Andrej Friesen (00:02)
Ja moin moin, willkommen zum SmartHütte Podcast. Der Podcast über Smart Home, Self Hosting und anderen Technikramen, uns interessiert. Mit dabei ist heute wieder der Thomas. Moin.
Thomas Wiebe (00:13)
Moin.
Andrej Friesen (00:14)
Und wir haben einen Gast dabei. Das ist der Michael Geas.
Michael (evcc) (00:19)
Hallo.
Thomas Wiebe (00:20)
Hallo Michael.
Andrej Friesen (00:22)
Genau. Sollen wir einfach mit einer ganz entspannten Vorstellungsrunde starten? Ich weiß nicht, ob du uns kennst, wie wir dich kennen und so weiter. Und dann wissen die anderen das ja auch, das jetzt hören.
Michael (evcc) (00:37)
Soll ich mal anfangen, weil ich der Binden wahrscheinlich die wenigsten gerade kenne.
Andrej Friesen (00:41)
Ja, dann los!
Michael (evcc) (00:43)
Ich mal. Genau, ich bin Michael, Michael Geers. Ich komme aus der Nähe von Osnabrück. habe irgendwann mal Informatik studiert. Ich mache das aber auch jetzt schon ziemlich lange und bin seit fünf Jahren, sechs Jahren an einem Open Source Projekt beteiligt, Core Team. Und wir kümmern uns ⁓ ursprünglich Elektroauto-Überschussladen, inzwischen noch alles Mögliche mehr.
PV, äh, nee, Energie, zu Hause quasi. Genau, das Projekt heißt EVCC und ich vermute, ist einer der Gründe, warum ich mich eingeladen habe.
Andrej Friesen (01:18)
Das ist richtig, genau. Ich hatte das auch einmal per Email versucht, aber da kam nichts an. Aber hey, fair game. Dann LinkedIn und dann hat sie geantwortet und dann dachte ich, yes, jetzt haben wir den. Mich interessiert das Projekt selber, weil ein paar Freunde von mir halt bauen und dann wegen Solareinzugucken, dann hab ich das EVCC Projekt auch mal gesehen und empfohlen, ohne es selbst nutzen zu können, weil ich hab die Möglichkeit zu Hause grad nicht. Und daher wollte ich das einfach mal wissen, was das damit auf sich hat.
Und wie kann man besseres fragen als jemanden, der der Maintainer ist, zu dem er noch Deutsch spricht dann?
So, Thomas willst du noch kurz sagen, damit der Michael weiß?
Thomas Wiebe (01:58)
Genau, Thomas, mein Name. Ich bin jetzt 44 Jahre alt, lebe in Aachen mit Frau und Hund. Beruflich komme ich so ein bisschen aus dem Hosting, aus der Softwareentwicklung, beides. Also langjährig Hosting-Branche und da drin verschiedene Disziplinen, wenn man so möchte. Und gerade bin ich wie auch Andrej wieder in der Cloud-Branche tätig und baue Cloud-Infrastrukturprodukte.
Andrej Friesen (02:29)
Genau, dann kurz zu mir. Ich bin Andrej, wohne zwischen Köln und Aachen, Mitte 30, was sagt man, Katze, Kind und Freundin und bin jetzt auch ein paar Jahre schon in der IT und arbeite jetzt letzten sechs im gleichen Unternehmen wie Thomas. Ich war auch mal in seinem Team und bin aber ursprünglich auch vom Studium Herr Ingenieur. Eigentlich habe ich nie als solcher gearbeitet, ich zuvor in die IT gewechselt und das mache ich seitdem beruflich, also jetzt auch viel Hosting.
Kubernetes-Kram, Servers, sowas. Alles Mögliche. Das ist dann unser Kontext. Daher haben wir auch viele Thematiken mit Self-Hosting drin. Und daher werden wir wahrscheinlich auch noch auf das EVCC-Thema mit einbeziehen, zwecks Self-Hosting, wie ihr das macht etc.
Michael (evcc) (03:18)
Jetzt habt ihr beide das Alter gesagt und was ihr eigentlich arbeitet, das kann ich auch nochmal machen. Ich bin vom Alter zwischen euch, bin 41. Genau, das ist mein beruflicher Hintergrund. Ich komme eigentlich eher so aus dem E-Commerce Bereich. da jetzt die letzten 20 Jahre, wahrscheinlich, gearbeitet und hauptsächlich so bisschen in der Frontend, also alles, was im Browser stattfindet, finde ich eigentlich cool. Domäne, hab da irgendwie einiges gemacht und so.
Genau, jetzt, gerade in letzten Jahren nimmt aber das Open-Source-Projekt auch immer mehr Zeit ein. Also auch wirklich Daylight-Time quasi, also Teilzeit bei meinem richtigen Job und mehr jetzt für das Open-Source-Projekt, was sich das abbilden lässt.
Thomas Wiebe (04:08)
auch insofern cool also nicht nur dass wir hier was das Thema solar und elektromobilität ziemlich unerfahren sind du bist auch auf der anderen seite der macht sozusagen du bist tatsächlich im frontend und wir werkeln meistens irgendwo so im backend das macht es besonders spannend
Michael (evcc) (04:21)
Hahaha.
Andrej Friesen (04:22)
Hahaha
Michael (evcc) (04:25)
Ich ja mit dieser Gewaltenteilung,
das... Ich weiß nicht, ob ich das da schreiben würde. Ich mag das, wenn das zusammengeht.
Thomas Wiebe (04:33)
Ja cool, ich find's eigentlich schon mal spannend. Du sagtest gerade, du bist in deinem Hauptjob jetzt eigentlich nur noch Teilzeit unterwegs. Das heißt, habt ihr beim EVCC-Projekt irgendeine Art von Finanzierung am Laufen, sodass ihr euch Entwickler finanzieren könnt?
Michael (evcc) (04:46)
Ähm, ja, Entwicklerfinanzieren klingt so, ob wir da wirklich so ein Unternehmen am Laufen haben, das ist nicht so. Es ist aber in der Tat so, dass wir vor vier Jahren oder so so ein Sponsormodell eingeführt haben, wo wir festgestellt haben, okay, das wächst irgendwie, wir können gleich noch mal sagen, was da alles drin ist und was da Teil von ist, aber wir integrieren immer mehr Geräte, es kommen immer mehr Use-Cases dazu und wir wollen da auch total viel Zeit reinstecken quasi.
Aber jetzt hier zumindest mit Familie und Kindern ist also die Menge an Zeit, die man so abends und am Wochenende vor allem über einen längeren Zeitraum sich nehmen kann. Das ist halt beschränkt und begrenzt. Deswegen war für mich klar, wenn ich das ernsthaft auf Dauer weitermachen will, brauche ich da irgendwie ein Modell für.
Genau, das heißt, haben noch Sponsoring eingeführt und der Code ist Open Source. Man kann ihn komplett sehen und runterladen und bauen und was auch immer. Wir haben aber für einige, vor allem Rollbox-Implementierungen, einen Sponsortoken eingeführt. Das heißt, wir haben in den normalen Builds, die man hat, musst du einen Token eingeben und dann kannst du quasi alle Sachen benutzen. Und das ist das Modell, das haben wir, wie gesagt, vor ein paar Jahren eingeführt und
Das läuft über GitHub-Sponsor. Als wir das eingeführt hatten, war das noch gar nicht so alt. Das ist relativ leichtgewichtig, zumindest wenn man schon ein GitHub-Account hat und irgendwie grob weiß, was das ist. Dann kannst du da irgendwie sagen, ja, da gebe ich irgendwie meine x Euro im Monat. Inzwischen aber auch was Einmaliges und so für Leute, sagen, ich habe keinen Bock drauf. Genau, so kann man das Projekt unterstützen.
Und genau in meinem konkreten Fall ist das in der Tat auch so, dass es dann zu Reduktion meiner normalen Arbeitszeit, also meiner, was auch immer, angestellten Arbeitszeit geführt hat.
Andrej Friesen (06:37)
Das heißt, ist dann so eine Art Lizenzkey, könnte man dann sagen.
Michael (evcc) (06:41)
Das könnte man so sagen, ja, Ja, wie auch immer. Wer da total keinen Bock drauf hat, forkt sich das und baut sich das selber, dann ist das so. Aber das ist nicht das Ding. Uns geht es da nicht darum, perfekte Abrechnungen oder so was zu machen, eher darum, auf der Nutzerseite zu symbolisieren, hier, das ist ein Ding. Und wahrscheinlich habt ihr Interesse daran, wenn ihr das bei euch für eure Energieinfrastruktur nutzt, dass das weiterentwickelt wird.
Andrej Friesen (06:42)
Ja, ist nicht ganz richtig, aber ja.
Michael (evcc) (07:06)
Das geht nicht for free und wir keine Lust auf Werbung oder auf irgendeinen... Wir suchen uns einen großen Sponsor, der dieses Projekt als Goodwill-Seitending finanziert. Ich finde dieses Modell, dass man direkt für etwas bezahlt, was man benutzt, vom Prinzip charmant. Was ich sehr nett daran finde, ist, dass unsere Prioritäten total allein Alles, was wir machen, wird finanziert durch die Leute, die das benutzen. Dementsprechend haben wir Interesse daran, dass es gut läuft.
Andrej Friesen (07:36)
Ja und das ist im Endeffekt ⁓
Ja, schwieriges Thema. glaube, da gibt es das ist für jedes.
Michael (evcc) (07:47)
Ja, ja, also ich
hatte am Anfang allerdings mit deutlich mehr, deutlich mehr Backlash und Widerstand gerechnet, weil, also wie du sagst, die Erwartung Open Source, das muss ja mal kostenlos sein und so. Aber das aller, aller größte, aller, aller größte Teil des Feedbacks, was wir kriegen, ist positiv mit, das weiter und wie können wir das sonst noch unterstützen und genau. haben das auch, also es ist auch ein bisschen differenzierter. Wir haben auch einen, wenn du irgendwie aktiv dabei bist, im Doku schreibst oder dich irgendwie Issues kümmerst oder sowas, dann wollen wir auch kein Geld haben.
Wir einen contributor-Token, nennen wir das, das heißt, wenn ein aktives Mitglied ist. Aber die meisten Leute machen beides. Also sie sind dann aktiv und sagen, ihr finanziell wird da trotzdem was zu beitragen. Genau.
Andrej Friesen (08:29)
Ja, das freut mich, dass da nicht so ein Community-Backlash kommt, weil das natürlich auch sehr hässlich werden kann. Und ich glaube, es gibt einfach keine richtige Lösung für... Jedes Projekt muss der Individuär drangehen, weil das ist einfach superschwer zu organisieren. Und gerade wie du sagst es, man braucht als Entwickler einfach mal wirklich ein paar Stunden Zeit. Nicht nur eine halbe hier, eine halbe da. Das geht nicht. Da hast du gerade mal geht aufgemacht oder deine IDE und dann liest du und dann bist du fertig und musst wieder ins Bett oder was weiß ich. Das macht keinen Sinn.
Thomas Wiebe (08:29)
Das ich auch sehr charmant.
Michael (evcc) (08:57)
Genau,
zumindest wenn wir große Dinge adressieren wollen. Jetzt die letzten beiden oder drei Jahre haben wir echt daran gearbeitet, dass wir alles per UI konfigurierbar machen. haben vorher so bisschen, also wird euch vertraut sein, Konzept so Jaml-Dateien, Config-Dateien, so Referenzen zwischen Geräten und so. Total gut, wenn man aus dem Background kommt, aber das Feedback haben wir jetzt schon lange gekriegt mit das, keine Ahnung, Leute, die halt sagen, keine Ahnung, ich bin jetzt irgendwie...
Andrej Friesen (09:12)
Ja.
Michael (evcc) (09:21)
Äh, Rentner, möchte jetzt irgendwie meine Energie-Dingen zu Hause auf Stand kriegen, aber ich hab gar keine Ahnung, was ihr da gerade macht. Äh, könnt ihr das mal wieder so machen, dass ich das verstehe und so, ne? Ich will das auch gerne unterstützen, aber ich kann nicht Jammel-Dateien schreiben.
Andrej Friesen (09:26)
Ja, die jammeln dann immer so rum.
Sieht man auch im Home Assistant projekt und die haben das auch gemacht vor einigen Jahren die sind genau den gleichen weg gegangen gab auch ein bisschen backlash von der nordkommunity würde ich mal behaupten ich fand es toll war jetzt muss ich kann ich das sachen am handy editieren und muss dafür nicht mein laptop aufmachen die ide und das ist eine vornacht
Michael (evcc) (09:36)
Ja, genau, da gab es die Transition auch.
Thomas Wiebe (09:52)
Ja und irgendeine, ich meine, das ist ja wirklich ein Problem. Also selbst die besten Projekte, die die tollste Software schreiben, auf Dauer muss das Ganze gepflegt werden und das kostet halt Zeit und das ist schwierig neben dem Hauptberuf und deswegen irgendein Modell zu finden, was die Community akzeptiert und euch trotzdem dabei hilft, die Entwicklung voranzutreiben, ist schon klasse. Und an der Stelle, ich meine, wir kennen ja mittlerweile auch alle Unternehmen, die irgendwo am Anfang anfangen, die Software kostenfrei ins Netz zu stellen, aber dann irgendwann mal einen Rückzieher machen, weil sie
dann doch vielleicht mal ihre finanziellen Interessen irgendwo in Vordergrund stellen. Ja, sehr cool.
Michael (evcc) (10:28)
Ja, wir haben auch überlegt,
ob wir so Services-Part machen, dass wir sagen, das ist sich irgendwie, ist das erstmal frei, aber wenn du was auch immer Fahrzeugintegration machen willst, dann musst du uns dann monatlich, was wir bezahlen wollen, wieder einen Server betreiben und solche Sachen. das, keine Ahnung, es kann sein, dass wir noch so Dinge machen, aber eigentlich ist das, also finde, das Modell, was wir gerade haben, eigentlich total gut, dass das weiterhin vollständig offline ist, dass der Unterstützungsweg nicht eine Bindung an irgendeine Infrastruktur oder sowas erzeugt.
Thomas Wiebe (10:59)
Jetzt sind wir irgendwie direkt eingestiegen in wie ihr entwickelt und euch was ist eigentlich EVCC? Erzählt doch mal.
Andrej Friesen (11:01)
Hab ich auch nicht gedacht.
Michael (evcc) (11:01)
Wir müssen erst mal erzählen, worum es geht.
Ja, genau, ich erzähl mal wo wir herkommen. Ich kann ja mal so bisschen mit meinem Background und wie ich dazu gekommen bin anfangen, dann ergibt sich vielleicht auch der Funktionsumfang oder was wir eigentlich tun. wir haben hier vor 14 Jahren oder so Haus gebaut und dann irgendwann paar Jahre später PV oben drauf gemacht.
Andrej Friesen (11:19)
Sehr gerne.
Michael (evcc) (11:30)
und vor fünf Jahren dann ein Elektroauto gekriegt und ich hab gedacht, okay cool, ich sie eben eine smarte Wallbox dazu. Die hießen damals auch schon teilweise smart und hatten eben eine App und so und ich dachte, gut, ist easy, dann kaufst du eine Wallbox und dann klappt das irgendwie und dann das Gerät da gehabt und festgestellt, okay, ich hab mir das deutlich einfacher vorgestellt, wie das ist, weil diese Wallbox hat gar keine Ahnung davon, was im Haus abgeht und ob jetzt gerade Überschuss da ist und was der Wechselrichter tut und...
Andrej Friesen (11:51)
Hehehehehe
Michael (evcc) (11:59)
die Sonne scheint oder nicht keine andere ich kann irgendwie so so Zeiten einstellen oder irgendwie sowas kann ich da machen aber nicht viel mehr
Andrej Friesen (12:06)
Also auch
keine Vorhersagen für Wett-H, was ja auch relevant sein kann mit PV und Co. Nix.
Michael (evcc) (12:12)
die wallboxen sind im normalen sind die relativ dumm es gibt auch welche wo dann so was wie e4c10 inzwischen mit auf der wallbox läuft oder so was eher die ausnahme eigentlich sind das halt so ein bisschen bessere steckdosen mit so sicherungen drin noch so ein bisschen steuerelektronik dass man sagen kann so signale geben kann wie viel strom denn gezogen werden soll vom abnehmer oder so
Aber viel mehr auch nicht. also das habe ich dann immer festgestellt und gedacht, okay, das ist ja doof. Ich hatte mir das eigentlich besser vorgestellt. Und dann habe ich nach Sachen gesucht und dann irgendwelche kommerziellen Energiemanagement, Lösungen und Cloud-Dienste und was auch immer gefunden. Das fand ich alles irgendwie doof. Oder es war unglaublich teuer. Und da habe ich nach Open-Source-Projekten gesucht, was man so macht, wenn man das so aus dem Alter kennt. Und dann hat man dieses, das EVCC Projekt, das gab es damals schon gefunden. Das war aber noch
relativ frisch und hatte noch einen deutlich kleineren Funktionsumfang, aber Fokus war PV-Überschussladen. Sprich, wenn die Sonne aufgeht, wenn genug Überschuss da ist, dass das Haus jetzt irgendwie versorgt ist und dann noch so viel da ist, dass man dann mit der Autoladung starten könnte, dann der Wallbox zu sagen, übrigens hier wäre jetzt ein guter Zeitpunkt mal zu laden und mach mal nicht voll Stopp, sondern mach mal nur so viel wie gerade über ist und wir gucken einfach mal alle 10-20 Sekunden, wie sich die Situation entwickelt und ich gebe dir mal ein Update, ob du jetzt irgendwie hoch oder runter regeln kannst, lieber Wallbox. Das war so ein bisschen der...
der Kern von dem Projekt und ich fand das gut und hab da so bisschen hin und her geschrieben und naja, wie das so ist, wenn man sich, wenn man irgendwas gut findet, passt man kurz sich auf und schon, das war ein evy Teil davon, also die war dann gleich ein Eier. Du kennst dich mit UI aus und so, da hab ich irgendwie so gar keine Erfahrung mit, hättest du nicht Bock. Und genau, inzwischen sind wir im Core-Team drei Leute, also Uli, Andy und ich quasi. Mein Fokus ist halt wirklich der User.
Andrej Friesen (13:42)
Leben geblieben.
Michael (evcc) (14:04)
Also die Nutzer Sicht, das ist sowohl die ganze Web-Oberfläche, inzwischen haben wir aber auch eine iOS- und eine Android-App, die mit React Native gebaut ist, aber auch, keine Ahnung, Linux-Images. Also alles mögliche, was du halt brauchst, irgendwie so ein Projekt einfach zugänglich zu machen. Das meine ich alleine, aber das ist so bisschen, zeichne ich dafür, hauptverantwortlich oder so. Genau, dann gibt's Uli, das ist ganz spannend, der kommt eher aus der, ich glaube, er ist Radio-Fernsehtechniker, ich hoffe, ich sage jetzt nichts Falsches, aber...
Er weiß, wie so Hochspannung funktioniert, wie generell diese ganzen Geschichten mit so Strom funktionieren, da wo ich dann bei 5 oder maximal 12 Volt dann aussteige und sage, gut, das ist mir jetzt zu groß, macht jetzt wirklich jemand anders. Genau, da ist er voll drin, was also richtig gut ist. sowas wie, keine Ahnung, ich hab hier ein Speck Sheet oder eine Modbus Protokollbeschreibung von irgendeiner Box oder sowas. Da ist er total fluide drin. Genau, da gibt's Andy, das...
Andrej Friesen (14:39)
dieses Strom.
Michael (evcc) (15:00)
das Projekt damals ins Leben gerufen, der macht alles dazwischen, würde ich fast sagen. Also Regellogik und Integration von allen möglichen Dingen, Autointerfaces. Und wir kommen gleich wieder auf den Umfang, was wir alles im Kern mit drin haben. Genau, das sind so ein bisschen, wir haben so bisschen härtere Arbeitsteilung, aber das funktioniert eigentlich ganz gut miteinander, weil das halt wirklich so wie hier, da hat so ein bisschen seinen Bereich. Natürlich guckt man auch zusammen, wo will man eigentlich hin, was wollen wir machen, was wollen wir nicht machen.
Genau, damals haben wir angefangen mit PV-Überschuss und dann kam irgendwann dynamische Stromtakt, liefer wurden dann irgendwann Dinge und dann haben wir gesagt, gut, das müssen wir eigentlich auch einbauen, weil klar, willst dann, ist überdacht nicht voll geworden, suche mir nachts noch die besten zwei Stunden raus, da kommst du in Planungsalgorithmen rein, dass du sagst, ja, das muss ich auch irgendwie zusammenkriegen, diese relativ statische Überschussladegeschichte plus dann dieses, ich habe dann aber auch noch Preisegale, die ich vielleicht dann als zweite Wahl oder sowas nehmen würde.
Andrej Friesen (15:38)
Macht Sinn.
Michael (evcc) (15:56)
oder vielleicht auch als erste Wahl, wenn dann irgendwie über Tag der Strom mal so so günstig ist, dass er vielleicht sogar günstiger ist wie dein PV-Strom. Das passiert nicht oft, aber ab und an passiert es. Genau, solche Dinge und was wir jetzt letztes Jahr angefangen haben, also vor allem weil Leute immer wieder gefragt haben mit, ich habe da übrigens auch so einen Heizstab in meinem Wasserspeicher oder ich habe jetzt eine Werbepumpe gekauft und also Preissignale habt ihr ja alles und PV-Überschuss, könnt ihr dir nicht Bescheid sagen, wenn jetzt irgendwie gerade Strom über ist, dann kann ich ja mittags das Wasser warm machen und nicht.
wie der Heizungstechniker das eingestellt hat, irgendwie zu einer festen Uhrzeit oder sowas. Genau, das heißt...
Andrej Friesen (16:31)
Das heißt dann einfach die Überschüssenergie
in eine andere Energieart wie Wasserwärmespeicher zu schieben.
Michael (evcc) (16:37)
Genau, genau. Da gibt es eine Logik
dazwischen. Ich habe jetzt hier so eine Pellets-Heizung zum Beispiel und der hat sowieso so einen großen Wasserspeicher und da habe ich jetzt irgendwann so einen Elektroheizstab mit dazu gebaut und der ist halt bei uns so letzte Wahl. Also wenn das Auto voll ist, die Hausbatterie voll ist und auch sonst jetzt irgendwie keine Aussicht darauf auf einen großen Verbraucher besteht, bevor ich das dann für, keine Ahnung, 18 Einspeise kann ich auch noch das Warmwasser halt damit irgendwie warm machen und weniger Pellets verbrauchen oder so. Oder im Sommer reicht das sogar dann um.
komplett auf die die pendels verbrennung quasi zu verzichten diese ganze geräte auszuschalten aber so sachen also unterschiedliche verbraucher mit prius mit bestimmten regeln versehen das ist ein bisschen der des koop den wir jetzt gerade haben wie gesagt wärme haben wir lange ausgeklammert und gesagt ja wir haben eine plakette können wir euch gerne bauen aber eigentlich sehen wir das nicht im kern eigentlich sehen wir uns als elektroauto geschichte und das ist inzwischen dort ein aufgeweicht klingt so doof aber
Wir haben unseren Horizont mindestens den Bereich Wärmeerzeugung erweitert. So vielleicht. Genau, der Scope wurde größer und sowas wie schaltbare Steckdosen oder alles Mögliche, was man als Schalli schalten kann. Was dann dahinter ist, kann natürlich alles Mögliche sein. Sowas geht auch natürlich, dass ich sagen kann, was auch immer, Leute steuern Bitcoin-Minor damit oder irgendwie sowas.
Andrej Friesen (17:36)
Der Scope wurde größer, Feature Creep nennen wir das.
Ich meine, das ist auch ein Verbraucher.
Michael (evcc) (17:55)
ist auch ein Verbraucher und wenn du es nicht
besser investieren kannst die Energie oder es gibt auch Inselanlagen also mit dich kriegt man sowieso gar nichts für die Einspeisung ich muss sonst abriegeln dann kann es auch sagen gut abriegelt kannst du dann was auch immer damit machen
Thomas Wiebe (18:07)
Mein erster Eindruck ist, das ist jetzt wahrscheinlich das mainstream tauglichste, größte Rabbit-Hole, was ich mir gerade vorstellen kann. Mainstream tauglich, weil du kannst halt wirklich was Gutes tun, in Anführungsstrichen. Also du kannst halt grüne Energie benutzen, du tust dein Geldbeutel was Gutes und der Umwelt und überhaupt. Leute packen sich sowas aufs Dach, Leute fahren E-Autos und da entsteht der Kontakt und dann rutscht man da so rein. was gibt es sonst so? Klar, Smart Home. Kann man machen, ist halt Convenience meistens.
Was sind so andere Rabbid Toads, mir gerade einfallen? So was wie 3D Druck, das ist halt schon wieder ein bisschen weiter in die Ecke irgendwo, ne? Aber das klingt so nach viele Leute. jeder, also jeder wohnt in einem Haus, fast jeder auf der Welt, Viele Leute fahren Autos und, äh, cool.
Andrej Friesen (18:45)
Häuser gibt's viele.
Ja, und das ...
Michael (evcc) (18:55)
Ja,
definitiv auch eine Sache, mich motiviert hat. Die Energie, die ich hier reinstecke, ich das Gefühl, die ist relativ gut investiert, weil die die eigene Energie smarter benutzen oder irgendwie Freude daran haben oder sowas. gibt Berufe, wo das Outcome zweifelhaft ist, würde ich mal sagen.
Andrej Friesen (19:14)
Definitiv, ja. Was ich interessant finde an dem Projekt ist, ich habe jetzt mehrfach schon gelesen, Hersteller Solar, Panel oder von der und der App ist dann pleite gegangen. ist deren App, deren App wird natürlich dann weiterentwickelt. Die Infrastruktur für die App dahinter in der Cloud wird natürlich abgeschaltet, vor allem wenn sie nicht übernommen wird von einer anderen Firma bei Kosten. Und dann tut das auf einmal nicht mehr und hatte dann auch ein paar Gespräche damit, im Familienkreis auch mit der Frau von meinem Cousin.
Und das hat so richtig Klick gemacht bei denen. Moment mal, das heißt, wenn die Pleite sind, kann ich meine Anlage gar nicht mehr benutzen. sag, in der Theorie nicht mehr. Richtig. Und dann fand ich das ganz spannend. Da hab ich dann auch das EVCC-Projekt vorgeschlagen und gesagt, solange diese Anlage, was auch immer es ist, irgendwie irgendwas spricht, womit ihr sprechen könnt, sei es Modbus, sei es RS485, sei es eine Rest-API, I don't care, dann kann man das ja in der Theorie anplanschen und ist unabhängig.
Michael (evcc) (20:15)
Ja, genau, ist auch, also zumindest wenn man jetzt über Wechselrichter spricht, ist das zum Glück auch noch sehr verbra... also ja, hab grad schon noch dazu gesagt, ich hoffe, dass das nicht gerechtfertigt ist. Bei den meisten großen Wechselrichtern ist es in der Tat so, dass es eine lokale Steuerung gibt über oft Modbus, teilweise andere Protokolle.
Gerade bei den günstigeren, so all-in-one chinesischen Anlagen ist das teilweise aber nicht mehr der Fall. Ich bin mir nicht ganz sicher, ich müsste jetzt bei uns in die Discussions reingucken, wie aktuell die Situation mit Anker ist. Mein letzter Stand war, dass wir da keinen lokalen Zugriff haben und es auch kein reverse-ingeniertes, aber wir machen einfach das, was die App macht und dann kriegen wir die Daten wohl auch oder so. Das geht bei einigen Dingen, da ist es, glaube ich, noch nicht.
Also haben wir keinen lokalen Zugriff quasi, selbst wenn man so tut, als wenn man die App dann redet man natürlich auch nur mit deren Cloud Infrastruktur und wenn die weg ist, dann hast du da natürlich auch nichts. Genau, das ist nicht bei allen Herstellern so. haben auch, ich weiß gar nicht, wir haben auch ein paar andere chinesische Hersteller, die ähnliche Produkte bauen wie die Ankerprodukte, die was Lokales anbieten oder zumindest offizielle Schnittstelle anbieten. ist ja auch schon...
Andrej Friesen (21:11)
Stimmt.
Michael (evcc) (21:26)
Das ist ja bisschen, es ja nicht nur schwarz und weiß, ne, da ist ja auch grau dazwischen, wo man das Gefühl hat, okay, der Hersteller will gar nicht, dass du mit den Sachen redest, der Hersteller hat relativ genaue Vorstellungen, das muss durch ihn laufen, plus ein, nee, das ist irgendwie open und local und mach einfach damit, was du willst, was das Ding ja von mir gekauft.
Andrej Friesen (21:41)
Ja, und es gibt ja noch Local und Eventuell sogar verschlüsselt. Wäre ja theoretisch auch machbar. Also, weiß nicht, ob es gemacht wird in der Branche. kenne ich mich leider nicht genug mit aus.
Michael (evcc) (21:45)
Ja, auf das gibt's.
Ja, also viele Hersteller haben halt schon auch so Bock auf Systeme, Also jetzt das Tesla Ökosystem, du kannst dir von denen eine Wallbox kaufen, du kannst dir von denen eine Auto kaufen, du kannst dir von denen eine Powerwall kaufen und wenn du im richtigen Land wohnst, kannst du dir von denen auch das PV-Dach oben irgendwie fertig machen lassen und so. Das ist dann convenient, weil du hast das alles irgendwie in der App und wenn du sagst, ja, jetzt klickst du bei deinem Tesla auf, mach mal nur irgendwie Überschuss und so, das ist alles total schön.
Erfordert halt aber dieses ökosystem wenn du dir als nächstes auto und anderes auto kaufst dann ja dann schließt er da und dann geht das halt nicht mehr mit einem vw oder so oder du brauchst dann halt eine andere lösung
Andrej Friesen (22:31)
Ja dann ist man im Endeffekt im Wendelok in. Das was für ein Haus in meinen Augen eigentlich so... Also mit dem Handy meinetwegen, mach das. Aber mit einem Haus finde ich das irgendwie Quatsch.
Michael (evcc) (22:33)
Genau, also,
Ja, sehe ich aus.
Andrej Friesen (22:45)
Okay krass. Seht ihr so eine Art Trend oder sowas bei Herstellern, dass die sich öffnen? Gehen die zu euch? Fragen die mit oder seid ihr immer diejenigen, sagen, wir möchten euch da integrieren oder wie funktioniert das?
Michael (evcc) (22:58)
Vielleicht müssen wir einmal ganz kurz die großen Kategorien, mit denen wir, wo wir Integration für haben, einmal aufzählen, weil das ist unterschiedlich in denen. Also wir haben einmal das, also so klassisches Haus, Speicher und PV. Da ist sowas wie eine lokale Schnittstelle haben relativ verbreitet, zum Glück.
Und es gibt Hersteller, sind offener. Also wir haben auch Hersteller, die aktiv auf uns zugegangen sind und gesagt haben hier ihr macht da Open Source und wir finden das unterstützenswert auf unserer Webseite. Da unten scrollt sind da auch ein paar Logos drauf. Und die sagen Jo, was müssen wir denn machen? Was können wir denn machen? Braucht ihr Doku von uns? Braucht ihr einen Sprechpartner? Können wir euch dieses Projekt monatlich unterstützen oder irgendwie sowas? Das gibt es. Das sind also.
Meistens ist es bisschen, also es ist jetzt nicht, dass das alle tun, aber es gibt einige Firmen, die so drauf sind, das ist schön. Genau, aber im PV, also im Wechselrichterbereich, ist es verhältnismäßig offen, per Default schon, aber einfach weil es, ja, teilweise auch die Gesetzgebung in Deutschland so ist, dass du bestimmte steuerbare Dinge auch irgendwie vorsehen musst, bestimmte Abriegelungs-Sachen, jetzt kommen wir eben noch...
Gesetze, dass bei Netzengpässen Geräte runtergeriegelt oder auch Produktion abgeschaltet werden muss und so. Von daher muss da auch eine bestimmte Art von Schnittstelle schon verfügbar sein. Von daher würde ich sagen, der Bereich sieht relativ gut aus. Der Wallbox Bereich.
Zumindest die älteren Modelle sind auch alle so, die haben Lokal, also oder anders. Früher waren die Wallboxen relativ dumm, da waren die halt wirklich nur so Schalter und dann hatten sie so potenzialfreien Eingang oder Kontakt nennt sich das glaube ich, wo du halt irgendwie sagen kannst, wenn du den schließt, dann geht die Wallbox einfach auf aus, dann tut sie so, als ob sie tot wäre und schaltet damit quasi in den kompletten Betrieb ein und wenn du den wieder wegnimmst, dann ist sie wieder an. Und es gab vor ein paar Jahren so eine Wallbox-Förderung, vielleicht habt ihr wahrscheinlich auch mitgekriegt und
Andrej Friesen (24:41)
Mhm.
Michael (evcc) (24:53)
Die war insofern ganz clever gemacht, die als Erfordernis hatte, dass diese smarten... Also, nee, anders. Die Wallbox ist nur dann förderfähig, wenn sie eine steuerbare Wallbox ist. Das heißt, sie muss eine offene Schnittstelle haben. Und damit musst du programmatisch in der Lage sein, den angebotenen Strom, also den Wallbox, den... Quatsch, den Strom, den die Wallbox dem Auto anbietet, den einzustellen. Das heißt, standardmäßig braucht ein Auto 6 Ampere, vorher fängt das nicht an zu laden.
Andrej Friesen (25:22)
Also nicht nur an aus, sondern auch die...
Michael (evcc) (25:24)
Genau,
nicht nur an Aus, sondern wirklich, dass du sagen kannst, die Wallbox ist keine Ahnung, die ist mit 16 Ampere abgesichert. Und dann kannst du zwischen 6 und 16 Ampere halt sagen, ja, jetzt machen wir irgendwie ein Ampere mehr oder teilweise auch irgendwie einen halben oder einen zehntel Schrippen oder sowas. Und das war ganz clever, dass sie die Förderung daran geknüpft hat. Das führte nämlich in der Praxis dazu, dass eigentlich fast alle Wallbox, die du heute kaufen kannst, haben diese, also eine Art dieser Schnittstelle. Also es ist halt dadurch sehr populär geworden. Genau, und das,
Andrej Friesen (25:48)
Das heißt, es ist eine politische
Maßnahme, die tatsächlich Sinn gebracht hat in diesem Fall.
Michael (evcc) (25:51)
würde ich so sehen also man weiß natürlich
nicht wie das ohne diese maßnahme gewesen wäre aber die hat auf jeden fall nicht dagegen gewirkt würde ich mal sagen
Genau, das können die meisten Wallboxen, allerdings auch unterschiedlich. Also die, die ich mir gekauft habe, die so smart ist, habe ich dann... Also einige Dinge merkt man ja auch erst später, dass das vielleicht nicht die geilste Idee war. Die ist so, dass... So, irgendwie ein norwegischer Hersteller und so. Und die ist so smart, dass sie so ein Mobilfunkmodul eingebaut hat. Die kann auch WLAN, aber die möchte eigentlich erst mal nur mit ihrem eigenen norwegischen Server telefonieren.
Und dann kannst du dem Server ein Signal schicken und sagen hier jetzt bitte mal reduzieren oder sag mal bitte kurz ob du noch lädst oder ob du nicht mehr lädst und so. Ja und die hat zwar, also sie hängt bei mir lokal im Netzwerk, ich sehe deren IP-Adresse, aber ich kann mit ihr lokal nicht sprechen, der Hersteller verspricht. Ich glaube seitdem ich die Wallbox besitze, dass sie an einer lokalen Schnittstelle arbeiten. Wir haben inzwischen auch mit ihnen Kontakt und sie versprechen das, ⁓
Andrej Friesen (26:47)
Das waren ungefähr 13 Jahre, Wander?
Das waren ungefähr 13 Jahre, der Besitz der Warbox?
Michael (evcc) (26:53)
Der 13 noch nicht, die Wallbox habe ich jetzt vor 5 Jahren gekauft. Also, die Hersteller sagt immer noch, dass sie was Lokales anbieten wollen, aber aktuell ist das nicht so. Aktuell ist dieses Ding leider nur über die Cloud-Steuer war. Und das passiert nicht oft, aber es gab dann jetzt vor ein paar Monaten Wochenende, da war einfach deren Cloud einfach 3 Tage down. Und das war zum Glück nicht das erste Mal.
Andrej Friesen (26:55)
Okay.
Michael (evcc) (27:18)
Die hat schon ein Incident davor. Das Reaktion darauf haben sie eingeführt, dass man zumindest den Default-Modus einstellen kann, dieser Box. Was soll die eigentlich tun, wenn die nicht mehr vom Mutterschiff irgendwie eine Info kriegt? Also, da kannst du sagen, sei einfach an. Und man könnte sie jetzt auch mit Bluetooth steuern lokal. Das heißt, wenn so alles gar nichts mehr geht, kannst du mit deinem Handy so daneben gehen und sagen, ja, sieben Ampere bitte. Ja, genau. das war das erste Fehler-Szenario.
Andrej Friesen (27:31)
Das erinnert mich an dieses...
Ja besser als aus, ne? Das ist natürlich der Super-Gau.
Michael (evcc) (27:46)
bleibt er freundlichen zuständig die war und wenn es halt dunkel war und wir die gesteuert haben dann bleibt die box halt dunkel also dann ist halt ja nee ist es ist wie gesagt
Andrej Friesen (27:53)
Das ist überhaupt nicht smart.
Das erinnert mich, und darüber haben wir auch schon mal gesprochen, vor allen Dingen, allem über das, es gibt so Bett, was irgendwie sich aufheizt und kühlt und dann hat das nicht aufgehört zu heizen und du brennst dir den Hintern ab, während die Klauter ab ist, das ist ja echt heerendrissig.
Michael (evcc) (28:02)
Ja, ja, ja, das hab ich auch mitgekriegt.
Ja,
ja, ja, ja, ja, ja, ja. also Cloud Connected Device ist so toll mit Smart and App, ja, Lokal ist auch ab und an schön.
Genau. Naja, also mit dem Hersteller, also wir haben natürlich auch, also wir haben eine, ich weiß, wir kennen unsere Installationsbasis nicht, was wir auch hatten, gerade in der Anfangsphase, also Hersteller hat so eine halbwegs gut dokumentierte API und wir haben eine relativ große Installationsbasis und wenn dann mal bei uns irgendwie ein Bug ist, beziehungsweise, glaube, da war es sogar so, dass Sie an Ihrer Cloud irgendwas gedreht haben, irgendwas an der Authentifizierung umgestellt, das führte dann bei uns dazu, dass wir in so einen Loop reingelaufen sind, weil wir diesen Effekt vorher noch nie gesehen hatten und dann kriegten wir irgendwann E-Mail von...
Andrej Friesen (28:41)
Hmm...
Michael (evcc) (28:51)
von dem Hersteller mit, können wir aufhören, dass eure Geräte sowas machen. wir gesagt, keine Ahnung, das sind nicht unsere Geräte, das ist vielleicht unsere Software. Ja, wie auch mal. Seitdem haben wir technischen Kontakt zu dem Hersteller, das ist schon mal gut. Wahrscheinlich habe ich das hauptsächlich gemacht, weil sie ihre Cloud ein bisschen im Zweifelsfall geschützt haben wollen. Aber ja, wie auch mal. Also ich brauche euch nicht erklären, was das Problem damit ist, man da irgendwie connected devices...
Andrej Friesen (29:14)
Ne kleine DOS-Attacke
gemacht, ne? War sogar ein D-DOS fast.
Michael (evcc) (29:17)
Ja, ich würde sogar sagen, das haben die selber gemacht, weil sie da irgendwie Dinge dran gedreht haben, aber ja, wie auch immer, egal. Problem ist halt da.
Thomas Wiebe (29:25)
Ja, schön hast du.
Andrej Friesen (29:25)
War das dann auf eure
Seite zu lösen? Einfach aus Interesse oder von deren Seite aus?
Michael (evcc) (29:28)
Sie haben was gefixt und wir haben unseren Zustand, dann fängt man an über Polling und Retry und so, da cleverere Dinge einzubauen als das, was man erst mal so macht, uns zu fliegen zu kriegen. Genau, also es auf beiden Seiten was passiert und seitdem ist das auch nicht wieder vorgekommen, von daher ist ja alles gut, aber ja. Aber wir können natürlich nicht hart eingreifen, wir können nicht sagen, ja wir fahren jetzt alle runter, wir haben nichts zum Grund.
Andrej Friesen (29:33)
den Loop.
Das ist ja das Gute, das ist ja genau der Vorteil über diese Lokale. Habt ihr denn eine Zahl, wie viele Installationen ihr habt, was das angeht?
Michael (evcc) (29:53)
Ja ja.
Ähm, nee. In der Tat nicht. Ähm, also wir haben... Ja, genau. Also Leute, die uns mal jemals irgendwie Geld gegeben haben, das sind irgendwie, keine Ahnung, Bewegungen im 10.000-plus-Bereich, glaube ich. Ähm, aber ich hab auch bei Docker mal geguckt, wobei das sind so große Zahlen, da waren ja so Millionen Zahlen drin. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ein Docker-Pull wirklich gleich ein User ist oder was der richtige Faktor ist, das zu teilen. Also meine Maschine checkt zum Beispiel täglich, ob da was Neues da ist. Ich weiß nicht, ob das in deren Statistik schon als Wunder...
Andrej Friesen (30:04)
Das schwer zu schätzen, wenn ihr gar keine Statistik habt.
Michael (evcc) (30:30)
zählt oder erst wenn ich was runtergeladen habe keine Ahnung also wir tracken da in der Tat aber nichts was wir haben auf der Webseite wenn ihr mal guckt. Ich mach mal kurz selber auf die Zahl zu sehen da haben wir das ist Opt-in Feature wenn du Sponsor bist und so ein Token hast dann haben wir so ein Setting womit du sagen kannst ich möchte meine aktuelle Ladeleistung teilen mit der Welt.
und das zählen wir auch in echtzeit also ihr seht aktuell laden 823 leute 824 leute laden gerade ein auto damit oder ein ein da steht nur auto ich glaube wenn eine wärme pumpe ein steuersignal kriegen würde würde das inzwischen zählt das damit rein genau es ist gerade wir nehmen in abendstunden auf deswegen ist der sonnenanteil nur 19 prozent genau unten drunter ist eine zahl also 11.000
Andrej Friesen (31:03)
Hab ich auch grad gesehen in den Content.
Michael (evcc) (31:23)
auch da ist leute nicht korrekt also auf 11.000 instanzen ist dieses feature jemals aktiviert worden also ich das installiere und lösche und neu mache dann zählt ja einen hoch wir haben da jetzt nicht so was wie mannthly aktiv irgendwas also das tracken wir nicht sondern nur so unterschiedliche instanzen wo wir immer irgendwie daten gekriegt haben genau also für eine größere ordnung und das ist natürlich leute die uns sponsern und die dann auch noch freiwillig dieses feature aktiviert haben also ein subset von einem subset wahrscheinlich ist die zahl deutlich größer aber die wissen wir nicht und ist uns auch eigentlich nicht so wichtig
Andrej Friesen (31:53)
Ja, trotzdem spannend zu sehen, das doch schon verdammt viele Leute sind, das machen. Wie sagt man, die dunkel Ziffer ist natürlich komplett, man weiß es nicht. Das ist einfach reines Raten danach. Kann das zehnfache sein, kann das hundertfache sein, niemand weiß das.
Michael (evcc) (32:06)
Ja, genau.
Ja, also wir könnten das natürlich tracken und anfangen da was zu machen, aber das eigentlich... Also, wie gesagt, ich komme so ein bisschen aus dem E-Commerce-Kontext und ich habe das Gefühl, die Menge an Tracking, ich bislang in Webseiten eingebaut habe, mein Budget ist eigentlich voll, eigentlich möchte ich nicht weiteres Tracking in irgendwelche Seiten einbauen. Von daher fühle ich das ganz schön, wenn das auch ohne geht.
Andrej Friesen (32:30)
Ich finde es wäre auch nur sinnvoll, wenn dahinter ein Ziel, ein irgendwas hinterher geknüpft ist. Beispiel, nennen wir eine Marktmacht ausüben zum Beispiel oder politische Entscheidungen treffen, dass irgendwie Gesetze gehen, dass diese Rollboxen geschnittstellen haben müssen, dann kommt man mit seiner Userzahl an und sagt, guck, wie viele wir haben. Das wäre vielleicht sinnvoll, aber wenn das einfach nur fürs Tracking wäre, dann macht das in meinen Augen nicht so
Michael (evcc) (32:48)
Ja.
Ja,
wir kommen, also vielleicht müssen wir noch zur dritten Protokategorie kommen, über die wir noch nicht gesprochen hatten. Werden Wechselrichter, werden Wallbox und wir haben Autos und da fängt genau das an, was du gerade gesagt hast. Bei Autos ist das schwieriger, also anders. Warum müssen wir überhaupt mit Autos sprechen? Kannst die nicht einfach anstecken und dann laden die? Das ist so, ne? Also wie gesagt, eine Wallbox ist eigentlich nur so eine blöde Steckdose.
da stecke ich einen Stecker rein, kommt entweder Strom raus oder da kommt kein Strom raus und vielleicht sagt sie mir nach wieviel ich benutzen darf oder soll. Aber was wir halt auch haben sind Funktionen, die smartere Dinge machen, wenn sie mehr über den Kontext wissen. Also ich weiß, das Auto ist nicht nur ein Auto, ich kann dem Strom geben, sondern ich weiß, dieses Auto ist gerade auf zwei Prozent Akku leer runtergefahren. Da kann ich vielleicht anders reagieren und nicht bis morgen früh neun warten, bis die Sonne wieder aufgeht.
als wenn ich weiß, das Auto ist halb voll und ich stelle jetzt auch irgendwie keinen Termin an für die nächsten Tage oder sowas, dann kann das vielleicht auch einfach in diesem Zustand so bleiben, wenn ich das abends anstecke. Das heißt, wir haben Logiken, die auf dem Akkustand des Autos aufpassen. So was wie einen Mindestladestand, das was ich gerade sagte ist, du steckst ihn relativ leer ein und du kannst bei uns hinterlegen, mach mal, egal was gerade ist und egal wie teuer der Strom gerade ist, guck mal erstmal, dass wir auf 20 % kommen, damit ich irgendwie meine Basisreichweite gesichert habe, das war auch...
ich den Arzt irgendwas, irgendwie muss es kranken raus und dann habe ich ja kein leeres Auto vor der Tour stehen. Genau, also das ist dann so ein bisschen die Abwägung zwischen Convenience und Geld sparen. Das ist ja dann doch nicht so ein Ding auf das du optimierst, sondern es hängt ja stark davon ab, auch wie Fahrzeuge verwendet werden und so. Genau, das heißt wir können so was wie Mindestladeleistung einstellen, wir können so was wie Ladeziele einstellen, also keine Ahnung, ich muss morgen früh ins Büro, deswegen muss das Auto morgen früh auf 80 Prozent voll sein und machen wir einfach das cleverste, was dir gerade dazu einfällt.
oder lade limit also bei den meisten autos ich war ein bisschen überrascht zu lernen dass man nicht bei jedem auto einstellen kann wann der aufhören soll zu laden es gibt durchaus ich hoffe dass die heute nicht egal es gibt durchaus fahrzeuge die kein lade limit haben die laden auf 200 prozent voll und du musst da vorhin stecker rausziehen oder so das gibt es oder du musst dafür ins auto gehen um es einzustellen du kannst es nicht irgendwie in der app oder von entfernt oder sowas umstellen auch das gibt es genau deswegen sofern der
Andrej Friesen (34:56)
Also die würde dann immer bis 100 %...
Michael (evcc) (35:12)
Autohersteller das anbietet, implementieren wir da APs mit allen möglichen Herstellern, wo wir dann halt zum Zeitpunkt, also von der Wallbox kriegen wir mit, jemand hat sich da gerade angesteckt und das ist für uns dann das Signal, okay, dann checken wir mal kurz von den konfigurierten Fahrzeugen, da ist, was ist denn hier das Plausibelste, man kann das auch fest konfigurieren, wie auch immer, und gucken mal, keine Ahnung, wie voll ist denn das Auto, also fragen den Cloud-Hersteller an, der dann im Zweifelsfall das Auto nochmal aufweckt und nach dem Akkuzustand
nach dem Ladestand fragt, dann A zu erkennen, ist es das Richtige und auch B, ⁓ zu gucken, wie geht es dem eigentlich was der aktuelle Ladestand des Fahrzeugs und dann darauf, wie wir eine Entscheidung treffen zu können. Aber dafür müssen wir mit dieser Autohersteller-API integrieren. Und es gibt Hersteller, die haben offizielle APIs. Es gibt aber auch viele Hersteller, die das nicht haben. ja, da...
Andrej Friesen (36:04)
Das ist
das so nämlich, weil ich hätte jetzt eher gedacht, dass die Autos auch ein bisschen mit der Warbox sprechen und man vielleicht aus der Warbox Infos übers Auto holen könnte. Das wäre ja smart. Also.
Michael (evcc) (36:12)
Ja, ja, ja, also wenn ich ein Schnellader bin,
prinzipiell gibt es das genau das. Also es gibt ein, wenn man sein Auto an einen Schnellader ansteckt, also eine DC Wallbox und eine DC Ladestation, dann zeigt die auf dem Display in der Regel auch den Ladestand des Autos an. Also es gibt eine Möglichkeit, das zu kommunizieren, also dass das Auto der Wallbox sagt, wie es ihm geht oder noch andere Dinge.
Im AC Bereich, also Wechselstrom, das was ich zu Hause in der Regel als Wallbox an meiner eigene Hauswand schraube quasi, gibt es das in dem Standardprotokoll erstmal nicht. Das heißt, da gibt es über, das funktioniert in der Tat so ganz ganz basal über so Widerstandsstufen kann die Wallbox diese
Stromvorgabe von der ich eben gesprochen habe, so irgendwie 6 bis 16 oder 32 Ampere, kann die irgendwie so kommunizieren, also das heißt die Worldbox reguliert den Strom auch nicht, sondern sagt dem Auto zieh mal bitte gerade maximal folgende Menge und dann kann das Auto sich daran halten. Aber da endet dieses normale Protokoll auch, also da gibt es keinen ernsthaften Rückkanal, wo das Auto noch was der Worldbox schicken kann. Es gibt
ein Standard der nennt sich ISO und jetzt muss dafür muss ich in die Doku gucken, weil ich kann mir diese Nummern bei dem ISOs nie merken. ist jetzt nicht nur bei dem einen Standard so, sondern generell bei ISO Standards, so vierstellige Nummern haben. Ich lasse mir kurz checken, wallboxen. Also es gibt wallboxen, die den ISO 15118 Standard Plug and Charge unterstützen und die haben in der Theorie auch die Möglichkeit
diese Kommunikation die dieser DC Charger macht also dass die das Auto fragen übrigens wie ist denn eigentlich der Akkustand dass die das tun und davon gibt es ich weiß es nicht drei Wallboxen oder so und die sind alle relativ teuer und was die technisch tun ist du steckst den an und der tut erstmal so als ob er eine DC Ladestation wäre dann ist dieses Kommunikationsding da, da machen die irgendwie so ein Powerline artiges Kommunikationsding wo sie sich irgendwie auf dem Kabel was da ist
irgendwas morsen, also über die Stromleitung und dann weiß die Wallbox was. Da dann aber klar ist, okay, wir können aber gar nicht DC laden, wird dann die Verbindung wieder abgebrochen und es wird eine AC-Verbindung wieder aufgebaut und dann wird geladen und man kann dann auch abhängig von der Wallbox diesen Tanz dann während des Ladevorgangs noch mal ein, zwei, dreimal machen, ⁓ noch mal einen Zwischencheck zu machen, wie voll das Auto denn inzwischen ist. Also wie auch immer. Es gibt technische Standards, es gibt auch so ein Protokoll, das sich EEbus nennt, was ein bisschen ein überspezifiziertes Protokoll ist, was man
Ich wieder die Cloud Herstellers angewiesen. Das hätte ich alles gar nicht, wenn ich das einfach lokal fragen könnte. Aber leider sind wir in dieser Realität noch nicht.
Diese Dinge, vor denen ich gerade erzähle, die gab es vor fünf Jahren auch schon und es hieß dann immer ein nächstes Jahr wird das was und dann machen wir auch bidirektionales Laden und so, aber bislang ist das so ein ja vielleicht im nächsten Jahr vertrösten. Mal gucken, wie das weitergeht.
Andrej Friesen (39:30)
Ja spannend, der Hersteller ist jetzt egal wer, ist jetzt egal Tesla, Ford, die haben ja wahrscheinlich alle ihre eigenen Clouds oder es wird da vielleicht auch ein Dienstleister angeben, wo die dann white labeln dürfen oder was auch immer. Das ist halt dann Kraus und Rüben, was für euch natürlich schlecht ist, weil ich meine, wenn es ein white label Produkt gibt, wäre es doch super, weil da muss man nur im Endeffekt die Endpunkte anpassen und die Apis wären ähnlich, aber ja.
Michael (evcc) (39:43)
auch das.
Ja,
es ist leider noch ein bisschen schlimmer als das. Also es ist jetzt nicht so, dass die Autohersteller nicht in der Lage sind, Shitschellen zu bauen. Das können die alle. Das tun die auch alle. kann, es gibt auch B2B-Angebote, mit denen ich das einkaufen kann, mit dem ich sagen kann, ich würde gerne mit diesem Monat mit 1000 BMW-Fahrzeugen sprechen. Dann gehst du zu BMW und sagst, ich bin eine Firma, wir bieten dir Smart Energy irgendwas an. Ich bin Stadtwerke und wir wollen so eine App bauen.
dann kannst du das durchaus von denen kriegen, aber halt gegen Geld. Genau, so Flottenmanagement Sachen und das gibt es alles. Da gibt es auch Angebote. Aber das ist kein Ich als Owner kann meine eigenen Daten irgendwie direkt, also vielleicht auch mit einer Registrierung, die ich wahrscheinlich sowieso schon habe, da irgendwie kriegen. Und das Tesla macht das inzwischen. Die hatten vorher auch so eine reverse-ingenierte API. Inzwischen ist es so, du kannst den Tesla Developer Account machen und kriegst irgendwie 10 Dollar kostenloses Budget im Monat.
Andrej Friesen (40:26)
für so flotten.
Michael (evcc) (40:52)
und brauchst auch keine Kreditkarte angeben und das reicht in der Regel für die Use Cases, wir zum Beispiel haben. Das heißt, kannst im Wert von 10 Dollar oder 10 Euro, ich glaube, die machen sogar 10 Euro im Ding, also kannst du da irgendwie Apikolls machen. Aber jeder Apikoll kostet was. Die haben da Preise dranstehen und das ist aber genau die gleiche Schnittstelle, die du als Flottenbetreiber oder als was auch immer, ich hab das Stadtwerke Beispiel eben gehabt, die halt auch angreifen, aber die natürlich dann aus dem 10 Dollar Budget schnell rauslaufen, weil die halt für eine ganze Flotte anfragen oder für einen Pool von Fahrzeugen, der nicht zwingend ihnen gehört.
Genau, also it's complicated. Ich kann noch mal einen Bogen weiter aufmachen, weil er eben sagt, es ist vielleicht die Menge und so. Es gibt seit August oder so etwas, das nennt sich EU Data Act, also eine Gesetzgebung der EU, die sagt, wenn ein Hersteller ein connected device anbietet, verkauft, dann muss der Endnutzer auch die Möglichkeit haben, diese Daten zuzugreifen.
Das ist auch für Autos durchdekliniert von der EU. Da gibt es dann auch so eine Liste von folgende Infos, die ihr in der App anzeigt, den Kunden, müsst ihr auch maschinenlesbar zur Verfügung stellen. Wir haben uns total gefreut, als das dann kam. Und wie gesagt, ein bisschen Userbase haben wir ja, auch Leute, aktiv so im Slack unterwegs sind oder auf GitHub und so. naja, dann gab es so erste Threads mit, okay, ich schreib da mal irgendwie meinen Hyundai an und frag mal, wie die mit diesem Gesetz umgehen.
Andrej Friesen (42:01)
und
Michael (evcc) (42:16)
oder VW oder was auch immer. Also alle möglichen Leute haben ihren Autohersteller angeschrieben. Na ja, ihr könnt ja mal raten, was da so passiert, was sie als Maschinenlesbare Schnittstelle definieren. Ist halt sehr divers. so was. Ja, also PDF haben wir, glaube ich, nicht, aber so was wie Ja, du musst jetzt hier deinen Fahrzeugschein hochladen und dann schicken wir dir 15 Minuten später eine ZIP-Datei zu oder so.
Andrej Friesen (42:24)
Der Mob ist losgerannt.
PDF.
Thomas Wiebe (42:42)
Mein Gott.
Michael (evcc) (42:42)
und die
Andrej Friesen (42:42)
⁓ mein Gott!
Michael (evcc) (42:43)
ist ja maschinenlesbar weil da eine csv datei drin ist und wir haben gesagt ja klar wir können das automatisieren wenn ihr da bock drauf habt ja wie auch immer also da
Thomas Wiebe (42:51)
Ich wollte zum
Spaß schon von CSV reden, aber ich hätte nie im Leben drin gedacht, dass das tatsächlich jemand so ernannt hat.
Michael (evcc) (42:58)
Ja, ja.
Andrej Friesen (42:59)
Das ja auch okay laufen, aber dass dieser Fahrzeugschein-Hochlade-Mechanismus da vorgeschaltet wird, das halt so, da saßen halt im Endeffekt, ja, Rechtsanwälte sagen, wie kriegen wir das irgendwie umgang?
Thomas Wiebe (43:03)
Ja.
Michael (evcc) (43:15)
Genau, oder was müssen wir tun, ⁓ dem irgendwie zu genügen? Man kann jetzt positiv unterstellen, das kam so schnell und sie konnten keine bessere Lösung bauen. Man kann da Absicht unterstellen im Sinne von, wäre aber besser, wenn alle für bezahlen würden oder so. Man weiß das nicht. Genau, es gibt eine Petition. Wenn ihr bei uns im Blog mal guckt, ich glaube der vorletzte Blogartikel, da haben wir ein bisschen was zu geschrieben zu diesem Thema. ist auch dieses Dokument von der EU.
noch mal verlinkt, inklusive dieser GitHub Discussion Gruppe, wo Leute schildern, was sie da so probiert haben und was sie für Antworten gekriegt haben. Und jemand aus der Community, also jetzt nicht wir direkt, hat auch eine Petition gestartet auf Change.org, glaube ich. Da muss man ein bisschen aufpassen. Die nach dem Unterzeichnen wollen ja im Gelle noch ein Abo verkaufen. sind überraschend viele Leute, ich glaube, ich bin noch gerade drum rum, haben da versehentlich auf irgendwas geklickt, was sie nicht klicken wollten. Das ist ein bisschen scammy leider. Aber wie auch immer, da werden Unterschriften gesammelt.
⁓ dieses Thema dem irgendwie eine größere Öffentlichkeit zu geben. Aktuell haben vielleicht, grad nochmal, fast 2.800 Leute was unterschrieben. Genau. Aber das ist leider ein Thema.
Andrej Friesen (44:21)
Das ist
interessant, weil ich kann das verstehen, wenn der Herrscher sagt, jetzt müssen wir uns öffnen und ihr, ich meine ihr sagt ein kostenfreies Produkt in dem Sinne, aber denen geht jetzt Geld flöten oder eventuell kriegen die mehr Last auf ihre Server für ihre Apikorts. Aber die Lösung wäre, macht es lokal. Ist ja nicht so, dass diese Autos kein Computer hätten oder sowas. ist ja wie auch immer, die Daten sind ja in dem Auto und werden dann irgendwo hochgeladen.
Warum kann man die noch nicht da rausholen? Aber diese Frage brauchen wir uns ja nicht stellen, sondern...
Thomas Wiebe (44:55)
oder der Tesla Ansatz, der ist ja auch wirklich smart, Developer Credits. Und wenn du darüber hinaus hinweg bist, dann musst du halt dafür zahlen.
Michael (evcc) (45:03)
Genau, damit haben sie auch das Überlastungsding. Also Misuse haben sie... Also kannst du gerne machen, musst halt Geld für bezahlen. Dann ist das auch okay für uns, wenn du das möchtest. Ja, genau.
Andrej Friesen (45:12)
Ja, wobei es völlig fair ist, ne? sorry, Matthias.
Thomas Wiebe (45:13)
Wenn
es jetzt so Kraut und Rüben ist, habt ihr da bei euch irgendwo einen Bereich in der Dokumentation? Guck mal hier, das sind so die Hersteller, die machen das so richtig vorbildlich. Da könnt ihr bedenkenlos zuschlagen. Bei einem Auto gibt es jetzt noch andere Faktoren, bei... weiß ich nicht. Rollbox.
Michael (evcc) (45:34)
Also
seine Good und Bad Liste von Herstellern. Wir probieren bewusst keine Bad Liste zu bauen. Also haben wir bei Fahrzeugherstellern jetzt nicht. Bei Wallboxen kriegen wir das immer mal wieder nach dem Motto, ich baue jetzt gerade und was für eine Wallbox soll ich denn kaufen oder so. Auch da haben wir überlegt, ob wir das machen wollen, ob wir bei uns, also in der Doku haben wir so eine lange Liste, wo alle Geräte irgendwie drin sind.
Andrej Friesen (45:42)
Besser ist das.
Michael (evcc) (45:59)
da noch so eine Bewertungs- oder Procon-Liste oder sowas redaktionell dran schreiben, haben wir bislang nicht gemacht. Wenn man bei uns in den GitHub Discussions guckt, ist oben angepinnt, aber so ein Thread, wo wir so ein R-Table-Formular gemacht, wo Leute einfach eintragen können, wenn sie mit einer Wallbox gut zufrieden sind und was ihre Vorteile sind, also was die Vorteile sind, was vielleicht auch so ein bisschen der Drawback sein könnte bei dieser Wallbox und...
die Liste empfehle ich immer gerne und sag hier ich will also ich kann ja auch die konkrete Wallbox empfehlen aber wenn du dich ein bisschen breiter informieren willst guck mal da auf das das Dokument ist auf dieser Excel Liste diese da so inkrementell entsteht und liest das mal quer guck mal was was gängig ist wo Leute sagen jo das ist eine geile Nummer oder ja kannst du machen aber nur wenn dir was auch mal irgendwie klappt und es gab eine QE Charger Generation die relativ schwaches WLAN hatte und das ist da nett weil du siehst dann wenn du den 8en siehst er sagt jo aber nur dann wenn das Ding wirklich auf der anderen Seite
der Hauswahl deines Routers stehen kann und sonst eher vorsichtig, falls die Kratzer nicht mehr die sein werden verkabeln oder so. Sowas sind dann irgendwie total relevante Infos.
Andrej Friesen (47:03)
Es ist auch schwierig. finde solche... Ich verstehe das. Ich würde auch eine Empfehlung haben wollen von dem OMSource Projekt, zu sagen, hey, ich hätte jetzt das beste, kompatibelste Gerät. Aber wenn was im Internet steht, ist es halt auch unfair, weil es häufig auch nicht geupdatet wird. Und wenn der Hashtag jetzt nachbessert, dann wird das halt nicht reinkommen, weil die Leute halt geschrieben haben, nee, ist keine gute Wallworks oder was auch immer. Und dann wird das halt trotzdem keiner kaufen, weil das halt bei euch auf der Bad-Liste in Anführungszeiten stehen könnte. Das schwierig. Und dann...
Man schneidet sich selber ins Fleisch, weil der Hersteller dann eventuell was verbessert und theoretisch ein guter wäre nach einer Zeit. Superschweres Thema.
Michael (evcc) (47:41)
Ja,
also was für ein...
Thomas Wiebe (47:43)
Das ist der Punkt auch mit
der Bad-Liste. Das sollte man wahrscheinlich wirklich nicht tun, aber eine Gut-Liste ist nicht so kritisch. Die kannst du auch jederzeit noch durchaktualisieren, wenn es sich bessert und die Hersteller mit aufnehmen.
Michael (evcc) (47:47)
Nein.
Es gibt durchaus Hersteller, die erwähnen wir auch ab und an jetzt irgendwie.
Das ist ja hier nicht weit weg von uns jeweils. Eine Firma, baut eine Open-Hardware-Wallbox. Die ist verhältnismäßig teuer, vor allem wenn man die den chinesischen Modellen vergleicht. sie machen ganz viele Dinge sehr vorbildlich. Die waren auch relativ früh schon bei uns im Projekt mit drin und haben gesagt, hier bei der Implementierung für unsere Box, wenn ihr das und das noch macht, noch geiler. Beziehungsweise, wenn wir jetzt eine neue Schnittstelle machen, benutzt doch die und so. Wo wir halt wirklich aktiv Unterstützung kriegen und nicht ein, könnt ja mal unser Ding einbauen, sondern
Andrej Friesen (48:04)
Hm.
Michael (evcc) (48:29)
wo du merkst, okay, die machen Open Hardware, den musst du nicht erklären, was Open Source ist und so. Das ist natürlich total unterstützenswert. Die tauchen auch bei uns auf der Sponsorliste, auf der Startseite, wenn man runter scrollt. Der Warp Charger heißt das Gerät. Nichtsdestotrotz ist das wahrscheinlich nicht für jeden Use-Case die richtige Box, aber das hat auf jeden Fall den richtigen Community Vibe quasi.
Andrej Friesen (48:53)
Ja, muss nicht das richtige Produkt dafür sein, weil ein Produkt ist ja auch sehr zugeschnitten auf den Use Case.
Michael (evcc) (48:58)
Genau,
genau. hast auch teilweise Leute, sagen, ich kann oder will nicht mehr 500 Euro ausgeben oder sowas, schallt
Andrej Friesen (49:03)
Ja klar.
Ja spannend, wenn ein Hersteller jetzt kommt und ich mache jetzt eine neue Warbox und direkt mit euch in Kommunikation geht, hätte er ein bisschen weniger Arbeit von seiner Seite aus? Kann er sich eine Cloud sparen mit euch? Gibt es da irgendwelche Vorteile, die er haben könnte oder weniger zu tun, wenn er mit direkt direkt euch kooperieren würde? Würdet ihr das überhaupt wollen?
Michael (evcc) (49:30)
Also generell finden wir das gut. Neben jetzt Tinker for Dropcharger tauchen auch noch ein paar andere Wallbox Hersteller bei uns auf der Webseite auf. Teilweise machen die ein größeres monatliche Sponsoring und kriegen im Gegenzug dafür, dass wir sagen, gut, ist das nur eine sponsorfreie Wallbox. Das heißt, der Endnutzer, der genau diese Box jetzt hat, braucht dafür keinen Token.
Das ist noch mal so ein Convenience-Ding. Da hatten wir auch Hersteller, gesagt haben, wir haben einige Nutzer, von denen wir wissen, dass sie EVCC benutzen und wir würden es denen gerne einfacher machen. Und haben natürlich auch ein Interesse daran, dass wir sagen können, wenn der Nutzer zu uns kommt und sagt, ich habe jetzt gerade eure Warbox gekauft, welches Energiemanagement brauche ich denn dazu, dann können die jetzt sagen, jo hier nimm doch EVCC, das kostet dich erstmal nix extra, musst du dir selber einrichten, aber hast du eine Lösung, die funktioniert und das klingt gerade so, als ob das so bisschen die Basislösung ist.
Das würde ich fast gar nicht sehen. glaube vom Funktionsumfang, wir gerade da haben und von der Flexibilität sind wir wahrscheinlich, was viele Belange angeht, auch deutlich mächtiger als die viele kommerzielle Systeme, die du so in der Box in einem Online Store dir klicken kannst, kriegen kannst. Genau, von der Convenience halt nicht, weil wir keine Hardware verkaufen. Also wir biegen halt Images an und du musst den Bringer on Raspberry oder Docker Hosting Solution oder irgendwie sowas oder NAS.
Auch da haben überlegt, wir irgendwie ins Hardware-Business reinwunden, aber relativ klar gesagt eigentlich nicht. Also eigentlich ist es... Also wir haben Bock auf Software bauen und natürlich könnte Hardware-Dinge verkaufen, so ein Side-Channel-Finanzierungsding sein, aber eigentlich finden wir das wenig attraktiv, da mehr Zeit reinzustecken. Wir würden gerne mehr Zeit in die Software besser machen, investieren und das ist auch total fein. Also für uns dann, wenn andere Leute sagen, je ruhig...
bauende Hardware, läuft das irgendwie gut drauf und Nutzer macht dann seinen Sponsoring selber oder sowas, dann ist das auch total fein, das Modell, das sie da haben.
Andrej Friesen (51:19)
Ja, kann ich verstehen. Gerade wenn ihr nur drei Co-Entwickler seid, drei Leute ist halt auch Begrenztzeit und dann auch wahrscheinlich jeder Vollzeit. Du auch nicht mal Vollzeit.
Michael (evcc) (51:27)
Genau.
So.
Ich überlege gerade, über welche Ecken wir gerade an dieses Thema gekommen sind. Genau, das waren die Fahrzeuge.
Andrej Friesen (51:36)
Du wolltest die letzte Produktkategorie noch durchgeben.
Thomas Wiebe (51:36)
...
Andrej Friesen (51:42)
Da hatte ich ja erst gefragt, nicht die Sprache, die Informationen nicht vom Fahrzeug über die Warbox kommen könnten. Dann gab es dann diesen kleinen Abstecher in die Cloud.
Michael (evcc) (51:55)
Jo. Genau, so ist das. Genau, aber Hersteller, auf uns zukommen, also Wechselgerichterhersteller, Wallbox-Hersteller, ja. Fahrzeughersteller eher nicht bislang. Die gesagt haben, wir würden da gerne bessere Integration zu euch haben. Da müssen wir dann meist ein bisschen für kämpfen, dass wir da was kriegen. Also, entweder Reverse-Ingeniert oder eine der offiziellen Apis, wenn die dann angeboten werden bei Tesla. Bei BMW hat das inzwischen, die haben auf den EU-Data Act zum Beispiel vorbildlich reagiert, als BMW jetzt, BMW Mini.
Die haben eine Schnittstelle bereitgestellt, da kann man sich anmelden, ist auch bisschen Tanz am Anfang, aber du kriegst dann Zugang zu einem MQTT Endpunkt und du kriegst, wir kriegen da gestreamte Daten, er ist der Autoersteller, der das gemacht hat, was sehr schön ist. Also ja.
Andrej Friesen (52:33)
Wow!
Thomas Wiebe (52:33)
Nice!
Andrej Friesen (52:38)
Das ist auch nicht wenig Traffic, also wenn man das mal summieren würde. Ich meine, wie sinnvoll ist gestreamt? finde, alle paar Minuten würde auch reichen, aber whatever.
Michael (evcc) (52:47)
Ja, also gerade wenn das Auto bei uns ist, dann das fährt dann in der Regel nicht mehr, wenn es angeschlossen ist. Das heißt, also wir und wir wissen sogar noch, wie viel Energie wir dem gegeben haben. es ist relativ vorhersagbar. Wir brauchen jetzt nicht Echtzeit Infos über den Akkustand, aber ich weiß auch gar nicht genau, das Datenvolumen ist. Aber es ist auf jeden Fall gut, dass sie da eine technisch freundliche Lösung gewählt haben.
Andrej Friesen (52:51)
Ja.
Das heißt, wäre natürlich auch dann, was ich ja gesagt die Masse auch eine interessante Zahl, politisch agieren zu können. ja, ich meine, wird jetzt ja in der Community auch diese Petition gemacht, daher mal gucken, was daraus wird. Ich bin immer sehr skeptisch bei Petitionen, weil kann man schreien, aber ob da jetzt mit was passiert im Nachhinein, ist schwierig zu sagen.
Michael (evcc) (53:29)
Ja, ich kenne mich damit erinnert halt auch zu wenig aus. Ich finde es unterstützend, deswegen habe ich einen Blogartikel zugeschrieben und auch ein bisschen, dass du das promotet. Ich weiß aber auch nicht genau, was dann danach passiert. Es gab ja auf jeden Fall schon ein paar größere, also bei Konkraftwerksgeschichte, da gab es ja irgendwie über YouTube-Kanal, Akku Doktor und so auch Dinge, die glaube ich wirklich was geändert haben. Ich vermute aber, dass da auch einiges an Arbeit nochmal...
politischer Arbeit und sowas reingesteckt ist, ich mir... das sehe ich gerade noch nicht auf meinem Zettel, beziehungsweise die Ambitionen fühle ich gerade nicht, aber wenn das Leute machen, ich das total begrüßend.
Andrej Friesen (54:05)
Ja, ist ja super. Dafür hat man ja auch andere Interessen. Du willst ja Software bauen und ein cooles UX machen, schöne Erfahrung. Da muss man halt nicht irgendwo im Kongress rum sitzen oder so was. Das ist natürlich auch eine andere Art von Arbeit.
Du hattest gerade noch erwähnt, ihr habt ja keinen Bock auf Hardware. Ich denke, das passt ganz gut, weil was ist so bei euch der Standardweg, wie Leute sich das ins Haus holen? Weil das muss ja schon einen gewissen Nerdfaktor haben, damit du das machen würdest.
Michael (evcc) (54:35)
Also, Docker Support hatten wir überraschend früh und das ist ja schon, also da muss man schon so ein bisschen, also zu Hause so Docker Setup zu haben, muss man schon so bisschen, keine Ahnung, bisschen schrägen Hintergrund haben, beziehungsweise was komisches gelernt haben, so wie wir jetzt hier. Genau, das, also das benutzen, also gerade die Leute, die auch bei GitHub aktiv sind, da ist das glaube ich relativ verbreitet, weil die haben dann irgendwo nass stehen oder sich irgendwie in einem Proxmox irgendwas gebaut oder irgendwas, auf dem da irgendwie so Container laufen.
Das heißt, das ist definitiv ein populärer Kanal, was so Tech-Enthusiasten angeht, würde ich mal sagen. Eine Sache, die jetzt letzten Jahren extrem populär geworden ist, ist Home-Assistent-Add-on. Das heißt, Leute haben sich einen Home-Assistent, das schlagen vielleicht auch die Brücke hier zum smarten Hütte quasi. Also Leute haben sich einen Home-Assistent sowieso schon laufen und dann...
Andrej Friesen (55:23)
Ja.
Michael (evcc) (55:28)
haben sie Kontakt mit dem Elektroauto oder mit Energie und Überschuss und so. Und das kann man sich natürlich auch alles selber bauen mit Regeln und Automatisierung und so. Aber wir haben halt schon eine ganze Menge gängige Use Cases, einfach bei uns in hardware und algorithmen gegossen und wirklich in Modelle mit bestimmte Dinge, die du gar nicht probieren musst. Wenn das Auto nicht angeschlossen ist, dann muss ich nicht über was auch mal. Also ihr könnt ja vorstellen, was da so an Regeln und Bedingungen sich so ansammeln bei dem, was wir gerade schon erzählt haben. Das heißt, viele Leute
Andrej Friesen (55:39)
Da ich ja noch Fragen zu haben.
Michael (evcc) (55:57)
Wir suchen dann nach einer fertigen Lösung. Viele Leute benutzen EVCC als Home Assistant Add-on. Das du hast es in der Seitenleiste drin, das läuft in einem kleinen Fenster, imbedded in deinem Home Assistant, und dann ist unsere Runtime de facto auch docker, aber eingebadded in einem Home Assistant-System, weil es relativ einfach installierbar ist.
Bislang immer die Hürde mit, da gibt es noch diese Jaml-Konfigurationsdatei, da musst du in der richtigen Struktur, mit den richtigen Eindrückungen und mit den richtigen Referenzen und verstehen, was Referenzen sind. Du musst dieses Format kennen, wir hatten einen Command Line Assistant, der sich Fragen gefragt hat, dann kannst du die beantworten, dann er dir schon eine Personalisierte Jaml-Datei zusammengebaut, die konntest du dann nehmen, musstest die anpassen, wenn du eine Änderung hast, dann musstest du die Jaml-Datei wieder aufmachen, das Ding neu starten und so.
immer mehr von den Funktionen, wo man sagt im Alltag will ich das vielleicht aber dann doch mal ändern, so was wie den Mindestladestand von wenn ich anstecke und der ist unter 20 Prozent, ist vielleicht eine andere Zahl im Sommer wie im Winter und das will ich dann nicht immer neu starten oder irgendwie keine Ahnung, wenn meine Frau das anders haben will, muss sie mir das sagen und ich mach das dann und ich starte das dann neu und dann sage ich ihr, dass ihr das gemacht habt oder sowas, kann man alles tun, aber das ist halt nicht so geil. Das heißt, da sind wir relativ schnell, so dass wir die Alltagsfunktionen über das UI konfiguriert haben und unsere Daten mal gespeichert haben.
Genau, inzwischen jetzt mit dem Release haben wir Anfang des Jahres gemacht. Aber jetzt gesagt, der Standardweg, wie man es einrichtet, nicht mehr die YAML-Datei, die unterstützen wir weiterhin. Aber alle Sachen sind jetzt auch über die Oberfläche einrichtbar und ändervar.
Andrej Friesen (57:34)
Ach guck
mal, da hab ich das noch vor ein paar Wochen ausprobiert und da war es noch das CLI.
Thomas Wiebe (57:35)
Sehr cool.
Michael (evcc) (57:38)
Ja, es gibt jetzt die 0.300er-Variante. Auch die Doku haben wir dann geändert zum Jahre. Also relativ genau zum Jahreswechsel sind einige Pull-Requests gemercht und gemacht worden. Genau, das heißt... Ja, ich war auf dem Kongress. Ich hab ganz viel danach noch so in diesen... Ach, sag mal. Also in der knappen Zeit dazwischen gemacht. Aber das haben wir uns ein bisschen als den Punkt gesetzt. Da sind wir auch von der 200 irgendwas Version auf so 0.300 gegangen. Also immer noch eine 0 vorne. wir gesagt haben, noch wollen wir uns das Recht einräumen.
Ich gerade zu ruckeln und das Konzept auch nochmal umzuwerfen, wenn merkt, die sind dann doch nicht komplett richtig gewesen. aber in der Phase befinden wir uns genau. Dieses UI einrichten ist halt ein ganz großer Schritt und damit, nochmal wieder zurückzukommen, womit betreiben die Leute das, also gerade für den normalen Endnutzer ist halt irgendwie sowas, ne? Also Raspberry Pi und den kann ich mir irgendwie klicken und kaufen und dann...
Ich weiß, wie ich Dinge auf eine SD-Karte kriege, das kriegt man irgendwie gut erklärt. Da gibt es irgendwie GUI-Flasher und so was, wo ich mir was runterladen muss und dann irgendwo drauf packe. Inzwischen sind wir auch in dem Raspberry Pi-Flasher, da kann man ja auch sofort ausgewählte Images wählen. Da gibt es den Smart Home Bereich, da kann man uns inzwischen auch auswählen. Da haben wir eben ein fertiges Image.
Andrej Friesen (58:44)
Cool, wie kommt ihr da dran?
Wie seid ihr da drangekommen, dass ihr da gelistet werdet?
Michael (evcc) (58:48)
Man muss ein Repository haben, da muss eine JSON-Datei drin liegen, die die Images beschreibt und sagt, das ist kompatibel mit dem Raspberry Pi 4 und was auch immer, und dann du dann noch eine Prüf-Summe, die du mit angeben musst. muss halt jedes Mal, wenn wir ein neues Image bereitstellen, müssen wir die JSON-Datei anmelden. Und den Pfad zu dem GitHub-Repository mit dieser JSON-Datei, den kann man als Pull-Request in diesem Flasher. Ich glaube, da ist das so. Da haben wir so einen Submission-Prozess. Du musst dann bestimmte Kriterien erfüllen.
Andrej Friesen (58:58)
Ja.
Cool.
Michael (evcc) (59:16)
Die waren jetzt aber nicht kompliziert für uns, weil wir das meiste davon schon hatten. Ja, genau, genau. Das haben wir gemacht und lustigerweise gar kein Feedback gekriegt, bis dann irgendwer ein Doku-PR bei uns gestellt hat und gesagt hat, ich habe hier nochmal diesen Weg über den Raspberry Pi-Flashlight hinzugefügen. Das geht ja auch. ich dachte, das geht ja auch. Aber ja, ging dann auch. doch, habe das Submission-Ding gemacht, aber dieses...
Andrej Friesen (59:19)
Vielleicht so open source, nicht closed und ja. Okay.
Das kam gar nicht aus euch, aus dem Team.
Michael (evcc) (59:42)
Jemand hat rausgefunden, dass das scheinbar gemercht wurde und dass es da drin ist. Das ist an mir vorbei gegangen. Flareby hab was ignoriert, keine Ahnung, aber... Ja, wie auch immer. Also da sind wir drin, das ist ganz schön. Das heißt, du brauchst sogar nicht mehr das Image runterladen, sondern nur im Baum irgendwie an die richtige Stelle klicken und dann die SD-Karte drin haben. Genau, und dann machen wir da so einen mobilen Hotspot auf in dem Image, mit dem du das Ding einmal in deinen VLAN kickst oder du steckst deinen Netzwerkkabel dran, dann geht's halt sofort. Und dann kannst du das Ding UI einrichten und fertig.
Andrej Friesen (1:00:12)
Ja, das ist praktisch, weil wenn man RT-Jaml drauf zugreifen muss, muss man ja irgendwie auf das Datalsystem oder einen SMB-Share oder was weiß ich. Und das macht natürlich jetzt wesentlich einfacher für euch. Und weniger komplex. Also im Sinne von, erstmal komplex für den User, aber auch fürs Image. Ihr müsst ja keinen Share, keinen Nix bereitstellen.
Michael (evcc) (1:00:16)
Ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, das ist dann alles.
Genau, richtig. brauchst da... Genau, wir haben da noch so ein Cockpit-UI mit draufgepackt. Das heißt, wenn du dann doch mal irgendwie ein Up-Get-Update oder so was machen willst, oder noch mal ein Kommando-Bezahlbefehl irgendwie ausführen musst, du das... Dass du dann nicht irgendwie dir noch einen Putty installieren musst, sondern dass du es dann auch über ein Webinterface machen kannst. Das hilft auch vielen Leuten, einfach mal ins Log gucken oder so, ne? Also, wir haben auch... Wir haben auch Log-Funktionalität bei uns im Main-UI quasi drin. Aber so bestimmte Sachen, keine Ahnung, läuft die CPU eigentlich auch voll schubul? Was ist hier eigentlich los, so für die Bugging?
Das ist einfach auch ganz praktisch, da noch irgendwie so ein Webding zu haben, gerade für Leute, die jetzt da nicht tiefer drin sind und da wissen, welche Befehle sie da ausführen sollen.
Andrej Friesen (1:01:08)
Ja, super spannend, weil das, ich glaube, das verfügbar machen für eine größere Zielgruppe, die nicht technisch versiert ist, was ich nicht schlecht meine, sondern einfach nur die unseren beruflichen Hintergrund nicht hat. Weil man kann halt nicht so viel Beruf aussuchen, wie man eigentlich möchte vielleicht. Das ist einfach eine tolle Sache, weil das ja doch ein schönes Problem löst, was auch super, super viele Menschen da haben, wie Thomas schon sagte. Elektroauto kommt, PV kommt, der ganze Kram kommt einfach jetzt langsam und...
Michael (evcc) (1:01:08)
Genau.
Andrej Friesen (1:01:38)
die letzten Jahre schon ein bisschen länger ankommen und jetzt wird halt ein Push reingelegt und das ist total cool, wenn die Leute das einfach machen können, ohne jetzt ein Informatikstudium zu haben.
Michael (evcc) (1:01:50)
Also was wir auch noch haben ist, wenn du Sponsor wirst bei uns, also du kriegst nicht nur einen Sponsortoken, sondern es gibt auch was physisches, nämlich wenn man Bock auf Sticker hat, kann man sich irgendwie Sticker bestellen. Da kriegt man einen Link zu einem Formular zugeschickt, da klickt man drauf, trägt da seine Adresse ein und einmal die Woche tue ich hier Sticker ein. In diesem Formular, wo du Sticker bestellst, gibt es da auch ein optionales Feld mit was man denn gerne hätte, was besser wird.
Andrej Friesen (1:01:59)
Hmm.
Michael (evcc) (1:02:15)
über die letzten beiden Jahre konsistent war wirklich eine Einrichtung über UI Einrichtung also jeder dritte oder sowas hat das geschrieben also das sind alles Leute die schon diesen Survivorship Bias haben also sie sind so weit gekommen dass sie gesagt haben wir geben euch Geld weil wahrscheinlich haben sie sogar ein System am Laufen gekriegt da mitten aber für die das anstrengend war die gesagt haben es haben wir geschafft aber das müsst ihr irgendwie einfacher machen das kann kann nicht sein dass das alle so machen müssen wie ich das gerade gemacht habe und genau
Thomas Wiebe (1:02:37)
kann ich total
gut nachvollziehen. Also Home Assistant hat es ja auch geschafft und die hatten das zum Glück ja auch zu einer sehr hohen Priorität gemacht, dass man... Die haben es nicht geschafft, alle Funktionalität bereitzustellen im Interface. Das ist vielleicht auch schwierig, aber das Wesentliche... Ja, ne?
Michael (evcc) (1:02:49)
Ich bin da schon ganz beeindruckt, was sie alles haben, was sie mit
Regeln und... Also die haben ja schon relativ abgefahrene UI-Sachen auch gebaut, aber du kannst natürlich... Es ist ein extrem viel mächtigeres Tool, was Hochregeln und sowas angeht, ja.
Thomas Wiebe (1:02:59)
Und jedes Mal, also wenn ich irgendwie dann das VS Code Addon nehmen muss oder mich per SSH drauf einloggen muss, weil es dann doch mal wieder eine Kleinigkeit gibt, die noch nicht ins UI gegossen ist. Wenn es so was Kleines ist, dann ist es immer, ich nenne es mal besonders ärgerlich, natürlich bin ich ja froh, dass es insgesamt geht, aber wenn du so ein Binary Sensor Template hast, zum Beispiel so was templatebasiertes, das heißt du schreibst ja schon Code in UI, also hier so Ginger Template, aber nein.
Du müsstest das dann in der IDE machen, weil du dieses DelayOnDelayOff zum Beispiel verwenden möchtest, damit der Sensor nicht sofort angeht, wenn die Condition erfüllt ist oder sofort ausgeht, wenn die Condition erfüllt ist. Das haben sie halt noch nicht im UI. Die normalen Sensoren mit Template schon. Und ich weiß immer, ich hab dann immer so eine innerliche Barriere, obwohl man den Scheiß ja jeden Tag macht, aber wenn ich an die Jamme ran muss, muss ich mich immer zwingen.
Andrej Friesen (1:03:49)
Dann lieber doch nicht.
Thomas Wiebe (1:03:52)
Ja, manchmal
Michael (evcc) (1:03:53)
Hahaha.
Thomas Wiebe (1:03:53)
tatsächlich,
ne? Dann lieber doch nicht, weil ich weiß ja auch in Zukunft muss ich mich jedes Mal fragen, wo hab ich's denn, wo muss ich's denn pflegen? Kann ich's in der UI pflegen oder muss ich dann doch wieder in die ID rein?
Andrej Friesen (1:04:03)
Ich glaube das Schwierige ist dieser Doppel-State, dass du UI und Jaml hast. Ich glaube das macht es auch technisch schwer für diejenigen, das UI bauen, könnte ich mir vorstellen. Das Parsing auch, ne? Ja, das hat...
Thomas Wiebe (1:04:08)
Ja.
Mhm.
Michael (evcc) (1:04:17)
gar nicht viel zu sagen.
Thomas Wiebe (1:04:18)
Wie habt ihr das denn... Genau,
das wäre jetzt die Frage. Wie habt ihr das gemacht? Weil wenn du sagst alle Funktionalitäten übers UI, habt ihr das irgendwie dynamisch geregelt?
Michael (evcc) (1:04:28)
Also die letzten Jahre war das Prior-Thema Nummer 1. Nicht das einzige, an dem wir gearbeitet haben, das, wo ich das Gefühl habe, wenn ich auf etwas anderem arbeite, krieg ich das Gewissen, weil eigentlich ist das Prior-Ding, dass wir das Config-UI fertig kriegen. Und was uns klar war, ist, dass wir das nicht Big Bang machen können.
Also wollen nicht, aber auch nicht können. Natürlich wäre das cool, diesen Clean Cut zu machen und zu sagen, hier mit dem 300er Release, das alte ist jetzt tot, das unterstützen wir nicht mehr, der Code ist gelöscht dafür und jetzt machen wir nur noch das neue, aber so funktioniert das halt nicht. Also wir merken, wir schon beim irgendwie ein Fail Deprecaten kriegen wir schon aufschreiben, mit warum habt das gemacht, ihr habt einfach leben lassen können oder so, jetzt muss ich mal die Datei bearbeiten und so. Ja, wie auch immer. Das heißt, uns war irgendwann klar, wir müssen das parallel erlauben, sonst kommen wir da, nehmen die Leute nicht mit und...
Andrej Friesen (1:05:00)
nicht mit der Zeit.
Michael (evcc) (1:05:17)
Ja, genau macht das Schmerz, führt aber in der Tat dazu, das was ihr sagt. Wir müssen dann halt wirklich zwei, wir haben dann zwei Welten, auch Initialisierung und
Also was wir haben ist, unsere Kernsachen sind Ladepunkte, das sind so die Dinge, wir aktiv steuern. Also an einem Ladepunkt hängt ein Auto dran, kann ich daran konfigurieren und eine Wallbox ist damit verbunden. Das ist so bisschen unser Kernding. Dann haben wir halt Fahrzeuge so als eine Liste von Dingen und dann hat es so die Hausinstallation. Ich habe jetzt irgendwie eine Liste von PV-Wechselrichtern. Also Leute können durchaus auch mehr von diesen Geräten haben oder von Batterien, die einen Füllstand haben oder so. Oder ich habe so etwas wie ein Hauszähler, wo ich weiß, speisen wir gerade ein oder ziehen wir gerade Strom.
Und da, das sind unsere so Kernentitäten, würde ich mal sagen. Und da haben wir uns entschieden, so einen Merge zu machen und zu sagen, du kannst die in der Jaml-Datei definieren, beziehungsweise du musstest das früher ja auch machen, aber übers UI kannst du auch welche hinzufügen zumindest. Das heißt, da haben wir eine Mischung quasi erlaubt und gesagt, da Leute auch anzutasten, zu sagen, okay, jetzt legen sie vielleicht einfach mal zum Testen ihre Balkon-PV-Anlage nur übers UI an.
Andrej Friesen (1:05:57)
Hm.
Mhm.
Michael (evcc) (1:06:26)
fügen die einfach noch als weiteres Ding dazu. Das war, glaube ich, insofern ganz gut. wir haben dann unter Experimentelle diese Config UI dann da veröffentlicht und dann da auch schon Feedback gekriegt und auch unkritisches Feedback im Sinne von, ja, funktioniert halt nicht, da ist noch ein Bug, sorry. Dann machst du einfach über die Jamme. Wir haben da nichts weggenommen, haben nichts Kritisches gemacht und über diesen Mechanismus haben wir uns daran gerobbt. Also einfach immer mehr von den Sachen dann halt erlaubt und auf Fahrzeuge anlegen, war dann relativ schnell, dass du das über das UI kannst. Dann aber auch so Sachen wie Feedback.
Andrej Friesen (1:06:54)
Das war immer hinter dem Beta Feature
Toggle.
Michael (evcc) (1:06:57)
Genau, wir hatten so einen experimentellen Toggle im UI, hat dann, wenn du den angestellt hast, dann ist dieser ganze Konfigurationsbereich aufgetaucht, sonst war der weg. Darüber konntest du dann halt deine Sachen sehen, die du über YAML konfiguriert hast, die sind dann halt read-only gewesen, und du konntest hinzufügen halt welche übers UI. Dieser Mischbetrieb, also das führt zu hässlichen Sachen im Code, aber es ist, glaube ich, total...
hilfreich das so gemacht zu haben, weil dann einfach beide Welten unterstützt sind und gehen. Genau, schwieriger ist es dann aber bei so, keine Ahnung, also der Klassiker ist so Sponsortoken, ist standardmäßig, musste das, also alles musste du vorher in der evCC YAML eintragen, auch das Sponsortoken natürlich. Und dann haben wir aber auch die Möglichkeit hinzugefügt, das über das UI zu machen. Da haben wir uns auch über Schreibungslogiken ausgedacht und gesagt, die generelle Regel ist, wenn du über das UI fliegst, dann gilt das.
Wenn es in der Jaml-Datei steht, dann lesen wir das nicht mehr. Ich weiß gar nicht, wie viele Issues wir hatten. Wir hatten einen Demo-Token, das kann man sich immer runterladen, das gilt eine Woche. Da sie das ins UI gepackt und das dann abgelaufen. Wahrscheinlich wussten die nicht mehr genau, was sie getan haben. Dann sie Sponsor geworden, haben sich ein richtiges Token besorgt und das in die Jaml-Datei gepackt. Dann wurde das aber nicht gezogen, weil
Andrej Friesen (1:07:57)
...
und die Jamme.
Michael (evcc) (1:08:18)
Natürlich ist es was, was für uns klar ist, dass es da eine Reihenfolge gibt, aber es ist dann total schwer zu nicht backen, weil dann fragst und dann sagst nee, hab ich nicht gemacht. Dann lässt du die Datenmark schicken, dann ist es da aber doch drin und wie auch immer. das war schwierig, da würde ich rückwirkend sagen an diesen Sachen, wo es so Konfiguration von gar nicht diese Geräte, so diese eigenen Entitäten sind, sondern so Konfigurationsbereiche, Blöcke.
Rückblickend haben wir es jetzt bei ein paar Bereichen auch gemacht, dass wir im UI sperren, dass wir sagen, nee, wenn wir was in der Konfigurationszartell finden, dann kannst du es im UI sehen, dass da was da ist, aber du kannst hier nichts bearbeiten, du kannst es nicht überschreiben. zwei Orte haben, an denen eine Konfiguration leben kann, das würde ich rückblickend, also das war, glaube ich, der Designsachen, also Designfehler würde ich jetzt wahrscheinlich nicht sagen, aber das hat uns eine ganze Menge Supportaufwand quasi erzeugt, weil das einfach nicht...
Also vom UI auch nicht erwartbar ist, dass sich das so verhält. kannst du da zwar oben irgendwo drauf schreiben, aber das liest niemand und das funktioniert so nicht. Das muss schon so sein, dass du da nicht versinnlich reinläufst.
Thomas Wiebe (1:09:12)
Da seid ihr auch nicht alleine mit, ne, mit dem Problem.
Da seid ihr auch nicht alleine mit. Also, wir hatten vor ein paar Monaten mal einen Mailserver getestet. StoreWatt heißt das. Geniales Teil. sind mitten in der Phase, wo sie Dinge, die du in der Konfigurationsanteil einstellen kannst, in die UI übertragen. Und die haben das jetzt noch nicht so markiert, dass du das halt sehen kannst, wenn du es auf der anderen Seite schon konfiguriert hast. Und du findest halt offizielle Dokumentation. Du findest Beiträge im Netz, die dich halt immer wieder darauf verweisen, wie du das eben auf dem alten Weg machst. Und wenn du das aber dann auf dem alten Weg machst ...
kann es eventuell Nebeneffekte kriegen. Deswegen glaube ich ein smarter Schritt zu sagen, okay, wir erkennen das, wo es schon konfiguriert ist und wenn es halt in der Konfig drin ist, dann blenden wir das im UI vielleicht aus.
Michael (evcc) (1:09:53)
Ja,
genau.
Andrej Friesen (1:09:55)
Ja, man möchte sich ja auch
nicht die ganze Zeit, die man hat, für das Projekt, möchte man sich ja auch nicht mit Supportaufwand vollklatschen, der theoretisch vermeidbar wäre.
Michael (evcc) (1:10:06)
Das weiß man leider nicht alles vorher. so jetzt der... Das sounded like a good idea at the time.
Andrej Friesen (1:10:09)
Das ist richtig.
Ja, ja,
Ich kann das voll nachvollziehen. Ja, spannend.
Michael (evcc) (1:10:20)
Ja, was ist denn Schmerz? letztes Jahr habe ich einen der Home Assistant Menschen getroffen. Frank auf einer Konferenz. Lustigerweise habe ich da zum ersten Mal von Yammel Gate im Home Assistant Universum gehört. Das war mir gar nicht bewusst, dass da so ein größerer Shitstorm abgegangen ist. War vielleicht auch ganz gut, dass ich das nicht gewusst hatte. Also wir sind ein bisschen...
Andrej Friesen (1:10:28)
Hm.
Michael (evcc) (1:10:42)
Also bei uns funktionieren beide Wege noch, von daher erwarte ich da jetzt auch nichts, aber ich fand das total nett zu hören, dass ganz viele Projekte diesen schmerzhaften Weg, den wir jetzt gemacht haben, dass sie den durchgehen und dass da abhängig davon, wie du es machst oder was deine Zielgruppe ist, wahrscheinlich unterschiedlich auch.
Andrej Friesen (1:11:00)
Das wollte ich gerade sagen,
eure Zielgruppe war, dadurch dass es Hausbesitzer sind und nicht Nerds, die Bock haben, was zu automatisieren, wo das schon mal näher dran liegt, dass man mal ein Jammer genutzt glaube ich, dass die bei euch mehr Schmerzen damit hatten. Und umgekehrt, die ganzen Nerds hatten Schmerzen damit, dass man in GUI klicken soll.
Michael (evcc) (1:11:18)
Ja genau, wie soll ich das jetzt back-upen? Das eine Datenmarktdatei, der Backup ist doch die Datenmarktdatei.
Andrej Friesen (1:11:20)
Ja, wie soll ich das jetzt version control?
Thomas Wiebe (1:11:21)
Hehehehehe ⁓
Andrej Friesen (1:11:25)
Das war das größte Argument, was man immer hat, dass ich so immer wieder die Leute sind traurig, dass sie ihre Home Assistant-Konforation nicht mehr in GitHub hochladen.
Michael (evcc) (1:11:32)
Ja.
Andrej Friesen (1:11:36)
Ein Tod muss man sterben. Und in meinen Augen haben die den Richtigen gewählt. Und ihr auch.
Mir ist doch gerade noch ne Frage gekommen, jetzt ist mir aber entfallen, irgendwas mit...
Okay, das heißt, wir hatten ja gefragt wegen der Installationsart, das heißt ihr hattet das Home Assistant Addon, jetzt ist es einfacher geworden, das heißt ihr seid auch völlig fein damit, unterstützungstechnisch, dass Leute das bei Home Assistant laufen lassen, ist gar kein Problem von eurer Seite aus.
Michael (evcc) (1:12:02)
Genau, ist also die Home Assistant Integration. Also wir haben da zwei Dinge. Einmal haben wir das Add-on, also das wir als Runtime da laufen. ist, genau, ist, also offiziell supporten wir das nicht. Wir haben das in der Doku stehen, da ist aber ein Label drüber, das ist Community Maintain, das heißt da gibt es eine Gruppe von drei, vier Leuten,
Andrej Friesen (1:12:10)
Ja, also die Applikation EVCC.
Michael (evcc) (1:12:25)
Wenn da Probleme mit sind, dann auch in den GitHub-Issues dann irgendwie oft dabei sind und gleich sagen hier folgendes Ding oder gehört hier nicht rein, schreibt man das andere Repo, wo es hier das Addon wirklich geht oder irgendwie sowas. Das funktioniert aber eigentlich gut, genau. Und dann haben wir noch den zweiten Weg. Ich habe EVCC. Das kann sein, dass das entweder als Addon in Home Assistant ist oder es ist einfach nicht in... Also ich habe bei mir zwei Docker-Container. Also ich habe ein Home Assistant Docker-Container laufen und ich habe ein EVCC Docker-Container mit einem Nightly laufen bei mir.
und die sind einfach nicht ineinander, sondern das ist nebeneinander. Aber es gibt eine Integration, die unsere Rest-API benutzt und einfach die ganzen Werte, die wir produzieren, in Home Assistant liefert als Sensoren, die dann auch gleich den korrekten Namen haben und die aber auch die Schaltsachen haben, wo ich dann sagen kann, schalt mal jetzt irgendwie Ladepunkt 2 auf Schnellmodus oder auf so einen Überschussmodus oder stell hier mal die maximale Amperezahl hoch oder runter oder so was. ist auch ein Community-Projekt.
Also von einer Person, da sehr, können wir auch sagen, Mal kurz gucken, was ist sein Nutzername? Genau, Mark24 heißt er mit Q. Das ist nicht die offizielle EVCC-Integration in Home Assistant, weil die gibt es nicht. Aber das ist, glaube ich, die am besten entwickelste bzw. die am convenience ist. Die kann man sich dann einfach irgendwie klicken. Man kann auch manuell über MQTT, also das...
Wir haben alle möglichen Schnittstellen offen, die wir rausgeben. Wir schreiben auch...
Die Das heißt, du führst Standardsachen. Genau, aber wenn du eine ready-to-use-Home-Assist-Integration haben willst, nimmst du eben das. Also HAEVCC, das gibt's im Hackstore. Und da hast du fast alles, was... Also, wir sind auch relativ flott mit Sachen nachziehen. Wenn wir eben was in der API ändern oder was hinzufügen, dann erwähnen wir ihn ab und dann auch, dann er gleich schon okay mit dem nächsten Rule, die es kommt, oder wir bauen da was was vorher...
war kann jetzt eine Liste oder ein Objekt sein oder sowas und dann ist er meist immer schon schneller damit die das Addon auf die neue Struktur vorzubereiten als wir in der Lage sind diese Version dazu bauen das ist eigentlich ganz schön
Andrej Friesen (1:14:40)
Ja, das ist cool. Ja gut, dann werden die Leute halt diese ganzen Werte und Möglichkeiten haben wollen, mit Home Assistant das zu automatisieren. Ja, das hat deren Sachen dann, Aber ihr konzentriert euch dann aber auf IVCC und das nichts Offizielles.
Michael (evcc) (1:14:52)
Ja, genau. Aber es ist aber auch total gut, dass das geht. Natürlich haben wir viele Leute, sagen, ich hätte gerne diese Funktion, dass ihr den Akku immer zwischen dieser Uhrzeit ladet oder immer dann, wenn Folgendes passiert, dann möchte ich auch, hier was, der Hausakku zum Beispiel aus dem Netz geladen wird oder so. Oder habe mir so eine Formel ausgedacht, könnt ihr die nicht einbauen bei euch? Genau, wir sind so bisschen...
Das ist wahrscheinlich normal, aber wir probieren immer so einen... Also wir probieren stark Fokus zu halten mit dem, was wir reinlassen und dem, was wir nicht reinlassen. Wir probieren eher Primitiven anzubieten, zu sagen, okay, habt... Also wichtig ist uns, dass alles da ist, es mit einer externen Automatisierung zum Beispiel zum Fliegen zu kriegen. Dass, wenn jemand sagt, ich hätte gern folgendes Regelwerk. Was wir fast immer sagen können, ist, ergibt Schnittstellen für, guckt ihr den Endpunkt an, guckt ihr den Endpunkt an.
kann sie die bauen für sie irgendwie einmal am abend aus oder so was und dann stellt sie die werte die wir haben bei uns mit einem script irgendwie auf die richtige position oder lässt es in Home Assistant mit automatisierung laufen ist sogar noch schicker weil dann kann sie das komplett hier mit dem gui editor den sie da schon gebaut haben machen aber da sehen wir uns jetzt nicht dass wir denn eine regel engine die jetzt irgendwie konfigurierbar oder sowas ist dass dass wir uns dieses level an komplexität an der stelle
antun also wenn es so sachen sind die offensichtliche regeln sind die wo es auch wenig zweite meinungen zu gibt oder wo es jetzt auch keine keine androhung es gibt auch teilweise sachen die sind so regional komisch also ganz viele deutsche sachen wir haben aber auch nutzer aus allen aus einer länder wo wir gucken müssen dass wir jetzt irgendwie nicht deutsche gesetzgebungen in algoritmen reingießen sondern dass das dann auch ja in belgien funktioniert oder so das ja also das ist ein bisschen
Andrej Friesen (1:16:30)
Mmh, ja.
Michael (evcc) (1:16:37)
Wichtig, dass wir da eher so auf der unteren Ebene, auf dem Low-Level unterwegs sind, da die Dinge richtig voneinander kriegen.
Andrej Friesen (1:16:43)
Nehmen wir mal an, man dürfte in einem Land nicht einspeisen. So.
Michael (evcc) (1:16:48)
Ja, ein... Es gibt... Genau, also wir haben jetzt einen Feature Request, der ist schon ein bisschen her, aus den Niederlanden gekriegt. Ich glaube, den haben wir sogar halb gebaut, der hat es, glaube ich, noch aber noch nicht in den Master geschafft. Da ist es so, dass das gar nicht so ungängig ist, dass du kein... Also in Deutschland haben wir dieses Ding feste Einspeisevergütung und...
Andrej Friesen (1:16:49)
Dann fängt er schon an.
Michael (evcc) (1:17:08)
Du hast eine Anlage gebaut und dann kriegst du einen Preis genannt und der gilt 20 Jahre lang. kannst bei uns in der Konfiguration eintragen und dann berechnen wir das irgendwie in deinem was hat mich der Elektro- oder Ladevorgang gekostet und so. Das kannst du dann alles im Log nachher sehen. Das berechnen wir auch zusammen und so mit Sonnenanteil und Netzanteil. Aber das ist halt eine relativ deutsche Geschichte, dass das so funktioniert. Und jetzt hatten wir eine Anfrage von jemanden aus den Jalanen. sagte, bei ihnen wäre das gar nicht so unüblich, dass sie einfach Börsenstrompreis haben. Das heißt...
Also früher, also so hatte ich das oft mal gehört, dass sie so Zähler hatten, die einfach vorwärts rückwärts gedreht haben, dass du so einspeisen, die de facto das gleiche gebracht hat, hat das wie kaufen, das wäre natürlich total attraktiv. Genau, aber so was wie, da ist einfach ein Börsenstrompreis hinter, scheint da ein Modell zu sein. Das heißt, der Preis kann auch ins Negative gehen. Das heißt, wenn du jetzt da irgendwie 10 Kilowattstunden über Tag zu einer Spitzenzeit in das Netz reinschiebst, dann sagt der Netzbetreiber, jo.
Andrej Friesen (1:17:36)
Okay.
Michael (evcc) (1:18:04)
Das kostet dich jetzt aber Geld. Da steht zumindest auf unserer Liste von bauen wir vielleicht ein. Aktuell können wir das nicht abbilden. Wir können bestimmte Ladungen stoppen. Wir können auch Dinge hochfahren zu der Zeit. Aber wenn du sagst, das was ich eigentlich haben möchte ist, dass man eine PV-Unlage abriegelt. Dass die jetzt einfach nicht mehr produziert. Also wieder gar nicht mehr oder auf bestimmtes Limit oder sowas.
Andrej Friesen (1:18:07)
Mmh, mhm.
Michael (evcc) (1:18:34)
Das können viele, also viele nicht, weiß ich nicht, aber einige Wechselrichter können das auch, dass wir denen so Vorgaben geben können und sagen hier, mach mal, oder teilweise haben die auch Modi, dass wir sagen können, mach mal nicht mehr Einspeisemodus, mach mal irgendwie Self-Sufficient-Modus, sodass die dann wirklich probieren, weil sie auch selber den Hausverbrauch kennen, dass die sich dann irgendwie runterregeln, dass sie probieren nichts mehr einzuspeisen, aber dass wir denen dieses Signal geben und das ist natürlich eine...
eine Forderung, wir jetzt aus unserer deutschen Nutzerbasis so nicht gekriegt hätten. Das ist aber spannend. Aber auch nichts, was anders lösbar ist. Deswegen haben wir darüber nachgedacht, okay, vielleicht müssen wir es wirklich aufnehmen mit als ein Feature, dass wir anhand bestimmter Bedingungen auch wirklich dem Wechselrichter sagen, stell mal Produktion ein, mach mal nicht mehr Einspeisungen gerade.
Andrej Friesen (1:19:14)
Das heißt, euer Scope liegt eher in dem Bereich, erstmal die Integration zu bereitzustellen zwischen PV, Wechselrichter, Batteriespeicher oder Auto. Und nicht jetzt eine heftige Regel-Engine zu machen, die mit ganz vielen, vielleicht sogar noch mit Wetter, Vorhersage, APs, ne? Wo ist da für euch die Abgrenzung?
Michael (evcc) (1:19:31)
Ja, auch. Also es gibt eine Subgruppe, sich...
Ja, es gibt eine Gruppe, die sich gefunden hat letztes Jahr über, die gesagt haben...
Wir haben inzwischen auch Prognosedaten, die man anbinden kann. Da gibt es unterschiedliche Anbieter. Da gibt es auch teilweise free oder teilweise auch Open Source Sachen, die sich aus unterschiedlichen Datenquellen was ziehen, du auch für einen monatlichen Betrag irgendwie nochmal höhere Datenaufflösungen kriegst oder sowas. Schöne, total coole Projekte. Die haben wir alle eingebunden, sofern die eine Schnittstelle haben. Das heißt, du kannst auch PV-Prognose für den nächsten Tag zum Beispiel kriegen. Aktuell zeigen wir das an. Das heißt, du siehst, okay, morgen werden 20 Kilowattstunden erwartet.
Aber natürlich könnten wir smarte Dinge damit machen. Natürlich könnten wir sagen, morgen kommt gar nicht so viel. Heute Nacht ist aber der Strom günstig. Vielleicht macht das total viel Sinn für den Termin am übermorgen heute schon mal zu laden.
können wir machen, wenn wir die Prognose mit unserer Planung einberechnen oder vielleicht auch den Hausakku schon mal vollladen, weil ich weiß, es wäre total viel günstiger, den nachts voll zu machen und dann den Tag über eigentlich nur aus dem Akku zu segeln, zumindest so mit dem Hausverbrauch auch zum Beispiel. Und da haben sich im letzten Jahr eine Gruppe von Leuten gefunden, die, das läuft bei uns in der Überschrift Optimizer.
Andrej Friesen (1:20:56)
Ja, ja.
Michael (evcc) (1:21:10)
⁓ die Anwendung bei uns ist in Go geschrieben.
Das meiste, man, also wo du so in diesem Machine Learning oder auch Mathematikbereich unterwegs bist, bist schnell in der Python Welt unterwegs. Und habe überlegt, was wir da tun, also ob wir das mit reinbauen bei uns. Und das ist auch, wie du schon sagst, ist da nicht trivial und vielleicht auch ein bisschen opinionated, keine Ahnung. Das ist aktuell so ein Seiten Repository, was man sich, also man kann diesen Optimizer, der heißt, wie heißt der?
Andrej Friesen (1:21:31)
Ja.
Michael (evcc) (1:21:53)
Die kann man sich als weitere Instanz-Docker-Container bei sich zu Hause hochziehen. Man kann als Umgebungsvariabel, das ist aktuell noch ein bisschen im Development-Status, den auch angeben. Und wir haben eine Kommunikation mit dem definiert. Das heißt, der kriegt in einem standardisierten Format unsere Prognosedaten und auch unsere Verbrauchsdaten und gibt uns dann in regelmäßigen Abständen einen Ladeplan und sagt, wer jetzt clever, heute Nacht zum Beispiel den Akku zu laden. Aktuell sind wir dann noch in der frühen Phase, würde ich sagen. Also wir können das alles anzeigen, diese Pläne.
Aber wir steuern noch nichts. Aber das wäre jetzt einer der nächsten Schritte, dass wir sagen, leiten daraus jetzt auch Aktionen ab. Und nicht nur ein, wie visualisieren, wie so die perfekte Welt aussehen könnte. Das heißt, da gibt es in der Tat Bestrebungen, das auch noch smarter zu machen. Ich glaube, wenn wir in die Firma werden, würden wir da jetzt AI drauf schreiben. also vom Prinzip, natürlich haben Leute auch Bedarf.
Andrej Friesen (1:22:26)
Mmh.
Ja, Machine Learning,
Michael (evcc) (1:22:47)
neben einer ich habe eine regel die mir abends anhand von einer formel von prognostizierten brauche ich brauche was ausrechnen welche werte stellt das einfach in seinem automodus zu fahren und zu sagen ihr wisst alles macht einfach die richtigen dinge und optimiert das nach preis
Andrej Friesen (1:23:02)
Klingt in der Theorie relativ einfach, also unabgesehen von der Implementierung und der Mathematik. Also nicht einfach. Aber wir hatten auch mal auf der Arbeit ein ähnliches Projekt, das der Optimizer auch hieß und es ging darum, Lastverteilung von VMs auf diversen physischen Hardwarenodes zu machen. Da hat man genauso viele Variablen wie, anstatt Wetter und Sonne und Wolken ist es und Strom ist es halt dann Memory, CPU, Last, wirkliche Last, bla bla bla. Das ist halt kein einfaches Projekt.
Michael (evcc) (1:23:33)
Das ist eine, also das ist, Algorithmus erst mal solid zu kriegen. Das zweite ist natürlich auch noch das, so kommuniziert zu kriegen für den Nutzer, dass das funktioniert. Also in der Welt, wo die Fahrzeuge auch permanent angeschlossen sind, ist das gar kein Problem. Aber Leute ziehen das Ding einfach vom Stecker, weil sie damit einkaufen fahren wollten und vergessen es vielleicht auch danach wieder anzustecken. Also es passieren ja auch Dinge und...
Andrej Friesen (1:23:54)
Ja und einkaufen hat
man nicht unbedingt in sein Kalender eingetragen, sodass das dann ein Datenpunkt wäre.
Michael (evcc) (1:23:57)
Natürlich nicht. Also diesen perfekten Google-Kalender, das kannst du knicken. Das
muss so sein, dass wenn du interessiert bist, dass du siehst, was ist der Plan, was passiert jetzt, wenn ich es abziehe. Also mach das jetzt will, soll ich vielleicht stunde später einkaufen fahren. Würde mir das jetzt 30 Cent bringen? Würde mir das drei virtuelle Punkte bringen? Oder spart mir das jetzt wirklich 8 Euro welche in den stunden später? Also da kommen ja ganz viele UX-Fragen oder so Kommunikationsfragen dahinter, wo man das dann auch irgendwie... Also wo das nicht reicht einfach so ein Planergebnis zu dampen in die UI und dann sagen hier...
Grafana Chart interpretiert selber lieber User. Aber gut, wir robben uns daran.
Andrej Friesen (1:24:36)
mal ein krasser Scope-Changer. Okay, ich verstehe, warum ihr da so nicht die die goldenen, die eierlegenden Wäumig-Sauder bauen wollt, was das angeht. Voll!
Michael (evcc) (1:24:38)
Hahaha
Ja, alles spannend, aber total. Also ich hätte
total das zu solven, gut. haben auch den, letztes Jahr gab es auch diese Anfang des Jahres, alle haben MCP-Server gebaut und so. Auch da haben wir was gemacht. Der ist noch hinter einem Feature-Flag, das heißt, du kannst aber EVCC mit MCP-Server starten. haben dann aufgrund der Rest-API uns da was definiert und da kannst du lustige Dinge mit machen. Wenn du dann irgendwie deinen Cloud-Code anwirfst und sagst, hier, das ist mein MCP-Server mit EVCC und ich möchte morgen...
möchte nach Hamburg fahren, dann weiß der wo du wohnst, dann weiß der wie voll das Auto gerade ist, das kann er über die AP abfragen und dann sagt er, jo dann konditioniere ich dir das Auto vor und stelle dir den Ladeplan mal wie folgt ein und du brauchst ja nur bis 80 % weil du Hamburg kommst ja auch irgendwie so, brauchst nicht voll machen und so. Also, ihr wisst alle wie das funktioniert, das sind das plausibel klingende Dinge mit non-deterministischen Sachen die damit abgehen aber ist natürlich trotzdem auch spannend zu sehen, was bauen denn Leute damit. Da haben wir jetzt
Also es war total cool das mal zu benutzen. Das Feedback drumrum hält sich glaube ich aber in Grenzen. Ich glaube so viele Leute haben das in der Tat nicht in der Anwendung. Aber ja.
Andrej Friesen (1:25:59)
Ja, das ist auch... Ich glaube, das ist auch schwer. Ich kann mir auch vorstellen, dass so ein Algorithmus halt auch sehr biased sein kann für denjenigen, das implementiert. Und dann hast du eine Nutzergruppe, die das Auto halt vollstellt. Es gibt ja Leute, die wohnen in der Stadt, nutzen... Oder es gibt Leute wie mich, die fahren nur Langstrecke. Unter 100 Kilometer fahre ich selten. Das ist jetzt... Und es gibt Leute, die fahren höchstens 10 Kilometer am Tag. So, und das ist halt komplett anderes Nutzungsverhalten. Ob das dann in den gleichen Algorithmus reinpasst, weiß ich nicht.
Michael (evcc) (1:26:31)
Genau, aber das ist spannend. Das ist bisschen dieses Feld, wir natürlich auch Bock haben, Dinge zu bauen, aber auch mal gucken, verrennen wir uns da gerade in was, steckt da gerade zu viel Annahme drin, ist das allgemein gültig.
Andrej Friesen (1:26:42)
Das heißt, da würde ich dir sagen, wenn man bisschen extra Logik hat, das schon sinnvoll oder kann man die halt dann über die Rest-API, über Homesys-Integration oder was auch immer man hat. Skripte, sich das selber machen.
Michael (evcc) (1:26:54)
Ja, auf jeden
Fall. wir haben auch einige Dinge, die dann regelmäßig kommen, machen wir dann auch. Also wiederholte Ladepläne. Also Leute, sagen, kann man nachvollziehen, die haben so einen Job und da fahren die irgendwie an festen Wochentagen hin und die Entfernung von ihrer Arbeit, also von ihrem Ort zu ihrem Job, die ändert sich auch nicht, die ist fix. Das heißt, sie wollen Montags, Dienstags und was auch immer Mittwochs haben sie irgendwie Homeoffice-Tag und Donnerstags wollen sie irgendwie, dass das Auto morgens voll geladen ist auf dem richtigen Stand und so.
Andrej Friesen (1:27:02)
Mmh.
recht gleich.
Michael (evcc) (1:27:23)
hatten am Anfang auch nicht, aber wenn du genug Feedback kriegst, weißt du irgendwann, okay, ist wirklich ein... Bei dem, ich gerade erzähle, es offensichtlich, dass man das vielleicht haben will. Wir machen in der Tat ganz viel danach, wie das Feedback läuft, ob wir wirklich glauben, das betrifft jetzt ganz viele Leute. Das Windladeplan haben wir jetzt eingebaut, dass du das pro Wochentag beliebig viele Pläne anstellen kannst, wo du dann so Limits definieren kannst oder Ziele setzen kannst.
Thomas Wiebe (1:27:50)
Aber gerade für sowas, Gerade wenn deine Bedürfnisse da was spezieller sind, du doch mehr Fluktuation vielleicht in deinen Tagen hast, ist es halt mega, wenn man uns über Home Assistant stören kann. Oder andere Fremdsysteme. Weil die wissen halt einfach noch gewisse Dinge mehr, ne? Die können vielleicht auf deinen Kalender zugreifen und sehen vielleicht, dass du morgen Office im Kalender drin stehen hast, aber... Und dann vielleicht...
vier Stunden vorher schon mal den Ladevorgang initiieren können oder wer ist gerade zu Hause oder oder oder. will man ja und ich also ihr wollt ja nicht alles ihr wollt ja nicht Home Assistant 2 machen, das nur noch zusätzlich das ganze Energiemanagement deutlich aufgeblähte Aber du sagt das Go, ne? Ihr seid in Go, Home Assistant ist ja in Python geschrieben und ihr redet ja mit sehr vielen Komponenten, wo ich vermuten würde, dass Home Assistant zum Beispiel auch mit ähnlichen Komponenten reden könnte oder vielen davon.
Michael (evcc) (1:28:31)
Genau. ⁓
Thomas Wiebe (1:28:43)
ihr irgendeine Art von Reuse für euren Code oder müsst ihr sehr vieles vom Sketch schreiben?
Michael (evcc) (1:28:47)
Ja. Ach
so, also der Code, wir bei uns mit ausliefern, der ist komplett in Go. Das heißt da, also was wir natürlich ab und an haben, ist jemand sagt, ich habe hier diesen Wechselrichter, den habt ihr noch nicht drin. Aber hier guckt euch mal dieses Open Source Projekt an, da gibt es schon eine Implementierung für. Und dann gucken wir natürlich rein und machen das. Und ich vermute, dass das andersherum auch relativ gängig funktioniert, dass Leute gucken, in EVCC geht das aber auch, wir bauen das auch in unser Projekt ein. Das ist ja total, deswegen macht man Open Source.
Thomas Wiebe (1:28:54)
Mhm.
Andrej Friesen (1:29:12)
Mh.
Michael (evcc) (1:29:17)
Genau, ab und an gibt es auch GroBI-Biotheken, die wir einfach benutzen können, weil bestimmte Protokolle oder sowas, da hat schon jemand anders eine Integration für gebaut. Also wir schreiben jetzt nicht auf Protokolle, will alles neu, weil wir da irgendwie Bock drauf haben. Also das ist schon so, wir, also wenn was da ist, benutzen wir das. Aber die Code-Basis an sich bei uns ist halt...
Andrej Friesen (1:29:28)
Haha.
Michael (evcc) (1:29:33)
komplett co also wenn es nicht in co verfügbar ist müssen wir es in co schreiben jetzt auch der optimizer da war dann klar nie das muss dann in separate separater prozess sein also die die peisen geschichte die dann da irgendwie läuft oder container oder wie auch immer dann nachher dass das setup ist ob das spät ins linux image reinkommt oder ob wir sagen es gibt noch mal ein extended linux image wo der optimizer schon mit vorenstalle das keine ahnung können wir uns dann überlegen
Andrej Friesen (1:29:54)
Service.
Ich hatte noch die Frage, weil ich hatte das auch schon mal, ich glaube mit einem Potential Kunden, bisschen Beratung mit Home Assistant und Smart Home gemacht und dann wollte er glaube ich auch diese ganze Logik in Home Assistant abbilden, ganze Lade Logik mit PV und Wechselrichter und dies und das. glaube Thomas du auch, warst du dabei?
Thomas Wiebe (1:30:17)
Wir hatten schon
mehrere Anfragen, jeden Fall in dem Kontext.
Andrej Friesen (1:30:20)
Ja
und da frage ich mich dann so, wo stellt man sinnvollerweise die Grenze? Wo sollte man dann doch die WVCC mitgeben, weil man da ja schon viel out of the box bekommt, auch mehr als wie du sagtest, die als die Hersteller der Boxen selber anbieten? Oder wo man sagt, na okay, das macht dann doch Sinn, das in Home Assistant reinzuschmeißen. Hängt natürlich stark davon ab. Wobei, ne, wenn der Hersteller keine Schnittstelle hat, dann bringt es dir in Home Assistant auch nichts, weil keine Schnittstelle ist keine Daten. Also...
EVCC sollte es dann wahrscheinlich am ehesten haben.
Michael (evcc) (1:30:53)
Genau, wobei deine, also du hattest ja eben nochmal die, Thomas, die Frage, wenn es das da schon gibt, müsst ihr das dann auch noch bauen. Also was wir ja haben, ist die Integration, über die wir eben schon gesprochen haben, mit alles, was wir bei uns als Geräte haben. Also wenn EFORCC läuft, kannst du das natürlich auch in Home Assistant steuern. Es gibt aber auch den andersherum Weg. Also wir können bei uns, diese Entitäten, von denen ich gesprochen habe, mit Fahrzeuge oder Zähler oder ein Batteriesystem,
oder eine Wallbox, irgendwie so einen Wert hoch und runter eingestellt kriegt oder einen Ausbefehl macht. Das können wir auch andersrum modellieren. Das heißt, du kannst neben der langen Liste der Hersteller auch sagen, es ist ein Home-Assistent-Gerät.
Wir haben inzwischen den O-Auth-Flow mit Home Assistant integriert. Wir suchen im Netzwerk nach Home Assistant und dann kannst du da hin und her einen Tanz machen. Dann haben wir als Vorschlagsliste den Akkustand von diesem Home Assistant Fahrzeug. Kriegst du übrigens aus und dann kannst du anfangen zu tippen und kriegst dann den Sensor vorgeschaltet.
Zahlen Sensoren vorgeschlagen, dafür infrage kommen würden zum Beispiel oder auch dann wirklich ein Command mit Ladevorgang starten, Ladevorgang stoppen, kannst du dann halt definieren, was das dann quasi ist, sodass wir auch, also wenn es jetzt irgendwas ist, wo es gar keine EVCC-Integration gibt oder irgendwas Custom-mäßiges oder so oder irgendwas, was ich nun Home Assistant einmal anmelden will, aus welchen Gründen auch immer, kann ich das auch machen. Das heißt, wir benutzen es dann entweder als Lesegerät quasi, also da Zustand rauszukriegen, aber
Thomas Wiebe (1:31:53)
Sehr gut.
Michael (evcc) (1:32:22)
halt da Signale hinzuschicken.
Andrej Friesen (1:32:26)
Das spannend, das dann quasi das Gerät in Home Assistant bei euch ein Verbraucher oder was auch immer und ihr integriert das einfach von dort aus an. Das macht es natürlich auch flexibel. Ich dachte es wäre nur einseitig von EVCC nach Home Assistant und es geht beide Richtungen. Ja cool, das heißt dem ist ja keine Grenzen gesetzt, das natürlich auch verrückte Sachen möglich machen.
Michael (evcc) (1:32:29)
Nur die Regelung ist dann bei uns.
Ne genau, geht in beide Richtungen.
Thomas Wiebe (1:32:45)
Der Scham.
Michael (evcc) (1:32:47)
Man kann sich da abgefahren zum Maschinenselber bauen.
wir auch machen können, das ich gerade habe, das Home Assistant Beispiel, wir haben auch eine generische API, eine generische Plug-in Schnittstelle, so Custom Device, das Benutzerdefinierte Geräte. Das heißt, ich kann auch sagen, also wir brauchen, also.
Ich habe eben schon das Beispiel gehabt, bei einem Fahrzeug wir müssen den Akkuzustand abfragen können, das ist so das Kernding. Und dann gibt es auch so optionale Zusatzdinge. Wenn ich das über einen Shellscript rausfinden kann, über einen was auch immer MQTT hatten wir eben schon entwickelt. Vielleicht habe ich schon irgendwo einen Server laufen, wo diese Zahl der Ladestand schon irgendwie verfügbar ist, auch das geht. Das heißt, kann mir diese ganzen Charger, einen PV Meter oder einen Netzzähler mir auch selber zusammenbauen aus Rest API Calls, MQTT Abfragen, Shellscripten, aus was auch immer.
auch da gibt es unter der doku unter geräte guckt eine lange lange plug-in seite wo steht welche felder wir so befüllt haben wollen und b welche plugins man dafür benutzen kann das das system ist auch super mächtig also inklusive retry mechanismen und keine ahnung also da da ist ganz viel energie reingeflossen dass das möglichst offen und flexibel zu bauen
Andrej Friesen (1:33:48)
Mhm.
Das heißt, theoretisch gibt es ja diese Kaffeemaschinen. Ich selber kriege ja keinen Kaffee, aber ich habe einen Kollegen, hat eine Kaffeemaschine, die er nicht gerne benutzt, weil die muss eine halbe Stunde vorheizen. Und das kostet richtig Strom. Demnächst nur noch Kaffee, wenn der Strom unter Sonne zu ist oder bei Sonne.
Michael (evcc) (1:34:11)
kann man machen.
Andrej Friesen (1:34:14)
Wie sinnvoll, das einmal dahingestellt wird. Aber es geht.
Michael (evcc) (1:34:17)
Ja.
Also ich hatte unsere, seit zwei Jahren eine Siebträgermaschine und ich hatte auch die eine Zeit lang war die bei mir als Ladepunkt angelegt, dann habe ich aber festgestellt, keine Ahnung, ich möchte nicht meinen Kaffee-Gelüster an die PV-Prognose anpassen. Inzwischen ist es nur noch so ein erfassender Sensor, man kann auf uns normale Verbraucher, also da zeigen wir einfach den aktuellen Verbrauch an und erfassen dann zukünftig auch noch irgendwie historische Daten zu den Dingern.
Das könnte ich auch bei Home Assistant machen, aber das können wir bei uns machen. Also jetzt weiß ich, was das Ding an Strom zieht, kriegt dann der Trennen irgendwie, ich auf die Zahl gucke, aber wie steuernd er dick sinnvoll ist.
Andrej Friesen (1:34:54)
Ja.
Manchmal möchte man sowas nicht wissen.
Michael (evcc) (1:34:56)
Aber generell auch, also kommt
immer wieder mit, unterstützt doch irgendwie folgende Spülmaschine oder folgendes, also alle möglichen Geräte, wo die vielleicht auch eine Schnittstelle haben.
Andrej Friesen (1:35:02)
Mmh.
Michael (evcc) (1:35:09)
Man kann alles mögliche machen über die Schnittstellen, die ich eben schon gesagt habe. Also wir bestehen nicht darauf, dass das eben zertifiziertes Ladegerät ist, was da angesprochen wird. unser Fokus ist in der Tat auf Wärmeerzeugung und Elektroautoladen, Hausspeicherladen, Entladen. Das sind halt, wenn man sich das anguckt, so die die großen Dinge. Und die die genau, wo du den meisten Effekt machen kannst. Natürlich kannst du irgendwie deinen E-Bike Akku mit der Balkon-BV Anlage laden. Das ist auch das ist auch
Andrej Friesen (1:35:28)
die ziehen ja auch am meisten Strom, muss man sagen.
Michael (evcc) (1:35:38)
gut und ist auch schön, das unterstützen wir auch, aber die Menge an Euros, die du damit sparen kannst, hält sich leider in Grenzen. Das sind dann halt kleine Beträge. Ja, ja, genau, da brauchst du eine scheinbare Steckdose, bis die 50 Euro, je nachdem, was du da gekauft hast, wieder raus, das muss dann eine ganze Menge optimiert geladen. Aber darum geht's ja auch nicht. Also die ganze Smart-Umgeschichte, da geht's ja nicht zwingend darum, irgendwie Geld zu optimieren. Also vielleicht auch, aber natürlich auch daran, irgendwie das Diskonvinient zu machen und so. Aber genau.
Andrej Friesen (1:35:45)
Vor allem mit dem Aufwand, den man da treiben muss.
Was ich mir das noch vorstellen
könnte ist eine Waschmaschine, du so wie wir gerade regelmäßig bei 60 Grad Windeln waschen musst. Das zieht natürlich dann doch schon gut Strom, die 60 Grad versus 30. Da kann ich mir das schon vorstellen. Bei einer Spielmaschine weiß ich nicht, wenn die in dem Standard-Eco-Modus läuft, vielleicht auch nicht so besonders. ⁓
Michael (evcc) (1:36:16)
Mhm.
Ja,
genau, also Waschmaschine, Trockner, Spülmaschine sind natürlich, also, ich habe ja die Liste schon genannt, der großen Dinge, die kommen dann direkt als nächstes, die so nennenswert dann auch wirklich Strom ziehen. Teilweise haben die auch Schnittstellen, die man irgendwie ansprechen kann.
Andrej Friesen (1:36:33)
Hm.
Aber es wäre jetzt nicht für
euch sinnvoll, irgendwie das Poperitäre System von Bosch zu integrieren oder Apple HomeKit bei euch in EVCC.
Michael (evcc) (1:36:46)
Aktuell
nicht. Aktuell ist das in der man kann das machen mit den Mechanismen die wir haben, Plugins und so. Aber darauf, also das ist gerade nicht das worauf wir, worauf wir optimieren. Sondern teilweise haben die Waschmaschinen das ja, du kannst sie fertig machen und dann kannst du so einen Remote-Startbefehl schicken und sagen... ⁓
hier jetzt ein guter Zeitpunkt dafür müssen natürlich aber auch Dinge wissen mit ein wie viel Strom braucht denn das vermutlich dann und wie lange läuft denn das Teil und das kann vielleicht auch in den Optimizer mit rein also ich will das gar nicht ausschließen dass man das nicht noch mal in dieses größere Konstrukt rein integriert aber ist aktuell nicht der nicht der Fokus wo ich sagen würde das musste dann irgendwie gucken dass er das selber weil es ja dann dann oft auch custom ist also woran erkenne ich dass das jetzt gerade geht und was sind meine Gewohnheiten
Andrej Friesen (1:37:32)
Das kann ja vom Scope her bisschen explodieren. Das heißt, die Frage ist jetzt gar nicht so einfach zu beantworten mit dem, wo man was haben
selber herausfinden, was ein Convenient ist.
Michael (evcc) (1:37:49)
Das würde ich auch so sehen. Wir probieren einfach offen zu sein, dass alles geht und wie dann Leute ihre Funktionen aufteilen oder nicht. Dann muss dann jeder selber für sich gucken.
Andrej Friesen (1:38:00)
Wie nutzt
Michael (evcc) (1:38:06)
Also ich habe seit zwei Jahren hier auch ein Home Assistant laufen. Ihr seid schon deutlich länger dabei, wenn ich das richtig mitgekriegt habe. Und bei mir war es hauptsächlich dadurch getriggert, weil die Anfragen von so Use Cases damit immer größer wurden. Auch der Grund, warum ich irgendwann Heizstab eingeschafft wurde, nicht weil ich Bock auf Heizstab hatte, sondern weil ich das Gefühl hatte, okay, ich höre das die ganze Zeit, aber eigentlich möchte ich wissen, wie das ist. ich möchte...
Andrej Friesen (1:38:14)
Ja leider.
Hmm.
Michael (evcc) (1:38:31)
möchte in diese gedankliche Welt irgendwie rein, so Dogfood Style. Genau, von daher, also ich habe einen Home Assistant-Lauf und ich mache da auch so ein paar Dinge mit Licht und so mit und sehe da auch das Energiedashboard, wo unsere Daten irgendwie reingefüttert werden. Was wir aktuell noch nicht haben, ist so eine
so eine Langzeithistorie. Wir haben das auf Ladevorgangsebene, das heißt ich kann sehen Ladevorgänge aus dem November letzten Jahr zum Beispiel, wie viel waren das und wie hoch war der Sonnenstromanteil und so. Da kann ich lustige Dinge machen, aber das ist alles auf so einer Ladevorgangsebene. Die Statistik über meine Kaffeemaschine zum Beispiel, die habe ich in Home Assistant und da kann ich mir das angucken, weil
Andrej Friesen (1:39:12)
Ja,
Michael (evcc) (1:39:13)
die da irgendwie schon fertige
Andrej Friesen (1:39:13)
da ist das Gerät.
Michael (evcc) (1:39:15)
Dinge dafür haben. historischer Speicherverlauf, Ladestand oder sowas haben wir aktuell auch noch nicht, wobei das inzwischen das Wander zu langsam, nachdem das Config UI durch ist, so in scope mit bislang ein bisschen abgelehnt und gesagtem historischen Daten. Ladevorgänge offensichtlich, weil Fahrzeuge und Leute wollen mit ihrem Arbeitgeber abrechnen. da gibt es wirklich Use Cases, die auch so bisschen in unsere Spezialisierung reinpassen. Und dieses Ding, das wir jetzt generell probieren, auch so Energie.
Verbräuche, auch Zusammensetzung, haben auch Detailinformationen, wie viel Prozent davon kam aus dem Speicher, wie viel Prozent davon kam aus der eigenen PV. Das hast du in externen Systemen teilweise gar nicht, weil die dann nur noch Aggregate oder sowas kriegen davon und wir das ja die ganze Zeit während des Ladevorgangs quasi mitschneiden können, wie sich das verändert. Also da werden wir jetzt was machen, genau, was versprechen, wann wir irgendwie das Feature da haben, machen wir immer nicht, aber das wird bei uns aber noch kommen, dass wir so bisschen auch die historischen Daten damit reichen.
Andrej Friesen (1:39:53)
Mhm.
⁓ Ja, aber wenn das...
Michael (evcc) (1:40:18)
Ich ja
eher Light-User, würde ich mal sagen. Ich habe ein paar Automatisierungen da im Start, aber nichts abgefahren ist. Also wenn das Ding mal down ist, würde das bisschen dauern, bis jemand im Haushalt zu mir kommt und sagt, irgendwie Dinge gehen nicht mehr, mach mal bitte, dass das wieder geht.
Andrej Friesen (1:40:34)
ist auch eine schöne Art, wie man sich das Problem vom Halt schafft. Wenn dann halt alles noch weiterhin funktioniert.
Thomas Wiebe (1:40:50)
Öhm, ja...
Na ja, jetzt sind wir zu weit aus dem Thema raus. Nimm mal einfach was anderes. Also ich hab gerade nochmal drüber nachgedacht, über die ganzen Komponenten, die ihr so einbinden müsst, weil ihr ja auch das Problem habt, dass ihr mit so vielen Herstellern zu tun habt, dass ihr dann natürlich teilweise eigene Komponenten schreibt, eigene Clients, mit denen zu reden. Aber wenn es schon bestehenden Code gibt, habt ihr dann irgendwelche Richtlinien, die der Code erfüllen muss, damit ihr das in eure Code-Basis einbinden könnt.
Also sonst wird's irgendwann Kraut und Rüben. mein, Dependencies von... Selbe Dependencies von unterschiedlichen Komponenten, die vielleicht wiederum auch ihre eigenen Versionsabhängigkeiten oder Restriktionen haben. Man kennt es ja. Und das habt ihr ja wahrscheinlich dann auch in irgendeiner Form, oder?
Michael (evcc) (1:41:24)
Ja.
Ja, ich bin bei uns nicht der Integrationsbau-Guy, das machen zum Glück die anderen primär, von daher habe ich da jetzt gar keine so... Genau. Habe ich da jetzt gar keine so spitze Antwort, also wir haben das Offensichtliche, dass das von der Lizenz her passen muss, das erklärt sich irgendwie selbst, wenn der Checker anspringt, dann geht das natürlich nicht, aber das ist in der Regel gegeben. Genau, aber bei den externen Dependences kann ich die Abwechslungsprozesse sagen, wie da...
Andrej Friesen (1:41:48)
Frontend und Go passt ja auch nicht.
Thomas Wiebe (1:41:50)
Stimmt, ja,
Michael (evcc) (1:42:08)
auf was da die Kollegen achten, bevor sie das reinnehmen. Was wir allerdings, können wir vielleicht noch eine Brücke in anderes Thema machen, vermehrt auch kriegen, es gibt glaube ich viele Open Source Projekte, wenn ich das mitkriege, ist direkte Code Contributions von Nutzern, die Hilfsmittel dabei haben. Das heißt teilweise sehr ausgefeilte PR Texte mit Formatierunter- und Überunterüberschriften und...
Andrej Friesen (1:42:27)
Ja.
KI.
Hmm...
Michael (evcc) (1:42:36)
Emojis
drin und als so und so Nutzer möchte ich das. Wo man... Genau, so eine User Story reingeschrieben plus sehr viel Code. Wo wir uns noch so bisschen schwer tun, wie wir damit umgehen, ne? Weil das ist ein... Man kann jetzt hingehen und sagen, nee, er eigenerierter Code, das lehnen wir generell ab und finden das irgendwie blöd. Das ist aber, also, das finde ich wenig zielführend, gerade weil wir die Tools hier auch selber nutzen, weil die auch...
Andrej Friesen (1:42:40)
Die User Story reingeschrieben wie in einem Unternehmen.
Michael (evcc) (1:43:05)
in dem was sie können auch total gut sind. Wichtig ist uns halt immer nur, wir, also wenn wir was merken und mit reinnehmen, müssen wir das halt verstanden haben. Da müssen wir wissen, warum passieren da Dinge, warum wird das so gemacht, warum gibt es diesen dritten If-Fall, ist das wirklich notwendig oder ist das jetzt eine Vorsichtsmaßnahme, kann das wirklich passieren? Weil zumindest, ab dem Zeitpunkt, wo wir es merken, sind wir da für mitverantwortlich oder wir müssen später wieder rauswerfen, was dann aber auch wieder Leuten wehtut.
dann lieber gar nicht sagen, ne, das klingt mir irgendwie nicht richtig.
Andrej Friesen (1:43:42)
Wegnehmen ist immer schwieriger
als nicht zulassen. Weil das Wegnehmen tut den Leuten halt weh und kann halt auch Community Shitstorm passieren.
Michael (evcc) (1:43:52)
Genau, aber Dinge ablehnen fühlt sich, ich bin da nicht so gut für die Kollegen teilweise, es fühlt sich auch oft doof an, aber ist leider dann so. Man muss halt gucken, was kann ich mit reinnehmen und was kann ich nicht mit reinnehmen, was möchte ich mir als Maintenance-Aufwand quasi nicht antun. Wir merken halt, dass die Menge an AI-generierten größeren Dingen, die dann halt kommen, mit, ich würde mir wünschen, dass der Planner noch folgende andere Mode hätte. habe das hier mal, teilweise ist auch offen, ich habe hier mal was generieren lassen.
Guck da nochmal drauf und dann stellst du die ersten zwei Rückfragen und stellst fest, ja, da kann ich nichts zu sagen, das hat das Ding generiert. Wo du dann schon merkst, okay, ja, keine Ahnung, dann trennen sich hier unsere Wege. Weil wenn du als als Committer, als jemand, den PR erzeugt, dann nicht mal sprachfähig dazu bist oder bereit bist, sich dann auf die Rückfrage darauf hin, dann da mit ein zu arbeiten und zu sagen, dann probiere ich das jetzt auch mal zu verstehen, bevor ich sage, weiß ich auch nicht genau, dann ist das halt schwierig und genau, das kostet natürlich aber auch Zeit. Auf der anderen Seite
macht das natürlich aber auch möglichkeit also da sind leute die die haben sich einen abend hingesetzt und haben geguckt ob sie ihr gerät damit jetzt irgendwie zum fliegen kriegen und haben vielleicht auch dinge ausprobiert aber das kann man den ps dann meist nicht ansehen also wie viel wie viel liebe ist da reingeflossen wie viel testing ist da reingeflossen oder wie viel ich habe hier mal was gemacht checkt immer bitte ob das eine geile idee ist
Thomas Wiebe (1:45:04)
Mhm.
Andrej Friesen (1:45:11)
Ja, das ist auch schwierig, weil man möchte ja auch nicht die Leute, jetzt anfangen mit der Entwicklung, abprellen lassen an so einer Regel oder an so einem Verhalten, oder wenn man jetzt gerade mal keinen Bock hat, wenn man jetzt in den 300ern AI-Polrikes gesehen hat. Ist ja auch unfair gegenüber der Person, die gerade erst anfängt. Also Open Source ist wirklich kein einfaches Thema, was das angeht. Ich hab die gleiche Problematik gehabt. Dann ist ja ein Urlaub, live happens, dann wartest du 30 Tage oder 60.
auf einem Feedback und dann steht er da erstmal so still rum und dann kriegst du das Feedback und dann hast du vielleicht wieder was zu tun und dann ist wieder ein Jahr vergangen. Aber eigentlich wollen beide Seiten, dass das reinkommt, ist echt nicht so einfach.
Michael (evcc) (1:45:57)
Ja, ja, ja, also das ist natürlich ein generelles Thema. Also zumindest bei dem Volumen mit dem wir da gerade unterwegs sind, ist das in der Tat so, wenn man da mal eine Woche nicht reingucken, man schon, mag man schon, was kann ich machen. Aber zum Glück sind wir nicht allein und können uns da gegenseitig auch bisschen probieren, den Rücken frei zu halten bzw. auch nicht nur für drei. Also es gibt auch wirklich in der, also gerade auf GitHub sind echt einige Leute unterwegs, die auch bei gängigen Sachen einfach sagen, hier habe ich direkt eine Antwort, braucht sich gar keiner von den Maintainern angucken.
können wir gleich schon zumachen also die halt auch triagisch rechte bei uns im repo haben und dann da gucken oder auch merken also die discussions da bin ich jetzt relativ wenig unterwegs aber die da dann auch merken ok da ist jetzt zum vierten mal das gleiche ding passiert da werde ich dann eben namentlich erwähnt im sinne vielleicht haben wir ein UX-Problem vielleicht verstehen die leute das nicht wie das gerade gebaut ist also ich hatte es eben mit dem Configure ein das bubbelt dann irgendwann hoch im sinne von vielleicht müssen wir da nochmal wirklich gucken und das ist total geil also das dann auch wirklich
Andrej Friesen (1:46:55)
wertvolles Feedback.
Michael (evcc) (1:46:56)
dass es eine
größere Gruppe von Leuten ist, die da halt Zeit reinsteckt und die Interesse daran hat, dass das gut funktioniert.
Andrej Friesen (1:47:05)
Das heißt da habt ihr jetzt gerade ein bisschen mehr Influks wegen den ganzen KI Geschichten. Ich nehme an auch bei Dokumentation, EVCC selbst und anderen Dingen.
Michael (evcc) (1:47:14)
Ja, auf der anderen Seite macht das so Doku schreiben. Das ist auch total cool jetzt damit. Also ich sage halt hier, dass ist der Pull Request, der ist in den Code reingegangen. Machen wir mal einen Vorschlag, welche Stellen wir der Doku ändern müssen. Wo haben wir dieses Feature, was wir da jetzt umgebaut haben, überall erwähnt, dass wir da nichts vergisst und so. Das ist auch schon ein Boost. Das hilft dann. Wenn ich so einen Vormittag mit dem Coding Assistant an der Doku unterwegs bin, dann schaffst du da eine ganze Menge.
Andrej Friesen (1:47:42)
Ja, das glaube ich. Wenn du jetzt die Endpunkte abgearbeitet hast oder von Jaml auf GUI-Konfiguration umgestellt hast, dann muss man das ja überall, wo das erwähnt wird. Und das ist ja nicht unbedingt, das ist ja das Problem bei Text. Das ist ja nicht wie bei einer Sprache, wo du auf die Funktion klickst, dann gehst du, hier ist die genutzt. Du kannst das nicht refactoren. Das ist ja einfach nur ein loser Buchstabensalat.
Michael (evcc) (1:48:00)
Ja, Refactor.
Ja, ja, hab auch mal ein Buch geschrieben, das schon ein Jahre her. Da haben wir irgendwann die Lektorin, die irgendwann dieses Kapitel, was du da an Nummer 11 hast, lass uns das mal nach vorne ziehen. Weil das besser ist, wenn wir das am Anfang erklären. Als Softwareentwickler denkst natürlich, okay, das ist jetzt irgendwie so Refactor und alle Referenzen plus alles andere wird jetzt eine hochgezählt. Das war so eine gruselige Arbeit und was dann auch Grafik nach Kapitelnamen benannt und so ein Scheiß.
Das Fließtext leider hässlicher als cool.
Andrej Friesen (1:48:42)
Ich glaube, da gibt es aktuell noch keine Lösung zu.
Michael (evcc) (1:48:45)
Also LLMs sind
da auf jeden Fall deutlich besser drin als so statische Tools, das ist schon mal gut. Also die kriegen deutlich mehr mit.
Thomas Wiebe (1:48:54)
Ich hab mal unsere Transkripte von den Podcast-Episoden durch den LLM gejagt und so Sachen gesagt wie, guck mal was für... also einerseits so thematische Auswertung, andererseits aber auch, schau mal bitte, irgendwo etwas... ein Wort, was die AI selber so transkribiert hat, ob das vielleicht nicht in den Kontext passt. Was mir immer wieder aufgefallen ist, so, es funktioniert teilweise, aber große Blöcke werden einfach komplett ignoriert, als wären sie nicht in der Quelle drin gewesen.
Du hast also den, du hast den Ersteindruck, ja das ist genau das was ich möchte. Dann wunderst du dich irgendwann, warum sind das denn so wenige Treffers, müssten eigentlich mehr sein und du bohrst und stellst irgendwann fest, ach ja, guck, da fehlen doch Zeilen.
Andrej Friesen (1:49:43)
Michael hat natürlich den Vorteil, da er ja ein Git hat, siehst du ja auch den Diff und siehst halt die Änderungen, wenn es der Quatsch ist. Gut, wenn was fehlt, das fällt ja dann später auf.
Thomas Wiebe (1:49:47)
Mhm. Genau. Ja.
Michael (evcc) (1:49:51)
Hawaii.
Ich hatte das heute noch. hatte irgendwie eine Frage für ein bestimmtes...
Verhalten von Geräten, von Zählern, wir implementiert haben, wollte ich eine Auswertung haben, welche folgende Eigenschaft haben, welche andere Eigenschaft haben. Da kam eine total plausible Liste zurück. Und dann stand da diese sechs Geräte haben folgende Eigenschaft und diese fünf Geräte haben folgende. Und dann zähl dich das durch nicht. Das sind doch sieben Geräte, oder? Wo du denkst, okay, ich hatte gedacht über diesen Punkt sind wir jetzt raus, weil er hat wirklich eine Überschrift formatiert, das ist so mit Minuszeichen, dann die Geräte, die Namen waren alle korrekt, aber es war einfach die falsche Anzahl. Aber gut, ja, also du darfst dich auf den Scheiß nicht verlassen, du musst den verstehen.
Andrej Friesen (1:50:19)
Ja.
Thomas Wiebe (1:50:27)
Genau.
Andrej Friesen (1:50:28)
Da hatte ich letztes Jahr mal mit Arbeitsgelegen, der hat dann gesagt, ich habe mir das mal durchrechnen lassen vom K.I. War das du? Mach eine Excel-Tabelle auf. Da kommt... Es ging, glaube ich, irgendwie ein paar Kilobyte, mussten wir irgendwo zählen und... Nee, nee, ich habe das nur mit jemand anderem gehabt. Ich habe ihm gesagt, die können nicht zählen, garantiert nicht. Und auch garantiert nicht irgendwie von Kilobyte auf Byte und auf Gigabyte rumrechnen. Das hat ihn geschockt.
Michael (evcc) (1:50:33)
Ja.
Thomas Wiebe (1:50:39)
Ich glaube, das waren wir im Podcast von der Woche.
Okay.
Andrej Friesen (1:50:57)
ist halt ein bisschen jünger und halt ein bisschen nativer mit dem KI Tool aufgewachsen. Ja, aber erzählen können die Dinge überhaupt nicht.
Ja, hast du noch irgendwie vielleicht so eine Art Ausblick? Du hast gesagt, das GUI-Thema ist jetzt fertig zum Abschluss. Oder ich weiß nicht, ob es Abschluss ist, aber ich habe jetzt eigentlich keine großartigen Fragen mehr. fand das super spannend. Hast du so einen Ausblick, woran ihr jetzt stärker arbeiten wollt?
Michael (evcc) (1:51:32)
Ja, ein paar Sachen habe ich schon erwähnt, der Optimizer. Ich finde das total cool, wenn wir da...
Andrej Friesen (1:51:35)
Wollt ihr mehr Leute einstellen? Wollt ihr
mehr Vollzeit machen? Soll euch sagen?
Michael (evcc) (1:51:40)
Ja, also ich habe das in der Tat als ein Ziel, dass wirklich da... Der Vollzeitschritt fühlt sich noch bisschen böse an, den zu gehen, weil du bist solely abhängig davon. auf der anderen Seite fühlt es sich aber auch total cool an, von der Community für seine Arbeit bezahlt zu werden. Von daher, das ist nett. Aber wir haben da keine Weltherrschaftskette.
den so und so mag. Das ist eigentlich ganz schön, da sind wir uns eigentlich alle einig. Wir finden die Open Source Geschichte geil. Wir finden auch gut, dass wir da irgendwie ein finanzielles Modell haben, was für uns funktioniert. Und wir haben Bock darauf, das zu bauen. Und genau, von daher sind wir da, glaube ich, nicht, dass wir da irgendwelche Ziele haben. Das Optimizer-Ding ist fachlich halt total spannend. Da fände ich cool, wenn wir da irgendwie in nächsten Releases irgendwie einen Schritt kriegen, dass wir so bisschen näher in die Richtung kommen.
dass wir den auch sichtbar machen und auch wirklich prominenter nach vorne bringen. Und das Statistikenthema fände ich nochmal total gut, weil das dann so bisschen dieses runde Ding hat. kann das auch wirklich dein, wenn du jetzt keinen Home Assistant oder irgendwie noch ein anderes Auswertungstool daneben hast, dann kann das dein Ding sein, was du irgendwie rausholst und sagst, ja guck mal, letztes Jahr haben wir folgende so und so viel Energie produziert und so so viel Prozent davon sind ins Auto gegangen.
so viel ist Haus gegangen. diese Infos, ich mir aktuell noch aus unterschiedlichen Systemen zusammensammeln muss, die bei uns mit reinzukriegen.
Das finde ich total gut und dann gibt es immer noch das Thema, ich habe ja schon gesagt, Wärmeerzeugung haben wir letztes Jahr gesagt, machen wir, nehmen wir mit als First-Party-Ding auf. Wärmepunkten haben wir jetzt ganz viel integriert. teilweise ist es in der UI auch noch sichtbar, dass die unter der Haupe sehr viele Ladepunkte, also so wie die haben dann irgendwie, auch da kann man dann irgendwie Stromstärken hoch und runter stellen über API und über GUI. Was aber Quatsch ist bei den Dingern, weil die haben halt, wir geben denen Signal
so erst die ready und so und sagen den er wird ein guter zeitpunkt wenn du bock hast mach jetzt was und wir müssen irgendwie grob wissen was das so an was die dann so ziehen wird in dieser zeit genau also wo wir das modell was wir gerade haben das funktioniert aber das noch mal besser anpassen auf das was dann wirklich wie wärmepumpen funktionieren oder auf die heitstelle funktioniert das noch mal wieder anders weil man die kann man sehr schnell und sehr genau regeln wenn du den sagst hier benutzt man irgendwie 13 halb amper dann machen die das und auch sofort also auch schneller als ein auto genau das das steht so ein bisschen noch auf
der auf der Liste, dass wir da sauber werden. Das sind jetzt so die
Andrej Friesen (1:54:08)
Das Statistik-Ding,
das sehe ich, weil jeder, den ich kenne, der sich so eine PV-Unlage aufs Dach gehauen hat und mit dem hängst du dann mal abends ab, holt direkt sein Handy raus und sagt, ach komm, heute war wieder so und so, ne?
Michael (evcc) (1:54:17)
Genau, genau. Die App würde ich gerne, also würden
wir gerne sein. Das fände ich zumindest gut. Und ich sehe das ja auch bei, also auch bei, keine Ahnung, bei meinen Onkel und Tanten, wo ich das Gefühl habe, okay, die sind jetzt irgendwie unverdächtig. Wenn die eine neue PV-Anlage haben, ist das erste, was du siehst. Hier, guck mal, das war jetzt letzter Monat. Wie war denn das bei dir und so, wo man so hier den Kartenvergleich macht? Und ich finde das ja total faszinierend, dass das Leute, also dass dieser Zugriff, diese Visualisierung Leute dazu bringt, darüber nachzudenken. Das finde ich total
Andrej Friesen (1:54:44)
Ja, ich glaube, es gibt auch noch andere Denkanstöße, weil ich habe zum Beispiel mal gehört, wenn du Leute aufs Dach schickst und du machst dir da ein paar Module drauf, warum klasserst du die Dachfläche nicht einfach komplett voll? Weil das teuerste ist eigentlich, dass die Leute da hochgehen, nicht die Module selber, die Leute. Und wenn die Edi-Leiter dran haben und du deine, diese Mounting-Mechanismen da drauf getüttelt hast, dann haut dat Ding voll.
Michael (evcc) (1:54:59)
Ja, Grüß bauen!
Andrej Friesen (1:55:11)
Wenn du diese Statistiken hast, siehst du den Vergleich. Weil mehr Leute miteinander sprechen, ich habe nur drei Module mal so und so viele Meter mit der und Effizienz. Und dann kann das, glaube ich, noch mal zu so einem Gedankengang führen. Vielleicht noch mal mehr reinzuholen oder der Vergleich der Effizienz der Solarmodule. Da passiert ja jetzt auch gerade viel, habe ich gehört. Dass die bisschen besser werden die nächsten Jahre. Dass die aus der Sonne rausholen. Ja, super spannendes Thema auf jeden Fall. Und mainstream tauglich.
Müsste am besten noch so ne Ansicht wie Quartettkarten machen. Mein Haus wirst dein Haus.
Michael (evcc) (1:55:45)
Ja,
also es gibt ja, ich weiß nicht, ob ihr das YouTube Format kennt. Es gibt, ähm, es gibt ja da so unterschiedliche Subgenres. Wir hatten ja eben im Vorgespräch schon so bisschen die Smart Home YouTube Szene am Wickel, aber es gibt auch die Energie YouTube Szene. Also Leute, die sich halt, keine Ahnung, sich im Garten so einen Container hingestellt haben und den mit Akkus vollgebasselt haben und oder halt gucken, an welche Hausfassade man vielleicht auch noch ein paar mehr PV-Module dran machen kann. Und da gibt es ein Format, das nennt sich, glaube ich, PV-Cortet.
wenn man da mal nach sucht wo sich monatlich unterschiedliche youtuber von unterschiedlichen kanälen die kommen dann zusammen und die machen genau das was du gesagt hast die halten dann quasi in seinem definierten format ich weiß das weil ich war da im oktober oder so war ich da einmal eingeladen also vor allem da e4 cc vorzustellen ist gar nicht weil ich so eine abgefahrene pv anlage bei mir habe aber in dem vorfeld habe ich auch musste ich am eckdaten vom v-monat raussuchen dann zu gucken wenn kennzahlen berechnet mit
Andrej Friesen (1:56:23)
Okay.
Michael (evcc) (1:56:42)
Ich weiß gar nicht, abhängig davon wo du wohnst und wie viel Sonnen, Volllaststunden und wie effizient deine Modul... Also da kann man sich tief rein nerden, das geht. Und man findet scheinbar auch eine Audience dafür.
Andrej Friesen (1:56:53)
Ja, da müsst ihr halt die App sein, die halt so einen Quartettmodus bringt, wo man halt dann die Solarfläche...
Michael (evcc) (1:56:56)
Ja, gleich Export als PDF quasi.
Thomas Wiebe (1:57:02)
oder inboardfunktion hier kannst du ein bild deiner frau hochladen hier ein bild deines autos hier ein bild deines deines schiffs deines bootes
Michael (evcc) (1:57:09)
Genau, den direkten Instagram Story Export oder so.
Thomas Wiebe (1:57:13)
Genau.
Andrej Friesen (1:57:13)
Ja.
Ja, spannend. genau, das war dann EVCC und hat ja gesagt, dass das schon ein Ziel ist mit der Vollzeit. ich voll nachvollziehen. Ich glaube, viele Softwareentwickler haben das schon so als Hintergrundtraum so irgendwo mal gehört in ihrem Gedankengang. Ich bin, ich wäre gespannt, wenn das tatsächlich passieren sollte, wie viel Fahrt das Projekt dann doch noch aufnehmen könnte.
Michael (evcc) (1:57:40)
Man kann einfach mehr Attention drauf machen.
Andrej Friesen (1:57:42)
Ja, einfach nur wegen der Zeit. Und
damit meine ich nicht nur die aktive Arbeitszeit, die man hat. Ich kann nur für mich sprechen, aber wenn ich halt zu Hause rum, wenn ich einen Spaziergang mache, dann denke ich ja trotzdem über ein Problem nach, was ich bei der Arbeit hatte. Das ist leider so bei mir. Das ist so ein Hintergrundprozess. Ich bin auch tatsächlich mal irgendwann schlafen, bin aufgewacht, mitten in Nacht hatte die Lösung fürs Problem, musste mir das sofort aufschreiben und es hat am nächsten Tag tatsächlich auch funktioniert. Das war nur einmal in meinem Leben bisher.
Ich kann mir schon vorstellen, dass es dann richtig Fahrt aufnehmen könnte, wenn ihr da mehr Zeit reinziehen könnt.
Dann kann man auch mal größere Projekte angehen, wenn man das denn möchte.
Michael (evcc) (1:58:24)
Ja, genau. Das zweithäufigste Feedback, was wir kriegen neben dem baut mal eine Config-UI, denen die Leute die Sticker bestellen, ist, macht das das simpel bleibt, überladet das nicht und haltet Fokus. Also lustigerweise wird das von vielen, also ich weiß nicht, wir unsere, wir haben so eine Demo-Instanz auf der Webseite, da irgendwie Link, kann man draufklicken.
Andrej Friesen (1:58:36)
Mmh.
Michael (evcc) (1:58:47)
kann man das UI ein bisschen sehen und wir legen in der Tat schon relativ viel Wert daraus. Wir können ganz viel, aber wir probieren das nicht alles auf Anhieb zu zeigen, sondern wenn du keinen Hausspeicher hast, sind ganz viele Dinge auch gar nicht sichtbar im UI und so. Also, dass wir probieren relativ... Ich mag dieses Wort Wife Acceptance Factor nicht so gerne, aber das nennen viele Leute als ein... Das finde ich gut, ich finde nicht nur, dass das meiner Frau gefallen soll, mir soll das auch gefallen. Ich möchte auch, die...
Auch mich soll diese UI eigentlich... Ich möchte ein gutes Gefühl haben, wenn ich die benutze und mich nicht darüber ärgern. Aber das... Ja, genau. Diesen Spagat zu finden mit... Nur weil es jetzt technisch spannend ist, es nicht einfach, sofort alles einzubauen, sondern zu gucken, dass das irgendwie so ist, dass es verständlich bleibt oder in Fokus behält oder vielleicht dann doch nicht die Eier legende, was auch mal sauviert, sondern dass man dann sagt, das... Keine Ahnung, wenn es mehr Advances, dann bau den eigenen Skript und mach's extern, bitte. Genau.
Andrej Friesen (1:59:45)
Hm.
Michael (evcc) (1:59:47)
Auch wenn man
Andrej Friesen (1:59:47)
No.
Michael (evcc) (1:59:48)
das von der Zeit vielleicht könnte, wenn man sagen könnte, wir könnten jetzt noch ein Thema mithandeln.
Andrej Friesen (1:59:52)
muss man deswegen nicht machen, das ist richtig.
Thomas Wiebe (1:59:55)
alles ballers den du auch dauerhaft mit dir schleppst. Also mal wieder beim Dinge wegnehmen das kommt halt auch nicht gut an wenn du das irgendwann mal erkennst. Aber das ist wieder dieser dieser große Vorteil wenn du diese offenen Systeme baust. Also offen im Sinne von du kannst konsumieren von anderen von von von Fremdkomponenten und eben du öffnest dich auch den Fremdkomponenten. Da kann man sich halt austoben.
Nicht nur du kannst dich austun, das klingt so nach Hobby, das klingt so nach Spaß. Nein, es geht ja nicht nur Spaß, sondern dann kriegst halt auch genau das realisiert, du brauchst. Klar geht's vielleicht schöner, schlanker, wenn es integriert wäre, aber muss es halt nicht immer. Geht trotzdem.
Michael (evcc) (2:00:35)
Es spannend, wir hatten von einem Jahr Kontakt, ich bin mir nicht sicher, mit den, ich weiß nicht ob Victron, Victron Energy euch was sagt, das ist eine Wechselrichterhersteller aus den Niederlanden. Die sind auch eher, die machen nicht Open Hardware, aber die relativ modular und communityfreundlich unterwegs. Die haben irgendwie VINUS, ihr eigenes, das kann sein. Die haben ihr eigenes, ihre eigene Linux-Dist.
Andrej Friesen (2:00:57)
Ich ich hab die im Home Assistant Partner gesehen.
Michael (evcc) (2:01:05)
Distributionen, sie ausliefern, die du auf deren, die haben auch so Steuerboxen, die du irgendwie dazu kaufen kannst aus deren System, die dann so fettige Konnektoren haben für ihre Geräte und so, aber da läuft halt ein Linux drauf. Da läuft, ich glaube du kannst, ich weiß gar nicht wie der Integrationsstatus ist, die haben glaube ich auch ein Image, du EVCC, wo es schon mit dabei ist oder wo du es irgendwie dazu klicken kannst und die haben auch, was bei denen super populär ist, sagt sie ist halt Node-RED, weil dann, also sie haben auch ganz viele Use Cases mit.
Andrej Friesen (2:01:28)
Mh.
Michael (evcc) (2:01:32)
...
Andrej Friesen (2:01:55)
Mhm.
Michael (evcc) (2:01:57)
und dann wahrscheinlich relativ High-Level-Befehle an deren Artwerke geben und sagen, produzieren wir nicht zwischen was auch immer oder gucken mal, dass folgendes Ding eingehalten wird. Das heißt, die fand ich interessant, dass sie sagen, jo, das wollen wir nicht selber machen, sondern wir geben dir da einfach ein flexibles Tool an die Hand, sodass du das auch als Nicht-Programmierer, als ambitionierter Elektriker, was auch immer, dass du das dann irgendwie selber bauen kannst. Das fand ich total überraschend, dass sie dann also...
dass sie dann so in das Open Source-Ecosystem gehen und sagen, hier, benutze das einfach, wir integrieren damit und fertig.
Andrej Friesen (2:02:31)
Ja, vor heutzutage mit der KI, das hat ja mit den ganzen Nachteilen, es auch mit sich bringt, aber einen Skript zu schreiben wird einfacher. Also ich meine jetzt von dem Aufwand her, eine Skriptlogik wird einfacher. Das heißt noch lange nicht, man eine richtig krasse, komplexe Businesslogik machen kann oder Algorithmen, aber Skripte sind halt machbar und das ist halt die Zugänglichkeit wieder einfacher und dadurch, dass es offen ist, mach heutewitz, kriegst du schon irgendwie hin. Das ist halt ziemlich cool heutzutage.
Joa, noch wat?
Michael (evcc) (2:03:12)
Ich scrolle gerade durch unsere Doku und gucke, ob wir das Offensichtliches vergessen haben, vielleicht noch die Zuhörenden sich sagen. Warum habt ihr denn da nicht darüber gesprochen? Aber ich glaube, wir haben ganz viel abgeklappert. Dynamische Strompreise.
Andrej Friesen (2:03:24)
Ja, ich hab auch schon zwischendurch darüber geglänzt und MCPs haben wir auch schon abgehakt und wenn nicht...
Michael (evcc) (2:03:29)
Ja, Lastmanagement
ist noch ein Thema, wobei ich früher immer gedacht hätte, ist eher so Business-Thema, im Sinne von, guck, dass alle Ladepunkte zusammen nicht eine bestimmte Menge überschreiten. Das wäre nochmal interessant. Ich habe das mal sonst in so Business-Feature abgestempelt. Wir kriegen regelmäßig Feedback von Nutzern aus Belgien, wo ich bin mir gar nicht ganz sicher, ob da die Hausanschlüsse generell niedriger dimensioniert sind als in Deutschland. Wahrscheinlich ist es safe zu sagen, dass in Deutschland die wahrscheinlich relativ großzügig dimensioniert oder relativ groß.
Andrej Friesen (2:03:39)
Mh.
Michael (evcc) (2:03:59)
Da ist es so, dass von den Stromtarifen incentiviert wird, spezielle Lastspitzen nicht zu erzeugen. Das heißt, kann durchaus sein, dass du einen Stromtarif hast, der sagt, das kostet dich x Euro die Kilowattstunde, solange du unter 20 Kilowattstunden Gesamtverbrauch oder so was bleibst. Und wenn du da drüber gehst, dann ist das für die nächsten drei Stunden teurer.
Andrej Friesen (2:04:22)
⁓ so eine Staffelung quasi.
Michael (evcc) (2:04:29)
Das heißt, sie incentivieren da über den Preis oder ich hab keine Ahnung, ob das jetzt wirklich drei Stunden sind, ob es ein Tag ist oder was auch immer. Und das fand ich ganz spannend, weil das ist natürlich ein Use Case, den haben wir nicht, weil wir sind irgendwie dieses, komm, wenn ich einen Haushaltsschuss habe, bis die Sicherung rausfliegt, kannst du eine ganze Menge Autos daran anschließen, in der Regel bei so einem Neubau. Und dass sie da aber dieses, also die Snatch-Stabilität dadurch, dass sie so diese maximale Peak-Leistung quasi besteuern oder die in den Tarif mit aufnehmen, fand ich ganz...
ganz interessant und deswegen ist da das Lastmanagement Feature spannend. Das heißt, wenn du drei Ladepunkte hast, kannst du dir jetzt bei uns in der Software sagen, okay, in Summe oder inklusive dem Hausverbrauch, den können wir auch noch mit reinrechnen, dürft ihr nie mehr als, was auch immer, 20 Ampere ziehen oder 30 oder was auch immer. Und dann regeln wir halt vorher hoch oder runter und gucken, dass wir dann dieses Limit irgendwie nicht reißen oder im Zweifelsfall lieber das eine Auto ausschalten, wenn gerade noch gekocht wird und das dann später wieder anschalten, wenn wieder die Menge frei wird. Aber auch das ist, was ich vor allem spannend finde, ist, dass
Andrej Friesen (2:05:09)
Mh.
Michael (evcc) (2:05:29)
weder so implizit Dinge über andere Systeme oder über andere Länder, also Dinge, wir als gegeben sehen, wo du feststellst, nee, ist bei uns so, aber es ist halt nicht überall so.
Thomas Wiebe (2:05:40)
Und all deine Beispiele waren bis jetzt Europa, wer weiß.
Michael (evcc) (2:05:43)
Wir haben
Andrej Friesen (2:05:44)
Ja, geh
mal ins Amilab mit 120 Volt Leitungen. Da gibt es wahrscheinlich noch ganz andere Regeln.
Michael (evcc) (2:05:49)
Ja, das ist vielleicht noch mal spannend, Nutzerbasis. Also wie gesagt, wir tracken nichts, aber ich weiß, wohin wir Sticker schicken, weil da etikettiere ich ja Dinge. Und es ist in der Tat sehr europalastig. Amerika haben wir, glaube ich, eine, ich weiß nicht, ob schon eine Handvoll Briefe waren, aber das hält sich sehr in Grenzen. Also ich glaube, da ist auch dieses
Thomas Wiebe (2:05:56)
Hehehehehe
Michael (evcc) (2:06:12)
Incentiv, also hier ist ja so, hast Einspeisevergütung und also du hast, wir haben ja so ein Preissystem, wo du ja davon finanziell auch profitierst, wenn du dich irgendwie korrekt oder wenn du deinen eigenen Strom selber verbrauchst. Ich glaube, das ist nicht in allen Ländern so, das merkt man dann auch. Aber wo ich überrascht war, als wir das das erste Mal hatten und da schicken wir sehr regelmäßig Briefe hin, ist Australien. Australien geht total viel ab. Ja, ja, ja, ja. Also da ist auch...
Andrej Friesen (2:06:33)
What?
Das hätte ich gar
nicht gedacht, ich war vor zwei Jahren in Australien und das Einzige was ich da gesehen habe, ist Pickups. Pickups und Pickups und nix mit Elektro.
Michael (evcc) (2:06:42)
Vielleicht ist da auch Inselbetrieb ein Ding, dass du sagst, nicht alle haben Einspeisegeschichte und sind mit beliebiger Kapazität am großen Grid angebunden oder so. Ich bin mir nicht ganz sicher, was da die Use Cases sind, aber Australien ist interessanterweise eine relativ verbreitete Userbasis.
Andrej Friesen (2:06:44)
Ja.
Ja gut, ja, natürlich auch viel Sonne da drunter, ne? Das darf man auch nicht vergessen. Spannend. Ich hätte jetzt definitiv gesagt, dass ein Deutsch schon... Deutschland schon eine starke... Habt ihr auch... Also, das war die stärkste Präsenz, aber das ist jetzt auch nur geschätzt.
Michael (evcc) (2:07:06)
Ja, mega spannend.
Ja,
das... Ich hab von einem Jahr mal einen Vortrag gehalten. Ich such mal ganz kurz die Folien raus, da hab ich die auf Postleitzahlenebene mal den Stickerversand visualisiert. Das könnt ihr vielleicht in die Show Notes packen. Äh... Äh... da, da... Mal kurz gucken, wo ich das finde.
Andrej Friesen (2:07:30)
Das machen wir.
vor allem weil ihr auch eine vollkommen deutsche übersetzte Seite habt, ich bringt das auch noch relativ viel. Also die Doku.
Michael (evcc) (2:07:43)
Genau, sind, ist auch aktuell noch die Standardsprache, auch da steht auf unserer Liste, dass wir den Standard mal, also wenn du mit einem nicht deutschen User-Agent kommst, dann wirst du direkt auch aufgewittet, die englische Übersetzung angeboten. Also wir haben alles in zwei Sprachen, genau, aber wir kommen in der Tat aus einer sehr deutschen Geschichte. So jetzt, also ich habe die Präsentation gefunden, aber ich gehe mal eben auf die richtige Seite.
gebe euch einen direkten Link.
Das ist jetzt natürlich total super im Podcast.
Andrej Friesen (2:08:18)
Das
ist egal. Das kriegen wir schon hin. Ich hätte noch eine andere Frage, die ich noch ganz vergessen habe zu fragen. Aber ich weiß nicht, ob ich nicht nebenbei deswegen stören könnte.
Michael (evcc) (2:08:27)
Ja.
Ja, also ich teile es jetzt einmal mit euch hier. Kann ich das machen oder soll ich lieber den Link direkt schicken? Ich gucke mal kurz. Dann... ist denn der Chat? Da ist der Chat. Nee, nee, jetzt schicke ich euch das in Chat. So. Genau.
Thomas Wiebe (2:08:35)
Ja, hier ist ein Chat. Das geht.
Andrej Friesen (2:08:40)
Wir können...
Thomas Wiebe (2:08:40)
Ach so, teilen im Sinne von Bildschirm teilen. Alles klar.
Andrej Friesen (2:08:44)
Gibt ja auch diverse
Podcasts, da wird auch mal drüber gemeckert, dass das Audio-Inhalt ist und nicht visuell.
Michael (evcc) (2:08:50)
Ja, ja, ja, ja, ja. Ich
hab auch eben Sticker in die Kamera gehalten für alle, sich gefragt haben, was das war. Aber jetzt hab ich's glaub ich gesagt.
Andrej Friesen (2:08:55)
⁓
ist sehr, also das ist eine Deutschlandkarte.
Michael (evcc) (2:09:01)
Genau, klick mal einen weiter. am Anfang, also das hat die, die Deutschland hat auch ein sehr ausgeprägtes Ostdefizit, ich sagen. Am Anfang haben wir gedacht, wir machen da vielleicht irgendwas komisch. Dann habe ich aber die, ich glaube Quarks und Co. oder so hat irgendwann so eine, oder die Zeit, ich bin mir gar nicht ganz sicher, letztes Jahr irgendwann so eine Elektroautostatistik, in welchen Ländern oder Bundesländern die gekauft werden, veröffentlicht. Und die sah von der Heatmap genauso aus wie unsere Karte. Von daher...
Andrej Friesen (2:09:07)
⁓ ja.
Ach krass.
Michael (evcc) (2:09:29)
Also wir sehen wahrscheinlich auch ein bisschen Bevölkerungsloch, aber auch ein bisschen Elektroauto, da benutzt man die und da benutzt man die nicht. Verbreitung bei uns in der Statistik, was ich aber überraschend fand. Also Berlin Brandenburg ist viel, aber da drumrum ist erstmal wenig, jetzt nochmal für die Null-Zuhörer das zu...
Andrej Friesen (2:09:39)
Die Korrelation ist natürlich heftig,
Ja, dann sieht man natürlich Deutschland relativ viel, Europa wenig, so ein paar Punkte in Portugal und ein paar Polen, paar in nördlichen Ländern wie Finnern und Co.
Thomas Wiebe (2:09:56)
Da hätte ich jetzt bisschen mehr erwartet, weil ja da die E-Auto-Quote deutlich höher ist.
Andrej Friesen (2:09:58)
Das ist...
Michael (evcc) (2:10:00)
Aber das Energie auch relativ günstig in Norwegen. Also ich bin mir nicht sicher, wie viele Leute da noch Incentive haben, Optimierungstechnik reinzustecken.
Thomas Wiebe (2:10:02)
Mhm.
Andrej Friesen (2:10:08)
Ja, man hier schon mal ein bisschen im Norden, da ist das auch nicht so hell. Ich meine, entweder es ist 24 Stunden hell oder es ist halt 24 Stunden gar nicht hell. Und die haben halt wahnsinnig für Wasser, Energie und Erd... Ich glaube so thermische Energie-Dinger da, ne? Da ist Strom relativ günstig. Ja, und Australien, das ist verrückt. Das hätte ich auch nicht erwartet.
Michael (evcc) (2:10:12)
Ja, okay.
Andrej Friesen (2:10:33)
Voll spannend. Aber bevor ich das vergiss, eine Frage noch. Autos, haben ja die Möglichkeit oder ich habe ja keins, deswegen weiß ich es nicht wirklich. Theoretisch kann man die auch als Speicher benutzen und aus denen Strom ziehen. Ist das schon ein Ding? Könnt ihr das schon? Oder wie ist da der? Genau.
Michael (evcc) (2:10:34)
Ja, genau.
Ja, bidirektionales Laden
könnten wir total gerne, uns fehlt aber noch ein Nutzer, der das hat. Also leider... Also es gibt jede Menge Feldversuche und Studien und Dinge und Energiewerke oder Autohersteller, die von irgendwelchen Piloten berichten und sagen, wie toll das ist. Ich glaube, bis vor letztem Jahr war es... Ich bin mir gar nicht ganz sicher, wie die aktuellen gesetzlichen Regelungen waren. Das war ein großes Thema.
Andrej Friesen (2:10:56)
Ach!
Mhm.
Genau, das höre ich auch immer.
Hm?
Michael (evcc) (2:11:14)
dass du dann ja Sachen, keine Ahnung, kannst Energie beim Arbeitgeber mitnehmen und zu Hause benutzen und dann ist das irgendwelche nicht lösbaren rechtlichen Geld fort, was auch, also ihr könnt ja ja vorstellen, was man sich so alles überlegen kann, was wie kompliziert das ist. Also da gab es, ich, große Hürden. Ich glaube, dass die, also mindestens die letzte Regierung da einiges abgebaut hat. Ich bin mir aber nicht ganz sicher, wie der jetzt, also ob wir da jetzt schon all clear sind auf der rechtlichen Seite, aber aktuell gibt es das noch nicht wirklich.
Andrej Friesen (2:11:19)
Gott, steuerliche Vorteil.
Thomas Wiebe (2:11:22)
nein.
Michael (evcc) (2:11:43)
im Feld. sieht da immer mal wieder was zu. Eine Sache, allerdings schwierig ist, die dann auch so bisschen quer neben steht, die, also die Autos haben so einen Onboard-Charger, der aus Wechselstrom, der aus einer Rollbox kommt, macht das halt Gleichstrom und der geht dann halt in deine Gleichstromautobatterie. Und die können in der Regel das nur in die eine Richtung. Es gibt ja so ein paar Fahrzeuge, also es gibt inzwischen schon mehr Fahrzeuge, die so Vehicle-to-load können, wo du
Andrej Friesen (2:11:59)
Hmm.
Michael (evcc) (2:12:11)
Keine Ahnung, kannst da noch einen Haartrockner an deinem Auto über den Ladeanschluss oder so was. Die Hyundai Kias oder so was, da kannst du dir einen Adapter kaufen, die dann auch wieder auf dem Rückweg dir wieder Wechselstrom aus dem Gleichstrom-Akku geben können. Genau, aber du brauchst dann aber auch auf der Wallbox-Ebene, dass das geht. da... Also zum einen gibt es zwei unterschiedliche Bestrebungen oder Parteien. Einmal ein... Es gibt Hersteller VW, da ganz stark unterwegs...
gewesen oder sind auch noch, weiß ich nicht, dass sie sagen, ja, wir direktionell wollen wir aber nur DC. Das heißt, du brauchst zu Hause nicht eine AC Wallbox, wie das jetzt alle haben, sondern du brauchst eine DC Wallbox, die also den großen Stecker quasi hat, weil dann kann man direkt aus dem PV-Überschuss oder aus dem Akku, der im Haus steht quasi, ohne Wechselverluste in beide Richtungen in den Autoakkuladen und du sparst dir halt auch die ganze Wandler-Elektronik quasi in die beiden Richtungen.
es scheitert aktuell an der Verbreitung, vielleicht auch an der Regularik, ich bin mir unsicher, aber ich glaube, das nimmt gerade ab. Aber auch in anderen Ländern ist das, wir sind ja nicht nur in Deutschland unterwegs, auch da haben wir noch keine Anfragen gekriegt.
Andrej Friesen (2:13:49)
Ich finde das spannend, da werdet ihr also man kann ja dann sagen gut dann hat man Strom im Auto das wurde dann tagsüber mit der Sonne vollgeladen also mehr oder weniger für lau und dann kann man das ja nachts benutzen den Strom vom Auto wenn es nachts dann doch teurer ist aus dem Netz da wird es dann aber auch spannend wie hoch ist die man wechselt ja einmal Strom vom reinladen ins Auto da hast du Verlust dann hast du Verlust vom rausladen oder Entnehmen des Autos und ab was für einer
Ja, Last oder Zeit oder beides. Lohnt sich das überhaupt? Und dann hatten wir ja noch, ja gut, Verschleiß scheint man, scheint sich ja so zu rechnen.
Michael (evcc) (2:14:29)
Ja, aber Akkulebenszeit
ist dann auch was. VW hat dann gesagt, unsere Autos können das, aber nur bis was auch immer, so und so viel Kilowattstunde danach erhöht das Feature dann auf oder so was. Wo man dann sagt, bitte was? Dann ist der Akku kaputt oder dann sperrt ihr das Feature softwareseitig oder was ist denn das? Das mein Auto. Ja.
Andrej Friesen (2:14:45)
Genau.
Ja, mein Auto, ich möchte es kaputt machen. Nee, aber das ist halt, ich meine, die Diskussion über die Langlebigkeit der Akkus wird ja, glaube ich, auch mal weniger, weil die ja doch tatsächlich länger halten als die Lebenszeiten der Autos mittlerweile. Ja.
Michael (evcc) (2:15:00)
Ja, kann ich was zu erzählen. haben
vor fünf Jahren den Model 3, was wir gekauft haben. Wir sind ihn jetzt 190.000 Kilometer gefahren. Die Batterie, also die Akku-Garantie, die Tesla gibt, ist auf 192.000 Kilometer. Also wir sind jetzt kurz davor, dass dieses Auto vollständig aus allen Garantieleistungen von Tesla quasi rausfällt. Deswegen habe ich so einen kommerziellen Akkutest, da gibt es irgendwie Anbieter, da kann man sich so eine Box in Auto packen und dann fährt man da eine Woche mit und dann...
Andrej Friesen (2:15:19)
Mhm.
Michael (evcc) (2:15:29)
Nach der der Akku-Zustand hat der den 190.000 km gefahren, 90 %iges State of Health beim Akku bescheinigt. ich total fair und valide finde. Wenn wir dann mit noch mal 200.000 km fahren und der auf 80 km also zumindest eine Altersentschränkung hat das jetzt erstmal nicht.
Andrej Friesen (2:15:48)
Ja,
und das ist wahrscheinlich auch nicht das neueste Model 3, weil dann wäre es nie 5 Jahre alt. So, die Akkutechnologie schreitet ja auch voran, darf man auch nicht vergessen. Aber trotzdem muss man das halt auch, wenn das jetzt auf einmal dann ständig entlädt, lädt, entlädt, lädt, das darf halt nicht flip-floppen, dann wird es halt auch ein bisschen doof.
Michael (evcc) (2:15:57)
Ja,
Ja, ja, genau.
Genau, eine Sache, auch noch, also da waren wir eben noch nicht bei dem Thema, eine Sache, die auch immer noch kommt. Ich habe eben schon so gesagt, so beiläufig mit, damit das Auto anfängt, braucht es irgendwie 6 Ampere Ladeleist, also oder Ladestrom. Das heißt, wenn man dreiphasig angeschlossen hat, dann musst du irgendwie erst mal 3 kW Überschuss überhaupt auch haben. Vorher macht das keinen Sinn oder vorher kannst du PV Überschuss laden, aber du musst aus dem Netz dazu ziehen, um irgendwie auf diese 6 Ampere zu kommen.
Das ist dreifasiges Laden, man kann auch einphasig laden. gibt auch Wallboxen, können zwischen einphasig und dreifasig umschalten und so. Dann ist deine Einschaltleistung quasi bei 1,8 kW, glaube ich, bei einphasig 6 Ampere. Leute wünschen sich dann immer mein, ja, aber wäre doch cooler, wenn wir noch früher anschalten könnten oder so. Ich habe ja schon irgendwie so einen kW Überschuss und können wir damit nicht schon Auto laden und so.
Und was viele Leute dann aber in der Tat auch übersehen ist, dass die Autos, also die gehen relativ schnell, also sie haben so etwas wie einen Schlafzustand, wo die auch die Haupt-, die Hochvoltbatterie trennen, das hört man dann meistens auch, dann gibt es so ein Klack Klack Geräusch, wo das Ding dann wirklich auch entkoppelt ist und dann läuft das Ding irgendwie maximal auf der Autobatterie, die dann da irgendwie unterwegs ist. Und wenn das Auto aufgewacht ist, sprich mit dem Hochvolt Akku unterwegs ist, hat das auch einen Standby Verbrauch und der ist auch nicht nur so ein bisschen, sondern
wenn dann, ich weiß nicht was unser Auto hat, ob das 300 oder 400 Watt oder sowas sind. Genau, deswegen gehen die relativ flott schlafen, um da möglichst auch viel Strom zu sparen. Aber wenn du jetzt sagst, das Auto ist einfach die ganze Nacht über an, da musst du auch finanziell erstmal gucken, dass du diese 300 Watt über die ganze Nacht auch dann wieder raus optimiert kriegst durch irgendwie günstigeres Ein und Aus. Also das kann funktionieren, ein bisschen von dem Unterschied zu einkaufen und selbst produzieren oder sowas ab, aber
Andrej Friesen (2:17:43)
Ja.
Hmm.
Michael (evcc) (2:17:58)
Das
ist definitiv ein nicht zu vernachlässigender Faktor, also der Standbyverbrauch der Fahrzeuge. Auch der kann sicher noch mal besser werden, ich vermute nicht, dass das das obere Limit ist, aber aktuell ist das so, dass der auf jeden Fall nicht so ist, dass man sagt, den brauchen wir nicht mit einrechnen. Weil wenn ich dann noch mit irgendwie nur mit 1,8 kW lade, dann ist, ich bin jetzt schlecht im Prozentrechner, aber 20%, 30 % gehen dann erstmal, die sind weg, die produzierst du, die speist du nicht ein, die gehen irgendwie auf der Stelle.
für die Bordelektronik des Fahrzeugs halt drauf. Die landen nicht im Akku.
Andrej Friesen (2:18:30)
Ja, man darf nicht vergessen, da sitzen teilweise auch Hochleistungsrechner drin. Mehr oder weniger. Also Hochleistung nicht als Vergleich beim Data Center, aber da sitzen halt mehrere Kerne, die halt auch Kaid-Kram machen, Neuro- Neuro-Netzgeschichten und das braucht halt jede Menge Saft. Gerade für autonomes Fahren, wenn wir davon noch reden, aber das ist ja...
Michael (evcc) (2:18:51)
Ich frage mich immer, das im Stand auch wirklich aktiv sein muss, aber wie auch immer. Die Optimierung der Fahrzeuge darauf ist ein, wenn ich nichts machen muss, dann stehe ich mir einfach aus und fertig.
Andrej Friesen (2:19:07)
Mist, wie sind wir jetzt aufgekommen? Ach so, meine Frage mit dem biridirektionalen Rat.
Michael (evcc) (2:19:11)
Ja, bidirektionales Laden. Genau, da habe ich die Brücke gekriegt zu dem Thema,
was wir noch nicht hatten, mit minimaler Ladestrom. kommt immer wieder. Also gerade bei neuen Leuten kommt das immer wieder, wo sie sagen, kann ja nicht sein, dass ich hier drei Kaffeeüberschuss brauche, bevor ihr anfängt zu laden. Da könnt ihr irgendwas oft gar nicht besser machen oder sowas. Und dann muss man sich langsam mit der Realität konfrontieren, was da so an Constraints in den Standards drin sind, aber auch wirklich in dem, da technisch abläuft.
Andrej Friesen (2:19:37)
Ja, nur wenn man 3 kW an der PV anlagert, heißt das auch noch nicht, dass die 3 kW so eins zu eins im Auto ankommen. Wechselverluste kommen auch noch dazu. Ich weiß jetzt nicht, wir Effizienzgrade wieder heutzutage haben, aber auch weil es nur 10 % sind, ist es auch 10 %.
Michael (evcc) (2:19:44)
Genau, das kann man mit dazu.
Ja, würde vermuten, dass es niedriger ist, aber auch das hat mit Kabellänge, mit Temperatur, also hat mit ganz vielen Dingen natürlich zu tun.
Thomas Wiebe (2:20:03)
Sehr spannend.
Andrej Friesen (2:20:05)
Jetzt habe ich auch wirklich keine Fragen mehr. Sehr gut, sagte er. Ja, vielleicht sehen wir uns ja bei dem Promisisten Event am 21.02. Ja, wäre cool. Wenn nicht, auch nicht schlimm. Genau. Ansonsten sollen wir abmoderieren. Dann darf der Thomas das jetzt machen.
Thomas Wiebe (2:20:09)
Ich auch nicht.
Michael (evcc) (2:20:09)
Das komme ich wieder.
Ja, ich guck mal, dass ich das schaffe.
Thomas Wiebe (2:20:26)
Ja, Michael, vielen Dank, dass du zu uns gestoßen bist und uns sehr viel zu EWOCC, aber auch grundsätzlich zu dem ganzen Themenkomplex erzählt hast. Ich fand's wirklich sehr spannend. Und dann auch euch vielen Dank fürs Zuhören. Feedback, wie immer, sehr gerne an die Podcasts at smartetd oder mastodon, an Andrej oder mich. Und, ja, willst du auch noch irgendwas hinterlassen, Michael?
Michael (evcc) (2:20:56)
Das ist der Projekt. unsere Website. Von da aus findet ihr den ganzen anderen Rest. Wir eine Demo. kann man ein bisschen drauf rumklicken, wenn man zumindest ein Gefühl dafür haben will, wo wir gerade gesprochen haben, optisch. Und sonst probiert es aus, wenn ihr da irgendwie Newscales werdet.
Thomas Wiebe (2:20:56)
als Kontaktmöglichkeit.
Andrej Friesen (2:21:15)
Sehr schön.
Thomas Wiebe (2:21:16)
Vielen Dank euch, viel Spaß beim Zuhören und bis zum nächsten Mal. Ciao!
Michael (evcc) (2:21:21)
die
Einladung. dann, ciao!
Andrej Friesen (2:21:22)
Macht's gut. Ciao ciao.