Jonas: es waren mehrere, die dann das GIF halt in Home Assistant hatten,

Jonas: und dann wurden irgendwie oft pro Sekunde

Jonas: nachgefragt, dass irgendwann die Serverlasten auch sehr hoch

Andrej: sorry.

Jonas: dadurch, alles gut,

Thomas: Und du musstest dann glaube ich irgendwie so die API erstmal brechen, oder?

Jonas: ist jetzt geregelt,

Thomas: Damit das aufhört.

Jonas: genau, ich hab dann

Jonas: ein Rate-Limit einführen müssen,

Thomas: Ja, okay.

Andrej: Ja, ist ja auch völlig fair,

Andrej: weil das ist ja auch kein vernünftiger Use Case.

Andrej: Wenn das einer macht, niemand merkt's,

Andrej: aber wenn das dann irgendwie 100, 200,

Jonas: Und

Andrej: 300 Leute machen, jeden Tag, jede Sekunde,

Jonas: man muss bedenken, das Ganze ist auch in PHP geschrieben, also ist vielleicht performance-technisch nicht unbedingt das Beste.

Andrej: Ja,

Thomas: Das

Andrej: da habe ich nie eine gute Lösung für gefunden,

Jonas: Hat

Andrej: wie man das Bild jetzt vernünftig reinkriegt,

Andrej: weil Home Assistant ist ein ...

Andrej: Ich habe bei denen mal ein Issue aufgemacht,

Andrej: weil ich wollte das Bild herunterladen,

Andrej: alle fünf Minuten, reicht mir.

Andrej: Aber Homeless ist ein Cache-Stars

Andrej: und die haben keine

Andrej: explizite ...

Andrej: Ich habe die Details jetzt vergessen.

Andrej: Im PR gibt es ...

Thomas: war der Cache-Control, meine ich.

Andrej: Ja, die Cache-Control.

Thomas: Der Cache-Control auf diesem User-Share-WWW oder wie auch immer das da heißt.

Andrej: Ja.

Thomas: Das heißt, du hast da zwar immer eine neue Datei liegen,

Andrej: Und die wollten das nicht runterregeln.

Thomas: aber dein Browser cached die für, ich weiß es nicht mehr,

Thomas: einen Tag oder was?

Andrej: Stunde.

Thomas: Oder eine Stunde?

Andrej: Oder 24 Stunden sogar, ja.

Thomas: Und das lässt sich nicht konfigurieren und das wurde schon mal diskutiert,

Thomas: aber da gab es ja bei den Home Assistant Entwicklern kein Verständnis für, dass man das Cache Control vielleicht mal irgendwie konfigurierbar oder

Thomas: weg macht.

Andrej: Der ist auf jeden Fall close, der PR.

Jonas: das

Jonas: denn irgendeine Auswirkung, was die Source-Datei für eine Cache-Control hatte?

Andrej: Nee, weiß ich nicht mehr.

Thomas: Da nicht, weil das einfach nur angewendet wird auf alles, was bei dir, also wenn du es, ich habe das über einen Download gelöst, über eine

Thomas: Automation, die das runterlädt und dann halt in dieses WWW-Verzeichnis reinlegt, damit das dann

Thomas: per URL referenzierbar ist.

Thomas: Und das war das Problem. Du musstest es dann irgendwie umgehen, ich glaube, indem du

Thomas: Kamera-Entity draus machst oder so. Damit ging es dann. Aber

Thomas: ich hatte immer Probleme.

Jonas: Muss ich mir vielleicht auch nochmal anschauen und dann auf der Webseite aktualisieren, wie man es vernünftig in Home Assistant einbaut.

Thomas: Ja, das wäre interessant. Ich

Andrej: Das würde mich auch interessieren, weil das ärgert mich,

Andrej: dass ich das Bild nicht immer aktuell habe.

Thomas: habe es dann halt mit der Kamera-Entity gemacht, aber die hat das Problem, dass die nicht den gesamten Ablauf des GIFs anzeigt. Das heißt, das cuttet dann irgendwo und dann fängt es wieder von vorne an. Ich

Jonas: es

Andrej: Ich weiß jetzt wieder, was meine Lösung dafür war.

Thomas: sehe also nicht alles.

Andrej: Ich habe einfach eine andere Home Assistant HACS-Integration gefunden

Andrej: vom DWD.

Andrej: Das ist ein anderer Entwickler, den ich auch schon mal angesprochen hatte.

Andrej: Da kannst du dann das, da kannst du sogar die Region,

Andrej: wenn du jetzt nur NRW sagst,

Andrej: dann zeigst du dir nur NRW an und nicht ganz Deutschland etc.

Jonas: ginge theoretisch bei mir auch.

Andrej: Verdammt.

Jonas: Naja, alles gut. Ich überlege

Jonas: gerade nur, wie man es sinnvoll machen könnte.

Jonas: Also man könnte natürlich auch die einzelnen

Jonas: Frames zur Verfügung stellen, aber ich glaube,

Jonas: das ist dann auch nicht wirklich Sinn und Zweck,

Jonas: wenn man das jeden Frame einzeln runterladen muss

Jonas: für jeden Vorhersagezeitpunkt von dem GIF.

Jonas: Das macht, glaube ich, auch keinen Spaß.

Andrej: Ja, Technik ist hart,

Andrej: ist leider so.

Jonas: Aber

Jonas: ich muss sagen, ich habe es ja gar

Jonas: nicht mitbekommen, dass die Webseite

Jonas: im Newsletter war. Ich habe mir nur irgendwann gedacht,

Jonas: warum bringe ich das auf Google besser

Jonas: und warum habe ich mehr Zugriff auf die Webseite?

Jonas: der Traffic ist so ein paar Terabyte hochgegangen, so, hm, was ist

Jonas: jetzt da passiert? Ah, ja, deswegen.

Thomas: Ein paar Terabyte ist ja schon nicht schlecht.

Andrej: Vor allem war das auf Englisch geschrieben

Andrej: und das ist ja nur für Deutsche.

Andrej: Also lesen wir genug Deutsch oder haben danach vielleicht

Jonas: Ja.

Andrej: gegoogelt und dann haben sie es gefunden.

Jonas: Aber was ich jetzt auch sagen muss,

Jonas: das ist ja ein Projekt, das habe ich ja schon recht lange

Jonas: gemacht und das läuft eigentlich schön dahin und ich

Jonas: meine, ich zahle ja auch nur einen fixen Preis für das, was

Jonas: ein Shared Hosting ist. Das heißt, es wird wahrscheinlich

Jonas: auch noch lange weiterlaufen. Ich muss halt ab und an, wenn

Jonas: der DWD seine API ändert, ein bisschen was ändern, aber sonst

Jonas: kann ich es einfach laufen lassen und gut ist.

Thomas: Musst du immer

Andrej: Da wollte ich, sorry,

Andrej: mach, Gabriel.

Thomas: alle Daten ziehen?

Thomas: Also machst du das pauschal?

Thomas: Alle Daten vom DWD deutschlandweit?

Jonas: Für die Vorhersagen, ja, und fürs Regenradar

Jonas: muss man auch immer alle Daten ziehen, ja.

Thomas: Stimmt,

Jonas: Deswegen biete ich ja sozusagen

Jonas: denen auch eine Art Load-Balancer an, wenn die Leute

Jonas: bei mir nachfragen, weil bei mir kann man halt auch nur

Jonas: spezifische Daten danach fragen, muss ich immer

Jonas: alles ziehen.

Thomas: kann man auch so positiv verkaufen.

Thomas: Nehmen wir euch Last ab.

Andrej: Ich habe noch ein Use Case

Andrej: für das Display.

Andrej: Klar, mit Tonne

Andrej: Wetter, das machen ja die meisten.

Andrej: Ich habe mir eine kleine App

Andrej: geschrieben, womit wir unsere Essensplanung machen.

Andrej: Einfach einen kleinen Kalender und

Andrej: es ist immer doof. Wir haben das

Andrej: eigentlich auf dem Tablet auch, aber da muss man immer rumgehen

Andrej: in der Küche und ich will das Ding einfach ans Kühlschrank kleben.

Andrej: dieses

Andrej: Electronic Shelf Label

Andrej: sondern einfach nur die nächsten drei Tage

Andrej: oder so draufstehen. Mehr braucht man ja auch nicht.

Andrej: Also, falls wer Essensplant macht.

Jonas: Ich

Andrej: Wir machen sowas. Nicht jeder macht das.

Jonas: habe jetzt auch noch als Use Case für,

Jonas: dass man, wir haben bei den

Jonas: Schwiegereltern auch eine PV mit Akku, dass man da eben

Jonas: den, würde ich mal sagen, Zustand der Energie,

Jonas: die man gerade zur Verfügung hat, draufschreibt, einfach

Jonas: jeder weiß zu können, hey, jetzt wäre noch Energie

Jonas: über, die sowieso sonst verschenkt wird, jetzt kann man sie auch

Jonas: ruhig für guten Gewissens verschwenden

Jonas: in dem oder verbrauchen für was irgendwie halbwegs sinnvolles.

Andrej: Einfach Ofen an, aufmachen.

Jonas: Genau.

Jonas: Nehmen wir das Sauna an.

Andrej: Oh ja.

Andrej: Ja gut, aber im Sommer, wenn du so viel Energie hast, willst du dann

Andrej: saunieren gehen. Das ist ja

Jonas: Ja, das ist

Jonas: ein bisschen das Problem,

Jonas: dass man die Energie vor allem im Sommer hat

Jonas: in den Winter wieder nicht,

Andrej: eine

Andrej: Sache, die mir gerade noch eingefallen ist. Jetzt habe ich es wieder vergessen.

Andrej: Ach ja.

Andrej: Einfach nur eine Anekdote zwischen

Andrej: wetter.com und

Andrej: dem deutschen Wetterdienst.

Andrej: Habt ihr da mal von der Klage mitgekriegt?

Gabriel: Oh ja,

Gabriel: ich habe mir auch mal

Gabriel: die DWD-App runtergeladen

Gabriel: und habe es dann auch mitbekommen,

Gabriel: dass man mittlerweile

Gabriel: ein kleines Sümmchen auch noch

Gabriel: zahlen darf, um

Gabriel: die offizielle DWD-App

Andrej: Ja.

Gabriel: nutzen zu dürfen, weil

Gabriel: Wetter.com hat es ja nicht gepasst, dass

Jonas: also

Jonas: ich

Gabriel: DWD die App, beziehungsweise die Daten

Gabriel: einfach kostenlos anbieten wollte.

Jonas: wollte es ja vorher nicht

Jonas: so direkt sagen, aber morgen wird das Punkt

Jonas: ein bisschen eine Reaktion darauf aufzeigen,

Jonas: so hey, also der DWD selbst darfst du nicht,

Jonas: weil wenn es jemand anderes macht, kann es ja mal keiner

Jonas: verbieten und ich meine, ich muss ja kein Geld nehmen, ich muss

Jonas: keine Daten speichern, der Server kostet mich

Jonas: ein paar Euro im Monat, das zahle

Jonas: ich selber und das heißt ja, stelle ich es halt einfach

Jonas: zur Verfügung, wenn es der DWD nicht darf, mir kann es keiner

Andrej: Ich packe mal den Artikel von Heise rein, weil ich habe mich kaputt gelacht. Das ist von 2020. BGH-Urteil staatlicher Wetterdienst muss gratis abbeschränken oder

Jonas: verbieten.

Andrej: Kosten hat er eben. Also die kostet zwei Euro, weil der Wetter.com einen Rechtsstreit gewonnen hat.

Thomas: Absurd.

Jonas: Das ist ja eh so krass, wenn

Jonas: man mal schaut, zum Beispiel auch bei Wetter Online,

Jonas: wie krass jetzt die Tracker bei denen

Jonas: sind, irgendwie über 1000 Firmen, wenn man mal schaut,

Jonas: wenn sie die Daten weiterleiten.

Andrej: Und die gehen alle auf den Deutschen Wetterdienst, denn keiner von denen hat ein eigenes Netzwerk an Wetterstationen. Nehme ich jetzt mal an. Vielleicht haben die doch was, aber

Andrej: warum sollten die nicht die freien Daten nehmen?

Jonas: Kann sein, dass sie vielleicht eigene,

Jonas: es gibt noch andere, die Modelle rechnen,

Jonas: aber vermutlich werden sie auch die Daten

Jonas: des Deutschen Wetterdienstes mitnutzen,

Jonas: wäre jetzt mal eine Vermutung.

Andrej: Also ich empfehle die Deutsche-Wetterdienst-App, ich finde die auch super.

Andrej: Ist jetzt nicht die optisch tollste, aber die hat

Andrej: richtig karte Infos, kann man sich

Andrej: sein Wetterradar hinzubringen, die 2 Euro ist es wert,

Andrej: dafür, dass man nicht Wetter.com die ganzen Daten hinschippt.

Andrej: Kurze Anekdote, aber die kommen jetzt beenden, denke ich.

Andrej: Okay, das heißt,

Andrej: jetzt hast du jetzt ernsthaft 10 Mal das Wetter

Andrej: bei dir in der Bude und

Andrej: ob es regnet auf deinen ePaper Displays

Andrej: oder sind die doch häufiger eher zu der Entwicklung

Andrej: und zum Testen da bei dir in der Wohnung?

Andrej: Bei dir, Jonas. Du hattest ja gesagt, du hast 10 Displays.

Jonas: So bei mir.

Jonas: Ja, die anderen sind auch Wetter.

Jonas: Ich glaube, bei einem habe ich noch,

Jonas: einfach weil es mich interessiert,

Jonas: den Strompreisvorhersage.

Jonas: Es betrifft in dem Sinne nur,

Jonas: weil wir, wenn es negativ ist,

Jonas: wir keine Einspeisevergütung bekommen.

Jonas: Es ist einfach interessant zu sehen,

Jonas: den Marktstrompreis.

Jonas: Genau, aber ja, ein paar sind natürlich

Jonas: auch für die Entwicklung.

Jonas: Also bei den zehn sind auch der Rest,

Jonas: glaube ich, hauptsächlich fürs Wetter.

Jonas: Und für die Entwicklung habe ich jetzt nicht mitgezählt.

Jonas: Da habe ich ja noch mal deutlich mehr, würde ich sagen.

Thomas: Ja, Gabriel, wie viele Tausend sind es jetzt bei dir?

Jonas: Ich

Thomas: Hast du gezählt?

Gabriel: Also in Open

Gabriel: OpenEPaperLink sind gerade

Gabriel: 20 mit dem Access Point registriert.

Gabriel: Manche haben auch keine Batterie

Gabriel: mehr, weil sie irgendwo verschollen

Gabriel: sind wahrscheinlich und auch gerade nicht benutzt wurden.

Gabriel: Open

Gabriel: Display habe ich jetzt tatsächlich

Gabriel: auch mehr und mehr

Gabriel: im Einsatz, auch

Gabriel: nicht zu Entwicklungszwecken

Gabriel: am Schreibtisch.

Gabriel: Ja,

Gabriel: was

Gabriel: vorhin schon angesprochen wurde,

Gabriel: das habe ich auch mal ursprünglich für jemanden

Gabriel: in Discord geschrieben, aber jetzt nutze ich

Gabriel: es tatsächlich auch selber.

Gabriel: Nämlich nicht einen Essensplan, sondern

Gabriel: einfach nur eine To-Do- bzw.

Gabriel: Einkaufsliste.

Gabriel: Eine Automation bzw. ein Blueprint,

Gabriel: der feuert, wenn irgendwie sich was an der Liste

Gabriel: verändert. Dann updatet es

Gabriel: Display automatisch mit den ganzen

Gabriel: Einträgen, die da drauf sind.

Andrej: nutzt du die einkaufs-schrägsten

Andrej: bzw. To-Do-Listen, die in Home Assistant drin ist.

Gabriel: Genau, ja.

Gabriel: Oder was ich gesehen

Gabriel: habe, wobei, nee, das

Gabriel: habe ich gestern gesehen,

Gabriel: zumindest in iOS,

Gabriel: in der Testflight-Beta ist es mittlerweile so,

Gabriel: dass man tatsächlich die

Gabriel: Apple Notes, oder wie auch immer die App heißt,

Gabriel: mit Home Assistant synchronisieren kann,

Gabriel: tatsächlich mittlerweile. Also es ist noch

Gabriel: in Testflight, beziehungsweise in den

Gabriel: Home Assistant Labs gerade. Also probiert habe ich es noch nicht,

Gabriel: aber das werde ich mir auch mal anschauen.

Thomas: Das alleine ist ja eigentlich schon mal ein nettes Thema,

Thomas: was man so zum Shopping für eine App benutzt.

Thomas: Wir nutzen noch Bring und richtig glücklich bin ich damit nicht,

Thomas: aber ich weiß nicht, ob ich eine bessere Alternative bis jetzt gesehen habe.

Andrej: Aber stell dir vor, also kennt ihr das

Andrej: Bring-Interface? Habt ihr schon mal gesehen?

Thomas: Mhm,

Gabriel: Ja,

Gabriel: ich glaube, das habe ich vor ein paar Jahren mal

Gabriel: genutzt, als irgendwie Google,

Andrej: Quadratische Kacheln.

Gabriel: ja, weil Google hat ja mal irgendwie

Thomas: mhm,

Gabriel: so ein eigenes Ding gehabt an

Gabriel: Liste und dann

Gabriel: hat es abgeschaltet und dann wurde es Google Keep

Gabriel: gewechselt, dann konnte man irgendwann mal Bring

Gabriel: integrieren und

Gabriel: mittlerweile bin ich gar nicht mehr bei Google.

Andrej: Also ich stelle mir

Andrej: das, das wünsche ich mir echt schon immer.

Andrej: Ein kleines Display, also

Andrej: Bring, quadratische Kacheln und

Andrej: eine symbolische Karikatur von

Andrej: dem Gegenstand. Apfel, Milch,

Andrej: whatever. Also sehr, sehr simpel.

Andrej: Und ich wünsche mir einfach, dass dieses Ding

Andrej: nicht zu klein, also ich denke mal so

Andrej: 5 bis 7 Zoll würden ausreichen, einfach

Andrej: im Kühlschrank ist. Braucht man nicht.

Andrej: und dann, wenn man den aufmacht, sieht man

Andrej: Mist, kein Milch mehr, dann drückt man einfach nur

Andrej: auf Milch und dann switcht der in den

Andrej: also das ist so mein Use Case, deswegen auch der

Andrej: Touch, der kann durchaus hilfreich sein

Andrej: aber ist halt auch schwer

Andrej: weil in der Android App kannst du

Andrej: auch scrollen, suchen und

Andrej: tippen und das, wie einfach

Andrej: das gehen würde auf einem

Andrej: E-Paper, auch wenn du Paginierung

Andrej: hättest, das ist halt dann, das ist ja schon

Andrej: nicht mehr einfach nur Display-Daten

Andrej: anzeigen, das ist ja schon eigentlich eine Applikation

Jonas: glaube, man könnte es irgendwie in der Automation auch reindrücken,

Jonas: aber das klingt recht kompliziert.

Andrej: Ja,

Gabriel: Also

Gabriel: da würde ich tatsächlich

Gabriel: einen Blueprint dafür schreiben

Gabriel: oder generell mit irgendwas, was

Gabriel: über irgendwelche dynamischen Listen iteriert.

Gabriel: Zum Beispiel auch die Abfahrtsanzeige von den Öffis, die habe ich ursprünglich auch, das waren noch 2,9 Zoll Displays, habe ich ursprünglich

Gabriel: alle Einträge von Hand geschrieben, aber da wird man wahnsinnig früher oder später.

Gabriel: Und wenn man da einfach eine For-Loop in Jinja2 bastelt, das ist wesentlich angenehmer.

Andrej: ja

Andrej: Oh

Gabriel: Obwohl, da könnte ich auch mal, das ist zwar noch von OpenEPaperLink, aber

Jonas: Vielleicht,

Gabriel: das Format ist kompatibel.

Gabriel: Da könnte ich mal den Link an irgendwelchen Use Cases reinpicken.

Andrej: ja, die hattest du mir auch mal geschickt, Jonas, ne?

Andrej: Die ganzen Templates, die OpenEPaperLink-User genutzt haben,

Andrej: die kann man ja im Endeffekt fast eins zu eins kopieren zu OpenDisplay.

Jonas: wenn es noch eingefallen ist für deine Liste,

Jonas: was ja gar kein Problem ist mit Akkus, sind ja Knöpfe.

Jonas: Meine Idee wäre vielleicht auch mal,

Jonas: dass man nochmal ein Display rausbringen könnte,

Jonas: wo unten ein paar Knöpfe sind oder seitlich, meinetwegen.

Jonas: Oder sozusagen mit einem Pfeil ähnlich.

Jonas: sozusagen zeigt, so hey, das und das

Jonas: steht auf dem Display für diesen Knopf und dann die Knöpfe

Jonas: drücken kann, weil die Knöpfe haben gar kein Problem mit

Jonas: Low Power.

Jonas: Sowas ähnlich, ich weiß nicht,

Jonas: kennt ihr von

Jonas: Homematic IP dieses

Jonas: E-Paper Display, was Knöpfe

Jonas: deutlich dran hat? Oder von Homematic

Thomas: nee,

Andrej: E-Paper auch?

Jonas: generell?

Andrej: Nee, hab ich nicht gesehen.

Jonas: Oder ich glaube, ich glaube, das ist ein normales

Jonas: Display, aber es hat, glaube ich, auch mal irgendwann ein E-Paper

Jonas: Display mit so Knöpfen seitlich

Jonas: rangebracht, an beiden oder an einer Seite.

Thomas: mhm.

Andrej: Nee, aber

Andrej: müssen wir verlinken.

Thomas: Ich sehe gerade zumindest einen Wandschalter mit E-Paper-Display.

Andrej: Ah, ist das so

Jonas: Genau, es gibt den Wandschalt,

Jonas: vielleicht wird er auch nicht E-Paper,

Jonas: sondern ein normales Display, wo auf beiden Seiten

Thomas: Mhm,

Jonas: so Knöpfe sind, dass man sowas in der Art dann auch

Andrej: eine Abhackknöpfe im Endeffekt für die Listen-Elemente, ne?

Jonas: machen könnte.

Jonas: Ja, genau.

Andrej: Mhm.

Jonas: Weil man damit halt natürlich die ganzen

Jonas: Probleme vom Touch nicht hat, einfach nur Knöpfe

Jonas: und Knöpfe sind ja gar kein Problem.

Andrej: Ja, und eine Liste kann man auch schnell durchpaginieren, ne, in der Theorie.

Andrej: Das ist dann nicht so aufwendig, wie jetzt Kacheln zu zeichnen und solche Sachen.

Jonas: Ja,

Thomas: ja, stimmt.

Andrej: Ja, da gibt es auf jeden Fall ein paar Use-Cases für die praktischsten.

Andrej: Die ganzen Smart-Kühlschränke mit ihren LEDs und Displays und was weiß ich, die in anderthalb Jahren keine Updates mehr bekommen, aber eine fucking To-Do-Liste kriegt da keiner drauf.

Thomas: Mhm,

Andrej: Also, das kann ich ja nicht nachvollziehen. Das ist echt low-hanging fruit in meinen Augen.

Jonas: für eine To-Do-Liste

Jonas: wäre natürlich jetzt auch das reTerminal Sticky

Jonas: ein schönes Format, weil es so

Jonas: ein kleines Magnet hat. Aber es hält

Jonas: natürlich, das glaube ich, nicht so lange wie am ESP.

Jonas: Das ist das neue Produkt, was auch bald rauskommt,

Jonas: was Touch hat.

Andrej: Das unterstützt ihr dann auch, ne?

Jonas: Genau, das unterstützen wir

Jonas: auch, aber die Akkulaufzeit wird ehrlich gesagt

Jonas: nicht so gut sein, weil der Akku an sich ist eh schon

Jonas: klein und es ist ESP-basiert. Aber

Jonas: ich versuche die ganze Zeit, sie zu überreden,

Jonas: das Ganze auch mit einem anderen Mikrocontroller zu

Jonas: bauen, dass es besser wird.

Andrej: Okay, so, wie machen wir das? Hast du einen speziellen Kontakt oder sind wir einfach eine E-Mail?

Thomas: mhm,

Andrej: Wir haben hier ein paar Zuhörer, vielleicht kann ja jeder mal ein bisschen schreiben, so, ich würde das kaufen.

Jonas: Ja, also was,

Jonas: wo wir eh gerade dabei sind, wo wir gerade eben

Jonas: beim Würdig-Kaufen sind,

Jonas: wir planen ja zwei,

Jonas: nehmen wir das Produkt, also Seeed wird es rausbringen,

Jonas: wir bestellen nur die Firmware,

Jonas: nämlich zwei Produkte in zwei Größen, einmal

Jonas: 4,2 Zoll, schwarz-weiß,

Jonas: Display, was in einem

Jonas: 3D-gedruckten Gehäuse kommen wird,

Jonas: wo man es auch schon im Akku hat,

Jonas: und was auch schon mit

Jonas: Open Display vorkonfiguriert kommen wird,

Jonas: wenn es dann so rauskommen wird.

Andrej: Wow.

Jonas: Das heißt, man muss nur noch einschalten,

Jonas: kann es direkt in Home Assistant integrieren, nutzen.

Jonas: Das unterstützt dann auch zum Beispiel Partial Updates.

Jonas: Das heißt, es ist auch sehr schnell für kleinere Updates.

Jonas: Und das ist auch so, da haben wir es mal durchgerechnet,

Jonas: da wird der Akku, wenn man es alle fünf Minuten,

Jonas: aktuell glaube ich, fast zwei Jahre halten.

Jonas: Das heißt, von der Akkulaufzeit her wird es auch dann relativ gut sein.

Thomas: mhm,

Jonas: Und eben für die, die Fotos wollen, planen wir eben auch einmal

Jonas: mit dem 7,3 Zoll Spectra 6 Display, was Farbe hat.

Jonas: da auch ein Produkt auf Basis von

Jonas: eben rauszubringen, eben auch auf

Jonas: nRF-Basis, das heißt, lange Akkulaufzeit,

Jonas: wenn man es, ich glaube, ich habe es durchgekriegt, und wenn man es alle

Jonas: zwei Stunden aktiviert, soll es ungefähr ein Jahr

Jonas: halten. Genau, aber hat halt

Jonas: eben auch die sechs Farben, das heißt, man kann es als Bilderrahmen

Jonas: auch verwenden. Genau, und hat halt

Andrej: Und die zwei Stunden, die rechnest du ja auch immer 24 Stunden durch, ne?

Jonas: auch, ja, Bluetooth.

Andrej: Das heißt, wenn man jetzt mal realistisch ist und nehmen wir mal eher acht Stunden

Jonas: Genau, ja, durchgeht,

Jonas: ja, das habe ich jetzt durchgegeben.

Andrej: oder wir ziehen acht Stunden ab, weil die schläft man eigentlich nicht mehr, weil du guckst ja nicht die ganze Zeit da drauf,

Andrej: dann verlängert sich das ja schon ungemein.

Jonas: Da in dem Fall leider nicht so super viel,

Jonas: weil man muss ja zwei Komponenten für die Akkulaufzeit

Jonas: betrachten. Einmal eben, was das

Jonas: Display für das Update selbst

Jonas: benötigt und was sozusagen der Mikrocontroller

Jonas: zum Schlafen benötigt und da ist es so, dass leider

Jonas: bei dem größeren Treiberboard, das ist auch ein bisschen

Jonas: höher, nämlich Strom beim Schlafen

Jonas: benötigt und deswegen auch die Batterielaufzeit

Thomas: mhm.

Jonas: dadurch nochmal nach unten geht, es ist nicht so

Jonas: stark durch die Updates.

Andrej: Okay.

Jonas: Das ist auch, was wir hoffen, es gibt jetzt

Jonas: nochmal neue Mikrocontroller von Nordic

Jonas: und wenn wir bei denen auch von Anfang

Jonas: an beratend

Jonas: ohne Geld natürlich bei sie

Jonas: bereitstehen und das nächste Treiberboard,

Jonas: das sie bauen, dass auch die dann nochmal

Jonas: deutlich niedrigeren Schlafstrom haben,

Jonas: damit auch, wenn man jetzt weniger Updates macht, nochmal

Jonas: länger halten wird.

Andrej: Ist das jetzt eine Kooperation mit dem, wo ihr einfach hingegangen seid, hey, wir würden das gerne machen, dass ihr sowas baut oder baut ihr das als Firma auf oder wie ist da euer Ziel?

Jonas: Das ist einfach

Jonas: nur, also wir kriegen kein Geld dafür,

Jonas: das ist einfach nur so eine Kooperation, so hey,

Jonas: das wäre auch ein großes Ziel in der

Jonas: Open Display, wir wollen, dass es die Displays auch

Jonas: am Markt verfügbar gibt, weil es wäre immer ein Problem bei

Jonas: OpenEPaperLink, so es hat vielleicht mal

Jonas: auf Ebay irgendwie geflasht, Displays verkauft, aber es gab jetzt

Jonas: keinen, würde ich mal sagen, Hersteller, wo man jetzt

Jonas: für die Heimautomatisierung sagt, hey, ich gehe hin, ich kaufe

Jonas: mir jetzt fünf Displays, wo du auch immer hingehen

Jonas: konntest und es nicht auf Ebay mal ausverkauft war

Jonas: und das ist auch ein großes Ziel in der Open Display und

Jonas: deswegen reden wir auch jetzt mit Seeed und jetzt nicht nur mit Seeed,

Jonas: auch mit anderen Herstellern,

Jonas: Das sieht man auch in den Pull-Requestern, zum Beispiel jetzt bei Inkplate

Jonas: von Soldered, die sind jetzt auch langsam dabei, dass ihre Displays auch supported werden. Und unser Ziel ist es eben jetzt, Displays auf Bluetooth-Basis, die sehr lange halten, auf den Markt zu bringen und mit Open-Display-Firmware, wo wir verdienen nichts, weil wir nehmen nichts dafür. Wir helfen den Herstellern gerne bei der Softwareentwicklung, stehen da zur Seite, aber genau vermarktet werden es die Hersteller eben dann selbst.

Andrej: Cool, das heißt, ihr habt da keine finanziellen Absichten, das irgendwie als Firma zu machen

Andrej: und einfach nur Bock, dass Leute das einfach nutzen, das Produkt.

Jonas: Aktuell nein.

Jonas: Genau, weil das haben wir auch bei OpenEPaperLink immer gemerkt, wenn es keine Möglichkeit gibt, für die breite Masse zu kaufen und es immer auch dieser schwierige Installationsprozess sein wird, dann

Jonas: erreicht man irgendwann nicht mehr so viele Leute, weil es gibt nur eine gewisse Anzahl von Leuten, die es auch bereiten, selbst zu flashen, aber wenn man zum Beispiel hier sieht mit Open Display und man das Display fertig bekommt und nur noch etwas hinzufügen muss, da glaube ich, erreicht man nochmal deutlich mehr Leute, die das auch wirklich machen wollen und zum Beispiel keine Lust haben, das Ganze zu flashen und so.

Thomas: Kann ich bestätigen.

Andrej: Ja, und ich finde man,

Thomas: Zähle ich mich zu.

Thomas: Auf jeden Fall.

Andrej: ich auch definitiv,

Andrej: also ich habe halt keinen Bock auf Löten

Andrej: oder mir dann irgendwie eine Platine zusammenzutun.

Andrej: Das möchte ich einfach nicht.

Andrej: Dafür hat man einfach nicht genug Zeit am Tag.

Andrej: Viele nehmen sich, oder anders, man nimmt sich ja,

Andrej: man muss sich Zeit nehmen und nicht jeder möchte das.

Andrej: Und was ich ja dann schade finde, es gibt ja dann viele Leute,

Andrej: die einfach diese technische Hürde nicht überwinden,

Andrej: aber mit dem Display eigentlich total tolle Sachen machen würden.

Andrej: Und die wären dann wieder total interessant wie die Community.

Andrej: Und ja, weil die dann, ich bin dann eher, ich würde mir das dann aufbauen und erwarten,

Andrej: müsste jemand was Gutes machen und das nachbauen.

Andrej: Weil ich bin dann nicht so der Pionier bei so Design, bei UI und UX.

Jonas: Ich glaube, die Hoffnung ist

Jonas: auch immer, dass du mit Open Display von allen Displays am Markt die am leichtesten integrierenden hast, weil wenn du eine Bluetooth-Proxy hast, ist es eigentlich, wenn du keine Equipment hast, ein Klick und das Display ist in Home Assistant.

Jonas: bei anderen musst du immer die API-Keys eingeben

Jonas: und bei ESPHome geht es auch um so eine Config erstellen

Jonas: und DeepSleep auch konfigurieren

Jonas: und diese ganze DeepSleep-Thematik

Jonas: das ist ja auch ein Grund, warum wir

Jonas: so darauf pochen, dass wir Displays auf

Jonas: eben der Basis von vernünftigen Mikrocontrollern haben

Jonas: die auch für Bluetooth ausgelegt sind

Jonas: denn es ist was anderes, wenn man sagt

Jonas: okay, ich kann jetzt alle zwei Stunden

Jonas: nur ein Bild sehen und ich kann jetzt in ein paar Sekunden

Jonas: einfach ein Bild auf das Display sehen, das ermöglicht

Jonas: nochmal so viel mehr Use Cases und ich finde

Jonas: es ist ja auch in dem Sinne, man kommt ja

Jonas: mit einem ESP, selbst wenn man es gut macht, ja auch

Jonas: nicht wirklich über ein Jahr drüber realistisch gesehen.

Jonas: Und das wollen wir eben schaffen, weil

Jonas: am Ende geht ja doch irgendwann, kümmert sich

Jonas: keiner mehr drum, die Batterie läuft leer und dann

Jonas: geht's nicht weiter. So ist es auch so. Ich habe ja zum Beispiel

Jonas: auch mal ein Display gebaut, ich habe eine Solarzelle

Jonas: angeschlossen, dann damit ans Fenster

Jonas: gestellt, dann hält es

Jonas: theoretisch ewig

Andrej: Mit dem ESP oder mit dem nRF?

Thomas: Mhm,

Andrej: Okay, ich wollte gerade sagen, mit dem ESP, der bräuchte, glaube ich, ein bisschen viel mehr Solar.

Jonas: mit dem nRF.

Jonas: SP, ja. Genau.

Jonas: Ist damit halt dann auch möglich, um so Späße

Jonas: machen zu können mit kleinen Solarzellen. Oder theoretisch

Jonas: auch, ich habe so einen Bilderrahmen gebaut

Jonas: und zwei kleine Solarzellen dran.

Jonas: der ging auch im Raum, hatte der ja genügend

Jonas: Akku oder genügend nachgeladen,

Jonas: dass man den auch so im Raum stehen lassen könnte

Jonas: und unbegrenzte sozusagen Akkulaufzeit

Andrej: Das ist natürlich interessant.

Jonas: hätte.

Andrej: Ich habe vor einigen Jahren, bestimmt schon fünf, sechs her, so ein E-Paper-Display gekauft

Thomas: mhm.

Andrej: auf Basis von einem ESP, weiß nicht, was da drin ist, 32 irgendeiner.

Andrej: Und das hat einfach in der Mitte so ein kleines Display und links und rechts jeweils drei Button.

Andrej: Also sechs insgesamt. Home Buttons hieß das Teil.

Andrej: Und das hält auch mit einer 18650 oder so heißt die Zelle.

Andrej: So eine Lithium-Ionen-Zelle, die hält ein Jahr.

Andrej: Und das ist nur, das ändert gar nichts.

Andrej: Das Einzige, was das Ding macht, ist alle fünf Minuten Temperatur senden.

Andrej: Das ist so das Aktive.

Andrej: Und man wird da halt niemals rüberkommen.

Andrej: Wenn man dann wirklich alle fünf Minuten tatsächlich noch das Display-Inhalt ändert,

Andrej: dann wird es halt schwierig mit der Akkulaufzeit.

Jonas: Die Home Buttons, das meine ich tatsächlich

Jonas: vorhin auch mit Display mit Knöpfen seitlich dran,

Jonas: also sowas in der Art, glaube ich, wäre vielleicht für

Jonas: Open Display auch ganz interessant, wenn man sowas mal

Jonas: nachbauen würde.

Andrej: Vielleicht fragt auch mal den Home-Buttons-Entwickler.

Andrej: Das ist, glaube ich, auch so ein Solo-Typ, der die einfach verkauft.

Andrej: Vielleicht kann man mal hinfragen und sagen,

Jonas: Ja,

Andrej: hey, hast du Bock dafür, Hardware zu bauen?

Jonas: ja,

Jonas: vielleicht gar keine so schlechte Idee.

Andrej: Ja, warum nicht?

Andrej: Ich meine, ein Nein sagen kann er ja immer noch.

Andrej: Dann sind wir immer noch beim gleichen Status.

Jonas: Ja,

Thomas: Das war dieses Schalter-Element mit dem E-Paper-E-Ink-Display in der Mitte, oder?

Thomas: Was du bei dir verbaut hast?

Andrej: Genau, die hat mittlerweile drei Versionen.

Thomas: Mhm,

Andrej: Eine, die ich habe, die Original, die hat sechs Knöpfe,

Andrej: eine mit vier, ein bisschen kleiner.

Andrej: Und dann hat sie noch so ein Industrial.

Andrej: Das sieht so aus, kennt ihr diese,

Andrej: ich weiß nicht, auf dem Bauwart,

Andrej: diese Fernbedienung für Kräne,

Andrej: wo du so dicke Knöpfe hast, zum Hoch, Runter.

Thomas: geil.

Andrej: Sieht cool aus.

Andrej: Ich kann dir mal einen Link reinpfeifen hier im Chat,

Thomas: Hat aber kein Display dann, oder?

Andrej: dann seht ihr das.

Andrej: Nee, er hat kein Display.

Thomas: Mhm, okay.

Andrej: Aber ihr seht jetzt,

Andrej: ich habe euch da mal einen Link geschickt

Andrej: und ich packe den Link natürlich auch

Thomas: Oh ja, sieht cool aus.

Andrej: in die Show Notes.

Thomas: Vor allem der Emergency-Button.

Andrej: Ja, ne?

Jonas: sowas gibt es tatsächlich nicht nur

Jonas: auf dem Bau.

Andrej: Ja, ja, aber da kenne ich das halt, ja.

Andrej: Genau.

Andrej: Ja, Solar ist natürlich spannend.

Andrej: Dann hast du ja echt für immer, ne?

Andrej: Und wie groß ist das Solarpanel, was du dafür hast?

Andrej: Jetzt sag nicht vier Quadratmeter.

Jonas: Die waren, nee, nee,

Jonas: das waren, kennt ihr so einen Ikea-Bilderrahmen?

Jonas: Die waren, wenn man, oder wie

Andrej: So zehn Zoll plus minus oder elf Zoll, diese Rahmen?

Jonas: Also es waren deutlich kleine, es waren nur oben sozusagen zwei kleine,

Jonas: vielleicht glaube ich, wie sind Zentimetern, keine Ahnung.

Jonas: So ungefähr so groß wie ein aktuelles Smartphone, würde ich mal sagen.

Andrej: Okay,

Jonas: Vielleicht sogar ein bisschen kleiner als Paneelfläche.

Thomas: Und dann mit einem Akku

Thomas: dran geschaltet, damit du nicht

Thomas: immer auf Sonne angewiesen wirst, damit es nachts

Thomas: nicht ausgeht.

Jonas: Tatsächlich war das jetzt nochmal der Stufe mehr,

Jonas: da war ein Superkondensator und kein Akku dran.

Jonas: Aber mit Akku ging es natürlich auch.

Jonas: Ein schöner Superkondensator ist natürlich auch der hält auch ewig,

Jonas: der geht nie kaputt.

Andrej: das stimmt.

Andrej: Du hast keine Batterie oder den Akku

Andrej: selbst, den du nicht mehr austauschen musst, ne?

Jonas: Aber das war eher, würde ich mal sagen, technische Spielerei ging natürlich auch.

Jonas: ja,

Andrej: Okay, das heißt, ihr geht jetzt auch auf Hersteller

Andrej: zu, wollt, dass ihr das baut.

Andrej: War der Plan immer

Andrej: Open Home Foundation oder wie ist da der Kontakt

Andrej: entstanden?

Jonas: das ist, glaube ich, tatsächlich einfach

Jonas: Paulus auf uns zugekommen.

Andrej: Okay.

Jonas: Mir mal

Jonas: auf Discord geschrieben, so, hey, wie sieht's denn aus,

Jonas: möchtet ihr denn,

Andrej: Möchtet ihr

Andrej: dabei sein? Und

Andrej: in was für einer Form kriegt ihr jetzt

Jonas: genau,

Jonas: möchtet ihr, also

Andrej: Unterstützung? Werdet ihr dann irgendwie angestellt

Andrej: bei denen, wenn ihr fertig seid mit der Uni?

Andrej: Oder was ist da der Plan?

Jonas: aktuell, sie

Jonas: heißt es,

Jonas: glaube ich, kann ich jetzt

Jonas: nicht drüber reden, was es alles für

Jonas: Unterstützung gibt, aber

Jonas: ja, also auf jeden Fall auch,

Jonas: man hat, würde ich mal sagen, deutlich, man hat

Jonas: auch guten Zugang zu den Entwicklern

Jonas: von Home Assistant

Jonas: und ja, wenn man, es

Jonas: wird auch, wie gesagt,

Jonas: Gäbe auch, glaube ich, die Bildkamera sagen würde, hey, wir würden gerne

Jonas: was zu Calibrium oder so kaufen, dass man darüber

Jonas: vielleicht mit ihnen reden, vielleicht uns dann von der Open Home

Jonas: Foundation sowas, Geräte gesponsert werden

Jonas: würden, wenn wir das wollten. Genau.

Andrej: Cool.

Jonas: Und ich wurde auch

Jonas: zu dem Summit in Lissabon eingeladen

Jonas: von der Open Home Foundation. Das ist auch,

Jonas: wenn wir sagen, ein Ding, was

Jonas: damit kam. Und ich glaube, sie haben uns

Jonas: auch angeboten, wenn wir wohin

Jonas: reisen wollen, dass sie die Reisekosten übernehmen

Andrej: Wenn ihr das für

Andrej: das Projekt machen würdet.

Jonas: könnten.

Jonas: Genau, wenn es für das Projekt

Jonas: relevant wäre.

Andrej: Das heißt,

Andrej: die könnten dann auch sowas unterstützen.

Andrej: Wenn der GitHub Account aus den CI-Limits läuft,

Andrej: dann würdet ihr die vielleicht anfragen und dann

Andrej: gibt's halt ein...

Jonas: Genau.

Jonas: Haben sie tatsächlich auch schon gemacht,

Jonas: weil wir haben ja angefangen mit opendisplay.org,

Jonas: also opendisplay-org bei GitHub.

Jonas: Und dann hat tatsächlich Paulus,

Jonas: er

Jonas: hat tatsächlich Paulus da uns geholfen,

Jonas: den normalen Opendisplay ohne irgendwas dahinter auf GitHub zu bekommen.

Andrej: Ach, weil, okay, also die Organisation,

Andrej: die Open-Display-Organisation.

Jonas: Genau, es ist die Organisation auf GitHub, ja.

Andrej: Ja, cool. Das ist ja schon mal Unterstützung.

Andrej: Da muss man da selber kein Geld reinstecken und

Andrej: Mühe und Not.

Jonas: Es war tatsächlich nicht monetär,

Jonas: sondern ich glaube, die haben halt einfach die besseren Kontakte

Jonas: bei GitHub für sowas.

Jonas: Genau, und zum Thema, wo wir schon Reisen angesprochen haben,

Jonas: Ich werde auch bei dem Home Assistant Meetup nach der IFA sein,

Jonas: was dann stattfinden wird.

Andrej: Sehr cool, ich auch.

Jonas: Das heißt, wenn jemand Displays möchte,

Jonas: ich werde ein paar dabei haben,

Jonas: aber gerne auch noch mal, wenn man mehr braucht,

Jonas: mir eine E-Mail schreiben,

Jonas: damit ich weiß, wie viele Leute ungefähr ein Display haben wollen.

Jonas: Dann kann ich noch mal ein paar mehr mitnehmen.

Andrej: Also ich sag mal so,

Andrej: bei Oli's Meetup hattest du 50 Stück, glaube ich,

Andrej: hingeschickt, ne? Da ist nichts übrig geblieben.

Jonas: Ja,

Andrej: Die wollten die alle haben.

Jonas: da muss ich ja fast 100 mitnehmen,

Jonas: weil 100 Leute theoretisch sich anmelden können.

Andrej: Ja, muss man ja

Andrej: nicht so ins Geld reingehen. Außer

Andrej: die Open Home Foundation spendiert natürlich jede Menge.

Jonas: Ja,

Andrej: Oder Seeed Studio, wenn die zu dem Zeitpunkt

Andrej: schon das Display haben.

Jonas: da hoffe ich mal, dass es bis dahin dann auch schon,

Jonas: dass Display auch offiziell am Markt verfügbar sein wird.

Jonas: Und dass es auch nicht nur das Einzige bleiben wird,

Jonas: sondern dass wir auch weiter dann, wenn neue Mikrocontroller

Jonas: rauskommen, neue Displays rauskommen, das auch weiterentwickeln

Jonas: wird und auch nochmal mehr Display-Kategorien

Jonas: dann hoffentlich langfristig auch mit

Jonas: Bluetooth, mit Open-Display-Firmware

Jonas: vollendet auf den Markt bringen können.

Gabriel: Ich habe gerade mal nachgeschaut, auf der Luma-Seite von dem Home Assistant Meetup

Gabriel: steht, es ist voll, es gehen 101 Leute dorthin.

Gabriel: Also es wird ziemlich voll werden.

Andrej: Ja,

Andrej: seid ihr dann beide auch vor Ort oder Gabriel? Sehr schön, dann

Gabriel: Ja,

Andrej: werden wir uns aber in echt auch mal treffen.

Jonas: Ah, genau,

Jonas: ja.

Jonas: Und du stellst ja, glaube ich, auch

Jonas: was aus, oder?

Andrej: Nee, nee, nee, ich stelle nichts aus. Die Open Home Foundation hat mich eingeladen,

Jonas: Ah,

Andrej: mit dem Olli auch an dem Community Booth da zu sein. Also ich stelle dann,

Andrej: repräsentiere dann Home Assistant, mein Produkt oder so. Das

Andrej: war

Andrej: auch gar nicht das Thema Diskussion, die haben mich einfach nur eingeladen als Community Mitglied.

Jonas: okay. Aber, also

Jonas: Open-Display ist vertreten, weil die auch

Jonas: für ihre, sie haben so,

Jonas: ich glaube, sie werden die dann vor Ort

Jonas: sehen. Ich weiß nicht, ob ich da drüber reden darf.

Andrej: Okay, dann lassen wir es lieber.

Andrej: Das heißt, vertreten sein?

Andrej: Das heißt, du willst nicht nur beim Meetup dabei sein, oder?

Andrej: Sondern auch...

Jonas: Ich werde nur an dem Tag

Jonas: dabei sein, aber ich meinte jetzt im Sinne von

Jonas: mit Dingen, die gezeigt werden,

Andrej: Okay, okay.

Andrej: Ich dachte, du vertrittst dann und zeigst dann und so.

Jonas: vertreten sein.

Andrej: Aber nee, okay.

Andrej: Ja, cool.

Andrej: Ich

Andrej: weiß jetzt nicht mehr, ob wir noch Fragen haben

Andrej: oder Sachen, die wir besprechen sollten.

Andrej: Thomas, hast du noch irgendwas?

Andrej: Ich bin, glaube ich, gerade leer gefragt.

Thomas: Ich auch.

Thomas: Tatsächlich, habt ihr vielleicht noch was?

Andrej: Genau, haben wir was vergessen, was wir anfangen sollten?

Jonas: Da

Andrej: Vielleicht noch irgendwas Lustiges,

Andrej: was in der Community passiert ist?

Andrej: Oder wie weit, zum Beispiel, was mich persönlich interessiert,

Andrej: wie weit sind die Jungs von Soldered mit ihrem Support

Andrej: für die ePaper-Displays?

Andrej: Gibt es da schon was?

Jonas: arbeitet

Jonas: gerade einer von ihren Entwicklern

Jonas: dran und hat, glaube ich, sogar

Jonas: gestern oder vorgestern für die ersten

Jonas: Displays den Pull-Request

Jonas: für die Firmware geöffnet. Jetzt muss ich es auch noch

Jonas: integrieren und testen, aber ich denke mal, dass die ersten

Jonas: bis Ende der Woche da sein sollten.

Jonas: Und auch für das große Display,

Jonas: also für das 13,3 Zoll

Jonas: Spektra 6 Farbdisplay,

Jonas: da scheitert es gerade noch ein bisschen dran, dass

Jonas: dass da bei bb_epaper, so einem Treiber,

Jonas: den wir für die E-Paper-Displays verwenden,

Jonas: dass da noch ein Pull-Request gemerged werden muss.

Andrej: Ihr

Jonas: Und dann können wir es eben erst bei uns in der Firmware verwenden.

Jonas: Weil vielleicht ist auch noch eine kleine Sache,

Jonas: die man ansprechen könnte.

Jonas: Open-Display versucht, ohne einen Frame-Buffer auszukommen.

Jonas: Was heißt das?

Jonas: Normalerweise, die meisten, wenn sie ein E-Paper-Display draufschreiben,

Jonas: machen es so, dass sie einmal im Rahmen den gesamten Displayinhalt haben

Jonas: und dann einmal auf das Display schreiben.

Jonas: Jetzt ist es aber so, dass zum Beispiel vor allem bei diesen kleinen Shelf-Labels oder auch bei ein

Jonas: paar Mikrocontrollern, dass man nicht mal genügend RAM hat, um einmal einen kompletten Frame-Buffer zu haben.

Jonas: Das heißt, was wir machen und versuchen jetzt nicht bei 100% bei anderen, aber da wo es geht, machen wir es so, dass wir die Daten direkt auf das Display schreiben.

Jonas: Das heißt, auf dem Client, auf dem PC wird alles vorverarbeitet, über Bluetooth wird direkt das gestreamt, was auch ins Display geladen wird und es gibt keine zweite Kopie von dem ganzen Frame-Buffer im

Jonas: Display.

Jonas: Und wenn der Boot-Screen, der zum Beispiel am Anfang gemacht wird, wird auch sozusagen

Jonas: Zeile für Zeile generiert und direkt ins Display geschrieben. Das unterscheidet uns auch von anderen, weil wir dann auch auf deutlich schwächere Hardware auch laufen können.

Andrej: braucht weniger RAM und könnt trotzdem das große Bild darstellen.

Jonas: Genau,

Jonas: genau.

Jonas: Vielleicht können wir da auch nochmal PWA Open Display ansprechen. Ist das so?

Jonas: Open Display soll ja nicht nur das Firmware-Projekt, sondern generell stellen wir es so, als ob wir einen Standard haben, den auch andere nutzen können.

Jonas: Also wir sind jetzt auch so, wenn jemand anders sagt, hey, ich möchte, dass mein Display auch Open Display spricht,

Jonas: gerne auch, das kann man auch integrieren, das ist auch alles öffentlich dokumentiert und wir haben halt zum Beispiel auch, wenn man sagt, man nutzt kein Home Assistant, dann kann man auch mit PWA Open Display oder ein paar anderen Dingern auch mit den Displays direkt sprechen

Jonas: und mit seiner eigenen Software integrieren.

Jonas: Das heißt, man ist nicht auf Home Assistant angewiesen,

Jonas: sondern man kann es auch als seine eigene Software

Jonas: relativ einfach integrieren.

Andrej: Das ist ja auch die Krux, die ihr gemacht habt, das Protokoll ist halt offen.

Andrej: Ihr habt auch keine Lizenzgeschichte wegen non-commerziell und solche Sachen.

Jonas: Genau,

Andrej: Das heißt, jeder kann das integrieren, wie er möchte, ohne irgendwelche Sorgen zu haben,

Andrej: zwecks Rechtsklauseln, die man dann hat.

Jonas: es ist ja GPLv3, das Hauptprojekt.

Jonas: Das heißt, es kann jeder so nutzen

Jonas: und auch in sein eigenes Produkt integrieren, wenn er möchte.

Jonas: Da sind wir auch offen dafür.

Jonas: Das ist umso besser, weil dann muss man zum Beispiel

Jonas: als Home Assistant jetzt nicht x verschiedene Protokolle sprechen,

Jonas: muss man sich gar nicht HTTP, Bluetooth, alles Mögliche

Jonas: für jedes Display was eigenes,

Jonas: sondern die Hoffnung wäre, dass man sagt,

Jonas: okay, man eignet sich jetzt auf das eine Protokoll

Jonas: und nimmt das dann eben um, um mit den Displays zu sprechen

Jonas: und die Daten sozusagen auf das Display zu bekommen.

Jonas: Deswegen ist auch die Core-Integration jetzt ein bisschen,

Jonas: würde ich mal sagen, einfacher

Jonas: gebaut, einfach weil das das Hauptding ist.

Jonas: Hey, bekomm das Bild auf das Display.

Jonas: Was wir mit drawcustom machen, ist noch

Jonas: ein Layer darauf, um Bilder zu generieren.

Andrej: Das heißt, es wird nicht mehr lange dauern, nehme ich mal an,

Thomas: Ja, finde ich klasse.

Andrej: wenn das ein bisschen fad aufhängt, dass das dann bei IO Broker und anderen

Andrej: Smart Home Systemen

Andrej: und vielleicht sogar eine autarke App dazu noch kommt.

Gabriel: stimmt. Apropos App, da haben wir jetzt auch ein bisschen mit dem Open Home Foundation Team gesprochen und

Gabriel: ich glaube, Link existiert noch keiner.

Gabriel: Aber es gibt für Apple-Geräte, wo man ja zumindest auf dem iPhone und iPad und so weiter,

Gabriel: der Safari-Browser generell keinen Bluetooth unterstützt, da wird es demnächst auch eine dedizierte App dafür geben.

Gabriel: aber währenddessen, also man kann

Gabriel: den

Gabriel: Link, bzw. den QR-Code, der auf dem Display

Gabriel: ist, auch unter iOS

Gabriel: tatsächlich benutzen und

Gabriel: mit dem Display interagieren. Dafür

Gabriel: muss man aber den Umweg gehen und

Gabriel: den Bluefy-Browser

Gabriel: installieren, so glaube ich heißt der, oder?

Jonas: Genau, der Bluefy-Browser.

Andrej: Habt ihr wahrscheinlich dokumentiert bei euch.

Jonas: Darüber kann man es dann auch direkt...

Jonas: Steht ganz oben auf der Webseite.

Jonas: Kommt auch als Fehlermeldung, wenn man es dann falsch macht.

Andrej: Ich nehme an, aus Gründen.

Thomas: Aber interessant, dass es da einen Unterschied gibt,

Jonas: Ja,

Thomas: obwohl ja eh die Safari

Thomas: Rendering oder

Thomas: Engine da im Grunde

Thomas: jedem Browser auferlegt wird noch.

Jonas: ich möchte

Jonas: auch nicht wissen, wie sie es geschafft haben, die

Jonas: Bluetooth noch in einem Sinne heranzuspengeln.

Jonas: Das wird

Jonas: wahrscheinlich nicht einfach gewesen. Aber es funktioniert

Jonas: und das ist was für uns

Jonas: was

Thomas: Sehr cool. Ja, auch schön, dass das alles offen ist

Thomas: und dass ihr das so designt habt,

Thomas: dass das überall integriert werden kann, weil dann lohnt sich

Thomas: natürlich auch die, ich nenne es mal Investition,

Thomas: gutes Tooling drumherum

Thomas: zu bauen, weil das halt einmal und dann

Thomas: geräteunabhängig ist, also soweit

Thomas: es halt eben geht, soweit die

Thomas: Hersteller da mitmachen,

Thomas: finde ich gut.

Andrej: Ja, aber überleg mal,

Andrej: das ist schon echt verdammt viel Arbeit, so ein Projekt so seamless zu machen.

Andrej: Also ohne, dass der Endnutzer jetzt die ganzen Technik darunter verstehen muss.

Andrej: Jetzt unabhängig von der Technik, die er implementiert hat mit

Andrej: dem Pairing-Prozess, der ja auch noch verbessert werden soll,

Andrej: aber auch allein die Doku, ich sehe, alle paar Wochen gucke ich auf die Webseite,

Andrej: hat sich dieser Kalkulator schon wieder

Andrej: verändert und ist jetzt schon wieder nutzerfreundlicher.

Andrej: Wenn man nicht mehr die technischen

Andrej: Spezifikationen wissen muss, ist das jetzt

Andrej: der nRF, ist das das, dies, jenes.

Andrej: Das ist schon echt spannend.

Andrej: Die

Jonas: ich langsam lernen

Jonas: musste, so hey, man muss das Ganze auch

Jonas: in dem Sinne, jetzt weg von der technischen Seite

Jonas: auch so einfach verständlich machen

Jonas: deswegen habe ich ja zum Beispiel auch bei den, es gibt so eine Seite

Jonas: da steht so, hey welche Geräte kann man kaufen, einfach die

Jonas: Bluetooth-only Geräte sind natürlich jetzt

Jonas: aktuell und ich gebe einfach ganz oben, weil ich möchte so

Jonas: hey, damit hast, willst du die beste Nutzererfahrung

Jonas: haben, kauf am besten die, mit den anderen

Jonas: kannst du es auch machen, aber wenn möglich, kauf am besten

Jonas: die, weil die einfach neben seinen niedrigeren

Jonas: Akkuverbrauch haben, ohne es so groß zu erklären

Jonas: so hey, das ist Bluetooth und das hat diesen

Jonas: Mikro-Controller und der hat diesen Stromverbrauch einfach zu sagen,

Jonas: hey, kauf das, das wird am besten funktionieren.

Andrej: Info kann man ja irgendwie in irgendeiner

Andrej: Form da lassen, aber die sollte halt nicht

Andrej: das Omnipräsente sein, weil das erschlägt, glaube

Jonas: Ja,

Andrej: ich, die Leute, die halt einfach nur ein

Andrej: E-Paper-Display haben wollen.

Jonas: ja.

Andrej: Eine Frage, die ich einfach relayen möchte

Andrej: vom

Andrej: Home-Assistant-Meetup

Andrej: beim Olli, bei Rewe Digital

Andrej: war, ich habe so ein

Andrej: Also ich habe so ein Remarkable, dieses E-Paper-Tablet.

Andrej: Kann ich das da auch drauf installieren?

Andrej: Und da habe ich innerlich ein bisschen die Augen gerollt,

Andrej: aber habe mich auch total geärgert über die Reaktion,

Andrej: weil der weiß es halt nicht.

Andrej: Ach, du hältst es auch hoch, Gabriel, hast es auch.

Gabriel: Ja.

Andrej: Läuft da schon ein Open-Display drauf?

Gabriel: Nee, noch nicht.

Gabriel: Ich habe es tatsächlich auch

Andrej: Noch nicht.

Gabriel: letztens erst wieder

Gabriel: mal aktiviert für irgendwie

Gabriel: einfach nur so als PDF-Viewer.

Gabriel: ich

Andrej: Aber da die Technik, das ist halt Android, soweit ich weiß.

Gabriel: glaub da

Gabriel: ich

Gabriel: glaub auch

Gabriel: es ist wahr, also ich hab da auch schon mal

Jonas: Aber

Gabriel: vor Jahren, als ich es noch aktiv benutzt hab, irgendwie

Gabriel: so Custom-Zeugs installiert

Gabriel: aber das war immer ein Pain, weil bei jedem Update

Gabriel: hat es das gewiped und man muss

Gabriel: es neu machen und irgendwann war es

Gabriel: es mir nicht mehr wert und das Ding

Gabriel: spricht auch oder lädt auch nicht mal mit

Gabriel: irgendwelchen Power-Delivery-Zeugs, wenn es mal

Gabriel: leer wird, dann

Gabriel: will es über ein normales USB-C

Gabriel: gar nicht mehr laden, man muss noch ein uraltes

Gabriel: USB-C auf USB-A und auch nur

Gabriel: an einem PC, der wenig Strom gibt,

Gabriel: laden und

Gabriel: das ist, ähm, vielleicht

Thomas: Das

Gabriel: haben sie es bei diesem, äh, ganz

Andrej: Das ist Experience.

Gabriel: neuem, ganz teuren Ding da,

Gabriel: vielleicht haben sie es da verbessert, aber das

Gabriel: habe ich nicht und, äh, habe ich auch nicht vor,

Gabriel: mir anzuschaffen.

Gabriel: Das

Jonas: zu dem, was

Jonas: unterstützt wird, ich glaube, auf dem Remarkable weiß ich jetzt

Jonas: noch nichts, aber Paulus hat sich mal,

Jonas: der hat sich, glaube ich, immer so ein großes E-Paper

Jonas: Design Display gekauft und hat sich da einfach eine App

Jonas: vibecoded, die das dann dadurch

Jonas: unterstützt hat. Also das kann ich auch nur

Gabriel: war noch das

Jonas: im,

Gabriel: ganz, ganz erste WiFi-Protokoll, oder?

Andrej: Nochmal, das hab ich nicht ganz verstanden.

Jonas: ja, das war noch ein bisschen ein anderes Produkt.

Andrej: Was hat Paulus gemacht?

Jonas: Er hat sich für, er hat so ein

Jonas: Android-basiertes E-Paper Display gehabt und hat sich

Jonas: einfach eine App vibecoded, um eben, dass das

Jonas: Open Display über WLAN spricht, also

Jonas: WLAN, vielleicht haben wir noch nicht angesprochen, können

Jonas: wir auch machen. Kommt jetzt langsam,

Jonas: auch ist in Home Assistant noch nicht drin, aber

Jonas: das Präferierte wird immer Bluetooth sein, weil es

Jonas: weniger Strom verbraucht.

Andrej: WLAN ist halt dann praktisch, wenn du halt eh schon Stromkabel anhast.

Andrej: dann kann.

Jonas: Genau, bei

Jonas: Stromkabel, dann sollte WLAN, glaube ich,

Jonas: sogar ein kleines bisschen schneller noch sein.

Jonas: Aber da arbeitet auch gerade jemand aus der Community stark

Jonas: dran, dass es bald auch

Jonas: für alle verfügbar sein wird.

Andrej: Ich nehme an, diese

Andrej: vibecodete App ist halt nur privat für ihn

Andrej: oder ist das auch irgendwas Offizielles, was ihr im Repo

Andrej: irgendwo habt?

Jonas: Ich glaube,

Jonas: die hat der veröffentlicht, aber ich weiß nicht, ob sie

Jonas: noch funktioniert, aber generell

Jonas: so, wenn jemand was Vibe-Coden möchte,

Jonas: dafür gerne. Meine Empfehlung

Jonas: immer, gebt so viel Kontext wie möglich

Jonas: so ladet, keine Ahnung, einmal die Firmware runter,

Jonas: ladet PWA Open Display runter,

Jonas: ladet die Webseite runter, einfach

Jonas: dass die Agenten genügend Kontext

Jonas: haben, weil wir nutzen natürlich jetzt auch,

Jonas: ich nutze auch Agenten viel für die Firmware-Entwicklung,

Jonas: aber es ist euch auch immer wichtig, dass sie

Andrej: Ja,

Jonas: Kontext haben, genau,

Jonas: deswegen ladet euch, gebt ihnen so viel Kontext wie möglich,

Jonas: macht es dem Agenten und euch deutlich

Jonas: leichter.

Andrej: meine Erfahrung

Andrej: ist auch, die Repos runterladen ist zehnmal

Andrej: einfacher, als den Agenten dann online

Andrej: researchen zu lassen, weil

Andrej: bei den Dokus habt ihr dann halt

Andrej: meistens noch Markdown-Dateien, die die doch

Andrej: besser parsen können, als irgendwelchen HTML

Andrej: mit ganz viel Knümm-Blüm-Brumm-Brumm

Andrej: und das funktioniert wesentlich besser, wenn alles

Andrej: lokal ist und das ist auch ein bisschen schneller.

Gabriel: Mir hat das eben auch schon öfters passiert,

Gabriel: ähm, dass, äh,

Gabriel: dass es vergessen hat, dass ich das tatsächlich auch

Gabriel: lokal hatte und dann ist er über das, äh,

Gabriel: GitHub-CLI-Tool

Gabriel: für jede

Gabriel: einzelne Datei aus dem Repo

Gabriel: immer mit einer Request hingegangen

Gabriel: und wollte es sich da Stück für Stück

Gabriel: aus dem Netz holen.

Thomas: dauert.

Gabriel: Das war ein bisschen

Andrej: Dann holt er sich das JSON, dann sieht er

Gabriel: unangenehm.

Andrej: da ist ein Link, dann holt er sich das JSON von dem

Andrej: Link, dann holt er sich das JSON von dem nächsten Link

Andrej: und dann, wenn du dich

Gabriel: Ja.

Andrej: eingeloggt hast, rennst du ins Rate-Limit rein.

Andrej: Nicht, dass ich das wüsste aus Erfahrung,

Andrej: aber das war letzte Woche so.

Jonas: Hätte ich die Woche auch schon.

Andrej: Das heißt, ihr nutzt

Andrej: auch KI für die Weiterentwicklung bei dem Thema?

Jonas: Genau, und vielleicht,

Gabriel: Also, ja,

Gabriel: in Maßen.

Gabriel: Also drüber schauen sollte man definitiv,

Jonas: man

Gabriel: weil ich glaube, dass es bei dir oder

Gabriel: anderen Contributoren schon öfters

Gabriel: passiert, zumindest bei der Firmware.

Gabriel: Das, was wir vorhin auch schon angesprochen haben,

Gabriel: die Agenten tendieren dazu,

Gabriel: gerne da mal einen unnötigen Frame-Buffer einbauen zu wollen.

Gabriel: Das ist uns auch schon öfters passiert.

Jonas: sollte halt immer noch mal

Jonas: einen Blick, also ich nutze das für die

Jonas: Firmenentwicklung tatsächlich jetzt auch viel, aber ich schaue

Jonas: natürlich immer nochmal drüber, weil manchmal

Jonas: es kommt vollkommener Schwachsinn raus

Jonas: und manchmal wird auch einfach die

Andrej: Ja,

Jonas: Architektur sinnloserweise komplett

Jonas: umgebaut und es wird so ein Workaround für was

Jonas: gemacht, was mir eigentlich schon vorgesehen

Jonas: wäre. Und genau was

Jonas: ich auch empfehlen würde, wenn man wirklich, wenn

Jonas: jemand die Firmware-Entwicklung machen möchte und mit dem ARC

Jonas: entwickeln möchte, testet auch

Jonas: den Strom, den das Display

Jonas: verbraucht, weil das ist auch ein wichtiger Aspekt. Das muss ich

Jonas: auch immer prüfen, wo ich jemanden release.

Jonas: Da gibt es tatsächlich auch Geräte wie den Power Profiler 2 von Nordic, das ist ein schönes Gerät, kostet 200 Euro, aber ist immer noch günstig für das, was es macht. Da kann man nämlich dann das Display anschließen, das stellt

Jonas: die Stromversorgung für das Display her und man kann dann eben sehr, es hat eben eine sehr hohe Abtastrate, man kann eben den Stromverbrauch dann auch, auch wenn er sehr dynamisch ist, dann sich gut ansehen und auch sehen, über der gewissen Zeit, wie viel Strom wird verbraucht.

Jonas: Das heißt, für die Firmware-Entwicklung, wenn ihr auch wirklich schauen wollt, dass es niedrigen Strom verbraucht, schaut bitte auch darauf,

Jonas: dass ihr das dann auch einmal davor testet, genau.

Andrej: das finde ich super

Andrej: spannend, weil, klar, Softwareentwicklung,

Andrej: KI, dass man drüber gucken soll, okay.

Andrej: Bei Hardwareentwicklung,

Andrej: dass man die Hardware noch flashen muss,

Andrej: dass man die testen muss, dass man die Knöpfe drücken muss

Andrej: oder was auch immer man halt hardwaretechnisch hat,

Andrej: Aber dann noch den Strom zu verbrauchen, weil die Software blöd programmiert sein kann, dass die halt mehr Strom verbraucht, ist einfach, ja, muss man einfach machen.

Andrej: Gerade bei so kleinen Batteriebetrieben in Geräten.

Jonas: Das ist ja, würde ich sagen, auch eine der Hauptschwierigkeiten bei so einer Firmware, ist ja der Stromverbrauch, weil keine

Jonas: Firma von ESP, glaube ich, kriegt jetzt auch jeder, ihr kriegt auch jeder einfach mal, würde ich sagen, so

Jonas: relativ einfach hinüber, wenn es dann darum geht, so hey, du möchtest wirklich so viel Strom, so wenig Strom wie möglich verbrauchen, das ist das normalerweise eine Besonderheit, weil da kommt es ja auch teilweise darauf an, ob man ungenutzte Pins, dürften zum Beispiel auch nicht den falschen Zustand haben,

Jonas: nur es kommen teilweise ein paar Milliampere dazu

Jonas: und da muss man,

Jonas: sollte man auch ein bisschen Systemverständnis

Jonas: haben, weil die KI-Lösung,

Jonas: die KI-Vorschläge sind meistens nicht wirklich

Jonas: zielführend, ehrlich gesagt.

Jonas: Okay, machen wir das Advertising-Intervall rundengst.

Jonas: Das wird jetzt aber gar nicht funktionieren,

Jonas: weil das sind so viele, das ist kein Faktor

Jonas: 1000 für alles eigentlich sein sollte, da wird ein bisschen

Jonas: was daran tunen, es nichts bringen.

Jonas: Also ich kann

Jonas: jedem, der sich dafür zählt, es nur empfehlen zu machen,

Jonas: aber wirklich schau, dass ihr den

Jonas: Stromverbrauch auch messt, was wirklich interessant

Jonas: das zu machen.

Andrej: Ja,

Jonas: Ich habe dann auch recht früh angefangen

Jonas: mit einer

Jonas: früheren Webseite. Von mir habe ich so ein paar

Jonas: Low-Power-Sensoren gebaut. Deswegen wusste

Jonas: ich in dem Sinne schon, worauf ich mich einlasse, wenn ich

Jonas: für niedrigen Stromverbrauch entwickeln

Jonas: möchte.

Andrej: und automatisch das zu machen, ist natürlich schwierig.

Andrej: Also so einen Testaufbau zu machen, wo du dann die neue Firmware Flash, die Profilen lässt, die zu den anderen Daten vergleichst, das zu automatisieren, das ist glaube ich schon,

Jonas: Da

Jonas: habe ich jetzt auch ehrlich gesagt keinen

Jonas: vollkommenen Loop, wo ich jetzt jemanden

Jonas: sagen könnte, welche Weize kommen wahrscheinlich eh nicht

Andrej: ja,

Jonas: wirklich sinnvoll raus. Da schaue ich halt einfach selber

Jonas: und ich meine, irgendwann erkennt man auch

Jonas: am, weil man sieht ja nicht so einen Stromverbrauch jetzt als

Jonas: eine Zahl ist und wie auf einem

Jonas: Oszilloskop, wo es durchläuft,

Jonas: Stromverbrauch über die Zeit. Das heißt, man sieht jetzt schon an einem

Jonas: Stromverbrauchsprofil teilweise schon manchmal so,

Jonas: hey, was hast du falsch gemacht oder wo

Jonas: hapert es gerade dran? Ist es gerade

Andrej: krass.

Jonas: so, dass du zu oft aufwachst oder liegt es

Jonas: daran, dass du, keine Ahnung, irgendwas, einen Pin falsch

Jonas: konfigurierst und einfach Strom verbrauchst?

Thomas: Und es ist auch nicht so einfach, wie nur zu gucken,

Thomas: weiß ich nicht, irgendwie CPU

Thomas: zyklen oder irgendwie sowas zu messen,

Thomas: weil es gibt eben noch andere Faktoren, die

Thomas: den Stromverbrauch beeinflussen können.

Jonas: Genau,

Andrej: Ja, wie er sagte, die Pins, ne?

Jonas: die

Jonas: externe

Jonas: Hardware.

Jonas: Zum Beispiel bei den ePaper-Displays ist es ja auch

Jonas: so, die willst du ja eigentlich

Jonas: nochmal komplett per Hardware auch abschalten.

Jonas: Das ist nicht so, dass du jetzt nur ein Sleep-Modus setzt und du willst,

Jonas: tatsächlich die Stromversorgung komplett trennen.

Jonas: Wenn du die Stromversorgung für den komplett trennst,

Jonas: musst du aber auch die Pins zur Ansteuerung

Jonas: in den richtigen Status setzen, weil da sind so

Jonas: ESD-Dioden drin, aber wenn du jetzt zum Beispiel

Jonas: die Pins nicht richtig setzt, dann hast du

Jonas: Leckströme durch die Dioden hinter dir, die auch wieder

Jonas: den Akkuverbrauch ruinieren.

Jonas: Das heißt, es ist teilweise auch

Jonas: ein bisschen Systemverständnis,

Jonas: dann auch wie bestimmte Dinge interagieren,

Jonas: sollte man auch beachten, weil es

Jonas: manchmal nicht so straightforward ist, man sagt,

Jonas: okay, keine Ahnung, ich habe jetzt weniger CPU-Zyklen,

Jonas: das bringt in den meisten Fällen, würde ich mal sagen,

Jonas: da nicht wirklich was, weil die CPU läuft

Jonas: sowieso nur dann, wenn du sie brauchst

Jonas: und ob es jetzt ein paar Millisekunden länger oder mehr läuft,

Jonas: dann macht es viel mehr aus, wenn du jetzt irgendwas hast

Jonas: oder ein Buzzer, wenn du den in den falschen Zustand

Jonas: stehen lässt, dann braucht der auch viel Strom, also das

Jonas: kommt eher auf die Hardware an, die du extern noch hast

Jonas: und die Pins und natürlich auch die Software

Jonas: intern, also wenn du in den Sleep-Modus kommst

Jonas: oder beim nRF in den

Jonas: normalen Sleep-Modus, aber ja.

Andrej: Ja, und zudem kannst du ja auch natürlich Hardware-Bugs haben, ne?

Andrej: Also das darf man ja auch nicht vergessen, du kannst ja auch

Andrej: Hardware-Probleme haben, vor allem mit externen

Andrej: Komponenten, wenn du die, wenn du es selber zusammengelötet hast.

Andrej: In eurem Fall jetzt nicht so der Fall, ne?

Andrej: Aber das da halt,

Andrej: ja, muss man halt in die Datasheets der jeweiligen

Andrej: Produkte,

Andrej: CPUs, Produkte etc. reingucken und

Andrej: dann, oder die KI reingucken lassen.

Andrej: Wie hilfreich die da ist, ist schwierig.

Jonas: Und es

Jonas: kann

Jonas: tatsächlich auch sein, dass es leider auch so,

Jonas: zum Beispiel beim Waveshare hat ihr einen Photopainter

Jonas: und da ist es so, da haben sie

Jonas: das Layout von den Schaltplänen

Jonas: in dem Sinne ein bisschen suboptimal

Jonas: gemacht und da ist es so, dass

Jonas: was falsch verbunden ist, das heißt, man bekommt eine

Jonas: Komponente nicht in einem niedrigen Strommodus,

Jonas: das heißt, dieses Ding wird egal, welche

Jonas: Software draufsteht, immer eine schlechte Akkulaufzeit

Jonas: haben, auch wenn du die ganze Zeit schlafen willst, weil einfach eine

Jonas: externe Komponente per Hardware falsch

Jonas: verbunden ist, das heißt, da ist auch immer

Jonas: sehr wichtig, dass die Hersteller auch

Jonas: darauf achten, dass ihr Zeug auch wirklich für niedrigen Strom

Jonas: auch getestet ist und nicht nur theoretisch

Jonas: Software, können wir das auch nicht mal gemacht haben. Hey, okay, wir haben

Jonas: es jetzt auch mal gemacht und haben es auch gemessen.

Jonas: Es ist auch niedriger Stromverbrauch, weil da gibt es auch

Jonas: manche Hardware-Bugs, die man leider nicht beheben kann.

Jonas: Und auch bei Displays

Jonas: kann es ja da auch passieren,

Jonas: wenn man Displays falsch anschaut,

Jonas: kann man die auch abrauchen. Habe ich auch schon hinbekommen.

Andrej: Ach echt?

Thomas: Wie

Jonas: Dann, ja,

Jonas: das riecht man tatsächlich auch, wenn man dann

Jonas: an dem Display riecht, dann riecht man ein bisschen Verbranntes.

Jonas: Ich habe es tatsächlich schon mal geschafft, eins

Jonas: abzurauchen. Wird

Thomas: groß ist der Friedhof?

Jonas: tatsächlich

Jonas: nicht so groß. Es waren nur

Jonas: vielleicht zwei, aber

Jonas: bei denen, ich habe hunderte

Jonas: bis tausende an Displays, da macht es jetzt,

Jonas: war es auch zum Glück keine super teure,

Jonas: ich meine, es gibt ja zum Beispiel jetzt auch von

Jonas: Seeed diesen großen Bilderrahmen,

Jonas: so 13,3 Zoll, das wäre bitter gewesen,

Jonas: wenn der abgeraucht wäre, weil das Display auch

Jonas: sehr teuer ist, aber das war ein kleines, das waren glaube ich

Jonas: 4 Zoll Display, das kann jetzt auch nicht

Jonas: ein Zehner gekostet, das kann man auch gut verkraften.

Andrej: Ja,

Andrej: das ist dann der Magic Smoke, das ist dann

Andrej: die Erfahrung einfach, die dazugehört bei Hardware, ne?

Jonas: Ja,

Jonas: und vielleicht

Jonas: auch noch mal wichtig zu sagen, wenn ihr das Seeed

Jonas: eher ein Treiberboard nehmt und

Jonas: eine Batterie bestellt, die zwar einen richtigen Stecker hat, schaut

Jonas: bitte auf die Polarität, Seeed nutzt, würde ich mal

Jonas: eher unübliche Polarität und das haben

Jonas: schon viele. Ich glaube, es ist eine

Jonas: Sicherheit drin, dass das Board nicht direkt

Jonas: abraucht, aber prüft die Polarität, weil

Jonas: wenn ihr eine Batterie auf Amazon kauft, ist die

Jonas: vermutlich falsch rum. Man kann

Thomas: Das

Jonas: mit einer Pinzette dann die Polarität am Stecker ändern,

Jonas: aber schaut darauf.

Andrej: Ja, die Erfahrung habe ich auch gemacht, dass

Andrej: wenn du Batterien kaufst oder Akkus.

Andrej: Das Kabel heißt es nicht unbedingt.

Andrej: Also die Kabelfarbe ist nett,

Andrej: aber sie ist definitiv nicht das,

Andrej: was sie unbedingt wirklich ist.

Andrej: Also Multimeter rein und mal durchmessen,

Andrej: ob es Plus oder Minus gibt.

Jonas: Oh, das hatte ich auch bei dem

Jonas: DC-DC-Konverter aus China, da

Jonas: haben die tatsächlich, da war dann

Jonas: schwarz plus und rot minus und das,

Andrej: Ja,

Jonas: naja, das

Andrej: ich habe so das ESPuino-Projekt gemacht.

Jonas: war bitter.

Andrej: Das ist so eine Toniebox-Nachmache,

Andrej: also so eine kleine Lautsprecherbox mit NFC.

Jonas: Ja.

Andrej: Und da steht das auch überall auf jeder zweiten Seite.

Andrej: Polarität prüfen, Polarität prüfen, Polarität prüfen.

Andrej: Aus vielen Gründen, glaube ich.

Andrej: Und es kann ja sein, dass sich eine Hardware-Charge

Andrej: ändert,

Andrej: also kurz eine andere Produktion drin war.

Andrej: Und dann hatten die das Kabel vielleicht andersrum drin

Andrej: und wurde es vergessen.

Andrej: Mensch, macht das ja immer noch, diese

Andrej: schwierigen Stecker.

Andrej: Das darf man auch nicht vergessen.

Andrej: Und dann kann ja mal schnell passieren.

Andrej: Das

Jonas: Wo du gerade Hardware-Charge

Jonas: ändern ansprichst, wenn ihr

Jonas: jetzt euch zum Beispiel Solum-Displays

Jonas: kaufen möchtet,

Jonas: vor allem die Zuhörer,

Jonas: bitte beachte das bloß, weil

Jonas: ein bestimmter Name draufsteht, heißt nicht,

Jonas: dass unbedingt das drin ist, was andere darin gesehen

Jonas: haben. Das ist noch mal mehr

Jonas: bei so chinesischen Displays, da hatten wir es teilweise

Jonas: schon bei chinesischen, dass sich drei Leute drei Displays

Jonas: gekauft haben und jedes eine andere Hardware-Revision

Jonas: war. Das heißt, bitte

Jonas: seid da vorsichtig, weil es muss nicht

Jonas: unbedingt das drin sein, was draufsteht.

Jonas: Teilweise ist was drin, ist auch nicht kompatibel,

Jonas: Weil es ist leider so, dass man bei manchen neueren

Jonas: Mikrocontrollern auch den

Jonas: Hardware-Lock reinpacken kann, dass man die nicht

Jonas: reflashen kann, auch nicht, wenn man sich direkt damit

Jonas: verbindet. Das heißt, es ist

Jonas: immer die Gefahr, wenn man sich ein Display

Jonas: sucht, was man reflashen möchte, dass es gar nicht geht,

Jonas: weil irgendein Bit gesetzt wurde, was

Jonas: das Ganze unmöglich macht.

Thomas: heißt, du erkennst das nicht mehr?

Andrej: ist natürlich wiederum mehr...

Andrej: Sorry, Thomas, mach das erstens.

Thomas: Das heißt, du erkennst das nicht mehr

Thomas: aufgrund von irgendwelchen Revisionsangaben

Thomas: auf dem Board? Wow.

Jonas: Nein.

Jonas: Also bei dem chinesischen war es so, da stand

Jonas: bei allen das Gleiche draußen drauf,

Jonas: aber was anderes innen drin. Und bei Solum

Thomas: Der wilde Osten.

Jonas: ist es auch so,

Jonas: da gibt es

Jonas: ein Display, was unter dem gleichen Namen

Jonas: verkauft, wenn es einen anderen Mikrocontroller drin hat,

Jonas: je nachdem, wann du es kaufst, oder wir

Jonas: vermuten, wann man es kauft, wir wissen es ja auch nicht,

Jonas: wir haben ja auch nicht alle Displays, die es auf dem Markt gibt,

Jonas: da sind auch nur Vermutungen was drin, das heißt,

Jonas: wenn mich jemand auf Discord fragt,

Jonas: hey, was ist denn mit dem Display, ja, ich vermute,

Jonas: es ist das, aber hundertprozentig sicher weiß ich es auch nicht,

Jonas: hundertprozentig sicher wüsste ich, wenn du es hinten aufmachst

Jonas: und mir ein Foto davon schickst, weil da sieht man

Jonas: einen Mikrocontroller,

Andrej: Noch mal ein Grund mehr für euch,

Andrej: mit Hardware-Herstellern zu sprechen,

Andrej: dass sie das verkaufen.

Jonas: genau, das ist auch

Jonas: ja, einer der Gründe, weil das ist,

Jonas: ich verstehe, dass es frustrierend ist, wenn Leute

Jonas: das posten und es ist was anderes drin,

Jonas: gerade nicht

Jonas: unterstützt,

Jonas: was will man damit machen, so zurückschicken

Jonas: sollte man es ja dann auch nicht, weil

Jonas: das ist ja auch unfair gegenüber, weil

Jonas: für den ursprünglichen Anwalt würde es ja

Jonas: funktionieren mit der Software des Herstellers, aber

Jonas: für was anderes halt dann nicht.

Thomas: Vielleicht,

Andrej: Weiß ich nicht, da sehe ich ein bisschen Zwiespalten,

Andrej: weil wenn du was kaufst,

Andrej: dann sollte eigentlich das drin sein, was du kaufst.

Andrej: Aber auf der anderen Seite gibt es halt,

Andrej: wenn der Hersteller sagt,

Andrej: das Produkt ist nicht für Open Display,

Andrej: dann kann er Hardware verbauen, die er unterstützt.

Andrej: Das können ja auch beide sein.

Andrej: Und dann wiederum ist er eigentlich im Recht.

Thomas: ja genau,

Thomas: wonach wird das definiert, was ein Produkt ist?

Jonas: Genau, das ist

Andrej: Ich

Thomas: Wahrscheinlich irgendwo anhand von Features

Thomas: und Äußerlichkeiten, nicht vom Inneren.

Thomas: Ist ja nicht alles

Thomas: für Bastler unbedingt ausgelegt.

Jonas: genau,

Jonas: mit denen in Access Point würde es ja

Jonas: auch komplett gleich funktionieren, würdest du ja keinen Unterschied merken,

Jonas: es ist nur, wenn du halt andere Firmware draufspielen möchtest,

Jonas: dass es halt dann natürlich einen großen Unterschied

Jonas: macht, was drin ist.

Andrej: meine, die gleiche Problematik hast du ja auch

Andrej: mit anderen Chips wie von Tuya und Co.

Andrej: Die ändern ja auch ständig ihre Sachen.

Jonas: Oh ja, ja.

Andrej: Das ist auch so ein Hersteller, den ich komplett meiden würde,

Andrej: auch wenn es da Reflashing-Tools und noch und nöcher gibt.

Andrej: Aber die haben ja auch, glaube ich, angefangen mit ESP32s.

Andrej: Dann haben die ihren eigenen Chip entwickelt, der PIN-inkompatibel war,

Andrej: aber eigentlich auch ein ESP32, aber nur rebranded.

Andrej: Dann gab es dann Leute, die das wiederum irgendwie hingekriegt haben.

Andrej: Und das macht keinen Spaß.

Andrej: Deswegen macht das schon total Sinn,

Andrej: einfach so ein Ding, was du klicken kannst, nehmen.

Andrej: Also wo du 100% sicher bist, das funktioniert.

Jonas: Vor allem bei solchen Herstellern,

Jonas: was für die Community gemacht ist, da gibt es ja auch

Jonas: ein Datenblatt dazu und wenn es eine Änderung gibt,

Jonas: gibt es oft meistens vernünftige Kommunikation von

Jonas: einer Änderung. Das ist ja auch das Schöne daran, dass man

Jonas: dann immer auch sicher sein kann, was drin ist.

Thomas: Eigentlich wäre es ja cool, wenn man über eure Webseite tatsächlich,

Thomas: ich sag mal, Kauflinks hätte. Also nicht unbedingt einen eigenen Shop, aber Kauflinks, wo ihr zum einen vielleicht ein paar Euro wenigstens durch Affiliate bekommen könntet, aber zum anderen, dass die Hersteller auch sehen, selbst wenn sie es nicht mit Open Display ausliefern,

Thomas: dass das der Use Case am Ende ist, damit die so ein Feedback bekommen.

Jonas: Wir haben tatsächlich schon Kauflinks

Jonas: für einige Displays da

Thomas: Ach schön.

Jonas: auf der Displayübersichtsseite.

Jonas: Ich bin nur, warum wir es auch gar nicht konventionell

Jonas: machen, ich bin halt immer ein bisschen vorsichtig mit

Jonas: Geld damit verdienen, weil sobald du halt Geld damit

Jonas: verdienst, kommst du halt im schlimmsten Fall in

Jonas: Haftungsproblematik rein. Das ist halt das, warum ich

Jonas: in dem Sinne aktuell auch immer,

Jonas: warum wir auch Spenden konsequent aktuell ablehnen,

Jonas: einfach weil wir nicht wissen, was dann rechtlich

Jonas: sonst auf uns zukommen würde.

Andrej: Ja, das öffnet direkt mal eine Kiste mit Gewerbeanmelden,

Andrej: liest das und vor allem, wenn ihr zu zweit seid,

Andrej: müsst ihr euch überlegen,

Andrej: wollt ihr das in eine Organisation packen

Andrej: und was für eine Rechtsform nehmt ihr dann und so weiter.

Jonas: Und vor allem auch bei mir,

Jonas: ich meine, ich habe ja aktuell noch einen anderen Beruf,

Jonas: das ist ja auch nicht so einfach, nur was nebenbei zu,

Jonas: also neben so nebenbei Geld zu verdienen.

Andrej: Kann ich voll verstehen.

Andrej: Das ist ein bisschen so wie der Entwickler von,

Andrej: wer war das denn?

Andrej: Wie heißt diese Finanzsoftware, die du nimmst, Thomas?

Andrej: Performance, wo du immer genutzt hast?

Thomas: Portfolio Performance

Andrej: Da kannst du so deine Aktiendaten reinpacken

Thomas: oder so?

Andrej: und

Andrej: ganz viele Leute schreiben in den Forum auch,

Andrej: ja, wir wollen dir was spenden, bitte, bitte.

Andrej: Du hast mir total geholfen.

Andrej: Ich habe wegen dir 1.000 Euro gewonnen.

Andrej: so, kein Bock, weil

Andrej: dann muss ich eure Issues tatsächlich

Andrej: lesen.

Andrej: Und so hat er halt die Freiheit zu

Andrej: sagen, nee, ich habe jetzt gerade einfach kein Zeitleben

Andrej: etc. und gut ist.

Andrej: Ich

Jonas: Ja, wo man uns tatsächlich auch gut

Jonas: am besten helfen kann, ist, wenn man einfach Feedback

Jonas: gibt, auch Negatives, so auch wenn was

Jonas: schlecht funktioniert, auch gerne uns melden, so

Jonas: wir wollen ja besser werden, wir wollen das für jeden

Jonas: auch so einfach wie möglich zu verwenden ist. Und wenn man

Jonas: Software entwickeln möchte, auch gerne, ich meine,

Jonas: wir haben jetzt auch mehrere Leute,

Jonas: die jetzt einfach mal uns geholfen haben, die Software zu entwickeln,

Jonas: auch teilweise richtig vieles weiterentwickelt

Jonas: haben auch, so gerne auch

Jonas: so helfen. Das hilft uns, glaube ich, am meisten.

Jonas: Und auch einfach weitergeben, was es uns gibt.

Jonas: Wenn es euch gefällt, wenn es

Jonas: funktioniert hat, gerne weitersagen.

Andrej: hoffe, dass der Podcast dabei ein bisschen hilft

Andrej: und wir haben ja ein paar Hörer

Jonas: Ja.

Andrej: von daher und die, die das dann weiter

Andrej: sagen und ich glaube bei YouTube ist es ja auch langsam

Andrej: angekommen, ein paar Leute haben es ab und zu

Andrej: mal vorgestellt. Ich weiß jetzt nicht, wie

Andrej: die Resonanz da war, aber

Andrej: ich denke mal, wenn es einfach ist, dann

Thomas: Gab es irgendwann so eine Welle, ne? Also nachdem

Thomas: du mir da quasi davon erzählt hattest

Thomas: und meintest, guck mal, hier liegt Hardware,

Thomas: da

Thomas: kam

Thomas: dann eine ganze Welle auf YouTube und

Thomas: sonst wo. Vielleicht auch Podcasts?

Jonas: Habt ihr es noch in keinem anderen Podcast?

Thomas: Ne?

Jonas: Im deutschen YouTube-Umfeld habe ich

Thomas: Ja.

Jonas: jetzt schon einige

Jonas: Videos gesehen. Aber ich denke

Jonas: mal, wo ich vermute, dass es vielleicht noch mal

Jonas: eine größere Welle gibt, ist zum einen jetzt natürlich

Jonas: nach dem Podcast und auch,

Jonas: wenn Sie das erste Produkt

Jonas: rausbringen, dass halt dann eben, wenn auch die

Jonas: Offizielle von Sie kommuniziert, so hey, das funktioniert,

Jonas: dann müsste sich dann auch mancher Leute denken, so hey, oh cool, das könnte ich

Andrej: Ja,

Jonas: benutzen und auch damit dann zum Projekt

Andrej: und wenn das

Andrej: vor dem Weihnachtsgeschäft tatsächlich noch reinkommt

Jonas: kommen.

Andrej: und die dunklen Monate

Andrej: im dunklen Keller mit

Andrej: Licht, weil

Andrej: E-Paper-Displays haben ja kein Licht,

Andrej: vertüttelt werden können in den dunklen Monaten

Andrej: und da bastel ich zumindest immer gerne,

Andrej: dann wäre das natürlich perfekt vom Timing her.

Jonas: Die haben kein

Jonas: Licht, also es gäbe ja an sich welche mit

Jonas: Frontlight, aber da haben wir ja noch, auch glaube ich

Jonas: noch keine, die supportet werden. Ich habe mir ein

Jonas: Treiberboard gekauft dafür, aber

Jonas: theoretisch gäbe es Frontlight, aber natürlich auch mit

Thomas: Es

Jonas: Batterie wieder schwierig.

Andrej: Ja, dann wieder die gleiche Problematik wie beim

Andrej: Touch, wann aktivierst du das

Andrej: und so weiter.

Jonas: Diese blinkenden LEDs, die ja

Jonas: viele Displays schon haben, die verbrauchen tatsächlich

Jonas: sau wenig Strom, also das kann man ruhig machen,

Jonas: ohne ein schlechtes, oder schlechter,

Jonas: oder wirklich signifikant schlechter Akku-Laufzeit zu

Jonas: haben und kann damit glaube ich auch

Jonas: recht gut benachrichtigen.

Jonas: Und manche haben auch einen Buzzer, also das ist jetzt auch

Jonas: mein Versuch, die nächsten

Jonas: Driverboards und Displays auch nochmal Buzzer

Jonas: reinzubringen, weil er kostet nicht viel

Jonas: reinzubauen, aber bringt, finde ich, auch einen guten

Andrej: Ich habe gerade

Jonas: Mehrwert.

Andrej: darüber nachgedacht, eigentlich wären die Dinge auch

Andrej: ein witziger Wecker.

Andrej: Also

Andrej: in Ruhezeit, jetzt kann man ja

Andrej: minütlich darstellen. Ist jetzt nicht so der

Andrej: Stromkiller, würde ich mal behaupten. Und

Andrej: ein Buzzer, ja, wenn man den kurz

Andrej: anmacht, der nervt halt, aber dann steht man

Andrej: da definitiv auf. Mach mal drei Knöpfe drauf

Andrej: für Sturm, Stopp oder was auch immer.

Andrej: Oder wie heißt das? Snooze, ne?

Andrej: Könnte man

Andrej: ja auch mal machen.

Jonas: Ja.

Jonas: Ich habe tatsächlich auch überlegt, ob man einen

Jonas: IR-Proxy noch reinbauen könnte für

Andrej: Oh.

Jonas: Ascenden, weil es braucht ja auch nicht viel Strom

Jonas: und wäre vielleicht nahe nützlich.

Andrej: Oh.

Andrej: Ja, klar, weil Infrarot,

Andrej: wenn du da immer Strom hast, dann ist es immer

Andrej: schwierig mit der Position des Geräts,

Andrej: je nachdem, was du jetzt steuern möchtest. Fernseher,

Andrej: Klimaanlage, Audio, Equipment.

Andrej: Und ich glaube, Thomas, du würdest dich richtig

Andrej: freuen über ein IR-Proxy, oder? Für deine

Andrej: Audio-Geschichten.

Thomas: rödelt.

Thomas: Ja.

Andrej: Ja, stell dir vor, du hättest so ein E-Paper-Display,

Andrej: kannst du einfach vielleicht an den Tisch

Andrej: einfach kleben und dann

Thomas: Ja, genau. Also das ist schon sehr gut.

Andrej: als

Andrej: Fernbedienung.

Thomas: Genau, weil so Heimkino ist so ein Ding,

Thomas: Da will man immer alles, was leuchtet, möglichst aus dem Raum oder zumindest aus dem sichtbaren Bereich

Thomas: bekommen, weil das alles ablenkt und reflektiert auf Leinwänden

Thomas: und das heißt, manche IR-Sensoren von den Geräten sind schwer erreichbar und dann die Fernbedienungen, die haben dann immer so ein Blaster in der Regel, dass du zusätzlich noch irgendwo ein Gerät anstecken kannst an den Hub per Cinch-Kabel oder so und dann können die die Signale weiterleiten.

Thomas: Aber es ist ja dann schon, die erste Hürde wäre,

Thomas: wie kriege ich das Signal zum Hub?

Thomas: Das ist bei den meisten dann Funk, aber ich will halt weg davon.

Thomas: Sehr spannend, das muss aber irgendwann nochmal aufmachen, die Tüte, weil Home-by-Home-Assistant hatte sich da ja was getan mit IR-Unterstützung und ich habe immer noch nicht mit rumgebastelt.

Jonas: Ich hatte tatsächlich die Idee dafür auch,

Jonas: wo ich gesehen habe, so, oh, jetzt supportet ja

Jonas: Home Assistant und IR, könnten wir vielleicht auch mal

Jonas: das Spaß jetzt einfach bei uns auch supporten.

Jonas: Aber muss noch gemacht werden, aber ich denke,

Jonas: das wäre durchaus möglich und

Thomas: Sehr gut,

Jonas: wir sind ja auch mit zusätzlicher Hardware

Jonas: relativ flexibel, das heißt sollte in Zukunft irgendwie

Jonas: keine geile Hardware, die man auch in batteriebetriebenen

Jonas: Geräten haben wollen würde, könnten wir die auch

Jonas: sozusagen noch mit reinbauen

Jonas: für die Displays,

Thomas: irgendwann ist der Akku größer als das Display.

Andrej: Ich sehe schon die

Andrej: E-Paper-Fernbedienung.

Andrej: Das Schlimmste von allem.

Andrej: Ein Touchscreen, der kein haptisches Feedback gibt.

Andrej: Nicht lesbar ist, weil

Andrej: kein Licht oder vielleicht doch.

Thomas: Ja, aber bei dem Display, bei dem Solum, was ich jetzt gerade vor mir habe und leider nicht in die Kamera zeigen kann,

Andrej: Was

Thomas: da ist ja auch im hinteren Bereich, wo der Akku ist, eigentlich auch noch ein bisschen Platz.

Thomas: Also das nimmt ja nicht die gesamten Außenmaße ein.

Thomas: Da könnte man ja auch potenziell einen größeren Akku noch verbauen.

Thomas: So als Hersteller.

Thomas: Ach,

Jonas: wobei die

Jonas: eigentlich glaube ich auch relativ lange halten, noch nicht so

Jonas: viele Display-Updates, weil es halt Farb-Displays sind

Jonas: also vier Farb-Displays, aber ja

Jonas: glaube ich könnte man auch, ich habe schon manche gesehen

Jonas: die sich bei OpenEPaperLink vielleicht ein LiPo reingebaut

Jonas: haben ins Display,

Andrej: haben die eingebaut?

Jonas: sich ein LiPo-Akku

Jonas: reingebaut haben anstatt den Knopfzellen

Andrej: Nicht schlecht. Dann hält es natürlich ordentlich lange.

Jonas: Da

Jonas: muss man mal bedenken, die Dinger

Jonas: laufen wirklich auf 3 Volt

Jonas: und nicht auf 3,7 Volt, so nicht 3,7 Volt

Jonas: anschließend, dann ist es sehr schnell kaputt,

Jonas: weil er keinen Vorregularsatz hat.

Jonas: Gibt ja Möglichkeiten, das Ganze, die Spannung zu

Jonas: verhandeln.

Andrej: Ich sag mal so, wenn man da

Andrej: Fragen hat, dann einfach in den Discord gehen,

Andrej: weil da habe ich gesehen, dass der relativ aktiv ist.

Jonas: Ja,

Andrej: Der Paulus ist ja auch da vor Ort gewesen.

Jonas: genau so.

Jonas: Wenn ihr Fragen habt, immer gerne uns auf Discord fragen,

Jonas: das sind wir am besten erreichbar.

Jonas: Versuchen wir auch schnell zu antworten.

Gabriel: Apropos Solm, weil es gerade wieder angesprochen wurde,

Gabriel: eine Funktion von dem Solm haben wir noch gar nicht erwähnt.

Gabriel: Die

Gabriel: haben nämlich auch einen quasi NFC-Tag eingebaut,

Gabriel: den man über entweder die Website

Gabriel: oder jetzt mittlerweile auch Home Assistant beschreiben kann,

Gabriel: von der Ferne aus.

Andrej: Da ist ein Tag eingebaut, okay.

Gabriel: Also der ist ein bisschen blöd platziert oder ich weiß nicht, ob es die Antenne ist, also

Gabriel: es ist ein bisschen frickelig, den immer zu erwischen, aber

Gabriel: man kann ihn über die BLE-Tester-Website beschreiben.

Gabriel: Und man kann ihn tatsächlich auch, das habe ich auch eingebaut,

Gabriel: es gibt in der Custom-Integration jetzt auch eine Action, mit der man entweder

Gabriel: zum Beispiel einen Link oder

Gabriel: eine V-Card oder auch den als Home-Assistant-NFC-Tag beschreiben kann.

Gabriel: also ich nutze zwar selber keine

Gabriel: NFC-Tags in Home Assistant, aber

Gabriel: es wird funktionieren, wenn man den nämlich dann mit der

Gabriel: Companion-App scannt, kann man

Gabriel: dann auch dadurch irgendwelche Aktionen

Gabriel: auslösen. Der wird dann automatisch hinzugefügt,

Gabriel: wenn er nicht in der

Gabriel: Home-Assistant-Instanz

Gabriel: drinnen ist.

Thomas: das ist nett.

Jonas: Und er erkennt

Jonas: sozusagen auch selbst, wann er gescannt

Jonas: wurde und meldet es auch zurück, theoretisch.

Andrej: Das ist ein bisschen so der Knopf für Arme.

Jonas: Ich glaube, das ist noch nicht in der Home Assistant drin.

Andrej: Also ich finde immer Knopfen bessere Interaktion,

Andrej: weil du brauchst kein Gerät, kein Handy.

Andrej: Aber wenn das Display keinen Knopf hat,

Andrej: dann kann man dadurch trotzdem eine Aktion starten lassen,

Andrej: Radio spielen lassen oder was auch immer man noch machen möchte.

Jonas: Was ich damit auch gemacht habe,

Jonas: wenn ich auf Messen gehe, also privat

Jonas: ist nicht für die Arbeit, dann nehme ich auch immer ein paar Displays mit

Jonas: und gebe die Visitenkarten raus.

Jonas: Und da speichere ich meine Kontaktdaten immer mit meinem NFC-Tag

Andrej: Das ist smart, ey.

Jonas: drin.

Jonas: Und ich zeige dann den Leuten auch gleich

Jonas: so, hey, ich möchte dir selber einmal updaten, weil dann sehen sie

Jonas: halt so, hey, es ist nicht so, du musst jetzt irgendwie

Jonas: dir einen Access-Point aufbauen

Jonas: und so weiter, sondern einfach einmal QR-Code scannen,

Jonas: zack, Daten auf dem Display.

Andrej: Hast du so einen Spender, so einen Dispenser für deine E-Paper-Displays?

Andrej: So wie so ein PEZ.

Jonas: Tatsächlich

Jonas: noch nicht, müsste ich bauen.

Jonas: Ja, wäre gar keine so schlechte Idee.

Andrej: Der Jeff Geerling hat mal

Andrej: einen Raspberry Pi Dispenser gebaut.

Andrej: Das war schon ein paar Jahre her, aber ich glaube,

Andrej: das wird bei der heutigen Economy bei den

Andrej: Raspberry Pi Preisen nicht funktionieren.

Gabriel: Ciao.

Andrej: Aber

Andrej: ja, bei der ePaper Dispenser zwischen

Andrej: 2 und 5 Euro kann man das schon machen.

Jonas: Ja,

Andrej: Das heißt, das große und das kleine

Jonas: stimmt.

Andrej: Display, die Solum-Dinger,

Andrej: 3,4 und 1, irgendwas,

Andrej: die haben NFC-Tags drin,

Andrej: die man beliebig beschreiben kann

Andrej: und auch in Home Assistant integrieren.

Jonas: Genau, ja. Also bei

Jonas: Solum ist es ja so, es gibt ja

Jonas: also von den Markern

Jonas: gibt es ja die M2 genannt, das sind die ganz alten

Jonas: von der OpenEPaperLink, die auch kein Bluetooth können, die können

Jonas: auch nicht mit OpenDisplay, dann gibt es die

Jonas: M3, also

Jonas: Solum Newton heißen die nur,

Jonas: ohne Pro oder ohne Core, das sind

Jonas: nRF, da geht glaube ich NFC aktuell nicht,

Jonas: hätte aber auch die Möglichkeit, müsste ich nur die Software

Jonas: machen, aber die findet man eh nicht so oft und dann gibt es ja

Jonas: Solum Newton

Jonas: Core und Solum Newton Pro, das sind

Jonas: die neuesten sind Silicon Labs,

Jonas: die können OpenDisplay voll, wenn man es

Jonas: flasht und die können auch NFC.

Andrej: Kann man den NFC auch

Andrej: über das Open Display oder über das Protokoll

Andrej: was eher flashen oder ist der komplett autark?

Andrej: Der NFC-Chip ist cool.

Jonas: der wird direkt über Bluetooth, also

Jonas: es geht direkt über das Protokoll, wird er

Jonas: beschrieben, also das,

Andrej: Das heißt, das ist dynamisch, weil sonst ist

Andrej: ein NFC sehr statisch. Du schreibst das

Jonas: genau.

Andrej: und das ist jetzt erstmal so.

Jonas: Der ist dynamisch, also es gibt ja da, würde ich mal sagen,

Jonas: zwischen Herstellern, ich nenne jetzt keine anderen, aber

Jonas: andere haben teilweise auch wirklich nur ein

Jonas: NFC-Tag hinter das Display geklebt, aber bei

Jonas: Solum ist es so, dass der, würde ich mal sagen,

Jonas: Philosophie ist, sie bauen einen beschreibbaren

Jonas: NFC-Chip rein, den man sozusagen dann remote auch

Jonas: beschreiben kann und dann eben auch jetzt bei OpenDisplay

Jonas: auch bei den Neuen beschreiben kann.

Andrej: Ich habe nämlich ein... Mach zu Ende.

Jonas: Und was man damit auch schönes machen

Jonas: kann, ist, die Displays verbrauchen zwar

Jonas: auch so, also nicht so viel, wenn sie laufen, aber wenn ich

Jonas: Displays verschickt, dann

Jonas: stelle ich sie noch mal in Deep Sleep Mode,

Jonas: dass sie noch mal weniger verbrauchen und dann haben sie

Jonas: zu starten, muss man erst einmal NFC-Scan

Jonas: machen und dann wird sie aufgeweckt und dann starten sie sozusagen.

Andrej: Es

Andrej: gibt ein, zwei Use Cases,

Andrej: die ich ganz interessant fand von

Andrej: NFC-Tags, irgendwo bei Reddit mal gelesen,

Andrej: die

Andrej: einen Knopf nicht so gut machen würden.

Andrej: Und zwar ein Knopf, wenn du den außen

Andrej: anbringst und möchtest deinen Garagentor aufmachen oder was auch immer,

Andrej: dann kann das halt jeder. Bei den

Andrej: NFC-Tag kannst du das ja

Andrej: mit der Home Assistant App halt scannen lassen

Andrej: und nur die Home Assistant App

Andrej: erkennt ja dann dein Device und nur dann geht das.

Andrej: Und wenn du jetzt kommst an mein Haus, dann

Andrej: wird das nicht funktionieren, weil du bist ja nicht bei mir drin integriert.

Andrej: Und das dann dynamisch zu machen

Andrej: für, das ist dann schon ein interessanter

Andrej: Use Case. Da gibt es dann noch witzige

Andrej: Ideen bei. Finde ich gut, dynamische

Andrej: NFC-Tags. Muss ich mal ein bisschen drauf überlegen.

Jonas: Da habe ich mich auch gefragt,

Jonas: warum sie es technisch so gelöst

Jonas: haben, weil es ein eigener Mikroprozessor

Jonas: daneben noch mal über

Jonas: I2C angeschlossen ist. So bei den

Jonas: neueren Chips ist ja auch

Jonas: NFC direkt drin, aber anscheinend baut es wohl um

Jonas: lieber so mit einem eigenen Chip dafür, aber es

Jonas: macht für den Nutzer keinen Unterschied, das kann

Jonas: alles gleichsetzen.

Andrej: So,

Andrej: jetzt das zweite Mal

Andrej: habe ich jetzt keine Fragen mehr.

Andrej: Aber das ist

Andrej: immer so. Bei Ingo hatte ich auch, glaube ich, fünfmal keine

Andrej: fragen, dann ging es trotzdem ewig lang.

Thomas: Geht mir auch so.

Andrej: Wollt ihr vielleicht noch auf ein Projekt

Thomas: Cooles Projekt.

Andrej: von euch hinweisen, wo man hingehen kann?

Andrej: Vielleicht habt ihr noch andere

Andrej: Projekte, die ihr planen wollt. Morgen wird es, hatten

Andrej: wir ja schon.

Jonas: nicht. Also wir, ich zumindest, ich versuche

Jonas: jetzt auch immer mal wieder auf

Jonas: Community-Meetups zu gehen, also wenn ihr

Jonas: mich mal vor Ort treffen wollt, einfach mal

Jonas: schauen. Ich werde es auf dem Discord schreiben, wann ich

Jonas: wo vor Ort bin. Genau. Und auf Messen,

Jonas: keine Ahnung, im Community-Grund findet man mich auch

Jonas: öfter mal, wenn es irgendwie keine Electronica

Jonas: oder sowas ist, da bin ich auch öfter mal.

Andrej: Warst du dieses Jahr da?

Andrej: Oder nee,

Jonas: Electronica war, glaube ich,

Andrej: Embedded World

Jonas: erst letztes Jahr. Ah, Embedded

Andrej: meinte ich, sorry.

Jonas: World war ich auch, ja. Aber

Andrej: Achso, ich hatte

Jonas: für die Firma.

Andrej: es auch überlegt, aber ich habe es dann sein lassen.

Andrej: Das war mir zu stressig in der Woche. Ich hatte zu viel

Andrej: zu tun.

Jonas: Ja, genau, Embedded

Jonas: World gehe ich auch öfter.

Andrej: Okay, dann würde ich sagen,

Andrej: haben wir es alle? Außer ihr habt noch was zu

Andrej: sagen?

Andrej: Das heißt, wenn ihr

Andrej: Interesse habt, sollen wir Outro machen,

Andrej: Thomas, oder hast du noch was zu sagen?

Thomas: Nö, mach mal.

Andrej: Ja, gut.

Andrej: Da würde ich sagen, geht mal alle auf opendisplay.org.

Andrej: Dort sieht man auch bei

Andrej: What Hardware to Buy, steht schon

Andrej: Coming Soon, die beiden Displays, die du

Andrej: anbeworben hast, die eventuell beizukaufen sind.

Andrej: Leider gibt es da noch keinen Zeitrahmen, soweit ich weiß.

Jonas: Leider

Jonas: keinen jetzt konkreten, den ich jetzt nennen kann.

Jonas: Ich hoffe immer bald, aber es gibt aktuell noch beim Gehäuse ein paar Verzögerungen.

Andrej: Ja,

Jonas: Da kann ich es leider noch keinen konkreten Zeitraum nennen.

Andrej: das heißt,

Jonas: Aber man kann die sich auch selber bauen.

Jonas: Die Komponenten kriegt man schon heute.

Andrej: das ist ja gut. Genau, dann geht auf

Andrej: opendisplay.org. Dort gibt es auch den

Andrej: Link für den Discord, wenn man

Andrej: da mal in der Community schauen

Andrej: möchte, weil ich glaube, da teilen Leute auch

Andrej: ihre Builds. Das ist ganz witzig ab und zu.

Andrej: Und ansonsten, vielen Dank,

Andrej: dass ihr da wart. Mir hat es total Spaß gemacht.

Andrej: richtig cooles Projekt und

Andrej: jetzt muss ich mal wieder hochscrollen zum

Andrej: Outro, hochprofessionell.

Andrej: Wir hoffen, dass die Sendung euch gefallen hat. Lasst uns

Andrej: gerne eure Meinung da bei

Andrej: podcast.smarthuette.de als

Andrej: E-Mail oder bei podcasts.social

Andrej: sind wir mit dem Tag

Andrej: @smarthuette vertreten, einfach per Mastodon.

Andrej: Und falls euch das gefallen hat, lasst einfach mal

Andrej: einen Kommentar oder eine Bewertung in eurem

Andrej: Podcatcher eurer Wahl hinter. Sagt

Andrej: weiter über den Podcast oder empfehlt

Andrej: nur diese Sendung, wenn ihr unsere Laber-Podcasts

Andrej: dazwischendurch nicht haben wollt. Alles in Ordnung.

Andrej: Und ich sage bis zur nächsten Sendung.

Andrej: Ihr seid jetzt dran.

Andrej: Einfach Tschüss sagen.

Jonas: Ciao, danke, dass wir da sein durften.

Thomas: Schön, dass ihr da wart.

Thomas: Ciao.

Thomas: Ja.